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Neue Idee zum H ...

Themenstarteram 21. Juni 2006 um 17:14

um die 2-Klassen Gesellschaft weiter zu fördern!!!

Ich flipp echt aus...

BITTE LESEN

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104 Antworten

Moin,

Sicherlich ist es begrüßenswert, wenn für eine historische Zulassung feste Regeln herrschen und der Gesetzgeber für SEINE SUBVENTION auch eine gewisse Gegenleistung verlangt.

Immerhin muss jedem, der ein H rumfährt bewußt sein, das sein Auto im Grunde subventioniert wird, denn er müßte bei herkömmlicher Zulassung mehr Steuern zahlen als mit H.

Also steht es dem Gesetzgeber frei, selbst festzusetzen wer in den Genuss von Subventionen kommt und wer Nicht. Ganz genauso, wie Du und Ich freiwillig entscheiden wem wir was zum Geburtstag schenken. Sicherlich ist es auch nicht falsch, einige Möhren die so mit einem H-Kennzeichen rumfahren denn endlich mal zur Restauration zu zwingen.

Einen Zustand 3+ (so interpretiere ich das, was ich da lese), also in etwa gepflegt mit Gebrauchsspuren, aber noch nicht auf dem absteigenden Ast Richtung Mülltonne ... finde ich durchaus ok und vertretbar. Insbesondere genauere Anforderungen ... und weniger Interpretationsraum bzgl. einiger Bewertungspunkte. Denn Ich denke, das man von JEDEM Menschen, der eine steuerliche Subvention erhält ... verlangen kann, das er sein Auto regelmäßig wäscht, saugt, dafür sorge trägt das der Lack kein Patchwork ist und das die Stoßstangen gerade sitzen und die Inneneinrichtung nicht gerade mit Isolierband zusammengehalten wird.

Um diese Fahrzeuge und Halter ist es echt nicht schade und Mark ... dein Auto hat zwar gebrauchsspuren und Patina ... aber wenn ich dich so schreiben sehe ... wie du von deinem Auto schreibst ... und das du dein Auto regelmäßig wartest, dich um anstehende Dinge umgehend kümmerst ... und dein Auto vermutlich auch regelmäßig wäschst etc.pp. ... dann gehörst du zu denen ... die Ihr Kennzeichen behalten werden. Denn du fährst ja offenkundig keine Grotte, sondern pflegst und erhälst dein Auto auf einem stabilen ordentlichen Zustand. Denn den geleckten "Museumszustand" fordert da ja gar keiner. Es wird gefordert : das ein guter Pflegezustand ersichtlich ist, das Reparaturen und Unfallschäden nicht direkt sichtbar sind. Das heißt nicht automatisch ... neuwertiger Lack und überkandidelte neuwertige Restauration.

Und zu guter Letzt ;) Das ist mal wieder eine Idee eines einzelnen ... Ich kann auch morgen zur Presse gehen und denen was erzählen. Wenn nichts besseres da ist ... wird es gedruckt ... deshalb heißt das nicht gleich, das es morgen schon so ist. Die Dekra und der TÜV fordern seit 10 Jahren, das Autos ab 9 Jahren jedes Jahr zu TÜV sollen ... und ?! *g*

Früh genug intervenieren, wenn sich mehr als 5 Leute mit so einer Idee beschäftigen und die Idee in die entsprechend richtige Richtung lenken. Datt iss durchaus ok und schmeist auch nicht gleich 50% aller H-Kennzeichen raus.

MFG Kester

am 22. Juni 2006 um 8:58

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Beim H-Kennzeichen geht es ausschließlich um die Bewertung der Fahrzeuge. Eine Bewertung der Besitzer ist nicht zulässig und würde den Prinzipien unseres GG zuwiderlaufen.

und soweit es den zustand der fahrzeuge betrifft, würde hier auch eine konsequentere umsetzung des geltenden rechts völlig ausreichen.

ich habe ebenfalls schon fahrzeuge gesehen, deren erbärmlicher zustand kein h-kennzeichen (genau genommen nicht mal die tüv-plakette ) rechtfertigt. die anwendung der bestehenden regelungen würde hier lang ausreichen.

ein oldie darf meiner ansicht nach durchaus gebrauchsspuren aufweisen, solange er technisch in ordnung ist. schließlich sind auch vor 30 jahren nicht nur fabrikneue wagen durch die gegend gefahren. entsprechende abnutzungserscheinungen und kleinere schäden gehören also ohne weiteres zum zeitgemäßen erscheinungsbild eines solchen fahrzeugs.

daher würde es genügen, im rahmen der normalen hu zu prüfen, ob nach der erteilung des h-kennzeichen irgendwelche nicht zeitgemäßen umbauten vorgenommen wurden.

am 22. Juni 2006 um 10:24

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach

Also steht es dem Gesetzgeber frei, selbst festzusetzen wer in den Genuss von Subventionen kommt und wer Nicht. Ganz genauso, wie Du und Ich freiwillig entscheiden wem wir was zum Geburtstag schenken. Sicherlich ist es auch nicht falsch, einige Möhren die so mit einem H-Kennzeichen rumfahren denn endlich mal zur Restauration zu zwingen.

Als fahrer so ner alten Möhre ("um den es nicht schade ist"), will ich doch mal meine perspektive dazu erläutern: Ich sehe mein Auto als einen Gebrauchsgegenstand, der zufällig schon 33 Jahre alt ist. Als solcher ist er gebaut worden, und ich hab keine Absicht, das zu ändern, und statt dessen aus meinem Auto ein Ausstellungsstück zu machen. Ich sehe in meiner alten Möhre auch kein Kulturgut, oder sonst was, sonder nichts weiter als ein Auto, mit dem ich ab und zu mal durch die Gegend fahren kann und will. Deshalb sehe ich auch keinen Grund subventioniert zu werden (und sehe diesen Grund ehrlich gesagt auch nicht für andere Leute mit schöneren Oldtimern).

Aber: Ich sehe auch keinen Grund dafür, bestraft zu werden dafür, dass ich alte Autos fahre. In keinem anderen Land ist es so teuer alte Autos zu versteuern, während neuen oft Steuerfreiheit gewährt wird. Und von wegen Umwelt kann man mir da viel erzählen, aber nicht, dass es Umweltfreundlich sein soll, wenn die alten Autos verschrottet werden und dafür mit hohem Energieaufwand neue gebaut werden, oder sie werden nicht verschrottet, und fahren dafür in anderen Ländern rum. Es geht doch in wirklichkeit darum die Autoindustrie zu pushen.

am 22. Juni 2006 um 11:08

Zitat:

Original geschrieben von troll10

Als fahrer so ner alten Möhre ("um den es nicht schade ist"), will ich doch mal meine perspektive dazu erläutern: Ich sehe mein Auto als einen Gebrauchsgegenstand, der zufällig schon 33 Jahre alt ist. Als solcher ist er gebaut worden, und ich hab keine Absicht, das zu ändern, und statt dessen aus meinem Auto ein Ausstellungsstück zu machen. Ich sehe in meiner alten Möhre auch kein Kulturgut, oder sonst was, sonder nichts weiter als ein Auto, mit dem ich ab und zu mal durch die Gegend fahren kann und will. Deshalb sehe ich auch keinen Grund subventioniert zu werden (und sehe diesen Grund ehrlich gesagt auch nicht für andere Leute mit schöneren Oldtimern).

Aber: Ich sehe auch keinen Grund dafür, bestraft zu werden dafür, dass ich alte Autos fahre. In keinem anderen Land ist es so teuer alte Autos zu versteuern, während neuen oft Steuerfreiheit gewährt wird. Und von wegen Umwelt kann man mir da viel erzählen, aber nicht, dass es Umweltfreundlich sein soll, wenn die alten Autos verschrottet werden und dafür mit hohem Energieaufwand neue gebaut werden, oder sie werden nicht verschrottet, und fahren dafür in anderen Ländern rum. Es geht doch in wirklichkeit darum die Autoindustrie zu pushen.

wenn die fahrer von alten autos im sinne von oldtimer weniger steuern zahlen, halte ich das für durchaus legitim, da diese fahrzeuge ja weit weniger genutzt werden. somit wäre ein steuersatz für alltagsfahrzeuge unangemessen.

allerdings ist der steuersatz für alte autos im sinne von gebrauchsgegenstand völlig überhöht. auch der angebliche sinn, die halter damit zur anschaffung eines umweltfreundlicheren = neueren = teureren autos zu bewegen, ist nicht gegeben. i.d.r. fahren diese leute mit einem alten auto durch die gegend, weil das geld für ein neues nicht über ist. durch die hohen steuersätze verbleibt ihnen nur noch weniger geld. mit dieser vorgehensweise wird geld von denen abgeschröpft, denen sowieso schon weinger finanzielle mittel zur verfügung stehen. sozial gerecht ist jedenfalls was anderes...

am 22. Juni 2006 um 11:52

Zitat:

Original geschrieben von Arawn

wenn die fahrer von alten autos im sinne von oldtimer weniger steuern zahlen, halte ich das für durchaus legitim, da diese fahrzeuge ja weit weniger genutzt werden. somit wäre ein steuersatz für alltagsfahrzeuge unangemessen.

Richtig. Aber ob viel oder wenig gefahren wird lässt sich nicht sinnvoll an einem guten Erhaltungszustand oder Originalität festmachen. Die einzige Sinnvolle Besteuerung um das zu ergreifen wäre die Kfz-Steuer auf den Benzinpreis umzulegen. Geht aber nicht, weil dann keine Touaregs mehr verkauft werden.

am 22. Juni 2006 um 13:22

Zitat:

Original geschrieben von troll10

Richtig. Aber ob viel oder wenig gefahren wird lässt sich nicht sinnvoll an einem guten Erhaltungszustand oder Originalität festmachen. Die einzige Sinnvolle Besteuerung um das zu ergreifen wäre die Kfz-Steuer auf den Benzinpreis umzulegen. Geht aber nicht, weil dann keine Touaregs mehr verkauft werden.

da hast du völlig recht, man müsste sich hier wieder mit irgendwelchen unzulänglichen regelungen (zweitwagen o.ä.) behelfen.

die umlage der kfz-steuer auf den benzinpreis halte ich sowieso für die beste idee.

1. wer viel fährt, also durch steuern finanzierte verkehrstechnische einrichtungen stärker nutzt, zahlt auch mehr.-> kosten werden von jedem in der höhe getragen, wie er sie verursacht.

2. wer autos mit hohem verbrauch fährt, zahlt ebenfalls mehr.

-> umweltfreundliche, weil verbrauchsarme autos werden so gefördert

3. auch ausländische fahrzeuge werden i.d.r. angemessen für die nutzung deutscher strassen herangezogen. wir müssen ja im ausland meist auch für die nutzung der dortigen strassen zahlen.

4. es ergeben sich positive wirtschaftliche effekte (da zweitwagen interessanter werden (anschaffung, wartung...)

man zahlt ja nur laufende steuern für das, was man tatsächlich fährt

5. der behördliche verwaltungsaufwand reduziert sich drastisch, da keine kfz-steuer berechnet und eingzogen werden muss. alles wird im rahmen der ohnehin zu entrichtenden mineralölsteuer erledigt. somit könnte der größte teil dieser steuereinnahmen seinem eigentlichen verwendungszweck zugeführt werden und würde nicht bereits im vorfeld von unnötigen verwaltungskosten aufgezehrt.

dieser effekt ist angesichts der allerorten leeren kassen der öffentlichen haushalte umso interessanter.

aus meiner sicht ist es daher nicht nachvollziehbar, warum so etwas nicht schon längst umgesetzt ist. wahrscheinlich wäre dann alles viel zu einfach und tansparent. statt dessen wird lieber weiter an aufwendigen sonderregelungen gebastelt und der bürger weiter eingeschränkt und durch unvorhergesehene neuregelungen geschnitten.

die spinnen doch nun wohl total, ist wie mit den 19% MwSt.

Das geht solange bis es ne Revolution oder einen neuen Krieg gibt.

Fahre selber einen Passat Bj. 03/83, würde sagen Zustand 2. unrestauriert, rostfrei, technisch top, ganz leichte Patina halt nach 23 Jahren und 150.000 km.

Der hat Euro 1 und Saisonkennzeichen und es ist jetzt schon so, dass sie Versicherung günstiger ist als die Steuer.

Der Passat soll eigentlich in 7 Jahren ein H Kennzeichen bekommen, weil ich dann nicht mehr zu dieser idiotischen AU muß.

Wenn die bisherige H Regelung geändert wird, alle 2 Jahre HU und Überprüfung ob die H Regelung für den noch zutrifft kostet die HU ja bestimmt 100,00 € oder nochwas + Bürokratie und und und, dass kotzt mich ja jetzt schon wieder an..

He Du mit Deinem Z3, lass die Kiste mal 15 Jahre älter werden und dann meld Dich mal wieder hier im Oldtimerforum, vorher sei lieber still.

Das die KFZ steuer auf die Mineralölsteuer umgelegt wird, da wäre ich auch für, nur wenn man fährt kostets, sonst nicht.

Aber, 1. kommt es nicht, 2. würde es nur teurer werden als es jetzt schon ist.

Wenn man bedenkt das der Polo mit 1,1 l. u. Euro 1 schon 166 € im Jahr kostet, 45 PS, was soll das???

Um die Umwelt geht es wirklich nicht, denn eine Neufertigung eines Autos verschmutzt die Umwelt gewaltig, da kann ich noch Jahrelang mit dem "Stinker" Polo - Euro 1 fahren.

Bleibt nur zu hoffen, dass das so wieder nicht kommt...

Gruß

 

Passat 32B

03/83

Polo 86C

10/90

Mazda 323 BG

08/93

Gilera Runner FXR

11/98

Moin,

Troll10 ... ABER ... es steht dir frei, dein Auto UNSUBVENTIONIERT also zum herkömmlichen Steuersatz anzumelden.

Nur weil ein Auto alt genug für ein H-Kennzeichen ist, wird man ja nicht gezwungen, es auch auf das H-Kennzeichen anzumelden.

Ergo : Wenn du die Subvention in Anspruch nimmst, musst du mit den Spielregeln, die festgelegt werden leben. Nimmst du die Subvention NICHT in Anspruch, dann musst du dich auch nicht an diese Spielregeln halten.

Das H-Kennzeichen HAT den Anspruch, und das steht auch in den Zulassungsbeschränkungen drin ... nur für ERHALTENSWERTE und KULTURELL Bedeutende Fahrzeuge da zu sein. Das H-Kennzeichen hat ja nicht den Anspruch, die Steuerlast für jedes alte Auto zu senken.

Und ... das wieso und weshalb Auto X und Auto Y wie besteuert werden ... das ist IMMER auch vom persönlichen Standpunkt abhängig. Stell dir mal vor, wie es bei der Verkehrsdichte in Deutschland um die Luftqualität bestellt wäre, wenn alle Autos die rumfahren würden, deine Schadstoffwerte hätten. Die Luft wäre grausig. Sicher schießen Teile der KFZ-Besteuerung ins Absurde, aber die Grundidee ist durchaus richtig. Hätte es einerseits NUR gesetzliche Vorschriften gegeben, wäre der Bestand an Fahrzeugen mit U-Kat oder gar ohne Kat noch wesentlich höher. Denn wir müssen uns vor Augen halten, das Fahrzeuge wie der Audi 100 ... oder der W124, der E30 und der E34 ... bis Anfang der 90er Jahre noch KATLOS lieferbar waren. Hätte es keine KAUFANREIZE inform einer Subvention gegeben, und keine höheren Steuersätze für diese Autos ... würden diese Autos ... aufgrund ihrer großen Haltbarkeit noch immer in großer Zahl RUMFAHREN. Und selbst wenn diese Fahrzeuge "nur" exportiert wurden ... müssen wir uns auch vor Augen halten ... das diese für unsere Ansprüche "Dreckigen" Autos ... dort wo sie hingekommen sind ... noch immer vergleichsweise SAUBERE und EFFIZIENTE Fahrzeuge darstellen.

Jede Medaille hat also zwei Seiten. Der Gesetzgeber hat die Aufgabe die Sache ganzheitlich zu sehen, und genau zu entscheiden wen er fördert, wen er nicht fördert ... und wen er im Sinne der Allgemeinheit "absägen" sollte. Klar ist das für den ein oder anderen unfair. Und AUCH wenn es "nur" darum ginge ... das mehr neue Autos verkauft werden können ... sorgt das dafür, das Arbeitnehmer im Verkauf, im Service, in Marketing, Produktion, Entwicklung etc.pp. einen Job haben, diese Geld beim Bäcker lassen können und der Staat über die Steuereinnahmen Kindergärten bauen kann ... etc.pp.

Nicht alles was gemacht wird ist 100%ig richtig ... aber die Erklärung für die KFZ-Steuern sind schon in sich gesehen schlüssig. Über die HÖHE der Belastungen ... kann man sicher in Einzelfällen streiten. Sinnvoll isses durchaus, eine Ausnahme in den z.T. widersinnigen Steuern die wir haben. Also es hätte SCHLECHTER gelöst werden können.

MFG Kester

am 22. Juni 2006 um 14:37

ich finde es überhaupt eine FRECHHEIT,daß sich die Herren damit beschäftigen wie mann alte Autos von der Straße bekommt......(der Lack ist schlecht----Kein H )

(der hat ja eine Beule----Kein H)

und übrigens.....Kadett Teile sind auch nicht billig (Kotflügel vo gebraucht 250€)neue gibt es nicht mehr ausser bei E***

....Mein Rallye Kadett ist jetzt 36Jahre alt und hat einige nachlackierte Stellen,die bereits wieder ausgebleicht sind,und auch einige Beulen aus seinem Leben als Kraftfahrzeug.......sonstige Mängel sucht mann vergebens (alle abgestellt)............und bin ich jetzt ein ASSI weil ich einen Schnurrbart habe und eine Bomberjacke???

mein Rallye wird eh nur selten bewegt und wenn die mich ärgern meld ich ab und spar mir die 191€ und leih mir ne rote 06er wenn ich doch mal fahren will...............

bestimmt kommt eine andere Regelung für das H

Wer ein H möchte bezahlt alle 2 Jahre für eine Neubeurteilung beim TÜV und dann is gut.....denn eigentlich geht es eh nur wieder um ABZOCKE......

natürlich ist es grundsätzlich richtig, gewesen damals die Industrie dazu zu bewegen Kats eizubauen und jetzt auch Rußpartikelfilter.

Doch nun muß man auch mal wieder aufhören und nicht ständig auf den alten Autos rumhacken, die meisten sterben eh nach und nach weg und die die überbleiben die bringen die Erde nicht um, dass machen schon andere.

Meistens ist es ja auch so, dass diejenigen alte Autos fahren müssen um zur Arbeit zu kommen, weil sie sich kein neues kaufen können, die werden dann durch die Steuern über Gebühr belastet.

In ein paar jahren werden bestimmt die Steuern drastisch für Diesel erhöht die ohne Partikelfiler fahren, nur eine Frage der Zeit.

am 22. Juni 2006 um 14:47

Zitat:

Original geschrieben von Arawn

 

da hast du völlig recht, man müsste sich hier wieder mit irgendwelchen unzulänglichen regelungen (zweitwagen o.ä.) behelfen.

die umlage der kfz-steuer auf den benzinpreis halte ich sowieso für die beste idee.

1. wer viel fährt, also durch steuern finanzierte verkehrstechnische einrichtungen stärker nutzt, zahlt auch mehr.-> kosten werden von jedem in der höhe getragen, wie er sie verursacht.

2. wer autos mit hohem verbrauch fährt, zahlt ebenfalls mehr.

-> umweltfreundliche, weil verbrauchsarme autos werden so gefördert

3. auch ausländische fahrzeuge werden i.d.r. angemessen für die nutzung deutscher strassen herangezogen. wir müssen ja im ausland meist auch für die nutzung der dortigen strassen zahlen.

4. es ergeben sich positive wirtschaftliche effekte (da zweitwagen interessanter werden (anschaffung, wartung...)

man zahlt ja nur laufende steuern für das, was man tatsächlich fährt

5. der behördliche verwaltungsaufwand reduziert sich drastisch, da keine kfz-steuer berechnet und eingzogen werden muss. alles wird im rahmen der ohnehin zu entrichtenden mineralölsteuer erledigt. somit könnte der größte teil dieser steuereinnahmen seinem eigentlichen verwendungszweck zugeführt werden und würde nicht bereits im vorfeld von unnötigen verwaltungskosten aufgezehrt.

dieser effekt ist angesichts der allerorten leeren kassen der öffentlichen haushalte umso interessanter.

aus meiner sicht ist es daher nicht nachvollziehbar, warum so etwas nicht schon längst umgesetzt ist. wahrscheinlich wäre dann alles viel zu einfach und tansparent. statt dessen wird lieber weiter an aufwendigen sonderregelungen gebastelt und der bürger weiter eingeschränkt und durch unvorhergesehene neuregelungen geschnitten.

Genauso seh ich das auch.

 

Gruß

Gedönsrat

am 22. Juni 2006 um 15:59

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach

Der Gesetzgeber hat die Aufgabe die Sache ganzheitlich zu sehen, und genau zu entscheiden wen er fördert, wen er nicht fördert ... und wen er im Sinne der Allgemeinheit "absägen" sollte. Klar ist das für den ein oder anderen unfair. Und AUCH wenn es "nur" darum ginge ... das mehr neue Autos verkauft werden können ... sorgt das dafür, das Arbeitnehmer im Verkauf, im Service, in Marketing, Produktion, Entwicklung etc.pp. einen Job haben, diese Geld beim Bäcker lassen können und der Staat über die Steuereinnahmen Kindergärten bauen kann ... etc.pp.

 

dieses ist soweit unbestritten richtig. ebenso ist es allerdings offenkundig, dass den für diese gesetzgebungen zuständigen organen das in der vergangenheit nicht sonderlich gut gelungen ist. sonst hätten wir nicht die ganzen aktuellen probleme (zumindest nicht in dem ausmaß). es ist daher auch nicht mehr die frage, wer im sinne der allgemeinheit abgesägt wird. wenn das so weitergeht, wird eher die allgemeinheit abgesägt.

alles in allem besteht genügend anlaß, bestehende regelungen, vorschriften und gesetze nicht durch weitere zu ergänzen, weiter zu verkomplizieren und den aufwand zu erhöhen und das dann als reform zu verkaufen. statt dessen sollte wirklich mal eine ganzheitliche betrachtung stattfinden mit der überlegung, welche ziele eigentlich erreicht werden sollen. da läßt sich sicher vieles mit erheblich weniger aufwand erreichen.

Zitat:

Original geschrieben von Seewolf1980

Der Passat soll eigentlich in 7 Jahren ein H Kennzeichen bekommen, weil ich dann nicht mehr zu dieser idiotischen AU muß.

Moin Moin!

Zur AU mußt du auch, wenn du das H Kennzeichen hast! Ist abhängig vom Baujahr, nicht vom H.

Alle Benziner, die nach Juli 1969 gebaut wurden, brauchen AU, vorher nicht.

Bei Dieseln liegt die Grenze wohl irgendwo bei 1971 oder so.

 

Gruß, Muckl!

Zitat:

Er darf maximal leichte Gebrauchsspuren aufweisen. Reparaturen oder Unfallschäden dürfen nicht erkennbar sein.

Also ich finde allein diese Formulierung schon bedenklich, damit könnte man selbst gut restaurierten Autos das H verweigern, weil man selbst eine gute Restauration meist trotzdem noch irgwendwo erkennen kann, und sei es dadurch, daß es besser als das Original ist. Ein Schweißpunkt falsch gesetzt oder eine Lacknase und schon kein H mehr?

Wenn die 'Herrschaften' da oben keine alten Autos mehr subventionieren wollen, um mehr Geld in Kassen zu bekommen, sollen sie das H-Kennzeichen doch gleich ganz abschaffen, damit sparen sie sich doch auch gleich viel Aufwand und Neuregelungen.

Ich verlange ja noch nichtmal für mein altes Auto (28 Jahre) eine Steuersubvention, aber ich sehe es auch nicht ein eine Strafsteuer zu zahlen, denn über 25€ pro 100ccm kann man im Vergleich zu neueren Autos, nicht anders bezeichnen.

Bleibt mir eigentlich nur die Wahl entweder den Alten verkaufen oder in den sauren Apfel beißen und Kat nachrüsten, wegen vielleicht 2-3 tsd km im Jahr.

am 22. Juni 2006 um 16:58

Diese Regelung dient um Geld zu machen und sonst nichts. Es wurde auch überlegt ne jährliche TÜV-Pflicht für Autos ab nem bestimmten Alter einzuführen. Das dient alles nur einem, Abzocke. In England sind Oldies von der Steuer sogar befreit.

Jeder, der einen Oldie hat fährt kaum mehr als 5000-10000 km im Jahr. Abgase können hier also auch nicht ins Gewicht fallen. Zudem wird die Nutzung im Alltag schon durch die Versicherungen geregelt, Erstauto ist Pflicht, Kilometer beschränkt.

Es gibt im Bereich von 30 Jahre alten Fahrzeugen kaum schwarze Schafe, die Gurken im Alltag nutzen. Durch Zustandsnote 3 wurde da auch schon reglementiert. Weitere Maßnahmen stellen lediglich einen Vorwand dar, mehr nicht.

Für alles ist in unserem Staat Geld da, nur für die eigenen Bürger nicht.

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