Neuer Bußgeldkatalog

Hallo zusammen,

erst mal ein kurzes Vorwort: Bitte KEINE Tempolimit-Diskussion und KEIN Gezanke! Lediglich Fakten bitte!

Kürzlich gab es hier einen Thread in dem behauptet wurde daß in der kürzlich abgesegneten Novelle des Bußgeldkataloges INNERORTS ab 21km/h Geschwindigkeitsüberschreitung ein Fahrverbot verhängt wird.
Das ist so korrekt.

Weiterhin wird da behauptet, daß AUERORTS ab 26km/h Überschreitung ebenfalls ein Fahrverbot verhängt wird, das ist aber meiner Ansicht nach NICHT korrekt. Hier ändert sich gar nix, es wird nur etwas teuerer.

Die Details findet ihr hier:
https://www.bussgeldkatalog.org/.../

Ich wollte das nur richtig stellen, da im anderen Thread das große Bibbern, Jammern oder wie auch immer los ging (hier aber nicht 😉).

Wer das mit dem Fahrverbot außerorts ab 26km/h irgendwie belegen kann möge das bitte tun, aber dann mit Link (es wurden da nur die Bußgelder erhöht sonst nix). Außerorts ab 26km/h Fahrverbot gibt's weiterhin nur für Wiederholungstäter.

Gruß Metalhead

Beste Antwort im Thema

Der Straßenverkehr ist in den letzten Jahren immer hektischer, egoistischer und aggressiver geworden. Von daher begrüße ich die Verschärfung der bestehenden Regelungen. Noch sinnvoller wäre m.E. eine einkommensabhängige Strafe gewesen, aber man kann nicht alles haben.

Wer anständig fährt, hat nichts zu befürchten. Ganz einfach. Und wer sich beim Autofahren konzentriert und zwar aufs Autofahren und nicht auf Handy oder Entertainmentgedöns im Auto, der weiß auch, wie schnell gerade erlaubt ist.

21km/h innerorts: Das sind 71km/h, das heißt, da steht der Tacho schon fast bei 80. Da kann sich keiner mit Augenblicksversagen rausreden. Selbst in einer tempo 30 Zone müßte man schon 51km/h fahren, also schneller als man innerorts sowieso darf.

26km/h außerorts: Da fährt man im 70er Bereich schon 96, also Tacho mindestens 100. Das ist kein Augenblicksversagen, das ist Vorsatz.

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Die gesamte Diskussion hier würde Sinn machen wenn es wirklich so wäre, das die gesamten Geschwindigkeitsübertretungen ein Ausrutscher wären, Momentsversagen, übersehen....
Sind sie aber nicht, unter viele Strafzettel kann man Vorsatz schreiben, Ignoranz.....
So schlecht könnt ihr alle nicht sein, ihr die wenn ich auf ein Limit runter bremse, erst dicht Auffahrt und dann überholt, weit über Limit, ich lege auch ein paar Kohlen auf, ihr aber ganze Säcke.

Jetzt wird hier geheult, weil man es euch schwerer macht, bzw. weil ihr die Hosen voll habt, eure Ignoranz wird teurer.

Es ist absolut normal das die Sanktionen verschärft werden wenn die bestehenden Regeln nicht eingehalten werden.

Erst wird nett geredet, „Bitte keinen Müll in den Wald schmeißen! „ Das interessiert aber keinen, der Müll wird weiter in den Wald geworfen, tja nach und nach werden die Strafen angehoben.

Aber ihr Heulsusen, die Kontrolldichte wird auch jetzt gering bleiben, was bedeutet das es weiterhin ein Lottogewinn wäre bei einem Momentsversagen erwischt zu werden. Wer aber ständig die Limits überschreitet wird die geschärften Konsequenzen zu spüren bekommen.

Ich werde im Schnitt alle 2 Jahre geblitzt, über 40 Jahre, oder oder alle 140000 km (die letzten Jahre, früher war es weniger). Mein Record war 12 kmh zu viel.

Ich kann mich also ganz entspannt zurück lehnen, alles im Grünen Bereich.

Ihr hattet es in der Hand, klopft euch also auf die Schultern, ihr habt es geschafft.

immer schön zu lesen wie sich viele hier um das allgemeinwohl kümmern, süß. das sind die selben leute die als fußgänger anderen autofahrern dreißig mit den fingern zeigen oder versuchen andere zu sanktionieren in dem sie noch extra vom gas gehen oder stur links weiterfahren und sich dann aufregen wenn man rechts überholt 😁 etc etc. noch nie verstanden. fahrt doch vorschriftsmäßig und andere die es nicht tun werden evtl. konsequenzen spüren. total militante diskussion ähnlich wie in der politik aber das ist ein anderes thema.
wenn irgendwann doch ein tempolimit kommen sollte werden diese leute zehn champagner köpfen jaaaaa endlich. letztens wurde es gott sei dank erstmal abgelehnt. gute nacht

Die Einhaltung von Rechtschreibregeln würde das Lesen mancher Beiträge wesentlich erleichtern, auch wenn es sie inhaltlich nicht wirklich verbessert.

Zitat:

@Hannes1971 schrieb am 25. April 2020 um 13:15:46 Uhr:


Die Ausrede "im Außendienst fährt man zwangsläufig Punkte und irgendwann mal ein Fahrverbot ein" war aber schon immer die Lebenslüge einiger Außendienstler.

Hier geht es nicht um Zwangsläufigkeit, sondern um Wahrscheinlichkeit. Und jemand, der 70.000km p.a. in einer fremden Region rumfährt, der läuft da doch wohl eher Gefahr, als jemand, der nur 5.000km p.a. um den Kirchturm fährt. Das ist doch einfache Mathematik. Mathematik ist auch keine Ausrede, sondern Berechnung.

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Zitat:

@Diedicke1300 schrieb am 25. April 2020 um 20:13:49 Uhr:


Die gesamte Diskussion hier würde Sinn machen wenn es wirklich so wäre, das die gesamten Geschwindigkeitsübertretungen ein Ausrutscher wären, Momentsversagen, übersehen....
Sind sie aber nicht, unter viele Strafzettel kann man Vorsatz schreiben, Ignoranz.....

Da gebe ich Ihnen Recht mit dem "Vorsatz". Doch nun werden halt auch die "Ausrutscher" zu schnell mit einem Fahrverbot versehen, das ist zumindest meine Meinung. Die Fahrer mit "Vorsatz" waren mit der bisherigen Regelung doch schon bedacht worden.

Naja, eigentlich hätte §1 StVO gereicht. Aber da manche scheinbar über dem Gesetz stehen, mussten ein paar mehr Paragrafen hinzu. Und weil es immer noch notorische Verweigerer gab, mussten Bußgelder eingeführt werden, das fortan auch die Ausrutscher betraf.

Gängelungen sind immer ein Kollateralschaden, weil es einige Wenige maßlos übertreiben.
Allerdings wäre eine höhere Kontrolldichte wirkungsvoller als höhere Strafen. Nur wäre es dann für den Staat (also uns) noch viel teurer.

Nochmal, zur Unterstützung der fehlbaren Außendienstler wird ab 2022 ISA eingeführt. 🙂

Vision Zero wird zudem schrittweise umgesetzt.
https://www.br.de/.../vision-zero-null-verkehrstote-bis-2050,RppaXEI
Was habt ihr denn erwartet? Das alles so bleibt wie bisher? Kann nicht euer ernst sein.

Die gefahrenen Geschwindigkeiten im System zu reduzieren ist das wichtigste Instrument. Durch den verschärften Bußgeldkatalog geht man einen von vielen guten, zukunftsweisenden Schritten. 🙂

Wurde schon so vieles geplant was dann nicht gekommen ist. Haltet mal den Ball flach.

Flo

Der Straßenverkehr ist in den letzten Jahren immer hektischer, egoistischer und aggressiver geworden. Von daher begrüße ich die Verschärfung der bestehenden Regelungen. Noch sinnvoller wäre m.E. eine einkommensabhängige Strafe gewesen, aber man kann nicht alles haben.

Wer anständig fährt, hat nichts zu befürchten. Ganz einfach. Und wer sich beim Autofahren konzentriert und zwar aufs Autofahren und nicht auf Handy oder Entertainmentgedöns im Auto, der weiß auch, wie schnell gerade erlaubt ist.

21km/h innerorts: Das sind 71km/h, das heißt, da steht der Tacho schon fast bei 80. Da kann sich keiner mit Augenblicksversagen rausreden. Selbst in einer tempo 30 Zone müßte man schon 51km/h fahren, also schneller als man innerorts sowieso darf.

26km/h außerorts: Da fährt man im 70er Bereich schon 96, also Tacho mindestens 100. Das ist kein Augenblicksversagen, das ist Vorsatz.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 25. April 2020 um 23:06:55 Uhr:


Der Straßenverkehr ist in den letzten Jahren immer hektischer, egoistischer und aggressiver geworden. Von daher begrüße ich die Verschärfung der bestehenden Regelungen. Noch sinnvoller wäre m.E. eine einkommensabhängige Strafe gewesen, aber man kann nicht alles haben.

Wer anständig fährt, hat nichts zu befürchten. Ganz einfach. Und wer sich beim Autofahren konzentriert und zwar aufs Autofahren und nicht auf Handy oder Entertainmentgedöns im Auto, der weiß auch, wie schnell gerade erlaubt ist.

21km/h innerorts: Das sind 71km/h, das heißt, da steht der Tacho schon fast bei 80. Da kann sich keiner mit Augenblicksversagen rausreden. Selbst in einer tempo 30 Zone müßte man schon 51km/h fahren, also schneller als man innerorts sowieso darf.

26km/h außerorts: Da fährt man im 70er Bereich schon 96, also Tacho mindestens 100. Das ist kein Augenblicksversagen, das ist Vorsatz.

Die neuen Regeln sind ok, während ich außerorts die typischen +20 km/h fahre, sind es innerhalb der Stadt -10 bis +10 km/h aufgrund das da einfach die Gefahr das einem eine/r/s vors Auto springt höher ist. Aber das Problem ist, wenn man mal ein 30er Schild übersieht, (ich habe Verkehrszeichenerkennung und selbst mit dieser kommt es immer mal wieder vor, dass in Städten Schilder nicht erkannt werden, außerhalb von Städten gibt es an sich keine Probleme) läuift man gleich einen Monat.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 25. April 2020 um 23:06:55 Uhr:



21km/h innerorts: Das sind 71km/h, das heißt, da steht der Tacho schon fast bei 80. Da kann sich keiner mit Augenblicksversagen rausreden. Selbst in einer tempo 30 Zone müßte man schon 51km/h fahren, also schneller als man innerorts sowieso darf.

Die Höchstgeschwindigkeit ist nicht maximal 50, sondern standardmäßig 50. Gibt genug Strecken in Städten, wo ein höheres Limit gilt. 70 ist da üblich. Autobahn kann aber auch innerorts liegen. Dann liegt das Tempolimit noch höher.
Ortsfremd, mit quasselndem Beifahrer und unklare Verkehrsführungen oder der Schilderwald tut sein übriges.
Niemand ist so perfekt um immer und überall alles erfassen zu können. Jeder kann und wird ein Schild früher oder später übersehen.

Zitat:

@Art_Deco schrieb am 25. April 2020 um 22:59:46 Uhr:


Nochmal, zur Unterstützung der fehlbaren Außendienstler wird ab 2022 ISA eingeführt. 🙂

Vision Zero wird zudem schrittweise umgesetzt.
https://www.br.de/.../vision-zero-null-verkehrstote-bis-2050,RppaXEI
Was habt ihr denn erwartet? Das alles so bleibt wie bisher? Kann nicht euer ernst sein.

Vision Zero hört sich als politisches Ziel natürlich schön an, ist aber letztendlich ein populistischer Begriff.

Denn wenn man das absolute Vermeiden und nicht mehr die Minimierung von vorzeitigen Todesfällen als politisches Ziel erklärt, können wir uns von so ziemlich allen Freiheiten in sämtlichen Lebensbereichen verabschieden.

Man muss also Abwägungen treffen, deswegen nehmen wir gesellschaftlich auch Alkoholtote (bzw. unter Alkoholeinfluss getötete Menschen) oder Tote durch Lockerungen des Corona-Shutdowns in Kauf. Daher kann man schon ernsthaft debattieren, ob Vision Zero ein erstrebenswertes Ziel ist.

@gianluca-fc
Natürlich ist die Zero (0) nur näherungsweise.
Ich verstehe nur die Überraschung nicht. Wenn man die Unfalltoten reduzieren will, dann braucht es eben Maßnahmen wie den verschärften Bußgeldkatalog, ISA, Bremsassistenten etc.

Der Straßenverkehr ist kein Spielplatz, sondern Mittel zum Zweck.

Warum dann nicht erstmal den Alkohol verbieten?

"74.000 Todesfälle jährlich
Schätzungen für Deutschland belaufen sich auf etwa 74.000 Todesfälle, die durch riskanten Alkoholkonsum oder durch den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak verursacht werden."

Nein, man setzt natürlich beim Autofahrer an, warum? Weil die Sterbensrate mit knapp 3000 Toten 23 mal niedriger ist?

Und Alkohol ist weder Spielplatz, noch Mittel zum Zweck, Alkohol taugt im Grunde für gar nichts!

Zitat:

@random_user schrieb am 25. April 2020 um 23:28:23 Uhr:



Zitat:

@fehlzündung schrieb am 25. April 2020 um 23:06:55 Uhr:


Der Straßenverkehr ist in den letzten Jahren immer hektischer, egoistischer und aggressiver geworden. Von daher begrüße ich die Verschärfung der bestehenden Regelungen. Noch sinnvoller wäre m.E. eine einkommensabhängige Strafe gewesen, aber man kann nicht alles haben.

Wer anständig fährt, hat nichts zu befürchten. Ganz einfach. Und wer sich beim Autofahren konzentriert und zwar aufs Autofahren und nicht auf Handy oder Entertainmentgedöns im Auto, der weiß auch, wie schnell gerade erlaubt ist.

21km/h innerorts: Das sind 71km/h, das heißt, da steht der Tacho schon fast bei 80. Da kann sich keiner mit Augenblicksversagen rausreden. Selbst in einer tempo 30 Zone müßte man schon 51km/h fahren, also schneller als man innerorts sowieso darf.

26km/h außerorts: Da fährt man im 70er Bereich schon 96, also Tacho mindestens 100. Das ist kein Augenblicksversagen, das ist Vorsatz.

während ich außerorts die typischen +20 km/h fahre,,,

warum eigentlich? Da fängt es doch schon an...das ist doch auch schon Vorsatz.
Abgesehen davon bringt es einen auch nicht entscheidend schneller ans Ziel.
Aber ich weiß schon was jetzt kommt...der Tacho geht ja eh vor...macht ja jeder und hat bisher nicht weh getan.

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