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OMXXX MARINE Dieselmotoren für Jetantrieb im Katamaran

Mercedes
Themenstarteram 8. Oktober 2017 um 17:25

Moin zusammen ich möchte in einen Katamaran Länge 10 m Breite 3, 6 m zwei Dieselmotoren verbauen es ist ein Jetantrieb pro Rumpf vorhanden und ehemals waren dort zwei Benzinmotoren aus dem BMW 635 CSi verbaut

Derzeit ist der Katamaran noch 7 Meter 50 m lang aber wir werden ihn um 2 Meter 50 verlängern es sind zwei Edelstahltanks A 400l an Bord. Gesamt soll das Schiff maximal 5 Tonnen wiegen.  Das Boot soll für Wasseruntersuchungen in Nord und Ostsee eingesetzt werden, die Jet Antriebe gewährleisten dass man auch im niedrigen Wasser unterwegs sein kann. Benzinmotoren sind auf Schiffen ja immer schlecht durch dass sich sammelnde Gas

Meine Frage jetzt ist, ich möchte Dieselmotoren Reihensechszylinder ohne Turbo mit ca 200 bis 250 PS verbauen es sollen marinisiert Automotoren sein möglichst ohne viel Elektronik da das Milieu ja immer feucht ist

Ich habe hier zwei wenig gelaufene Cummins Diesel V6 215  M  Bj 1964 ähnlich dem V 378 diese Motoren waren in einer Yacht der Firma Motoren und Anlagen Kiel MAK verbaut als Caterpillar die Firma übernahm tauschen sie auch die Motoren allerdings weiß ich nicht ob ich diese verbauen soll und der Zeit ist mit dem Diesel ja eine Umbruchzeit deswegen glaube ich dass es gute Motoren gibt die marinisiert genau ihren Zweck in meinem Katamaran erfüllen können es werden keine Getriebe verbaut und die richtige Übersetzung über Riemensysteme auf die Welle gebracht.

Den Motoren brauchen nicht Baujahr 2015 sein sondern sollen ihren Zweck erfüllen danke für das Lesen

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8 Antworten

Was ist mit dem OM 642 LS DE 30 LA? Ist allerdings ein V6

Der om642 hat ein Turbo und auch noch relativ teuer und durch 2 Zylinderbänke aufwendig zu marinisieren. Günstiger und robuster wäre der Vorgänger OM648 aber mit 204 Ps ebenfalls mit Turbo. Mit ein wenig Softwareoptimierung kann der Motor auf 230-250 Ps gebracht werden.

 

Wie viel Drehmoment untenrum brauchst du? Der 635csi Motor dreht auch deutlich höher als ein Diesel. Die OM sind bei 4000 U/ min ziemlich am Ende. Die musst für dein Vorhaben ziemlich genaue Drehmomentverläufe und die Drehzahlen kennen.

Ich sehe gerade, dass der M30 von BMW (635csi) nur 300Nm hatte. Da lachen die Mercedes Motoren drüber aber die Drehzahlen fehlen.

Wie hoch hast die BMW Motoren gedreht? Wenn die 4000 U/min reichen, wäre der OM648 mit 500Nm vollkommen ausreichend auch ohne Optimierung. Auch bei 4000 toppt der OM648 das Drehmoment von BMW.

 

 

Ich habe schon unterdimensionierte Marinierungen gesehen, wo das Drehmoment des Dieselmotors nach 2500 U/Min gefehlt hat und die kamen mit den Drehzahlen nicht hoch. Deswegen sind große Sauger mit durchgehendem Drehmoment vorteilhafter.

Das Drehmoment ist doch völlig egal. Auf die Leistungskurve kommt es an. Die Übersetzung kann man ja mit dem Riementrieb frei gestalten.

 

Wenn es ein PKW-Motor sein soll, würde ich mich nach was mit wassergekühlten Turbos umsehen. Die sollten relativ leicht umzubauen sein. Ich glaube nicht, dass man einen Pkw-Saugdiesel bekommt, der stark genug ist.

 

Gruß Achim

Zitat:

@general1977 schrieb am 8. Oktober 2017 um 19:57:07 Uhr:

Das Drehmoment ist doch völlig egal. Auf die Leistungskurve kommt es an.

Das ist ja Widerspruch in sich.

Drehmoment x Drehzahl = Leistung.

Beim Boot kommt es einzig und alleine auf die Drehmomentkurve. Das erforderliche Drehmoment für einen Bootantrieb ist fast homogen. Wenn das Drehmoment eines schwachen Motors nach 2800 Umdrehungen zusammenbricht, dann bringt die Leistung bei 5000 U/min auch nichts. Soweit kommt er ja nicht. Die Motordrehzahl wird beim Abfallen des Drehmoments stehen bleiben. Ein Boot hat ja keine Gangschaltung. Deswegen sind flache und konstante Drehmomente für den Schiffsdiesel von Vorteil und damit haben die Turbomaschinen ein Problem. Wenn aber der M30 verbaut ist, dann reichen die 300 Nm aus. Der OM648 hat bei 4000 U/min zwar deutlich weniger Drehmoment, dieser wird schon bei 3200 deutlich abfallen, das reicht aber immer noch aus.

Hier ist ein tolles Beispiel für das Abfallen des Drehmomentes bei einem Turbo-Diesel. Hier geht es um meinen AUY Motor von Sharan. Das Drehmoment steigt steil an, fällt aber nach 2200 U/Min deutlich ab obwohl die Leistung weiter steigt. Wenn für den Antrieb aber z.B. 250 Nm konstant benötigt werden, ist bei 2500 U/min Ende im Gelände. Nur als Beispiel. Deswegen spielt die Leistung und die Leistungskurve überhaupt keine Rolle, es kommt nur auf das benötigte Drehmoment und was der Motor leisten kann.

http://www.tuneline.at/custom/tuneline/produkte/diagramm/auy_161.gif

Das ist ja der Trugschluss. Es kommt auf die benötigte "Stärke" nach der Übersetzung durch das Getriebe (hier Riementrieb) an. Ein Benzinmotor kann ganz anders übersetzt werden, als ein Dieselmotor. Ein Benzinmotor benötigt also ein bedeutend geringeres Drehmoment an der Motorausgangswelle, als ein Dieselmotor. Nur das Drehmoment nach der Übersetzung ist entscheidend. Da hier die Drehzahl, unabhängig von der Motordrehzahl gleich bleibt, ist der vernünftige Vergleichswert für die benötigte "Stärke" des Motors nunmal die Leistung und nicht das Motordrehmoment, da die Leistung vor und nach dem Getriebe gleich bleibt. Ich verwende hier absichtlich den nichtssagenden Ausdruck "Stärke" um keine Konfusion mit Drehmoment, Leistung und Kraft zu erzeugen.

Nochmal anders gesagt (Beispiel): ein Dieselmotor entwickelt bei einer beliebig angenommenen Schraubendrehzahl maximal 250nm an der Kurbelwelle. Ein Benzinmotor erreicht hier vielleicht nur 180nm, dreht aber dabei bereits deutlich höher. In beiden Fällen ist das Drehmoment an der Schraube identisch, weil die Drehzahl der Schraube durch die andere Übersetzung die gleiche ist. Das bedeutet, wie du schon richtig dargestellt hast (Drehmoment x Drehzahl), dass in beiden Fällen die Leistung an der Schraube identisch ist. Somit ist die vernünftige Vergleichsgröße für die Motorauslegung auch die Leistungskurve und nicht die Drehmomentkurve.

Ich glaube dein Denkfehler ist, dass im Bootsbereich, bei Gleitern und Halbgleitern die Motorleistung bei einer relativ niedrigeren Drehzahl genug Leistung bringen muss, um das Boot von der Verdrängerfahrt ins Gleiten zu bringen. Erst wenn dieser leistungsintensive Punkt überschritten ist, kann der Motor weiter hochdrehen und noch mehr Leistung entwickeln. Ist an diesem Punkt nicht genug Leistung (!) vorhanden wird das Boot nicht weiter beschleunigen. Daher muss die Gesamtübersetzung (Schraubendurchmesser, -steigung und Getriebeübersetzung) passend zu Rumpf und Motorcharakteristik gewählt werden. Die Leistungskurve des Motors darf bei keiner Drehzahl unter der benötigten Leistung der Schraube liegen. Idealerweise ist die Auslegung so, dass die maximale Leistung der Schraube gleich der maximalen Nennleistung des Motors ist. Bei Vollgas ist der Motor also an seinem Leistungsmaximum und beschleunigt nicht weiter. Das nutzt aber natürlich nichts, wenn bei dieser Auslegung vorher schon die Leistungskurve des Motors unter die Kurve der Schraube kommt, denn dann kommt man an diesem Schnittpunkt mit der Drehzahl nicht höher. Dann muss man den Kompromiss eingehen, dass nicht die gesamte Leistung des Motors ins Wasser gebracht werden kann und die Übersetzung ändern. Wenn die Leistungscharakteristik des Motors ganz blöd ist, läuft der Motor dann sogar in den Begrenzer.

Selbst bei deinem Beispiel mit dem abfallenden Motordrehmoment, ist eine weitere Beschleunigung möglich, da die Leistungskurve durch die sich erhöhende Drehzahl weiterhin steigt. Dein Auto beschleunigt ab 2200U/min ja auch weiter.

Gruß

Achim

Und wie willst du nen OM648 zum Laufen bekommen?

Ohne das ganze drumrum angefangen von Vorförderpumpe, Kabelbäumen, Datenbus usw. usf. kriegst du den nicht zum Laufen, bzw. ohne das Auto drumherum funktioniert son Motor nicht und man handelt sich viel Theater ein mit Turbo, Injektoren, usw. usf.

Ich würde mal schauen, ob du mit 2x OM603 hin kommst, das wäre mein Favourit...

Wenn das nicht langt würde ich nach 2 OM352(A) oder OM366 schauen, nur da sind wir natürlich in ner ganz anderen Gewichtsklasse und Größenordnung...

Themenstarteram 20. Oktober 2017 um 23:11

Leute danke erstmal für die interessanten Antworten- ich habe jetzt folgendes herausgefunden für den Zweck muss das Boot leicht sein das bedeutet wir belassen die Größe bei 7 Meter 90 und verlängern es nicht auf die zuerst angestrebten 10 m. Da der Auftrieb dann deutlich geringer ist komme ich mit den 6 Liter Motoren z.b. OM 352 in zu großes Gewicht. Da schon einmal die M30 Motoren von BMW verbaut waren und wir nicht viele Möglichkeiten zum Testen haben und das Boot ein Prototyp für den Test von den Antrieben war, bin ich geneigt leichtere Reihensechszylinder einzubauen - nur und jetzt kommt das Elektronik und computer Problemem. Das Ziel wäre die Motorsteuerung auf Kraftstoff bzw. Einspritzung und Temperaturregelung zu reduzieren - das bedeutet eine echte Umprogrammierung des Steuergeräts denk ich. Es muss doch möglich sein das elektronische drumrum des Autos auf 0 oder 1 zu setzen sodass wirklich nur der Motor geregelt wird. Meine Frage ist weiß jemand darüber Bescheid bzw kann ich das Steuergerät "einschicken" und bekomme es mit den gewünschten Anforderungen zurück.

OM 352 ist der beste Motor ich selbst habe in meinem Wohnschiff in kürze einen OM346. Bin Dankbar für Ideen

Kauf dir mal n paar Punkte, Kommata und Absätze...

Das n OM352 zu schwer ist hab ich mir schon gedacht :)

Wen du nen Reihensechszylinder einbaust, z.B. Mercedes Diesel OM603 sind da nicht viele Kabel dran und auch kein wirkliches Steuergerät, also das läuft alles mechanisch (bis auf n bisschen Vorglühen und Leerlaufregelung).

Bei den Benzinern geht das so bis M104 Motor, da kann man den Motorkabelbaum samt Steuergerät reinhängen.

Ab ca. mitte 1990 kriegst du aber keinen Automotor (elektronisch) mehr ohne das Auto drumherum (Wegfahrsperre, Raddrehzahlsignale, etc.) zum laufen, das funktioniert nur noch als ganzes.

Die einzige Möglichkeit ist, alles von dem Krempel weg zu lassen, also nur die reine Motormechanik zu verbauen, eine mechanische Drosselklappe an zu bauen und dann ein freiprogrammierbares Steuergerät. Für so nen Bootsmotor brauchst du ja im Prinzip nur Drehzahlsignal & Temperatur auf der Eingangsseite und die Einspritzdüsensignale als Ausgang. Und um das gescheit zu programmieren ist n Lambdasignal sinnvoll und vieleicht hängt man die Klopfsensoren noch dran. Fertig. So "Einspritzanlagen" gibts für bezahlbares Geld zu kaufen, z.B. von Megasquirt. Ob es sowas auch für n Diesel gibt, weis ich nicht.

M30 BMW Motor gibts auch als Vergaser, ich würde dann aber lieber 2xM103 Mercedes einbauen, die gibts für 1000€ das Stück mit allem was du brauchst. Kabelbaum / Steuergerät ist überschaubar (bei 1000€ mein ich incl. Auto drumrum). Pro Motor nochmal ~1500€ an Teilen für ne Teilüberholung biste bei rund 5.000€ für beide in Einbaufertig (plus Schrauberei).

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