Ökonomischer Ersatz für Smart?
Hallo zusammen,
mein KFZ-Mechaniker hat mich vor kurzem darauf hingewiesen dass ich mal langsam mal einen Ersatz für mein 2004er Smart-Cabrio (85TKM) einplanen soll da der Krümmer scheinbar schon ein paar kleine Risse hat und auch der Motor inzwischen mehr Öl verbraucht als normal.
Der Smart dient für mich lediglich als Zweitauto für die Fahrt zur Arbeit. Das sind ca. 15.000TKM im Jahr von denen das meiste Bundesstraße ist. Ich brauche wirklich nicht viel Stauraum oder mehr Sitze, denn dafür gibt es die Familienkutsche die ebenfalls zur Verfügung steht.
Für mich wäre wichtig ein Auto zu finden das mich auf lange Sicht kostengünstig zur Arbeit bringt. Das heißt also niedriger Verbrauch, keine teuere Anschaffung und keine Teure Wartung- bzw Haltungskosten.
Seltsamerweise bin ich bei meinen eigenen Recherchen immer wieder auf einen Smart gekommen - nur eben das neuere Modell (451er Baureihe). Dieser kostet, zumindest gebraucht, nicht all zu viel und verbraucht auch nicht zu viel Sprit. Zusätzlich sollen die neuen Modell auch langlebiger sein wie die alte 450er Baureihe.
Die meisten Klein- bzw. Kleinstwagenvergleiche im Netz beurteilen den Smart allerdings nicht soo gut (vielleicht auch weil er nur zwei Sitze hat?).
Was haltet ihr davon? Gegenvorschläge?
Viele Grüße
Ralf
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Futzelfupp
Seat Mii, Skoda Citigo oder Vw up! in der absoluten Basisausstattung mit als 3-tuerer...
Um die 8000 Euro.
Das ist genauso unsinnig, wie einen Opel Omega B 3.2 V6 Automatik vorzuschlagen (was ich als Gegendarstellung beinahe gemacht hätte). Diese Fahrzeuge haben weder Komfort noch Ausstattung, einfach gar nichts, und nach einigen Jahren kann man sie wegwerfen, wenn der Omega immer noch fröhlich röhrt und die 300.000 voll macht. Hier geht es nicht um ein möglichst neues Auto mit einem schlechten Preis-Leistungs-Verhältnis, das zwar an einem neuen Kompakten gemessen günstig ist, aber ansonsten furchtbar viel Geld kostet, wenn man sich den Gegenwert ansieht.
Zitat:
Für mich wäre wichtig ein Auto zu finden das mich auf lange Sicht kostengünstig zur Arbeit bringt. Das heißt also niedriger Verbrauch, keine teuere Anschaffung und keine Teure Wartung- bzw Haltungskosten.
Ein Opel Corsa D oder ein Ford Fiesta wären hier doch eine Empfehlung wert. Es muss ja kein Neuwagen sein. Die sind nicht besonders teuer - aber immer noch billiger als up!, Mii, Citigo und Konsorten - und bieten einen ordentlichen Komfort, eine nennenswerte Langstreckentauglichkeit überdies, falls das Hauptfahrzeug mal ausfällt sowie eine gute Verarbeitung mit Materialien, die was aussagen - hier gibt es kein lackiertes Blech wie im teuren VW up!, sondern solide verarbeitete Kunststoffe.
15.000 Kilometer sind für einen Kleinst- oder Kleinwagen sowieso schon die obere Grenze. Da sollte man schon diese absolut behelfsmäßigen Notlösungen vom Schlage up! etc. vergessen. Autos wie die VW-Kleinstwagendrillinge sind für kurze Strecken geeignet, drei Kilometer am Tag zur Arbeit und drei Kilometer zurück, samstags zum Supermarkt in der Kreisstadt und sonntags für die Fahrt zur Oma, die in der Kreisstadt wohnt - dafür wurden diese Lösungen auch entwickelt. Alles, was darüber liegt, was, sagen wir, oberhalb von 6.-7.000 Kilometern im Jahr liegt oder weitere Strecken als einmal pro Woche zehn Kilometer in die Kreisstadt erfordert, erfordert größere Fahrzeuge mit einem gewissen Komfort und gewisser Leistung - zumindest 70 PS sollten es heute schon sein.
41 Antworten
Da du ja momentan noch nicht unter Zeitdruck stehst könnte vllt. auch der Adam ein ganz nettes Wägelchen sein. Etwas kleiner als der Corsa. Baut aber auf der gleichen Technik auf und sieht irgendwie auch ganz putzig aus. In ein paar Monaten sollte auch ein entsprechende Angebot an Gebrauchten vorhanden sein. Wie die sich preislich einordnen bleibt abzuwarten.
Gruss Zyclon
Der Smart 451 ist sicher in allen Belangen besser als sein Vorgänger. Der Mitsubishi-Motor ist robust und vergleichsweise unkompliziert, allerdings hat sich das Maschinchen auf Kurzstrecke nicht gerade als Spritsparwunder einen Namen gemacht (siehe meinen Spritmonitor in der Signatur).
Das Auto selbst ist ja etwa 20cm Länger als der 450, bietet darum auch das bessere Raumgefühl und mehr Platz.
Einen vernünftigen gebrauchten 451er gibt es zwischen 5000 und 6000 Euro und vernünfig heißt für mich: nicht zu viele Kilometer, unbedingt Klimaanlage, Getriebe mit Automatik-Modus (nicht Serie!), Händlerfahrzeug mit Garantie, nachvollziehbarer Historie und ohne Wartungsstau.
Ob man unbedingt die Start/Stop-Automatik "MHD" braucht, muss man selbst entscheiden und hängt vom Streckenprofil ab, denn wenn man nicht öfters im Stop and Go im Stadtverkehr fährt, spart man hier natürlich auch kein bisschen Sprit, ist ja klar.
Hier
wäre ein Wagen als Beispiel, mal ganz ohne Berücksichtigung vom Postleitzahlengebiet usw.
Zitat:
Original geschrieben von jschie66
Die Drillinge (C1, 107, Aygo) liegen bei Spritmonitor bei 5,2 ltr/100km, macht 0,5 ltr Ersparnis. Sie kosten gut 1/3 weniger in der Anschaffung (Neupreis bei mobile.de). Sie sind 4-Sitzer und fahren etwa 160 km/h schnell.
Der Motor kommt von Toyota und ist schon millionenfach bewährt. Bei regelmäßiger Wartung sind mir keine Motoren bekannt, die schon vor 200 TKM kaputt gingen.
Das Einsatzprofil dürfte anders sein, die Drillinge sind doch wie gemacht für ländliche Alleinpendler oder Studenten, die auch mal 200 km am Wochenende nach Hause fahren.
Die Motoren sind zuverlässig, aber das Drumrum war es weniger, Kupplungen und Wasserpumpen waren reine Verschleißteile. Soll besser geworden sein. Der Rostschutz scheint eher auf Toyota- als auf PSA-Niveau zu sein. Und die Dinger sind billig, aber man merkt es ihnen auch an. Das macht nichts, wenn man mit einfachen Kunststoffen und der Playmobil-Optik leben kann.
Gebraucht finde ich die Teile unattraktiv, aber als Neuwagen kaum zu schlagen, eben auch weil ein Toyota/Citroen/Peugeot immer noch echte, etablierte Marken sind und keine Hyundai/Kia/Dacia-Billigheimer.
7 Liter für den 451 finde ich heftig. Ein Kollege von mir hatte einen Aygo, der kam auch mit 4.5 Litern hin und seine Klima lieft ständig (mobiler Eiswagen 😁 ).
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Zitat: "Und die Dinger sind billig, aber man merkt es ihnen auch an. Das macht nichts, wenn man mit einfachen Kunststoffen und der Playmobil-Optik leben kann."
Zitat: "Gebraucht finde ich die Teile unattraktiv, aber als Neuwagen kaum zu schlagen, eben auch weil ein Toyota/Citroen/Peugeot immer noch echte, etablierte Marken sind und keine Hyundai/Kia/Dacia-Billigheimer."
Ich glaube nicht, das die letztgenannten drei Marken so sehr viel "billiger" wirken, als von Dir in deinem ersten Zitat benannt.
Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten: zwischen der Haptik deiner genannten drei und den (wie du schreibst "Billigheimer"😉 liegen doch ein paar Meter!
Den verkauften Fahrzeugen nach, kann man inzwischen die "Billigheimer" Hyundai/Kia/Dacia durchaus als am Markt etabliert bezeichnen.
Zitat:Original geschrieben von jschie66
"Die Drillinge (C1, 107, Aygo) liegen bei Spritmonitor bei 5,2 ltr/100km, macht 0,5 ltr Ersparnis. Sie kosten gut 1/3 weniger in der Anschaffung (Neupreis bei mobile.de). Sie sind 4-Sitzer und fahren etwa 160 km/h schnell.
Der Motor kommt von Toyota und ist schon millionenfach bewährt. Bei regelmäßiger Wartung sind mir keine Motoren bekannt, die schon vor 200 TKM kaputt gingen."
Das trifft durchaus zu. "Billig" ist ja nicht automatisch schlecht. Wem das Ding reicht, der ist damit bestens bedient. Nur der Wertverlust dürfte beträchtlich sein. Aber ob das in dieser Klasse solch eine Rolle spielt?
Gruss
Zitat:
Original geschrieben von bronx.1965
Ich glaube nicht, das die letztgenannten drei Marken so sehr viel "billiger" wirken, als von Dir in deinem ersten Zitat benannt.
Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten: zwischen der Haptik deiner genannten drei und den (wie du schreibst "Billigheimer"😉 liegen doch ein paar Meter!
Den verkauften Fahrzeugen nach, kann man inzwischen die "Billigheimer" Hyundai/Kia/Dacia durchaus als am Markt etabliert bezeichnen.
Da hast Du mich falsch missverstanden, es ging mir nur um das Markenimage. Und da sind die Koreaner und Dacia immer noch in der Billigecke. Gerade bei den Koreanern haben ja schon andere festgestellt: "Da scheppert nix!" Nacktes Blech im Innenraum muss man auch bei Toyota oder VW suchen. Beim in England neu eingeführten Sandero tippten die meisten Unwissenden beim Probesitzen mit abgeklebten Markenemblemen auf einen VW Polo!
Die Drillinge verlieren sehr wenig an Wert, wenn man den niedrigen Neupreis kennt.
Zitat:
Da hast Du mich falsch missverstanden, es ging mir nur um das Markenimage. Und da sind die Koreaner und Dacia immer noch in der Billigecke.
Das mag sein 😉 Aber, das mit der "Billigecke" sehe ich
für michdennoch etwas anders. Aber das bleibt ja jedem unbenommen.
Zitat:
Nacktes Blech im Innenraum muss man auch bei Toyota oder VW suchen.
Hm, ich fuhr neulich in einem
VW Upmit. *
Schüttel* Echt eine karge Bude, mit jeder Menge nacktem Blech.
Zitat:
Beim in England neu eingeführten Sandero tippten die meisten Unwissenden beim Probesitzen mit abgeklebten Markenemblemen auf einen VW Polo!
Das hab ich gesehen 😁 Sehr lustig und für "Maddin" bestimmt nicht witzig!
Aber, im Ernst, die ähneln sich aus bestimmten Blickwinkeln schon ein wenig.
Zitat:
Hm, ich fuhr neulich in einem VW Up mit. *Schüttel* Echt eine karge Bude, mit jeder Menge nacktem Blech.
Da kann ich, auch wenn Qualität und Fahreindrücke von jedem anders definiert werden, nur zustimmen! Dieses Auto wäre als Minimallösung für 5.000 Euro tragbar und da sogar gar nicht schlecht, aber für fünfstellige Preise ist es untragbar!
Zitat:
Beim in England neu eingeführten Sandero tippten die meisten Unwissenden beim Probesitzen mit abgeklebten Markenemblemen auf einen VW Polo!
Das ist nur noch ein Beweis dafür, dass die Renault-Gruppe irgendwas richtig anpackt.
Der Citigo / Mii / Up ist sicherlich ein gutes Auto für das genannte Streckenprofil. Für einen Kleinstwagen bieten die Drei wirklich einen sehr ordentlichen Komfort. Sicherlich nicht wie ein Mittelklassewagen, aber das ist ja wohl auch klar.
Großer Vorteil der VW-Drillinge gegenüber den C1 / 107 / Aygo (die ich sehr mag!): das deutlich größere Platzangebot auf dem Fahrersitz.
Zitat:
Original geschrieben von bronx.1965
Das trifft durchaus zu. "Billig" ist ja nicht automatisch schlecht. Wem das Ding reicht, der ist damit bestens bedient. Nur der Wertverlust dürfte beträchtlich sein. Aber ob das in dieser Klasse solch eine Rolle spielt?
Wertverlust ist relativ zu betrachten.
Die Statistiken gehen von Listenpreisen aus.
Bei Citroen bekommt man zur Zeit 30-35% Rabatt auf den C1.
Wenn man von 65-70% Listenpreis nach 4 Jahren noch 40-45% vom Listenpreis bekommt ist der Wertverlust recht gering.
... man muss nur wissen, dass man nen Citroen nicht zu Listenpreis kaufen sollte 😉
Schaue ich mir auf spritmonitor.de die Kaufpreise der einzelnen C1-Besitzer an, so kann der Neukaufpreis von 6.500 bis 9.500 Euro für ein und dasselbe Modell betragen.
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Was mir neulich aufgefallen ist: Korpulenten Menschen ist vom C1 abzuraten. Die Sitze drücken ihnen in die Nierengegend. Die Rückenlehnen im Font sind Schalenartig gebaut um besseren Seitenhalt zu gewährleisten und sind daher nicht für füllige Menschen geeignet.
Zitat:
Original geschrieben von Millionsternutzer
Hallo zusammen,mein KFZ-Mechaniker hat mich vor kurzem darauf hingewiesen dass ich mal langsam mal einen Ersatz für mein 2004er Smart-Cabrio (85TKM) einplanen soll da der Krümmer scheinbar schon ein paar kleine Risse hat und auch der Motor inzwischen mehr Öl verbraucht als normal.
Hallo,
leider hat der Smart-Motor mit massiven Konstruktionsmängeln zu kämpfen. Ähnlich übrigens wie der UP!-Vorgänger VW Fox, weshalb ich auch von den VW-Dreizylindern grundsätzlich abrate. Du wirst vom Regen in die Traufe kommen.
Wenn Du mit dem Smart grundsätzlich zufrieden bist, empfehle ich Dir zum Smart-Spezialisten zu gehen:
http://www.k-tuning.de/leistungen.php?id=7
Eine Reparatur oder ein Austauschmotor wird dort günstiger sein als der zu erwartende Wertverlust eines Neuwagens.
VG
Markus