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Ölstand prüfen bei minimalem Gefälle

Themenstarteram 25. Januar 2019 um 19:35

Hallo zusammen,

ich habe mal eine ganz dumme Frage. Ich weiß, dass ich gleich Spott und Häme ernten werde aber ich zweifel gerade an meinem Verstand.

Und zwar wollte ich vorhin bei meinem Auto (MB C220 CDI T-Modell, Br. 204) den Ölstand prüfen. Dabei hab ich das Auto auf einem vermeintlich ebenen Untergrund abgestellt. Bei mehrmaliger Kontrolle des Ölmessstabes habe ich dann mit Erschrecken festgestellt, dass der Ölstand ca. 4-5 mm über Max. liegt (kalt und warm gemessen).

Vor ca. 1,5 Monaten lag der Ölstand noch bei knapp unter Max., so wie es sein soll (bei der Prüfung stand das Auto ca. einen halben Meter weiter hinten, also die Vorderräder etwas höher)). Ich konnte dem Ergebnis gar nicht so recht Glauben schenken, sodass ich eine ca. 1 m lange Wasserwaage neben das Auto auf den Boden gelegt habe. Diese zeigte mir an, dass auf dem vorderen Drittel des Fahrzeugs ein Gefälle von ca. 1-2 cm zur Front hin vorliegt. Das sieht man mit bloßem Auge kaum!

Nun frage ich mich allen Ernstes, ob dieses Gefälle wohl ausreicht, dass der Ölstand nicht zuverlässig abzulesen ist, sodass dieser um die beschriebenen 4-5 mm zu hoch ist.

Hat eventuell jemand schonmal ähnliche Erfahrungen gesammelt?

Viele Grüße

Golfi

Beste Antwort im Thema

Im Forum nachzufragen ist doch einfacher,

als den Wagen einfach umzuparken. :D

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Dreh den Wagen um und miss nochmal

In deinem Fall würde ich mir eine ebene Stelle suchen und den Ölstand bei warmem Motor überprüfen.

Anschließend würde ich mindestens 100 Km z.B. zügig auf der Autobahn fahren, damit der Motor richtig warm wird und damit das Kondenswasser was sich auf kurzen Strecken im Motoröl ablagert mit den Abgasen ausgeblasen wird.

Anschließen würde ich den Ölstand warm noch einmal messen und ...................oh Wunder, wenn alles gut ist dürfte der Ölstand wieder stimmen.

Wenn nicht.........................schreiben wir uns noch einmal................

 

MfG kheinz

Zitat:

@Golfi2592 schrieb am 25. Januar 2019 um 19:35:58 Uhr:

… Hat eventuell jemand schonmal ähnliche Erfahrungen gesammelt? …

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

Erst kommt die korrekte Messung, danach die Erkenntnis, ob Ölverdünnung vorliegt oder nicht. Die Beschreibung fand ich etwas wirr: Bei der letzten Prüfung stand das Auto einen halben Meter weiter hinten, wodurch die Vorderräder höher standen. Und nach vorne besteht ein Gefälle, dieses aber nur im ersten Drittel des Fahrzeugs. Warum also nicht einfach das Fahrzeug einen halben Meter nach hinten fahren, damit die selbe Position wie bei der ersten Messung erreicht wird?

Kommt immer drauf an, an welcher Stelle der Ölmeßstab in die Ölwanne taucht.

Falls ziemlich mittig, isses entsprechend auch nicht soo wichtig, daß er eben steht. Bei vorn oder hinten Anbringung muß man halt Abweichungen mit einkalkulieren. Wobei paar mm mehr oder weniger auch nicht soo entscheidend sind, bei 5-6 Liter Ölinhalt.

Hauptsache, es zeigt überhaupt was an ;-)

Meiner geht auch mit "unter MIN" noch lang nicht kaputt, der fährt auch mit 2 Liter noch (4 = MAX).

Themenstarteram 25. Januar 2019 um 20:30

Vielen Dank für eure Antworten.

Ich glaub ich muss mich etwas präziser ausdrücken.

Mir geht es konkret um die Frage, ob ein paar cm Höhenunterschied zwischen Vorder- und Hinterachse generell so einen Unterschied im abgelesenen Ölstand ausmachen. Ich meine das Auto steht ja nicht am Berg, sondern unterm etwas unebenen Carport.

Wichtig ist mir diese Frage besonders in der Hinsicht, inwieweit ich meiner Messung vertrauen kann. Oder ob ich zur wirklich exakten Messung immer noch eine Wasserwaage nebenlegen muss (überspitzt ausgedrückt).

Wahrscheinlich mach ich mir auch zuviel Gedanken und sollte bei den paar mm mal fünfe gerade sein lassen.

Hab eben ein Experiment mit nem Wassertopf gemacht. Diesen hab ich an einer Seite leicht angehoben. War erstaunt, dass das so einen großen Anstieg des Wasserpegels auf der anderen Seite ausgemacht hat!

Wie gesagt : Wo sitzt der Meßstab ?

Kanns ja mal in deinem Wassertopf in der Mitte messen und kippen ;-)

Und zu den Toleranzen : siehe meinen Beitrag oben

Wär doch easy, den Wagen einfach umzudrehn an die selbe Stelle zu stellen und dann nochmal zu messen.

Dann kann man aus dem Unterschied der beiden Messungen zumindest ableiten, obs viel ausmacht, oder nur wenig.

Zitat:

@Golfi2592 schrieb am 25. Januar 2019 um 20:30:44 Uhr:

Hab eben ein Experiment mit nem Wassertopf gemacht. Diesen hab ich an einer Seite leicht angehoben. War erstaunt, dass das so einen großen Anstieg des Wasserpegels auf der anderen Seite ausgemacht hat!

Ich verrate dir mal ein physikalisches Geheimnis: Als du den Topf auf einer Seite angehoben hast, blieb der Wasserspiegel exakt gleich. Nicht der Wasserstand auf der anderen Seite ist gestiegen, sondern der Topfrand ist gesunken. :)

Ob der kleine Höhenunterschied nun eine ablesbare Änderung des Ölstands ergibt, musst du einfach mal ausprobieren.

Themenstarteram 25. Januar 2019 um 20:52

Zitat:

Wie gesagt : Wo sitzt der Meßstab ?

Die Frage hab ich mir auch schonmal gestellt - ich weiss es auch nicht. Vielleicht kann ja jemand helfen der es weiß?

Du kannst in der Google-Bildersuche nach einem OM 646 suchen. Dann siehst du auch, dass der Motor eine zerklüftete und stark asymmetrische Ölwanne hat. Solche Überlegungen führen m.E. zu keinem sinnvollen Ergebnis.

Themenstarteram 25. Januar 2019 um 21:24

Zitat:

Solche Überlegungen führen m.E. zu keinem sinnvollen Ergebnis.

Was meinst du damit genau? Einfach weiter beobachten und nicht viele Gedanken machen?

Stell ihn doch einfach mal eben hin und schau nach dem Ölstand. Geht schneller als zwei posts zu schreiben :)

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