ForumJuke, Qashqai & X-Trail
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Nissan
  5. Juke, Qashqai & X-Trail
  6. Nissan Qashqai

Nissan Qashqai

Themenstarteram 10. März 2015 um 21:18

Nicht für mich. Meine Partnerin will unbedingt was neueres /cooles ;-)

Sie hat bisher einen Golf V 1,4l, super gepflegt, bald 160.000 km. Und hat sich jetzt in den SUV verguckt. Knapp 2 Jahre alt, rund 30.000 km, mehrere zur Auswahl. Diesel und Benziner. Ist ein solcher Tausch sinnvoll? - Ich meine - taugen die Dinger was für ein paar Jahre?

Beste Antwort im Thema

Einspruch zum "Verbrauchsnachteil".

Der ist im Vergleich mit Schaltern nicht mehr durchgängig als bedeutsam feststellbar. Schau z.B. die Daten der ZF-Automaten mit 8 und 9 Gängen an, -als Musterbeispiel. Gut, nicht alle auf dem Markt haben diesen technischen Stand (-es sind sogar noch antike 4G-Eisen im Angebot!). Aber die Verbrauchsminderung, u.a. durch "Freilauf" und Wandlerüberbrückung (Entfall Schlupf) sowie die bessere Spreizung durch die 7-9 Gänge ist unübersehbar.

Wer sich entscheidet, vierstellige Beträge für den höheren Fahrkomfort, statt Rühren-und-Latschen, auszugeben, wird einen geringen Mehrverbrauch, wenn überhaupt, getrost in Kauf nehmen.

Oft auch ein langwieriger Prozess, aus Überzeugung zur Automatik zu kommen. Ich dachte auch immer, Schalten von Hand habe was mit "sportlichem" Fahren zu tun. Ziemlich hirnrissiger Unsinn, wie ich heute weiß...;) :)

MfG Walter

10 weitere Antworten
Ähnliche Themen
10 Antworten
am 10. März 2015 um 21:45

Der Quashquai ist nicht schlecht aber auch nicht herrausragend.

Eine gute Alternative wäre der Mitsubishi ASX, bei dem ist das Preis-Leistungsverhältnis wohl besser.

Zitat:

@lexhalcon schrieb am 10. März 2015 um 21:18:09 Uhr:

Ist ein solcher Tausch sinnvoll? - Ich meine - taugen die Dinger was für ein paar Jahre?

Die allgemeine Preisstabilität bei den Qashqais und die geringe Auffälligkeit was technische Mängel angeht spricht eigentlich dafür, dass sie etwas taugen. Die Sinnhaftigkeit kann man als Außenstehender hingegen nicht beantworten ;).

Gibt allerdings nicht "den Qashqai" (wenn man mal das aktuelle Modell ausklammert, und die erste Generation in beiden Faceliftstufen betrachtet), es gibt den normalen, den Qashqai+2 (länger, dritte Sitzreihe), zwei - Verzeihung: Drei - Diesel, zwei Benziner, vier Getriebe, und Allrad optional. Will man sechs Gänge schalten, geht das nur in Verbindung mit Diesel; will man ein CVT, geht das nur in Verbindung mit dem 2.0er Benziner; will man eine Wandlerautomatik, bekommt man diese nur mit dem 2.0er Diesel. Und will man Allrad haben, muss man generell lange suchen.

Der 1.6er Benziner ist grundsätzlich ausreichend, aber typisch für das Verhältnis von Hubraum, Leistungskurve und Fahrzeuggröße in höheren Gängen arg kurz übersetzt - möchte man also auch Langstrecken halbwegs drehzahlschonend fahren, wäre der 2.0er die bessere Wahl. Vom Verbrauch her wär' er es hingegen nicht.

Technisch recht belastbar ist er alleine dadurch, dass er auf der Plattform des größeren und schwereren X-Trail steht (ebenso wie bspw. der Renault Koleos).

Gruß

Derk

Achte auf jeden Fall auf Rost - kann sein, dass Nissan das mittlerweile im Griff bekommen haben, aber man liest nicht so selten Berichte über durchgerosteten Unterboden.

Beim J10?

Da haben wir sogar welche, die mehrere Jahre lang nur in der Kiesgrube waren und da rostet nix.

Problematisch ist eher ein Modell mit Unifarbe z.B. weiß, das rostet hinten z.T. an den Kabeldurchführungen. Des kann man aber einfach abwischen, solangs nicht zuviel wurde.

Ein Facelift J10 ist eine äußerst stabile Sache, empfehlenswert allerdings meiner Meinung nach eher mitm 1,6er Diesel. Beim M9R kanns zu Kettenproblemen kommen (selten) und fast immer sifft sich der Kettendeckel einen ab.

Wenn man Leistungsmäßig mitm 1,5er klar kommt, der ist auch soweit i.O.

Wenns ein Benziner sein soll, warte noch 2-3 Jahre und kauf dir einen J11.. die Sauger laufen zwar, aber gehen absolut null vorwärts ohne sie zu drehen. An sich find ich sowas ja ganz toll, nur ist der QQ dafür das komplett falsche Fahrzeug ;-).

"Automatk", Wandler oder CVT im Quatschqai.

Meine Frage an die Kenner: Das Interesse am Nissan Q ist bei mir abgeflaut, nachdem ich die Schadensberichte über das neue (?) CVT gelesen habe. Als langjähriger und komfortverwöhnter Wandler-Fahrer (Aisin AT5 284 TKm und AT6 39 TKm im Vectra C und Meriva B), aber ohne jedwede CVT-Erfahrung, las ich, dass das Nissan CVT so etwas wie (durch Elektronik) vorgegebene Schaltstufen hat, also nicht das normale stufenlose Drehzahl-Geheul beim starken Beschleunigen bringt. Ist das so?

Im übrigen frage ich mich, warum die 6G-Wandlerautomatik durch das CVT ersetzt wurde. Die Haltbarkeit (störfreie Lebensdauer) ist doch wohl dadurch nicht gestiegen, eher ist doch das Gegenteil zu befürchten, wenn man an die Mercedes- und Audi-Katastrophen mit CVT (A- und B-Klasse alt, A4) denkt...

Mit der Bitte um Aufklärung, und -vor allem- Erfahrungen!

Walter4

Themenstarteram 13. März 2015 um 18:45

danke Euch!

Zitat:

@Walter4 schrieb am 13. März 2015 um 15:19:50 Uhr:

Als langjähriger und komfortverwöhnter Wandler-Fahrer (Aisin AT5 284 TKm und AT6 39 TKm im Vectra C und Meriva B), aber ohne jedwede CVT-Erfahrung, las ich, dass das Nissan CVT so etwas wie (durch Elektronik) vorgegebene Schaltstufen hat, also nicht das normale stufenlose Drehzahl-Geheul beim starken Beschleunigen bringt. Ist das so?

Ja, ist so - das im Qashqai verbaute JATCO F011E kann sechs Stufen manuell vorgeben. Diese dauerhaft zu verwenden ist allerdings eine Art Vergewaltigung des Getriebesystems - denn dort läuft ja eine Gliederkette zwischen zwei kegelförmigen Laufrädern, die dauerhafte Verwendung der sechs Stufen fräst im prinzip sechs Rillen 'rein - was man dann irgendwann im Vollautomatik-Modus durch Ruckeln merken kann.

Zitat:

@Walter4 schrieb am 13. März 2015 um 15:19:50 Uhr:

Im übrigen frage ich mich, warum die 6G-Wandlerautomatik durch das CVT ersetzt wurde. Die Haltbarkeit (störfreie Lebensdauer) ist doch wohl dadurch nicht gestiegen, eher ist doch das Gegenteil zu befürchten, wenn man an die Mercedes- und Audi-Katastrophen mit CVT (A- und B-Klasse alt, A4) denkt...

Der Grund ist einfach: Es ist eine Kostenfrage. Die CVT ist kompakter und leichter als eine Wandlerautomatik, kommt mit weniger Teilen aus, und ermöglicht eine größere Übersetzungsspreizung - was dann wiederum zu günstigeren Verbrauchswerten führt. Allerdings hat die CVT kaum Reserven für Mehrbelastung (Anhänger) und kurze, gerne übersehene Ölwechselintervalle, deren Missachtung sicherlich auch das eine oder andere Getriebe gekostet haben.

In der Defektanfälligkeit ist es sicherlich hinter normalen Getrieben zurück, wobei das auch nicht zwangsweise auftritt - im Murano hält es nach Startschwierigkeiten in den ersten beiden Baujahren anscheinend recht gut beisammen (erlaubt aber auch nur lächerliche 1500 Anhängelast). Dennoch - zumindest im Murano empfand ich die Motor/Getriebe-Kombination als sensationell gut, die konstante Drehzahl beim Beschleunigen stört mich prinzipiell nicht, und wann immer Dahinrollen ausreicht - egal bei welcher Geschwindigkeit - blubbert der V6 knapp über Leerlaufdrehzahl daher, das geht mit den Übersetzungsverhältnissen konventioneller Getriebe schlichtweg nicht. Die manuelle Option hab' ich dabei nur kurz getestet, damit kann man sich zu verschiedenen Geschwindigkeiten die Drehzahl aussuchen. Kann man aber auch lassen, bringt außer Mehrverbrauch eher wenig. Und Schaltrucke (damit der Wackel-Elvis endlich mal in Schwung kommt...) gibt es dann immer noch keine.

Gruß

Derk

Danke, Derk, sehr informativ!

Bestätigt aber leider meine Skepsis zur Langlebigkeit, zumindest was das Prinzip einer reibenden Gliederkette zwischen zwei Laufrädern anlangt, wo sich das Ganze dann (Beispiel: Anhängelast!) irgendwann aufgearbeitet hat. Mercedes und Audi haben es ja vorexerziert. Wenn man 284.000 (!) km lang eine im Vergleich absolut störfreie Wandlerautomatik erfahren hat, sind Zweifel wohl verständlich.

Mich interessiert übrigens auch die DSG/DKG-Technik. Faszinierend, aber wie der VW-Konzern durch sein Gewurstel und die Schäden bei den ungekühlten 7G-DSG aufzeigt, immer noch deutlich stör- und verschleißträchtiger als Wandler.

Man sieht, das (unsinnige) Bestreben der Hersteller, die teurere Wandlerautomtik durch billiger herzustellende Systeme zu ersetzen, kann durchaus nach hinten losgehen: In Richtung der Kundschaft, denn die sind fast immer die Gelackmeierten, -Kulanz hin oder her...;)

MfG Walter

Ausräumen wollte ich da auch keine Bedenken - jede Technik hat ihre Schwachstellen, die sollte man kennen ;).

Allerdings würde ich der Wandlerautomatik (Am Rande: Auch da gab es schwarze Schafe - Mitsubishi Galant V6 mit haufenweise gebrochener Getriebewelle, z.B.) nicht mehr allzu viel Verbreitung in den kommenden Jahren einräumen, einfach aufgrund des Verbrauchnachteils. Die Hersteller müssen eine Senkung des Flottenverbrauchs hinbekommen, und das geht mit jedem anderen Getriebe besser, als mit dem Drehmomentwandler. Noch dazu ist der beinahe schon fahrlässig niedrig kalkulierte Normverbrauch ein entscheidendes Marketinginstrument. Selbst wenn der Kunde dem Wert schon lange nicht mehr glaubt - als Quervergleich zwischen den Fahrzeugen wird er natürlich dennoch herangezogen.

Sollte es durch die größere Verbreitung der CVT irgendwann mal so weit sein, dass Riemen/Scheibentausch preislich in der Größenordnung eines Zahnriemenwechsel liegt (okay - da wird es nie hinkommen, alleine aufgrund der Teilekomplexität, aber zumindest in die Nähe), und vielleicht nach 150000 km auftritt - wäre es auch halbwegs sinnvoll kalkulierbar.

Gruß

Derk

Einspruch zum "Verbrauchsnachteil".

Der ist im Vergleich mit Schaltern nicht mehr durchgängig als bedeutsam feststellbar. Schau z.B. die Daten der ZF-Automaten mit 8 und 9 Gängen an, -als Musterbeispiel. Gut, nicht alle auf dem Markt haben diesen technischen Stand (-es sind sogar noch antike 4G-Eisen im Angebot!). Aber die Verbrauchsminderung, u.a. durch "Freilauf" und Wandlerüberbrückung (Entfall Schlupf) sowie die bessere Spreizung durch die 7-9 Gänge ist unübersehbar.

Wer sich entscheidet, vierstellige Beträge für den höheren Fahrkomfort, statt Rühren-und-Latschen, auszugeben, wird einen geringen Mehrverbrauch, wenn überhaupt, getrost in Kauf nehmen.

Oft auch ein langwieriger Prozess, aus Überzeugung zur Automatik zu kommen. Ich dachte auch immer, Schalten von Hand habe was mit "sportlichem" Fahren zu tun. Ziemlich hirnrissiger Unsinn, wie ich heute weiß...;) :)

MfG Walter

Deine Antwort
Ähnliche Themen