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Neuer Yeti 1,4 TSI mit 7G-DSG gegen S210 300 TD - erste, vergleichende Eindrücke

Mercedes E-Klasse S210
Themenstarteram 1. Mai 2015 um 21:59

Hallo, liebe Gemeinde! Ich bin jetzt auch unter die Skoda-Fahrer gegangen! :cool::p Dennoch bleibe ich natürlich meinem Dicken treu - wie @ES das so schön formuliert hat:: "In guten wie in schlechten Zeiten".

Der Daimler-Konzern hat mir seit Jahren in allen möglichen Bereichen deutlich gemacht, dass er auf Kunden mit meinen Ansprüchen keinen Wert legt - schließlich habe ich das zur Kenntnis genommen - auch andere Mütter haben schöne Töchter ( aber,mal ganz unter uns: Die von Daimler sind eigentlich potthässlich, sonst wäre ich auch gerne wieder schwach geworden!;):p ) Kurz und gut : seit gestern ist mein neuer Yeti da!

Der Dicke wusste das schon lange , aber da er keine Konkurrenz fürchtet (und fürchten muss!:p ) , stand er dem Familienzuwachs mit freundlichem Interesse gegenüber- wie ein großer Bruder , der sich auf ein neues Baby mitfreut und keine Eifersucht kennt, da er sicher ist, geliebt zu werden.

Was , werden einige da sagen - man kann doch nicht einen Skoda mit einem Mercedes, einen SUV mit einem Kombi vergleichen - das ist ja schlimmer als das bekannte Beispiel von den Äpfeln und den Birnen!

Gemach,gemach! Spätestens auf den 2. Blick haben die beiden eine Menge Gemeinsamkeiten!

1. Beide sind schwarz!:D Der Yeti leider als Metalleffekt-Lack!

2. Beide haben eine klare, einfache Form ! (Wie langweilig! höre ich schon die Fetischisten des schlechten Geschmacks rufen)

3.Beiden haben ein vergleichbares , spontan verständliches Innendesign - nichts ins schwülstig, kompliziert, überfrachtet und unpraktisch.

4.Innen und außen findet man kaum Chrompofel- huch, das ist ja gar nicht "wertig", höre ich schon unsere Spezis des guten Geschmacks aufstöhnen...

5. Beide sind sehr alltagspraktisch und familienfreundlich.

6. Beide sind gut verarbeitet, selbst beim Dicken mit seinen 388 000 km knistert, rappelt und poltert nichts, beim Yeti auch nicht ( wäre anderenfalls auch schlimm)

7. Beide sind die jeweils preisgünstigsten Ausstattungslinien, individuell durch mir sinnvoll erscheinendes Zubehör angereichert (z.B. Automatik, Tempomat, Klimaanlage und ähnliches)

8. Wie man erwarten kann, fahren beide weder auf Breitreifen noch auf besonders "schicken" LM-Felgen

9.Beide sind seit längerem gebaut (gewesen) und die wesentlichen Teile sind erprobte oder überarbeitete Versionen

10. Beide sind brandneu in meine Hände gefallen und wurden auch sofort bezahlt . Die Werksgarantie bei Skoda habe ich (gegen Aufpreis!) gleich auf 4 Jahre verlängern lassen..

Der erste Eindruck : Die Qualität ist bei Skoda nicht schlechter - alles sieht gut, praktisch und dauerhaft aus. Man steigt ein ( geht viel besser!) und hat gleich einen guten Überblick. Schalter und Instrumente geben, wie beim 210er, keine Rätsel auf Platz ist genug vorhanden, der Sitz ist selbst für Sitzriesen noch weiter verstellbar als im 210er, dazu eine riesige Kopffreiheit. Die Sitze sind straff und bequem.Überall Ablagen in Hülle und Fülle, auch die 3 Einzelsitze hinten sind vielfach verstellbar und zudem umklappbar, man kann sie mit 3 einfachen Handgriffen einzeln ausbauen.- dann ist der Kofferraum riesig, dennoch natürlich kleiner als beim Dicken.

Man fährt los - das 7G-DSG ist ein großer Fortschritt gegenüber seinem Vorgänger in meinem früheren Golf Plus- kein Ruckeln mehr beim Anfahren, Gangwechsel kaum spürbar, man ist im Nu im 7.Gang und spart Sprit und Lautstärke. Der Motor hängt sehr gut am Gas, obwohl ich ihn ja im Moment nur streichle. Außerdem ist er sehr leise, man hört ihn kaum.

An das gemütliche Murmeln des Dicken mit seiner wandlerbedingten Behäbigkeit habe ich mich aber so gewöhnt, dass ich selbst Verbesserungen nicht erliege-das ist mir schon fast zu agil, was der Yeti hier vorlegt.

In der Höchstgeschwindigkeit dürfte der Dicke erheblich schneller sein ( mir nicht mehr so wichtig), zur Beschleunigung kann ich noch nichts sagen, da ich den Wagen über 1500 km einfahre.

Die Federung ist dim Yeti deutlich straffer, aber nicht zu hart.

Nach wie vor halte ich jede Wette,dass mein Dicke weder motor-,noch getriebemäßig an Zuverlässigkeit und Langlebigkeit sowie an Platz und Federungskomfort zu toppen ist.

Ich habe den Eindruck, dass der Yeti für meine Bedürfnisse ein sehr guter Kauf ist. Mal sehen, wie er sich weiterhin macht!

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 1. Mai 2015 um 21:59

Hallo, liebe Gemeinde! Ich bin jetzt auch unter die Skoda-Fahrer gegangen! :cool::p Dennoch bleibe ich natürlich meinem Dicken treu - wie @ES das so schön formuliert hat:: "In guten wie in schlechten Zeiten".

Der Daimler-Konzern hat mir seit Jahren in allen möglichen Bereichen deutlich gemacht, dass er auf Kunden mit meinen Ansprüchen keinen Wert legt - schließlich habe ich das zur Kenntnis genommen - auch andere Mütter haben schöne Töchter ( aber,mal ganz unter uns: Die von Daimler sind eigentlich potthässlich, sonst wäre ich auch gerne wieder schwach geworden!;):p ) Kurz und gut : seit gestern ist mein neuer Yeti da!

Der Dicke wusste das schon lange , aber da er keine Konkurrenz fürchtet (und fürchten muss!:p ) , stand er dem Familienzuwachs mit freundlichem Interesse gegenüber- wie ein großer Bruder , der sich auf ein neues Baby mitfreut und keine Eifersucht kennt, da er sicher ist, geliebt zu werden.

Was , werden einige da sagen - man kann doch nicht einen Skoda mit einem Mercedes, einen SUV mit einem Kombi vergleichen - das ist ja schlimmer als das bekannte Beispiel von den Äpfeln und den Birnen!

Gemach,gemach! Spätestens auf den 2. Blick haben die beiden eine Menge Gemeinsamkeiten!

1. Beide sind schwarz!:D Der Yeti leider als Metalleffekt-Lack!

2. Beide haben eine klare, einfache Form ! (Wie langweilig! höre ich schon die Fetischisten des schlechten Geschmacks rufen)

3.Beiden haben ein vergleichbares , spontan verständliches Innendesign - nichts ins schwülstig, kompliziert, überfrachtet und unpraktisch.

4.Innen und außen findet man kaum Chrompofel- huch, das ist ja gar nicht "wertig", höre ich schon unsere Spezis des guten Geschmacks aufstöhnen...

5. Beide sind sehr alltagspraktisch und familienfreundlich.

6. Beide sind gut verarbeitet, selbst beim Dicken mit seinen 388 000 km knistert, rappelt und poltert nichts, beim Yeti auch nicht ( wäre anderenfalls auch schlimm)

7. Beide sind die jeweils preisgünstigsten Ausstattungslinien, individuell durch mir sinnvoll erscheinendes Zubehör angereichert (z.B. Automatik, Tempomat, Klimaanlage und ähnliches)

8. Wie man erwarten kann, fahren beide weder auf Breitreifen noch auf besonders "schicken" LM-Felgen

9.Beide sind seit längerem gebaut (gewesen) und die wesentlichen Teile sind erprobte oder überarbeitete Versionen

10. Beide sind brandneu in meine Hände gefallen und wurden auch sofort bezahlt . Die Werksgarantie bei Skoda habe ich (gegen Aufpreis!) gleich auf 4 Jahre verlängern lassen..

Der erste Eindruck : Die Qualität ist bei Skoda nicht schlechter - alles sieht gut, praktisch und dauerhaft aus. Man steigt ein ( geht viel besser!) und hat gleich einen guten Überblick. Schalter und Instrumente geben, wie beim 210er, keine Rätsel auf Platz ist genug vorhanden, der Sitz ist selbst für Sitzriesen noch weiter verstellbar als im 210er, dazu eine riesige Kopffreiheit. Die Sitze sind straff und bequem.Überall Ablagen in Hülle und Fülle, auch die 3 Einzelsitze hinten sind vielfach verstellbar und zudem umklappbar, man kann sie mit 3 einfachen Handgriffen einzeln ausbauen.- dann ist der Kofferraum riesig, dennoch natürlich kleiner als beim Dicken.

Man fährt los - das 7G-DSG ist ein großer Fortschritt gegenüber seinem Vorgänger in meinem früheren Golf Plus- kein Ruckeln mehr beim Anfahren, Gangwechsel kaum spürbar, man ist im Nu im 7.Gang und spart Sprit und Lautstärke. Der Motor hängt sehr gut am Gas, obwohl ich ihn ja im Moment nur streichle. Außerdem ist er sehr leise, man hört ihn kaum.

An das gemütliche Murmeln des Dicken mit seiner wandlerbedingten Behäbigkeit habe ich mich aber so gewöhnt, dass ich selbst Verbesserungen nicht erliege-das ist mir schon fast zu agil, was der Yeti hier vorlegt.

In der Höchstgeschwindigkeit dürfte der Dicke erheblich schneller sein ( mir nicht mehr so wichtig), zur Beschleunigung kann ich noch nichts sagen, da ich den Wagen über 1500 km einfahre.

Die Federung ist dim Yeti deutlich straffer, aber nicht zu hart.

Nach wie vor halte ich jede Wette,dass mein Dicke weder motor-,noch getriebemäßig an Zuverlässigkeit und Langlebigkeit sowie an Platz und Federungskomfort zu toppen ist.

Ich habe den Eindruck, dass der Yeti für meine Bedürfnisse ein sehr guter Kauf ist. Mal sehen, wie er sich weiterhin macht!

12 weitere Antworten
Ähnliche Themen
12 Antworten
am 1. Mai 2015 um 22:29

Nun bin ich mal gespannt, wie dein Testbericht ausfällt.

Über Skoda hört man so zweierlei von sehr zuverlässig - bis eben das Gegenteil.

Übrigens, wenn du deinen 300 verkaufen willst .. dann lass es mich wissen ;p

Themenstarteram 1. Mai 2015 um 22:48

Hallo WolWau, ich helfe dir natürlich gerne - wenn ich kann - an einen 300 TD zu kommen! Aber mein eigener ist völlig unverkäuflich!;):p

am 2. Mai 2015 um 1:47

hehehe :D

Ich will das auch hoffen, du hast mich völlig mit dem Virus angesteckt. Ich bin von dem Punkt schon längst weg, mein Auto wirtschaftlich zu betrachten, bei mir ist es auch ein Familienmitglied geworden.

Guten Morgen DSD,

gute Fahrt mit dem neuen Auto! Möge er Dich so treu begleiten wie Dein 300TD.

Freue mich auf das 10-Jahres-Zwischenfazit ;).

Viele Grüße

ES

Wenn du mal die Autobahn von Brünn nach Prag gefahren bist, dann weißt du, warum die Skodas so solides Autos sind ... ;)

Viel Freude mit dem kleinen Stadtindianer!

Themenstarteram 2. Mai 2015 um 12:50

Hallo ES, hallo A-D, ich danke euch herzlich für eure guten Wünsche! Ob der "kleine Dicke" überhaupt die 10 Jahre bei mir durchhält, ist ja noch gar nicht sicher-einerseits hat er's gut,wird über 1500 km vernünftig und klassisch eingefahren, dann werden Öl und Filter außerplanmäßig gewechselt und er wird auf Mobil 1 0W40 New Life mit jährlichem Wechsel umgestellt (jetzt serienmäßig mit einer Longlife-Plörre und 3-jährigem Wechselintervall). Außerdem wird er gewohnt schonend gefahren und behandelt. Fehlen soll es ihm erst recht an nichts! Andererseits hat er auch erschwerte Lebensbedingungen: Überwiegend Kurzstrecke! Da freue ich mich über die jeweils aktuelle Anzeige der Öltemperatur im Display!

Noch ein Wort zur "Solidität" : Wir alle kennen doch die alte Rede vom dumpfen "Plopp" , mit der die schweren Türen klassischer Repräsentationslimousinen in's Schloss zu fallen pflegen und damit schon akustisch den Eindruck von Massivität und Solidität erzeugen - das gleiche ist beim Yeti der Fall! Das klingt noch massiver, als wenn die Türen des "großen Dicken" in's Schloss fallen!:eek:;):p Der Wagen macht insgesamt einen sehr soliden Eindruck, auch das Sicherheitssystem einschließlich Knie-und Windowairbags hat im Crash-Test sehr gut abgeschnitten.

Was mich außerdem gleich sehr gefreut hat: Der Kleine stand serienmäßig gleich zufälligerweise auf Conti Premium Contact - Reifen und nicht auf irgendwelchen Schundpneus!:)

Doppelkupplungsgetriebe sind nicht Haltbarer, wie die Automaten beim Benz. Im Gegenteil... Bei 250000km wird es teuer. ZMS, Kupplung, Getriebe Steuergerät, usw. TSI ist auch nicht das Haltbarste Einspritzsystem.

Neu ist neu, aber ewig würde ich die Konstellation

Motor und Getriebe nicht ewig fahren. Ist halt VW Technik.

Probleme sind Massig bekannt, und sehr Teuer.

Gruß

Tim

Themenstarteram 2. Mai 2015 um 13:14

Danke für die Hinweise, Tim, ich bin mit den Problemen von Motor und Getriebe vertraut, da ich einige Jahre einen 1,4L TSI als Golf Plus mit dem damaligen 6G- DSG gefahren bin. In voller Kenntnis dieser Problembereiche habe ich meinen Yeti konfiguriert und hoffe erstmal, dass die interkurrenten Verbesserungen und Weiterentwicklungen sich positiv auswirken werden...Wenn nicht, kommt er eben weg...wie der alte Golf...

Übrigens - du meinst sicher 25 000 und nicht 250 000 km ...!? Ich setze zur besseren Lesbarkeit bei diesen Zahlenangaben stets einen Zwischenraum- man vertut sich da leicht...

Lieber DSD,

auch von meiner Seite alles Gute für ein möglichst langes und harmonisches Miteinander mit dem Yeti.

Bei mir war nach dem 320 cdi auch ein Yeti in der engeren Auswahl, allerdings mit Zweiliter-Dieselmotor. Dann ist es doch der Auris geworden, u.a. hatten mich die negativen Schlagzeilen zu VW-Technik und -Servicefreundlichkeit abgeschreckt. Das kann aber auch wegen deutlich höherer Verkaufszahlen bei VW als bei Toyota ein rein rechnerisches Phänomen sein.

Viel Glück und Spaß mit dem neuen Auto!

Tilo

Themenstarteram 2. Mai 2015 um 14:21

Danke dir Tilo! Du bist ja nun auch mit einigem verwöhnt, da du ja vom 210er her gekommen bist. Die Dieselmotoren von VW ( mit Ausnahme der Pumpe-Düse-Ausführungen) sollen ja gar nicht so schlecht sein. Ich habe aber keine Lust mehr auf moderne Diesel, sind mir zu aufwändig und zu anfällig-in der Stadt will ich keinen Diesel als Kurzstreckenfahrzeug, über Land habe ich ja den bewährten Dicken!:)

Bist du denn mit deiner neuen Wahl zufrieden?

Es fehlt ein wenig der Bums, den der 320 cdi hatte - nur bei Vollgas läuft der Auris unter irrem Heulen zu annähernd vergleichbarer Leistung auf. Und auf der Autobahn hatte ich mir den Verbrauch etwas geringer vorgestellt, da merkt man halt den Benziner.

Dafür wird man aber im Stadtverkehr entschädigt, wo es sich wunderbar entspannt und sparsam mit dem Hybriden fahren lässt.

Insgesamt habe ich den Wechsel bislang nicht bereut!

Themenstarteram 2. Mai 2015 um 20:30

Ein Auris ist auch ein interessantes Fahrzeug-wegen des Antriebs. Sobald der Yeti eingefahren ist, werde ich auch aktuell zum Vergleich älterer Diesel vs downgesizter (schreckliches Engleutsch!) Benziner etwas über meine prototypischen Motoren im Bereich der konventionellen Motorentechnik schreiben.

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