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Neue Reifen für W115 - aber welche?

Mercedes W114/115 W114/W115
Themenstarteram 26. April 2020 um 20:10

Hallo Gemeinde,

ich habe seit einem halben Jahr einen W115 (200) Bj 1970 und möchte da nun neue Reifen. Welche nimmt man da? Gibt es was besonderes zu beachten? Muss man da zu einem besonderen Händler?

DANKE!

Gruß Telefonmann

Beste Antwort im Thema

Aber der Kern der Sache ist gut getroffen. Da wird übers ganze Jahr viel Zeit und Geld in ein Auto investiert, aber beim wichtigsten Teil zum fahren.... Geiz ist, wenn man sich nicht bewusst ist, dass max. 4 Postkarten für den Kontakt zur Strasse verantwortlich sind. Also minimale Anforderung ein Reifenhersteller auswählen der bekannt ist für zuverlässige Ware und in der oberen Preislisten-Hälfte liegt. Das ist gut investiert.

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Ich habe Goodrigch gekauft, oder wie die heißen

Er meint wahrscheinlich die Größe oder wie soll man das verstehen. Du brauchst 175 R14 88H

Schau mal bei Ebay, wenn Du eine Marke meinst, da gibts verschiedene, ich habe Goodyear drauf

Ditroi meint sehr wahrscheinlich BF Goodrich als Hersteller.

 

Beim W115 würde ich nur auf die Größe achten und nicht gerade eine total unbekannte Marke nehmen, den Rest entscheidet der Preis

 

Grüße

Steini

Servus,

meine erste Wahl wäre natürlich immer Michelin, die bieten aber in dieser Dimension leider keine Reifen mehr an.

Bzw. schon, aber nur als Oldtimer-Reifen zu Mondpreisen :D -> https://www.oldtimerreifen24.de/.../175R14-88H-TL-Michelin-XAS.html

Meine zweite Wahl wäre deshalb aus diesem Grunde "Uniroyal", die waren in den '70ern u.A. sogar Erstausrüster bei MB.

https://www.reifen-pneus-online.de/.../175-80-r14-88-h.html

Wenn schon Oldtimer, dann doch weitestgehend original - oder? ;)

Im Grunde bräuchtest Du nicht mal den Geschwindigkeitsindex "H", die waren nur für den 250er und 280er (W114) vorgeschrieben, zumindest hab ich das irgendwie noch so im Hinterkopf...

Beim 200er waren jedenfalls standardmäßig "SR" eingetragen (bis 180km/h), bzw. würden heute "T" ausreichen (bis 190km/h).

Allzeit gute Fahrt mit dem Schätzchen,

LG Mani

EDIT: Hier noch eine kleine Übersicht: https://www.mercedes-benz-berlin.de/.../...BKdcRjn2AuGY.attachment.pdf

Also ich habe fur meinen 250CE Barockfelgen in 6x14 bei Ebay gekauft und habe bei Ideali. de nach günstigen 195/70r14 T gesucht. Es sollte ein Reifen sein mit niedrigen db und mindestens B/C dabei kam ich auf den BF Goodrich. Preis etwa 33,--, für meine 1000 km im Jahr zu Oldtimertreffen und kleinen Ausfahrten genau der Richtige.

Barockfelgen

Moin Moin !

Die richtige Reifenbezeichnung ist seit zig Jahren 175/80 R14. Wenn man das bei Reifenhökern eingibt, erhält man auch richtig viele Ergebnisse. Von Reifen in der 30-50 E Preisklasse kann ich nur abraten , das ist meist nur entsorgungspflichtiger Sondermüll. Nach meiner Erfahrung kann man nur Reifen im oberen Drittel der Preisklasse kaufen, da nimmt man möglichst die, die in Tests am besten abgeschnitten haben. Teure Reifen halten länger und machen so den vermeintlichen Preisvorteil etwas billigerer Reifen wieder wett.

Billigreifen dagegen halten zwar heute (vor ca. 40 Jahren hatte ich mal Firestone auf dem Mercedes, kein Reifen hat länger als 5000 km gehalten , dann hatte sich der letzte zerlegt, Garantie gabs natürlich keine), aber glaube mir , die möchtst du nicht fahren. Auf einem Fzg hatte ich mal so komische Teile , wohl aus China, hatten Winterreifenzulassung , sahen aber nicht so aus, und so fuhren sie auch. Bei trockenem Wetter und Temperaturen deutlich über 20 Grad konnte man vorsichtig vorankommen, bei tieferen Temperaturen oder bereits feuchter Strasse waren sie völlig unfahrbar, es war praktisch unmöglich , beim 70 PS Golf nicht die Räder beim Anfahren durchdrehen zu lassen. Manchmal bei nasser Strasse beim Ampelstart auf 2- spuriger Strasse war auf der anderen Spur schon der dritte Wagen neben mir ! Wie sich die Dinger bei Schnee oder Schneematsch fuhren , konnte ich nie feststellen , denn als mal eine solche Witterung angekündigt war, hatte ich mir einen neuen Satz von Reifen gegönnt , die als Winterreifen bei einem Test am besten abgeschnitten hatten. Lustigerweise herrschte gleich , nachdem die Reifen montiert waren , ein Wetter mit 10-15 cm Schneematsch auf der Strasse. Was soll ich sagen , der Golf fuhr durch den Matsch besser als vorher bei trockener Strasse.

Von daher: ein billiger Reifen kann teuer zu stehen kommen , was sind schon vielleicht 150 E (im Satz ! )Preisunterschied zwischen den billigsten und richtig guten , teuren. Einmal bei nasser Witterung 1m Bremsweg zuviel , und schon ist das 10 oder 30-fache fällig.

mfG Volker

Zitat:

@schreyhalz schrieb am 27. April 2020 um 17:45:32 Uhr:

Moin Moin !

Die richtige Reifenbezeichnung ist seit zig Jahren 175/80 R14. Wenn man das bei Reifenhökern eingibt, erhält man auch richtig viele Ergebnisse. Von Reifen in der 30-50 E Preisklasse kann ich nur abraten , das ist meist nur entsorgungspflichtiger Sondermüll. Nach meiner Erfahrung kann man nur Reifen im oberen Drittel der Preisklasse kaufen, da nimmt man möglichst die, die in Tests am besten abgeschnitten haben. Teure Reifen halten länger und machen so den vermeintlichen Preisvorteil etwas billigerer Reifen wieder wett.

Billigreifen dagegen halten zwar heute (vor ca. 40 Jahren hatte ich mal Firestone auf dem Mercedes, kein Reifen hat länger als 5000 km gehalten , dann hatte sich der letzte zerlegt, Garantie gabs natürlich keine), aber glaube mir , die möchtst du nicht fahren. Auf einem Fzg hatte ich mal so komische Teile , wohl aus China, hatten Winterreifenzulassung , sahen aber nicht so aus, und so fuhren sie auch. Bei trockenem Wetter und Temperaturen deutlich über 20 Grad konnte man vorsichtig vorankommen, bei tieferen Temperaturen oder bereits feuchter Strasse waren sie völlig unfahrbar, es war praktisch unmöglich , beim 70 PS Golf nicht die Räder beim Anfahren durchdrehen zu lassen. Manchmal bei nasser Strasse beim Ampelstart auf 2- spuriger Strasse war auf der anderen Spur schon der dritte Wagen neben mir ! Wie sich die Dinger bei Schnee oder Schneematsch fuhren , konnte ich nie feststellen , denn als mal eine solche Witterung angekündigt war, hatte ich mir einen neuen Satz von Reifen gegönnt , die als Winterreifen bei einem Test am besten abgeschnitten hatten. Lustigerweise herrschte gleich , nachdem die Reifen montiert waren , ein Wetter mit 10-15 cm Schneematsch auf der Strasse. Was soll ich sagen , der Golf fuhr durch den Matsch besser als vorher bei trockener Strasse.

Von daher: ein billiger Reifen kann teuer zu stehen kommen , was sind schon vielleicht 150 E (im Satz ! )Preisunterschied zwischen den billigsten und richtig guten , teuren. Einmal bei nasser Witterung 1m Bremsweg zuviel , und schon ist das 10 oder 30-fache fällig.

mfG Volker

Na das ist doch mal ein aussagekräftiger Bericht. Besonders über den Wintereinsatz für einen Oldtimer.

Aber der Kern der Sache ist gut getroffen. Da wird übers ganze Jahr viel Zeit und Geld in ein Auto investiert, aber beim wichtigsten Teil zum fahren.... Geiz ist, wenn man sich nicht bewusst ist, dass max. 4 Postkarten für den Kontakt zur Strasse verantwortlich sind. Also minimale Anforderung ein Reifenhersteller auswählen der bekannt ist für zuverlässige Ware und in der oberen Preislisten-Hälfte liegt. Das ist gut investiert.

Moin Moin !

Zitat:

Besonders über den Wintereinsatz für einen Oldtimer.

Richtig lesen und verstehen! Es ging mir um die nicht vorhandene Eignung schon bei nur feuchter Strasse! Die hat man , oft unerwartet, auch im Hochsommer !

MfG Volker

Themenstarteram 29. April 2020 um 22:18

Zunächst einmal DANKE für Eure Antworten. Das billige Segment kommt für mich nicht in Frage - ich habe noch einen 210er und der rollt seit ich ihn habe auf Michelin durch die Welt, da diese auch eine gute Laufruhe haben. Der Hinweis auf die Oldtimerräder ist nicht uninteressant. Mal sehen. Allzeit gute Fahrt!

Einer von drei /8 - Coupés denen ich Barockfelgen mit 195/70/14 verpasst habe. Und so sahen die vorher aus.....

1516624384384
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