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Oldtimer ja oder nein?

Themenstarteram 22. Dezember 2007 um 13:00

Hallo zusammen,

bin noch etwas neu hier also seht mir bitte nach dass ich nicht jeden post durchgelesen habe. trotzdem meine frage:

ich bin derzeit am überlegen mir nen oldtimer zuzulege. interessieren würde es mich wie das mit der versicherung, der steuer und inzwischen natürlich mit irgendwelchen abgasrichtlinienen läuft. da ich den wagen wohl definitiv auf lpg umbauen würde sehe ich da zwar nich das problem aber ich weis es eben leider nicht genau. ausserdem gut zu wissen währe es wie es mit reparaturen aussieht. und vor allem wie schnell und zu welchem preis man an ersatzteile kommen würde. ihr werdet evtl auch gemerkt haben das ich noch keinerlei eigene erfahrungen mit amis gemacht habe, aber naja. folgende wagen habe ich ins auge gefasst:

72er Chevrolet Camaro

68er Chevrolet Chevelle

77er Pontiac Trans Am

sahnestücke währen natürlich nen 69er charger oder auch nen challanger sowie nen baracuda aber die werden wohl etwas zu teuer.

also ganz plump gefragt, was sagt eure erfahrung und euer wissen dazu? bin für alles offen also haltet euch nich zurück.

mfg

Kalle

 

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24 Antworten
am 22. Dezember 2007 um 14:16

Hallo Kalle

Alle drei genannten Fahrzeuge wären über 30 Jahre alt und damit für das H-Kennzeichen (Historisches Fahrzeug) geeignet. Steuer 192 Euro pauschal im Jahr, Versicherung im Jahr unterschiedlich je nach Versicherung (mal bei mehreren Anbietern nachfragen). Ich zahle 130 Euro im Jahr (allerdings rotes 07er Kennzeichen) für einen Lincoln Continental MARK V.

Da die drei genannten Wagen nicht allzu selten sind, sieht es auch mit der Ersatzteilversorgung ganz gut aus, wenn es nicht gerade Innenraumteile sind. "Rockauto.com" in den USA ist eine gute Adresse oder wenn Geld keine Rolle spielt ;-) KTS bzw. M&F in Deutschland. Oft gibt es aber auch lokale Beschaffer die zu vernünftigen Konditionen Teile beschaffen können. Einfach mal in Deiner Gegend umhören.

Zum Umbau auf Gasbetrieb. Ehrlich gesagt kann ich mich damit nicht so gut anfreunden, vor allem bei echten Oldtimern. Gibt gerade in den genannten Fällen Camaro, Chevelle und Trans Am nicht mehr so viele echte Originale, leider wurden viele dieser Modelle verbastelt. Zu den Abgasvorschriften. Von der Feinstaubrichtlinie sind die Oldtimer jetzt ausgenommen worden, d.h. man darf jederzeit mit ihnen fahren auch wenn entsprechende Zonen, vor allem in den Innenstädten, ausgewiesen werden.

Gruß

Hanns

Mit einer Gasanlage fällt oftmals auch das H-Kennzeichen ins Wasser da es diese Technologie damals noch nich gab und die auch nich der Sicherheit dient (bessere Bremsen usw erhalten idR ein ok vom TÜV).

Als Kriterium sollte die Orginalität nicht unterschätzt werden da gerade Camaros gerne "verschönert" wurden.

17" auf der Chevelle gehen zB nicht.

Bremsen, wie Obituary schon schrieb, gehen. Allerdings nur recht orginale.

Ich wollt welche wo ich dann 16" Felgen montieren müsste. Das wurde dann aber schon mal abgelent.

Teile werden zum größten Teil nachproduziert. NPDlink, Goodmark (lieferung nur US) beispielsweise.

Ach ja, AU glaub ich war nur für Fahrzeuge ab '71. Umrüstung der Blinker auf gelb auch.

Scheinwerfer müssen auf EU standard umgerüstet werden. Kein SealedBeam.

hey ich find die chevelle ganz schön....wasn genau fürn model??...

übringens gasamlage und h zulassung geht...fragste vorher deinen tüv menschen ob er damit einverstanden ist...

habe selbst nen 74er mercedes s klasse in der garage und dieser hat letztes jahr seine h zulassung und gleichzeitig von einer werkstatt die gasanlage eingetragen bekommen......und es war ein offizieller tüv in einem blaunen gebäude...also nix geschummelt...

Wie gesagt: Oftmals. Man muss halt an den richtigen Prüfer gelangen. Viele akzeptieren das leider nich. Aber mal abgesehen davon. Gas is untrue :D

Camaro77: Meinst meine?

1966 Chevelle 300 deluxe mittlerweile von der Ausstattung eher Malibu

08/15 chevelle mit 4Türen quasi. War mal n Taxi.

Willst du den Wagen im Alltag oder als Hobbyfahrzeug bewegen?

Themenstarteram 23. Dezember 2007 um 21:43

erstmal danke für die vielen guten antworten... hat mir auf jeden fall schonmal geholfen.

über genaue ausstattungen hab ich mir noch nicht im detail den kopf zerbrochen. sicher ist, das es nen 5,7L V8 sein soll und die gasanlage ne anstendige wird (also nich son ebay kram oder so). ja richtig es ist irgendwo untrue... aber was will man machen wenn man kein managergehalt kassiert und trotzdem ami fahren will.

achja, ja ich wollte den dann eigentlich als einziges und damit auch als alltagsauto fahren, deswegen auch meine sorge mit der haltbarkeit und der ersatzteilbeschaffung.

am 23. Dezember 2007 um 23:23

Ein Ami als einziges Alltagsfzg. und dann ein Oldtimer....

Das wird nix. Wenn du ein spezielles Teil brauchst, was sonst keiner benötigt, dann steht dein Auto schonmal 4-6Wochen bis ein Paket aus USA hier ist. Deine Versicherung wird dir das Auto nur als Gebrauchtwagen versichern, da kein Alltagsauto vorhanden ist. Also kriegst du im Schadenfall ersetzt was eben der Besitzer eine 30Jahre alten Möhre so kriegt. Einen Gutschein für die Verschrottung. Nix mit Wertgutachten usw.

Wenn du das Auto nur mit Gasanlage unterhalten kannst, dann wird dir die eine oder andere mal anfallende Reparatur den Spaß ganz schnell verderben. Bedenke, dass die Oldtimer über 30 Jahre auf dem Buckel haben. Es kann alles ganz unproblematisch sein (die Amerikaner haben früher mal ganz solide Autos gebaut), aber es kann eben auch schnell mal ein Teil den Geist aufgeben.

Leg dir bitte einen (gebrauchten) Kleinwagen zu, mit dem du im Winter und sonst bei Bedarf fahren kannst. Die Fixkosten hierfür sind niedriger als die Anschaffung einer Gasanlage. Der Kleinwagen spart dir auch im Winter eine Menge Spritgeld das du dann ab Frühjahr mit dem Ami verfeuern kannst. So wird eher was aus deinem Traum vom Ami-Schlitten. Denk mal drüber nach.

am 24. Dezember 2007 um 1:25

Das würde ich so nicht unterschreiben. Der Versand von Ersatzteilen aus den USA is eigentlich schnell. 4-6 Wochen sind da nur bei seltenen Teilen drin. Mustang Teile zb hat man gaaaanz schnell weil die meisten deutschen US-Car Teilehändler die auf Lager haben weils die hier recht oft gibt. Ich fahre meinen auch als Daily. Man braucht auch nicht bei allen Versicherungen nen 2. Wagen um den als Oldi günstig zu versichern. Stimmt allerdings dasses n 30 (oder mehr) Jahre altes Auto ist darum sollte man sich den Wagen vorher ganz genau ansehen und gucken wie der in Schuss is (sodass nur noch minimale Sachen anfallen können die schnell gemacht sind). Im Grunde sind die alten Amis sehr zuverlässig. Kenne auch andere die solche als Daily fahren und keine Probleme haben (kannst natürlich auch ne Gurke erwischen wenne Pech hast aber das gibts überall).

Wenn du dir keinen Exoten sondern dir n gängiges Modell zb nen Mustang, Camaro, oä zulegst dürften Teile kein Prob sein und wennse nich auf Lager sind ne Woche dauern bis die hier sind. Wenn denn was anfällt (was bei nem guten Wagen selten is). Mit Gas is halt die Sache mit dem Tüv ob der da mitmacht wenn ja rein damit (vorher nachfragen). Sonst wird der Verbrauch bei 5,7 l net allzu galaktisch sein (hab meinen schn mit 13l bewegt wenn auch auf der AB - wenn ich da an den Defender Benziner denke der bei 2,5 oder 3l das gleiche säuft)

Die Autos wurden schließlich auch für den täglichen Gebrauch gebaut und daran hat sich ja nix geändert. Nur aufgrund des Alters halt Verschleißsachen aber wie gesagt guck dir vorher an wie der Wagen in Schuss is (oder lass es vonnem Profi machen das is noch besser). Dann dürfte es da keine Probleme geben.

Hallo

Ich sehe das alles bischen anders:

Erstens gibt es über 80% aller Verschleissteile für fast alle US Cars in Deutschland auf Lager

Zweitens kann man durchaus Gasanlage im Oldi fahren,Flüssiggas gibt es seit den 50ern.Tip:Erst H-Zulassung, dann Gasanlage

Drittens: Eine Oldtimer-Versicherung gibt es auch ohne H-Zulassung. Somit ist der aktuelle Fahrzeugwert versichert

Viertens: Kofferraum von Camaro und TransAm haben kein Platz für einen Gastank, daher nur im Reserveradbereich

Fünftens: ein gepflegtes US-Car kann man problemlos sowohl imAlltagsbetrieb als auch im Winter betrieben werden. Ne runtergrittene Möhre die aus 90% Gammel besteht übersteht keinen Winter, egal wo gebaut. Warum soll ein gut gemachter US.Car im winter nicht gehen?

Ich fahre meine im Winter wie imSommer.Lediglich die Heizleistung ist bisserl mies.....

Themenstarteram 27. Dezember 2007 um 12:23

das hört sich ja recht gemischt an, aber doch besser als ich es erwartet habe...

mal an die oldiefahrer: was fahrt ihr denn eigentlich so oder was seid ihr gefahren und welche erfahrungen habt ihr dabei so gesammelt?

achja, wegen ersatzteile... welche werkstätten gibt es eigentlich so im raum hannover? ich kenne leider bisher nur Schwarz in Poggenhagen / Wunstorf.

so denn

Ich kann jeden nur ermutigen, alte Autos im Alltag zu fahren. Mach ich so, seit ich den Führerschein habe (knapp 8 Jahre). Allerdings darfst Du nicht dieselben Anforderungen an so eine Kiste stellen, wie an einen Neuwagen. Das gilt für Zuverlässigkeit, Reisegeschwindigkeit und andere lästige Nebenwirkungen (Ölverlust, Wartungsintervalle sind kürzer, Wassereinbruch im Regen o.ä.). Eine S-Bahnstation oder ein Zweitwagen sollte immer in nächster Nähe greifbar sein.

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