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Opel Omega B 2,2 16V Facelift

Opel Omega B
Themenstarteram 1. April 2014 um 9:02

Hallo guten Morgen,

seit einigen Jahren fahre ich und meine Frau schon einen 94er Omega B mit 2,0 16v. Wir wollten uns verbessern und legten uns zusätzlich einen 2000er Omega B Facelift 2,2 16V zu.

Es handelt sich hierbei um ein KFZ das schon rund 184tkm gelaufen hat, wo der Zahnriemen gerissen gewesen ist.

Ein neuer Kopf wurde verbaut, vor allem wurden in diesem die Ventile neu eingeschliefen, Ventilschaftdichtungen verbaut und alles was so dazu gehört. Bei der Überprüfung des Motorblocks bzw. der Zylinder stellte ich absolut keine Beschädigungen an den Zylinderwänden fest. Aus diesem Grund verbaute ich den neuen ZK. Der Motor läuft sehr ruhig, hat spürbar gute Leistung, Fehlercodes sind nicht gespeichert, alle Sensoren für NW, KW, Klopfsensor sind original Opel.

Nun zu meinem Problem:

Egal ob der Motor Betriebstemperatur hat oder nicht, wenn man ein wenig mehr Gas gibt um zügiger von der Stelle zu kommen räuchert er kurz aus der Abgasanlage und es fühlt sich dabei an als ob er zu viel Benzin bekommt bzw. sich verschluckt.

meine Frage an euch:

Wer hatte schon mal so ein Problem?

kann es sein das die Einspritzdüsen spinnen oder auch das Drosselklappenteil?

Habe schon gesucht wie bolle.

Freue mich auf Antworten.

Gruß Triton

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7 Antworten

Da gibt es mehrere Möglichkeiten.

 

Zum einen wird beim Ansetzen der Schaftabdichtungen oft geschlampt.

D.h. sie werden nicht weit genug aufgetrieben oder beim überstülpen werden keine Schutzhülsen verwendet, dann sind die Schaftabdichtungen sofort defekt und damit undicht.

 

Es werden oft auch billige, maßlich nicht genau passende Schaftabdichtungen verbaut.

Die schlabbern dann auf dem Ventilschaft herum, sitzen also nicht stramm auf den Ventilführungen und sind damit auch undicht.

 

Weiter kann es beim Zahnriemenschaden zu einem erheblichen Druck auf den Feuersteg des Kolbens gekommen sein, so daß die Ringspalte gestaucht wurden und es zum Klemmen einer oder mehrerer Kolbenringe gekommen sein kann.

 

Weiter ist dir ja der Pflege- und Wartungszustand des Motors vor dem Defekt nicht bekannt.

Wenn der die Jahre nur Öl der Marke Kolbentod gesehen hat und nur alle 50.000 mal neues und genau so selten einen Filterwechsel bekommen hat, können die Kolbenringe völlig verklebt/verkokt sein und nunmehr nicht mehr, oder zumindestens nicht mehr richtig, ihren Dienst versehen. (Laufen wird er dann trotzdem Rund)

 

Eine Druckverlustprüfung in Kombination mit einer Kompressionsprüfung im kalten und heißen Zustand kann hier schon mal eine vage Aussage zulassen.

 

Wie sah denn der alte Kopf im Nockenwellenbereich aus?

War starker Ölkohleansatz zu sehen oder war der Bereich blitzeblank?

 

Zum weiteren:

Wenn er noch die erste Lambdasonden hat ist ein sauberer Motorlauf nicht mehr zu erwarten.

Die Sonden werden im Laufe ihres Lebens taub und damit immer träger, d.h. sie reagieren erst sehr spät auf eine Gemischänderung. So fährt man meist sehr lange zu mager oder zu fett, aber kaum noch mit einer annähernd richtigen Gemischsusammensetzung.

 

Zu weiteren Aussagen muß eben alles mal gründlich durchgesehen werden.

Kraftstoffdruck, Blow-By System, die Abgasanlage usw....

 

 

Vielen Dank für Deine Antwort, werde das mal in Angriff nehmen und es testen lassen.

Zitat:

Original geschrieben von kurtberlin

Da gibt es mehrere Möglichkeiten.

Zum einen wird beim Ansetzen der Schaftabdichtungen oft geschlampt.

D.h. sie werden nicht weit genug aufgetrieben oder beim überstülpen werden keine Schutzhülsen verwendet, dann sind die Schaftabdichtungen sofort defekt und damit undicht.

Es werden oft auch billige, maßlich nicht genau passende Schaftabdichtungen verbaut.

Die schlabbern dann auf dem Ventilschaft herum, sitzen also nicht stramm auf den Ventilführungen und sind damit auch undicht.

Weiter kann es beim Zahnriemenschaden zu einem erheblichen Druck auf den Feuersteg des Kolbens gekommen sein, so daß die Ringspalte gestaucht wurden und es zum Klemmen einer oder mehrerer Kolbenringe gekommen sein kann.

Weiter ist dir ja der Pflege- und Wartungszustand des Motors vor dem Defekt nicht bekannt.

Wenn der die Jahre nur Öl der Marke Kolbentod gesehen hat und nur alle 50.000 mal neues und genau so selten einen Filterwechsel bekommen hat, können die Kolbenringe völlig verklebt/verkokt sein und nunmehr nicht mehr, oder zumindestens nicht mehr richtig, ihren Dienst versehen. (Laufen wird er dann trotzdem Rund)

Eine Druckverlustprüfung in Kombination mit einer Kompressionsprüfung im kalten und heißen Zustand kann hier schon mal eine vage Aussage zulassen.

Wie sah denn der alte Kopf im Nockenwellenbereich aus?

War starker Ölkohleansatz zu sehen oder war der Bereich blitzeblank?

Zum weiteren:

Wenn er noch die erste Lambdasonden hat ist ein sauberer Motorlauf nicht mehr zu erwarten.

Die Sonden werden im Laufe ihres Lebens taub und damit immer träger, d.h. sie reagieren erst sehr spät auf eine Gemischänderung. So fährt man meist sehr lange zu mager oder zu fett, aber kaum noch mit einer annähernd richtigen Gemischsusammensetzung.

Zu weiteren Aussagen muß eben alles mal gründlich durchgesehen werden.

Kraftstoffdruck, Blow-By System, die Abgasanlage usw....

Bevor ich es vergesse.... der Zylinderkopf hat meines erachtens relativ normal ausgesehen d.h. nicht silber im NW Bereich und auch nicht komplett verkokt. Das merkwürdige daran waren nur die leicht wind schiefen Ventile... ;-)

An den Zylinderwänden wird man doch die defekten Kolbenringe zu sehen bekommen in Form von riefen etc.? Diese sehen top aus ohne riefen oder dergleichen, ansonsten hätte ich den neuen gar nicht erst verbaut.

Die Schaftdichtungen sind von Elring für den 2,2er und mit dem Einbauwerkzeug von Opel von mir richtig eingesetzt worden.

Werde die Prüfungen bei meinem Schrauber mal durchführen lassen, mal schauen was sich da so noch für ein hüsterchen versteckt. Werde hier dann auf jeden Fall bescheid geben.

Vielen Dank nocheinmal.

Gruß

Marco

Und,... ;) Hast du Schlingel auch die Ventilschaft- Schutzhülsen bei der Montage der Schaftabdichtungen benutzt?:rolleyes:

Wenn nicht sind alle Dichtlippen abrasiert.

 

Nein, die Kolbenringe müssen keinen Fraß verusachen.

Wenn sie im Ringnut klemmen, können sie nicht richtig ausfedern und dichten so nicht ringsherum ab .

Sie lassen dann auch das Öl von der Laufbahn durch, bzw können das Öl nicht nur nicht abstreifen, sondern in manchen Fällen pumpen sie es gradezu nach oben.

 

Montageschutz
Themenstarteram 12. April 2014 um 13:02

Hallo,

es ist definitiv der Motorblock.... ;-(:):(

 

Zitat:

Original geschrieben von kurtberlin

Und,... ;) Hast du Schlingel auch die Ventilschaft- Schutzhülsen bei der Montage der Schaftabdichtungen benutzt?:rolleyes:

Wenn nicht sind alle Dichtlippen abrasiert.

Nein, die Kolbenringe müssen keinen Fraß verusachen.

Wenn sie im Ringnut klemmen, können sie nicht richtig ausfedern und dichten so nicht ringsherum ab .

Sie lassen dann auch das Öl von der Laufbahn durch, bzw können das Öl nicht nur nicht abstreifen, sondern in manchen Fällen pumpen sie es gradezu nach oben.

Was sollte da passiert sein?

Hast du für uns eventuell Bilder davon gemacht?:)

Themenstarteram 14. April 2014 um 10:07

Die Bilder machen wir wenn der Motor ausseinander ist....

Ein ölverbrauch von 2 liter auf hundert ist irgendwie nicht gerade gesund:confused:

 

DANKE für alles :D

 

Zitat:

Original geschrieben von kurtberlin

Was sollte da passiert sein?

Hast du für uns eventuell Bilder davon gemacht?:)

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