Nur Linienverkehr (Schikane?)
Hallo,
mir ist etwas echt dummes passiert.
Ich bin blind dem Navi hinterhergefahren. Das durchfahrt Verboten Schild hatte ich gesehen, dachte aber dort würde Anlieger frei stehen. Dann hatte ich mich noch gewundert was diese Schikane (oder wie nennt man das?) da für eine Aufgabe hat.
Und dann hat es auch schon laut gequietscht.
Ich bete gerade das die Schrammen an der Schikane nicht nur von mir sind..
Bin jetzt vorsichtig nachhause. Von unten sieht alles noch normal aus. Muss ich nur ein paar Kratzer befürchten oder ist es gefährlich damit morgen zur Arbeit zu fahren? (Irgendwas wichtiges beschädigt..)
Beste Antwort im Thema
Alle Wetter - ein Navi, dass mich derart auf sich fixiert, dass ich DIESEN Ömmes nicht sehe und drüberfahre, nennt man normalerweise einen
PORNO
😁 😁 😁
Interessantweise ist da anscheinend schon so mancher Bürger drübergebügelt. Akute Schäden sollten nicht mehr drohen - zieh Dein Fahrzeug mal auf eine Bühne, Unterbodenschutz und Träger nachsehen.
Und beim nächsten Mal - nicht so viel Porno äääähhhhh Navi gucken 😁
110 Antworten
Zitat:
@Drahkke schrieb am 17. Juni 2015 um 21:45:39 Uhr:
Damit bist du nicht der Erste, dem diese Technik zum Verhängnis wurde. Es gab auch schon Fälle, in denen ein Fähranleger als Brücke interpretiert wurde. Daher ist es ratsam, immer einen Abgleich zwischen der Navi-Anzeige und dem realen Umfeld vor dem Fahrzeug vorzunehmen.Zitat:
@gobycar99 schrieb am 16. Juni 2015 um 23:21:23 Uhr:
Ich bin blind dem Navi hinterhergefahren.
Polemik😁
Da wurde mal so ein Fall nachgestellt, fast alle interpretierten den Fähranleger als Brücke, Nebel ist schon eine fiese Sache.
Bei extremen Nebel hab ich auch schon mal die gewünschte Straße verlassen und hab mich im Forstwirtschaftsweg wiedergefunden, lustig war das mir gleich 3 andere gefolgt sind😁 Und das alles ohne Navi.😉
Warum sollte man da nicht durchfahren dürfen? Dahinter ist nicht etwa das Ende einer Wohnsiedlung zu sehen, sondern eine normale Straße, sogar mit Ampel!?
Mal abgesehen davon dass man mit einem normalen (nicht tiefer gelegten) Fahrzeug unbeschadet drüberfahren können müsste, würde ich im Zweifel auch einfach links daran vorbeifahren...
Zitat:
@pk79 schrieb am 17. Juni 2015 um 21:58:18 Uhr:
Warum sollte man da nicht durchfahren dürfen?
Es geht ja hier primär ums "können" und nicht ums "dürfen".
Weil's gerade hier so gut paßt, möchte ich daher auf den folgenden Thread hinweisen:
http://www.motor-talk.de/forum/warum-braucht-man-ein-suv-t3711563.html
Zitat:
@pk79 schrieb am 17. Juni 2015 um 21:58:18 Uhr:
Mal abgesehen davon dass man mit einem normalen (nicht tiefer gelegten) Fahrzeug unbeschadet drüberfahren können müsste, würde ich im Zweifel auch einfach links daran vorbeifahren...
Genau wegen solcher
Autofahrer kommen die Städte ja auf solche Ideen. Da ist sicher bald ähnliches auf der anderen Seite oder ein versenkbarer Poller. Nachdem ein Arbeitskollege angefahren wurde haben wir sowas auf unserem Firmengelände einbauen müssen weil Autofahrer meinten das als nette Abkürzung nehmen zu müssen und täglich zig Autos über unser Firmengelände fuhren, die meisten nicht langsam.
Traurig, aber wenn man nicht will das Autos irgendwo herfahren hilft ein Verbotsschild anscheinend nichts mehr. 🙁
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Zitat:
@Moers75 schrieb am 17. Juni 2015 um 22:12:10 Uhr:
Nachdem ein Arbeitskollege angefahren wurde haben wir sowas auf unserem Firmengelände einbauen müssen weil Autofahrer meinten das als nette Abkürzung nehmen zu müssen und täglich zig Autos über unser Firmengelände fuhren, die meisten nicht langsam.
Ja, anhand der Bilder würde ich sagen das der Fall hier ähnlich gelagert ist, gaaaaanz bestimmt... 😉
Für mich siehts danach aus als sollte einfach effektiv verhindert werden das jemand rechts abbiegt, scheint ja ein etwas spitzer Winkel zu sein, vielleicht gab da öfters schon Probleme mit dem Gegenverkehr.
Abbiegerichtung ist ja schon links vorgegeben.
Das mit dem Firmengelände ist klar. Oft haben Firmen aber auch Schranken die firmenfremde hindern auf das Firmengelände zu fahren.
Im Beispiel hier scheint es sich aber um eine öffentliche Straße zu handeln. Warum wird so ein Buckel am Ende der Straße eingebaut? Wenn man nicht will dass die Straße befahren wird, sollte man das am Beginn der Straße durch Schilder (oder bauliche Maßnahmen) mitteilen und nicht so wie hier am Ende der Straße.
Zitat:
@pk79 schrieb am 17. Juni 2015 um 22:25:36 Uhr:
Wenn man nicht will dass die Straße befahren wird, sollte man das am Beginn der Straße durch Schilder (oder bauliche Maßnahmen) mitteilen und nicht so wie hier am Ende der Straße.
Das wurde ja auch so gemacht - der TE hat doch selbst zugegeben, daß er das Schild am Beginn der Straße übersehen hat.
Wie auch immer. Bei so seltsamen baulichen Maßnahmen würde es mich jedenfalls nicht wundern wenn der Inhaber der Baufirma die das installiert hat der Bruder oder Cousin des Beamten aus dem Stadtrat wäre, der das in Auftrag gegeben hat. Zufälle gibt's 😉
Außerdem würde mich mal interessieren wie da im Winter ein Schneepflug die Straße räumen soll?
In meinem Heimatort wurden vor einigen Jahren in einer Straße links und rechts kleine Verkehrsinseln gebaut, die die Geschwindigkeit der Autos reduzieren sollten. Im Winter haben die Doofbacken von der Gemeinde dann gemerkt dass der Schneepflug nicht mehr durchkommt, sodass die Verkehrsinseln wieder entfernt werden mussten - eigentlich sollte man solche Steuergeldverschwendungen den Gemeindepolitikern vom Gehalt abziehen.
Naja, ein Schneepflug hat auch bei allen anderen Huppeln zur Geschwindigkeitsreduzierung ein Problem, hindert auch keinen an deren Aufstellung.
Zitat:
@Drahkke schrieb am 17. Juni 2015 um 22:28:44 Uhr:
Das wurde ja auch so gemacht - der TE hat doch selbst zugegeben, daß er das Schild am Beginn der Straße übersehen hat.Zitat:
@pk79 schrieb am 17. Juni 2015 um 22:25:36 Uhr:
Wenn man nicht will dass die Straße befahren wird, sollte man das am Beginn der Straße durch Schilder (oder bauliche Maßnahmen) mitteilen und nicht so wie hier am Ende der Straße.
Der TE schrieb nur was von dem Schild Sackgasse am Anfang der Strasse, was ja noch nicht die einfahrt verbietet.
Ich bleibe dabei für einen Ortsunkundigen richtig miese Nummer.
Warum ist das eine miese Nummer?
Man kann entweder mit einem Reifen auf die Erhebung fahren oder links am Richtungspfeil vorbei.
In beiden Fällen nimmt ein normaler PKW keine Schaden.
Man muss natürlich damit rechnen, dass das Ordnungsamt jemanden abstellt, der sich das Nummernschild aufschreibt, dann kostet die Durchfahrt schlimmstenfalls 25€.
Wenn man natürlich so abgelenkt ist, dass man ein Hindernis auf der Straße nicht erkennt - selbst Schuld. Das hat weniger mit Ortsunkundigkeit, sondern eher mit mangelnder Aufmerksamkeit zu tun.
Zitat:
@einTraumtaenzer schrieb am 17. Juni 2015 um 23:56:07 Uhr:
Warum ist das eine miese Nummer?Man kann entweder mit einem Reifen auf die Erhebung fahren oder links am Richtungspfeil vorbei.
In beiden Fällen nimmt ein normaler PKW keine Schaden.Man muss natürlich damit rechnen, dass das Ordnungsamt jemanden abstellt, der sich das Nummernschild aufschreibt, dann kostet die Durchfahrt schlimmstenfalls 25€.
Wenn man natürlich so abgelenkt ist, dass man ein Hindernis auf der Straße nicht erkennt - selbst Schuld. Das hat weniger mit Ortsunkundigkeit, sondern eher mit mangelnder Aufmerksamkeit zu tun.
Bei guten Verhältnissen wie auf dem Photo ok.
In der Nacht womöglich mit Regen, Schnee oder Nebel finde ich hinterhältig.
Ganz ehrlich ich sehe soetwas zum ersten mal, würde garnicht mit rechnen.
Ein Hinweisschild Achtung Hindernis/Schikane oder Reflektoren an der Schikane sind doch wohl möglich?
Schilder, wie z. B. "Sackgasse" oder "Durchfahrt verboten" siehst Du aber hier nicht zum ersten Mal, oder?
Wenn die irgendwo stehen, dann sollte man immer mit erhöhter Aufmerksamkeit fahren. Bei Dunkelheit reflektieren die Schilder das Scheinwerferlicht übrigens besonders gut.
Zitat:
@einTraumtaenzer schrieb am 17. Juni 2015 um 23:56:07 Uhr:
Dass man ein Hindernis auf der Straße nicht erkennt - selbst Schuld. Das hat weniger mit Ortsunkundigkeit, sondern eher mit mangelnder Aufmerksamkeit zu tun.
Das traurige ist ja, das ich das voll und ganz gesehen habe. Und ich habe eben die beien Spurrillen gesehen. Dann kurz drüber nachgedacht was das soll und dann war es auch schon zu spät.
Zitat:
@einTraumtaenzer schrieb am 18. Juni 2015 um 00:19:58 Uhr:
"Durchfahrt verboten"
Wie gesagt, dachte dort würde Anlieger frei stehen.
Ich sollte weniger denken und endlich besser fahren. 🙁
Damals zu meinen Studentenweiten gab es vor der Uni auch eine Beschränkung nur für Busse, aber keine bauliche Beschränkung. Nachdem sich keiner daran gehalten hat, kam im ersten Schritt eine Verengung auf eine Spur, ebenfalls ohne Beachtung. Danach kam eine Schranke mit halber Fahrbahnbreit, die dann andauernd beschädigt wurde, weil alle dachten, man kommt noch daran vorbei. Schließlich wurde eine Schranke über die volle Breite eingebaut, die dann von boshaften Zeitgenossen mutwillig immer wieder beschädigt oder unerlaubt abgebaut wurde. Im letzten Schritt kamen dann versenkbare Stahlpoller, die nur der Bus bedienen kann. Aber selbst da gab es Spezialisten, die sich noch schnell nach dem Bus durchmogeln wollten, was dann zu einer unfreiwilligen Höhenfahrt samt heftigem Schaden führte.
Fazit: Leider muss man in der heutigen Zeit zu solch drastischen Maßnahmen greifen, weil es immer mehr Spezialisten gibt, die meinen, für sie gelten Sonderregeln.
Gleiches Spiel vor der Haustür: Straße nur für Anwohner und Tempe 30, hält sich keiner dran. Denn auch eine Anwohnerzone ist eine Durchfahrtsbeschränkung und der TE hatte offensichtlich kein zulässiges Anliegen, diese Straße zu befahren. Von daher finde ich die Einstellung, ach nur für Anwohner, fahre ich trotzdem durch, merkt ja keiner, zum Kotzen. Die letzten Kontrollen der Polizei ergaben bei uns, dass 90 % der Nutzer ohne Anliegen unsere Straße benutzen. Auf die Strafzettel folgte dann der zu erwartende Aufschrei. Bin mal gespannt, was die Stadt sich als nächstes einfallen lässt.