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Opel Rekord von 78

Themenstarteram 3. September 2006 um 12:47

hallo

habe mir einen Rekord Leichenwagen von 1978 gekauft...

er hat original 59000km gelaufen

nun meine Frage

wie tankt man ihn?

Super,normal,super +???

Mit Bleizusatz?(Lag im Handschuhfach bei)

er hat noch nen shoke

 

danke

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24 Antworten

Bleizusatz - blahh.

Die meisten Ventilsitze in den Oldies sind durch jahrelanges Bleitanken so ausgehärtet, dass Du den Zusatz komplett sparen kannst.

Wie schon empfohlen: Ventilspiel messen, 5.000 km fahren, wieder messen. Nur wenn sich das Spiel nachhaltig verändert, kann man über Zusätze nachdenken. Aber as wird es nicht.

Grüße

Kai

Ventilspiel-Veränderungs-Messung bei Hydrostößeln wohl kaum möglich !

Der N-Motor hat keine Hydrostössel und kann ohne Zündungsanpassung mit bleifreiem Normalbenzin betrieben

werden.

Ich selbst würde ab und an etwas Bleiersatz zugeben.

Opel = GM Motor

 

Hallo...

bin neu hier und fahre einen Rekord D 1972 1900S. Jetzt bin ich beim Durchklicken mal eben an diesen Thread gelangt und wollte fragen, ob mal einer von euch daran denkt, daß die OPEL Motoren von GM sind und in USA zu dieser Zeit schon bleifrei gefahren wurde??? Bleiersatz ist meiner Meinung nach vollkommen überflüssig bei diesen Motoren. Meiner bekommt Super und das reicht vollkommen :-)

Merkwürdige Schlußfolgerung......dann bräuchten die älteren FORD-Motoren aus Köln wohl auch keinen Blei-Ersatz??

Die in Deutschland und Europa gebauten Motoren sind doch wohl -- ungeachtet evtl. US-Besitzverhältnisse -- für hiesige Verhältnisse gebaut. Lediglich PORSCHE machte wegen seines übermäßigen Exportanteils einen radikalen Schwenk fürs Baujahr '72 und stellte alle Motoren auf ROZ 91 bleifrei um, was die Tankwarte doch zunächst äußerst verwirrte und sie Normal-tankende Kunden belehren zu müssen glaubten

Wer weiß schon, daß bereits in den 50er Jahren in Deutschland bleifreies Super (ARAL bleifrei)ausgeschenkt wurde und dann wieder verschwand, weil wohl die Herstellung nicht genügend kostengünstig war. Daraufhin wurden in den deutschen Motoren preisgünstigere und bei Benutzung bleifreien Kraftstoffs nicht so verschleißfeste Ventilsitze verwendet

Zitat:

Original geschrieben von denkedran

Ganz nebenbei, es gibt gar kein bleifreies Benzin.

Bei dem sog. bleifreien Benzin wurde nur der Anteil auf 13mg/L begrenzt.

Hi,

das ist Quatsch. Es ist kein Blei mehr im Benzin. Den Grenzwert hatte man eingeführt, als man noch bleihaltige Kraftstoffe in den Vertriebsketten und Vermischungen mit Rückständen von Bleibenzin hatte. Er beträgt übrigens jetzt 5 mg/l.

Entscheidend sind die Werte aus der Kraftstoffanalyse.

Gruß

Stefan

Zitat:

Original geschrieben von kat2

Hi,

das ist Quatsch. Es ist kein Blei mehr im Benzin. Den Grenzwert hatte man eingeführt, als man noch bleihaltige Kraftstoffe in den Vertriebsketten und Vermischungen mit Rückständen von Bleibenzin hatte. Er beträgt übrigens jetzt 5 mg/l.

Entscheidend sind die Werte aus der Kraftstoffanalyse.

Gruß

Stefan

Laut Fachkunde Kraftfahrzeugtechnik 24Auflage (1993)ist es kein Quatsch sondern tatsache.

Kann aber sein daß sich seit meiner Ausbilung zum KFZ-Meschaniker was geändert hat. Das glaube ich allerdings nicht.

Auch wenn der Grenzwert jetzt bei 5 mg/l liegt und nicht mehr bei 13mg/l ist immer noch Bleitetramethly bzw. Bleitetaethyl enthalten.

Wo hast du denn die Infos her?

Hi,

1993 gab es auch noch Bleibenzin in den Transportketten ;)

Habe meine Infos direkt aus der Mineralölindustrie bzw. aus Kraftstoffanalysen.

Heute ist definiv kein TEL mehr im Autobenzin, da es niemand mehr reinkippt.

Gruß

Stefan

Zitat:

Original geschrieben von kat2

Hi,

1993 gab es auch noch Bleibenzin in den Transportketten ;)

Habe meine Infos direkt aus der Mineralölindustrie bzw. aus Kraftstoffanalysen.

Heute ist definiv kein TEL mehr im Autobenzin, da es niemand mehr reinkippt.

Gruß

Stefan

Ah, und was ist jetzt als ersatz drin? Womit treiben die jetzt die Oktanzahl nach oben?

Ich habe im www nichts über eine Reglung gefunden.

Hi,

heute verwendet man höheroktanige Basiskraftstoffe (z.B. Alkylat- oder Reformatbenzin) sowie MTBE/ETBE. Auch der Aromatengehalt (lag z.T. bei über 60%) ist höher, inzwischen aber auf 35% beschränkt.

Schau z.B. mal hier: http://www.aral-forschung.de/.../reformieren.content.html

Gruß

Stefan

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