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Ölwechsel-Intervall-Anzeige zuverlässig?

Themenstarteram 5. November 2008 um 23:27

Hallo Foren-User,

ich hoffe, nicht schon wieder eine vollkommen sinnentleerte Frage zu stellen; würde mich über fachkundige Aussagen aber freuen:

Meine Frage betrifft die Zuverlässigkeit des Sensors für die Ölqualität und die hieraus errechnete Restfahrstrecke.

Habe meinen E 270 CDI in 12/2007 bei ca. 94.500 Km erworben. Wagen ist scheckheftgepflegt, Service war immer bei MB gemacht worden. Bis 12/2007 war immer 5W40 von Castrol verwandt worden.

Bei 95.648 Km habe ich einen Assyst B machen lassen und den Wagen dabei auf 0W40 Mobil 1 umgeölt.

Nach Rückstellung der KI wurde naturgemäß eine Reststrecke von 20.000 Km angegeben. Ich habe jetzt 109.100 Km auf der Uhr und obwohl damit ca. 13.500 Km gefahren worden sind, zeigt die Service-Anzeige eine Restfahrstrecke von 10.000 Km an. Daraus ergäbe sich eine Gesamtfahrstrecke von ca. 25.000 zwischen zwei Ölwechseln.

Dabei habe ich nie auch nur einen Tropfen Öl nachfüllen müssen.

1.) Kann das tatsächlich sein - mit "normalem" (nicht:LONGLIFE) Öl fast 25.000 Km Fahrstrecke ohne Problem?

2.) Macht es nicht Sinn - v.a. vor dem Hintergrund des Umölens auf 0W40 - jetzt einen Ölwechsel durchführen zu lassen?

 

DANKE vorab

Beste Antwort im Thema

Hallo zusammen,

hier ist eine Erklärung des Ölsensors: http://www.db-forum.de/.../showthread.php?...

Ich meine, beim W211 wurde er irgendwann zwischenzeitlich eingespart. Es wurde dann wieder ein festes Intervall heruntergerechnet, also 1:1 runtergezählt, von 25tkm abwärts... bin nicht ganz sicher, ob er heute wieder verbaut ist.

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Hallo Mfriedi,

ich gehe davon aus, dass Du viel Langstrecke fährst. Gerade dann ist es häufiger so, dass der Assyst-Rechner nicht 1:1 herunter zählt, sondern mehr Kilometer drin sind, als die Startlaufstrecke von 20tkm.

Ich habe den E320 Benziner mit Gasanlage. Da ist es z.B. auch so, dass ca. 30% mehr KM drin sind, als die Startlaufstrecke von 20tkm.

Wenn Du ein Castrol 5W40 hattest (Vollsynthetik?) und jetzt gewechselt hast, ist m.E. keine besondere Aktivität erforderlich. Das ist m.W. nur nötig, wenn man von mineralischem auf synthetisches Öl wechselt. Ich selber mache nach Fahrzeugübernahme immer eine Motorinnenreinigung mit LiquiMoly MotorClean, aber mehr prophylaktisch...

Dein Fahrzeug müsste auch über das KI die Möglichkeit haben, den Ölstand zu prüfen. Wenn Du das sporadisch machst, und er nichts verlangt, ist es doch gut... :) Soweit ich weiss, prüft der Ölsensor auch auf Ölverdünnung. insofern brauchst Du Dir m.E. keinerlei Sorgen zu machen.

Themenstarteram 6. November 2008 um 0:14

Danke!

Klingt plausibel!

Hallo,

dein letzer Beitrag ist halt passiert, irren ist Menschlich.:p

Also zum Thema: Bei mir sind es jetzt noch 1500 km bis zum Assyst A. Der Bordcomputer hat bei mir nach dem Ölwechsel 20.000 km Reststrecke angezeigt. Alles so weit gut. Wenn ich aber den Kilometerstand vom letzten Ölwechsel bis zum ungefähren Kilometerstand bis zum jetzt bald fälligen ausrechne, komme ich auch auf ca. 22.000 km, was ich eigentlich ganz gut finde. Also mach dir keine Sorgen und fahr einfach so lange, bis er dir sagt, dass du zum Service sollst. Öl musste ich einmal gleich nach dem Ölwechsel nachfüllen. Ich wohne von der Werkstatt 30 km entfernt, als ich dann daheim ankam habe nochmal geprüft und er wollte ganze 1,5 Liter :eek:. Seither aber nie was nachgefüllt. Anscheinend hat die Werkstatt gespart. :( . Ach jam ich fahre schon seit Anfang an 10W40 von Shell.

Gruß

Hallo,

fahre einen E300TDT, also einen rel. alten Turbodiesel

Bei mir sind die ölwechselintervale von Haus aus "nur" 15.000 km lang - im Vergleich zu meinem 200D W123 mit 10.000 km ewig lang :).

Mußte aber feststellen, daß ich trotz 15.000 km serviceanzeige eigentlich immer 20 - 22 tkm schaffe. Woran das wohl liegt :)?

Ich bin mir nicht ganz sicher was der Sensor der das Öl prüft wirklich kann oder macht aber ich habe mal gelesen, daß da wohl eher die Betriebszustände des Motors gezählt werden, d.h. die Kaltlauf-km, Warmlauf-km, und die Drehzahlen dazu. Ich denke, daß damit die km die mit dem kalten Motor zurückgelegt werden u.U. "doppelt" gezählt wreden und die mit Wassertemp. >+80°C zählen dann nur zur Hälfte.

Öleigenschaften zu messen ist auf der anderen Seite sehr aufwendig und teuer deswegen denke ich daß die Sensorik recht wenig am Öl mißt.

Es ist meiner Meinung nach die Motorbelastung die gemessen wird.

Jeder kann doch mal z.B. vor einer langen (>1000km) Urlaubsfahrt mal die Service-km aufschreiben und dann nach der Fahr vergleichen. Bei mir ist es so, daß 1000km Autobahn kaum 300 - 400 km in der Serviceanzeige ausmachen. Dagegen ein paar Tage nur Stadtverkehr im Winter kosten richtig km.

Gruß Peter

Hallo zusammen,

hier ist eine Erklärung des Ölsensors: http://www.db-forum.de/.../showthread.php?...

Ich meine, beim W211 wurde er irgendwann zwischenzeitlich eingespart. Es wurde dann wieder ein festes Intervall heruntergerechnet, also 1:1 runtergezählt, von 25tkm abwärts... bin nicht ganz sicher, ob er heute wieder verbaut ist.

Hallo,

in einem Buch von MB über die E-Klasse, habe ich gelesen, das bei "halbwegs" normalem Betrieb, die Laufstrecke eigentlich immer höher ist wie die "eingegeben". Bei 15Tkm durchschnittlich etwas über 20tkm (22tkm?) tatsächliche Fahrstrecke.

Die Werte sind also vermutlich bewusst niedrig gehalten worden, damit praktisch jeder min. die normale Laufstrecke erreicht (beugt unnötigen u. nervigen Diskussionen mit Kunden vor).

Unser 280er fährt relativ viel kurzstrecke u. erreicht trotzdem über 20tkm.... .

Übrigens: ÖL Nachfüllen wird wohl auch positiv, im sinne einer längeren Laufstrecke erkannt u. entsprechend berücksichtigt.

MfG Günter

Zitat:

Original geschrieben von 4matic Guenni

 

Übrigens: ÖL Nachfüllen wird wohl auch positiv, im sinne einer längeren Laufstrecke erkannt u. entsprechend berücksichtigt.

MfG Günter

Hallo Günter, das hatte ich auch schonmal. Musste 1 Liter nachfüllen, danach war der Assyst-Wert etwas höher... ;)

Themenstarteram 6. November 2008 um 19:44

vielen Dank für die Mitteilungen!

....also aus den Beschreibungen der Sensorfunktion werde ich nicht schlau.

Ein Sensor mißt den Ölstand und damit kann er Frischölzugabe erkennen und ein paar km draufschlagen.

Aber das mit der Viskosität oder Leitfähigkeit usw. ist nicht so easy.

Für die Viskosität ist ein Viskosimeter bzw. ein Rheomat notwendig - kostet so um 30 T€.

Die Leitfähigkeit ist kein Problem - kostet so ab 10 €.

Was ich vermute ist, daß die meisten Daten aus der Motorbelastung ermittelt werden und damit eine indirekte Messung sind, d.h. Motordrehzahl, Öl und Wassertemp., etc. damit wird die Motor und damit Ölbelastung errechnet.

Gruß Peter

Die Viksosität wird meines Wissens nicht gemessen sondern ein paar andere Verschmutzungsparameter (Wassergehalt, Leitfähigkeit?). Das Ganze basiert sicher auch auf "Schätzometrie" mittel Fahrprofil, aber es hat in den letzten 30 Jahren meines Wissens keinen Motorschaden gegeben, der auf schlechtes oder "verbrauchtes" Motoröl zurückzuführen ist.

Weiters haben die MB-Motoren relativ große Ölvolumina, was auch mithilft bei einfacheren Ölen die Betriebsdauer problemlos zu garantieren. Daher halte ich den vorzeitigen Ölwechsel für rausgeschmissenes Geld; tlw. liest man hier ja von Leuten, die im "besten Stück" alle 7-8.000 km neues Öl gönnen ... in meinen Augen pure Geldverschwendung.

In AutoBild haben sie ja auch einen Opel mit so einem Feinfilter getestet, haben wie erwartet erkannt, dass der Filter die verbrauchten Additive nicht ersetzen kann, aber das (vollsynthetische) Öl bei der Analyse nach 50.000 km noch immer tadellos schmierte und die Verunreinigungen in Schwebe halten konnte.

Mach so wie es im Handbuch steht, du machst nichts falsch.

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