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Notlauf des Motors - Ursachenforschung

Mercedes E-Klasse W210
Themenstarteram 12. Dezember 2011 um 11:26

Seit zwei Monaten schaltet sich mein Auto hin und wieder das Motornotlaufprogramm.

Nur as Hinweis, im Sommer habe ich den AGR Mischer ausgebaut und gereinigt, den Ansaugkrümmer samt Klappen gesäubert und mit neuen Dichtungen eingesetzt. Danach war von Juni bis November Ruhe.

Das Auslesen des Fehlerspeichers ergab, dass der Druckwandler des Turboladers (VTG- Einstellung) einen Fehler erzeugt.

Ich habe erst den Druckwandler (A0005450427) mit dem auf der Fahrerseite getauscht und konnte eigentlich keine Veränderung feststellen.

Dann habe ich einen neuen Druckwandler an stelle des scheinbar defekten eingesetzt, ohne Veränderung.

Gestern habe ich dann mal mit einem Voltmeter die Spannung gemessen, die aus dem Stecker zum Druckwandler kommt.

Erst zeigte das Messgerät 0,5 V an, wenn ich die Leitung etwas bewegte, stieg die Spannung.

Voller Freude, nun ein Unterbrechung und damit die Ursache für den Fehler gefunden zu haben, habe ich den Stecker gekappt,

eine andere Steckverbindung angelötet und eine Probefahrt gemacht.

Erst funktionierte alles super, doch irgendwann kam der Notlauf wieder. Bei nächsten Start war alles gut, dann kam er wieder ...

Nun die Fragen:

Welche Funktion hat der Druckwandler eigentlich, wenn ich das Prinzip deuten sollte, würde ich sagen, es ist nur ein

Elektromagnetisches Ventil, dass entweder öffnet und ein Vakuum an die Unterdruckdose des VTG Stellers des Turbos lässt, oder nicht.

Eine Regelung in dem Sinne gibt es nicht, oder ?

Wann sollte sich eine Veränderung der Spannung an der Leitung zum Druckwandler einstellen, evtl. wenn man unter bzw. über einer bestimmten Drehzahl ist ???

Lässt sich die komplette Leitung vom Druckwandler bis zum zugehörigen Steuergerät austauschen, oder muss man den kompletten Kabelbaum öffnen ?

Wo beginnt diese Leitung eigentlich ?

Grüße

Michael

Beste Antwort im Thema

Das Problem:

Seit zwei Monaten schaltet sich mein Auto hin und wieder das Motornotlaufprogramm.

Nur als Hinweis, im Sommer habe ich den AGR Mischer ausgebaut und gereinigt, den Ansaugkrümmer samt Klappen gesäubert und mit neuen Dichtungen eingesetzt. Danach war von Juni bis November Ruhe.

Das Auslesen des Fehlerspeichers ergab, dass der Druckwandler des Turboladers (VTG- Einstellung) einen Fehler erzeugt.

Ich habe erst den Druckwandler (A0005450427) mit dem auf der Fahrerseite getauscht und konnte eigentlich keine Veränderung feststellen.

Dann habe ich einen neuen Druckwandler an stelle des scheinbar defekten eingesetzt, ohne Veränderung.

Gestern habe ich dann mal mit einem Voltmeter die Spannung gemessen, die aus dem Stecker zum Druckwandler kommt.

Erst zeigte das Messgerät 0,5 V an, wenn ich die Leitung etwas bewegte, stieg die Spannung.

Voller Freude, nun ein Unterbrechung und damit die Ursache für den Fehler gefunden zu haben, habe ich den Stecker gekappt,

eine andere Steckverbindung angelötet und eine Probefahrt gemacht.

Erst funktionierte alles super, doch irgendwann kam der Notlauf wieder. Bei nächsten Start war alles gut, dann kam er wieder ...

Nun die Fragen:

Welche Funktion hat der Druckwandler eigentlich, wenn ich das Prinzip deuten sollte, würde ich sagen, es ist nur ein

Elektromagnetisches Ventil, dass entweder öffnet und ein Vakuum an die Unterdruckdose des VTG Stellers des Turbos lässt, oder nicht.

Eine Regelung in dem Sinne gibt es nicht, oder ?

Wann sollte sich eine Veränderung der Spannung an der Leitung zum Druckwandler einstellen, evtl. wenn man unter bzw. über einer bestimmten Drehzahl ist ???

Lässt sich die komplette Leitung vom Druckwandler bis zum zugehörigen Steuergerät austauschen, oder muss man den kompletten Kabelbaum öffnen ?

Wo beginnt diese Leitung eigentlich ?

Grüße

Michael

die Antwort:

Hallo Michael320cdi,

die Nummer mit den Magnetventilen hatte ich auch schon. Die Funktion ist folgende:

Die Unterdruckdose des Turboladers hängt am Vakuumsystem. Das Magnetventil mischt nun oszilierend mehr oder weniger Außenluft in den Schlauch zur Unterdruckdose.

Damit wird eine Regelung des Turboladers bewirkt. Das man verschiedene Spannungen am Magnetventil misst, ist also normal.

Ich bin in meiner Ratlosigkeit damals mit nem Oszillographen rangegangen und hatte dann ein AHA-Erlebnis.

Normal mit einem Spannungsprüfer kannst Du das Ding nicht messen. Du siehst nur, ob Spannung ankommt. Das gleiche gilt übrigens auch für die Regelung vom AGR-Ventil.

Ich denke auch nicht, das Dein Magnetventil kaputt ist, oder der Stecker.

Wichtig ist, das der kurze Schlauch am Magnetventil (auch AGR!) am offenen Ende mit einem Filter abgeschlossen ist. Sonst mischt das Ding eventuell Dreck in das System.

Vielleicht solltest Du mal alles vom Ventil zur Unterdruckdose reinigen, eventuell auch die Dose mal prüfen.

Ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, das dieses System ziemlich empfindlich ist. Der Fehler kann auch vom AGR kommen, Reinigen hilft meistens nur bedingt. Ich musste meins damals austauschen.

Auch der Turbo selber kann eine Macke haben. Einfach mal den Schlauch vom LuFi zum Turbo raus und vorne in den Turbo reinsehen. Sind die Kanten der Schaufeln rund, bringt er keine Leistung mehr und sollte ausgetauscht werden.

Alles in allem eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Ich habe mich damit fast 1 Jahr beschäftigt.

Leider lag es dann an undichten Kolbenringen, die den Ölfluß im Turbolader verlangsamt haben (Überdruck in der Ölwanne), bei zu hoher Temperatur, daher vorzeitiges verkoken. Hat mich 2 Turbos und einen Motor gekostet.

Viel Glück.

Gruß

bernibox

 

Hallo,

heute habe ich den VTG Mechanismus mal auf Gangbarkeit hin überprüft.

Sollte eigentlich alles funktionieren, dennoch habe ich sämtliche äußerlich zugänglichen

mechanischen Teile mit WD40 behandelt und mit einem Hammerstiel die Mechanik ca. 100 Male

bewegt.

Ich kann mir vorstellen, dass dort evtl. etwas festhängt, denn so ganz

ohne Auswirkungen kann es ja nicht sein, dass eine Mechanik 10 Jahre lang im

Abgasstrom herumwerkelt. Dann kann es schon sein, dass die Klappen der VTG Mechanik

im entsprechenden Moment nicht wieder per Federkraft zurückgedrückt werden und

der Motor einen zu hohen Druck feststellt.

Es ist aber alles nur ein wildes Herumprobieren.

Einen interessanten Link möchte ich nicht vorenthalten:

http://www.turbolader.com/02Technik/1AGR.htm

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9 Antworten

Das Problem:

Seit zwei Monaten schaltet sich mein Auto hin und wieder das Motornotlaufprogramm.

Nur als Hinweis, im Sommer habe ich den AGR Mischer ausgebaut und gereinigt, den Ansaugkrümmer samt Klappen gesäubert und mit neuen Dichtungen eingesetzt. Danach war von Juni bis November Ruhe.

Das Auslesen des Fehlerspeichers ergab, dass der Druckwandler des Turboladers (VTG- Einstellung) einen Fehler erzeugt.

Ich habe erst den Druckwandler (A0005450427) mit dem auf der Fahrerseite getauscht und konnte eigentlich keine Veränderung feststellen.

Dann habe ich einen neuen Druckwandler an stelle des scheinbar defekten eingesetzt, ohne Veränderung.

Gestern habe ich dann mal mit einem Voltmeter die Spannung gemessen, die aus dem Stecker zum Druckwandler kommt.

Erst zeigte das Messgerät 0,5 V an, wenn ich die Leitung etwas bewegte, stieg die Spannung.

Voller Freude, nun ein Unterbrechung und damit die Ursache für den Fehler gefunden zu haben, habe ich den Stecker gekappt,

eine andere Steckverbindung angelötet und eine Probefahrt gemacht.

Erst funktionierte alles super, doch irgendwann kam der Notlauf wieder. Bei nächsten Start war alles gut, dann kam er wieder ...

Nun die Fragen:

Welche Funktion hat der Druckwandler eigentlich, wenn ich das Prinzip deuten sollte, würde ich sagen, es ist nur ein

Elektromagnetisches Ventil, dass entweder öffnet und ein Vakuum an die Unterdruckdose des VTG Stellers des Turbos lässt, oder nicht.

Eine Regelung in dem Sinne gibt es nicht, oder ?

Wann sollte sich eine Veränderung der Spannung an der Leitung zum Druckwandler einstellen, evtl. wenn man unter bzw. über einer bestimmten Drehzahl ist ???

Lässt sich die komplette Leitung vom Druckwandler bis zum zugehörigen Steuergerät austauschen, oder muss man den kompletten Kabelbaum öffnen ?

Wo beginnt diese Leitung eigentlich ?

Grüße

Michael

die Antwort:

Hallo Michael320cdi,

die Nummer mit den Magnetventilen hatte ich auch schon. Die Funktion ist folgende:

Die Unterdruckdose des Turboladers hängt am Vakuumsystem. Das Magnetventil mischt nun oszilierend mehr oder weniger Außenluft in den Schlauch zur Unterdruckdose.

Damit wird eine Regelung des Turboladers bewirkt. Das man verschiedene Spannungen am Magnetventil misst, ist also normal.

Ich bin in meiner Ratlosigkeit damals mit nem Oszillographen rangegangen und hatte dann ein AHA-Erlebnis.

Normal mit einem Spannungsprüfer kannst Du das Ding nicht messen. Du siehst nur, ob Spannung ankommt. Das gleiche gilt übrigens auch für die Regelung vom AGR-Ventil.

Ich denke auch nicht, das Dein Magnetventil kaputt ist, oder der Stecker.

Wichtig ist, das der kurze Schlauch am Magnetventil (auch AGR!) am offenen Ende mit einem Filter abgeschlossen ist. Sonst mischt das Ding eventuell Dreck in das System.

Vielleicht solltest Du mal alles vom Ventil zur Unterdruckdose reinigen, eventuell auch die Dose mal prüfen.

Ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, das dieses System ziemlich empfindlich ist. Der Fehler kann auch vom AGR kommen, Reinigen hilft meistens nur bedingt. Ich musste meins damals austauschen.

Auch der Turbo selber kann eine Macke haben. Einfach mal den Schlauch vom LuFi zum Turbo raus und vorne in den Turbo reinsehen. Sind die Kanten der Schaufeln rund, bringt er keine Leistung mehr und sollte ausgetauscht werden.

Alles in allem eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Ich habe mich damit fast 1 Jahr beschäftigt.

Leider lag es dann an undichten Kolbenringen, die den Ölfluß im Turbolader verlangsamt haben (Überdruck in der Ölwanne), bei zu hoher Temperatur, daher vorzeitiges verkoken. Hat mich 2 Turbos und einen Motor gekostet.

Viel Glück.

Gruß

bernibox

 

Hallo,

heute habe ich den VTG Mechanismus mal auf Gangbarkeit hin überprüft.

Sollte eigentlich alles funktionieren, dennoch habe ich sämtliche äußerlich zugänglichen

mechanischen Teile mit WD40 behandelt und mit einem Hammerstiel die Mechanik ca. 100 Male

bewegt.

Ich kann mir vorstellen, dass dort evtl. etwas festhängt, denn so ganz

ohne Auswirkungen kann es ja nicht sein, dass eine Mechanik 10 Jahre lang im

Abgasstrom herumwerkelt. Dann kann es schon sein, dass die Klappen der VTG Mechanik

im entsprechenden Moment nicht wieder per Federkraft zurückgedrückt werden und

der Motor einen zu hohen Druck feststellt.

Es ist aber alles nur ein wildes Herumprobieren.

Einen interessanten Link möchte ich nicht vorenthalten:

http://www.turbolader.com/02Technik/1AGR.htm

Hallo Michael320cdi,

die Nummer mit den Magnetventilen hatte ich auch schon. Die Funktion ist folgende:

Die Unterdruckdose des Turboladers hängt am Vakuumsystem. Das Magnetventil mischt nun oszilierend mehr oder weniger Außenluft in den Schlauch zur Unterdruckdose.

Damit wird eine Regelung des Turboladers bewirkt. Das man verschiedene Spannungen am Magnetventil misst, ist also normal.

Ich bin in meiner Ratlosigkeit damals mit nem Oszillographen rangegangen und hatte dann ein AHA-Erlebnis.

Normal mit einem Spannungsprüfer kannst Du das Ding nicht messen. Du siehst nur, ob Spannung ankommt. Das gleiche gilt übrigens auch für die Regelung vom AGR-Ventil.

Ich denke auch nicht, das Dein Magnetventil kaputt ist, oder der Stecker.

Wichtig ist, das der kurze Schlauch am Magnetventil (auch AGR!) am offenen Ende mit einem Filter abgeschlossen ist. Sonst mischt das Ding eventuell Dreck in das System.

Vielleicht solltest Du mal alles vom Ventil zur Unterdruckdose reinigen, eventuell auch die Dose mal prüfen.

Ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, das dieses System ziemlich empfindlich ist. Der Fehler kann auch vom AGR kommen, Reinigen hilft meistens nur bedingt. Ich musste meins damals austauschen.

Auch der Turbo selber kann eine Macke haben. Einfach mal den Schlauch vom LuFi zum Turbo raus und vorne in den Turbo reinsehen. Sind die Kanten der Schaufeln rund, bringt er keine Leistung mehr und sollte ausgetauscht werden.

Alles in allem eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Ich habe mich damit fast 1 Jahr beschäftigt.

Leider lag es dann an undichten Kolbenringen, die den Ölfluß im Turbolader verlangsamt haben (Überdruck in der Ölwanne), bei zu hoher Temperatur, daher vorzeitiges verkoken. Hat mich 2 Turbos und einen Motor gekostet.

Viel Glück.

Gruß

bernibox

Themenstarteram 12. Dezember 2011 um 16:41

Vielen Dank für diese kompetente und ausführliche Antwort !

Was mich bei meinem Wagen so stutzig macht, ist die Unregelmäßigkeit des Fehlers und die Tatsache, dass beim Auslesen des Fehlerspeichers grade dieses Teil (Der Druckwandler) angezeigt wurde. Sonst hätte ich den AGR Mischer nochmals zerlegt.

Ist es tatsächlich so, dass der Turbo die Schaufeln nicht entweder ganz offen, oder ganz eingeklappt hat, sondern auch hier noch eine Regelung stattfindet ?

Wenn das Wetter besser wird, schaue ich mir mal sämtliche Ladeluftschläuche und die Gummileitungen an.

Gibt es eigentlich so eine Art programmierte Reparatur für den W210 ?

Grüße

Michael

Hallo,

bei mir trat damals auch immer ein anderer Fehler auf, ich wusste manchmal garnicht, wo ich suchen sollte.

Wie gesagt, ein sehr komplexes System, das leider keine konkreten Fehler hinterlegt, sondern nur deren Folgen (AGR Sollwert ausser Norm, Druckwandler, Turbodruck, u.a.m.).

Der Turbo ist ein VTG = Variable-Turbinen-Geometrie- Turbolader, d.h. die Stellung der Schaufeln werden während es gesamtem Betriebes ständig auf die Erfordernisse der Motorleistung einreguliert (vom Motorsteuergerät) und im Zusammenhang mit dem Abgasverhalten ständig neu berechnet.

Deshalb sind diese beiden Systeme Turbo-AGR auch so komplex, da sie sich gegenseitig beeinflussen.

Ob es da allerdings eine programmierte Reparatur gibt, kann ich Dir nicht sagen, das weiß nur Mercedes.

Allerdings konnten die Jungs mir bei meinen verschiedenen Fehlern auch nicht weiterhelfen. Zu ihrer Ehrenrettung muss ich allerdings sagen, das ich auch nur durch Zufall auf die ganze Geschichte gekommen bin. Wer denkt schon an undichte Kolbenringe, wenn der Motor ab und zu mal in den Notlauf geht und die verücktesten Fehler im Speicher stehen.

Gruß

bernibox

Themenstarteram 13. Dezember 2011 um 16:26

Hallo,

heute habe ich den VTG Mechanismus mal auf Gangbarkeit hin überprüft.

Sollte eigentlich alles funktionieren, dennoch habe ich sämtliche äußerlich zugänglichen

mechanischen Teile mit WD40 behandelt und mit einem Hammerstiel die Mechanik ca. 100 Male

bewegt.

Ich kann mir vorstellen, dass dort evtl. etwas festhängt, denn so ganz

ohne Auswirkungen kann es ja nicht sein, dass eine Mechanik 10 Jahre lang im

Abgasstrom herumwerkelt. Dann kann es schon sein, dass die Klappen der VTG Mechanik

im entsprechenden Moment nicht wieder per Federkraft zurückgedrückt werden und

der Motor einen zu hohen Druck feststellt.

Es ist aber alles nur ein wildes Herumprobieren.

Einen interessanten Link möchte ich nicht vorenthalten:

http://www.turbolader.com/02Technik/1AGR.htm

 

Gruß

Michael

Hallo Michael320cdi,

jo, genau den Turbo meine ich.

Guter Link, erklärt eigentlich alles.

Wenn Du kontrollieren willst, ob die VTG - Mechanik arbeitet:

Motor an, Haube auf.

Rechts oben ist der Gasbowdenzug, da leicht den Bowdenzug bewegen,

dabei das Gestänge am Turbo beobachten. Das sollte sich beim Gasgeben bewegen.

Tuts das nicht, ist was fest. Entweder in der Unterdruckdose oder im Turbo.

Ansonsten unbedingt den Saug und den Druckschlauch vom Turbo genau ansehen.

Gruß

bernibox

Kann es sein das die Koppelstange angerostet ist? Ich weiß nicht mehr bei welchem Wagen das war, aber da gab es schonmal schlechte Hebel die rosteten.

Möglich.

Mal mit WD40 leicht einsprühen.

Bewegt sich denn das Gestänge vom Turbo auf und ab beim Gasgeben?

 

Gruß

Berni

Themenstarteram 14. Dezember 2011 um 13:19

Hallo,

das Gestänge bewegt sich, habe es mit einem Hammerstiel 100 Male heruntergedrückt.

Auch die Unterdruckdose verrichtet ihre Arbeit. Ich kann mir nur vorstellen, dass die Federkraft in der DOse teilweise nicht genügt, um den Hebel in die Ausgangsposition (VTG offen) zu ziehen.

Ich glaube nicht, dass WD 40 äußerlich angewendet etwas bringt. Ich muss gleich losfahren, da werde ich ja sehen, ob der Fehler wieder auftaucht.

Was mich etwas wundert, ist die Tatsache, dass klemmende Leitschaufeln des VTG in AUdi/VW Foren ein häufiges Thema sind, hier aber kaum angesprochen werden, obwohl unsere Turbolader auch von Garrett stammen.

Gruß

Michael

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