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Neue Idee zum H ...

Themenstarteram 21. Juni 2006 um 17:14

um die 2-Klassen Gesellschaft weiter zu fördern!!!

Ich flipp echt aus...

BITTE LESEN

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104 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von spechti

Hallooo! Schon mal überlegt, daß 600 Euro = 1200 DM ein Riesenhaufen Geld sind? Besonders dann wenn man in die Garage schaut und da dann nur ein rundgelutschtes Windkanal-Ei steht.

Hi,

wenn ich mir ein neues Auto kaufe, habe ich auch nur ein "rundgelutschtes Windkanal-Ei" (Garage hab ich dafür eh nicht). Nur daß ich das, was ich an Steuern spare, in den Wertverlust stecke.

Also kann ich die 1200 DM auch in die Steuern stecken und erspare mir Elektronikmacken und teure Ersatzteilkosten. 20000 Euro für ein neues Auto sind auch ein Riesenhaufen Geld! Davon kann man über 30 Jahre lang 600 Euro Steuern bezahlen ;)

Gruß

Stefan

PS: Meiner Meinung nach sollte man immer die Gesamtkosten betrachten und nicht irgendetwas herausgreifen (z.B. Steuern) und alles andere vernachlässigen (für einen Gebrauchswagen, nicht für das Spielzeug für sonntags)

Und nochwas: Tatra 87 und 603 sind auch "rundgelutschte Windkanal-Eier", die mir sehr gefallen. Also nix gegen aerodynamische Autos ;)

Zitat:

Original geschrieben von kat2

Also kann ich die 1200 DM auch in die Steuern stecken und erspare mir Elektronikmacken und teure Ersatzteilkosten. 20000 Euro für ein neues Auto sind auch ein Riesenhaufen Geld! Davon kann man über 30 Jahre lang 600 Euro Steuern bezahlen ;)

Was mach ich jetzt aber, wenn ich mir aus Geldmangel kein supertolles neus Auto leisten kann. Dann kann ich mir deshalb dann auch keinen Oldtimer leisten, den ich mit viel Arbeitszeit wieder flottgemacht habe um damit hin und wieder eine Ausfahrt zu machen. Leider sieht man meinem Oldi in Form von Dellen auch noch an, daß er einmal eine kleinen Unfall hatte. Und das, obwohl alle beim Tüv begeistert waren, mal was anderes als "Einheitsbreiautos" prüfen zu dürfen.

 

Wenn ich andererseits vor der Wahl stehe, ob ich mir einen Neuwagen kaufe oder einen Oldtimer triffts dein Argument dann aber leider auch wieder nicht zu, da ein "brauchbarer" Oldtimer ja auch wieder eine Kleinigkeit kosten wird.

Hi,

für ein Auto, was noch keine 30 Jahre alt ist, muß man leider derzeit mit den hohen Steuern leben. Da bleibt nur das Nachrüsten mit einem Katalysator. Ohne Investitionen geht es also nicht. Oder ich kaufe mir ein Wankel-Auto , dann habe ich wenig Steuern, aber dafür mehr Spritkosten.

Billig kann man heute wohl nur noch mit dem Motorrad fahren (Diesel-Enfield).

Gruß

Stefan

Zitat:

Derjenige ... der sagen wir einen Vectra A fährt, einen 190er Benz ... oder einen VW Vento (oder WAS auch immer) ... der jetzt bemerkt ... hey ... meine Steuern werden so hoch ...

Was wird der sich wohl vermutlich kaufen ?! Richtig ... WIEDER einen älteren Gebrauchtswagen. Und KEINEN Neuwagen.

Ich habe ja auch nichts gegenteiliges behauptet, sondern nur erklärt warum es so ist. Weil aus Geldmangel immer mehr Leute so verfahren werden die Autos eben auch immer älter.

So eine Gasguzzler-Steuer fände ich hier eigentlich auch nicht schlecht, selbstverständlich nur für Neuwagen. Ich glaube aber kaum, daß sich die Politik gegen die Lobby hier durchsetzen könnte.

Zitat:

Also kann ich die 1200 DM auch in die Steuern stecken und erspare mir Elektronikmacken und teure Ersatzteilkosten. 20000 Euro für ein neues Auto sind auch ein Riesenhaufen Geld! Davon kann man über 30 Jahre lang 600 Euro Steuern bezahlen

Es ist nur damit zu rechnen, daß die Steuer im Laufe der 30 Jahre ansteigen wird, gut die Neuwagenpreise auch. Es ist aber auch die Frage, ob du lieber den Staat subventionieren willst mit deinen Steuern, der es dann für Verwaltung und noch mehr Steuern ausgibt, oder ob du damit lieber die Wirtschaft unterstützen willst (damit die in Osteuropa und Asien neue Arbeitsplätze schaffen kann :-))?

am 29. Juni 2006 um 15:11

Zitat:

So eine Gasguzzler-Steuer fände ich hier eigentlich auch nicht schlecht, selbstverständlich nur für Neuwagen. Ich glaube aber kaum, daß sich die Politik gegen die Lobby hier durchsetzen könnte.

Würde generell, jeden Wagen ab Luxusklasse mit 10% Luxussteuer belegen. Leute die 100000 € für nen Wagen haben, die haben auch die zusätzlichen 10 %. Dann müßte man nicht ständig den Normalverdienern in die Tasche langen.

am 29. Juni 2006 um 15:54

Zitat:

Original geschrieben von Donnerschlag

 

Es ist aber auch die Frage, ob du lieber den Staat subventionieren willst mit deinen Steuern, der es dann für Verwaltung und noch mehr Steuern ausgibt, oder ob du damit lieber die Wirtschaft unterstützen willst (damit die in Osteuropa und Asien neue Arbeitsplätze schaffen kann :-))?

den staat subventionierst du sowieso. wenn du ein neues auto kaufst, um kfz-steuern zu sparen, mußt du ihm dafür erst mal 16, in kürze sogar 19% mehrwertsteuer in den rachen stopfen. sind bei 20.000,- neuwagenpreis immerhin schlappe 3.800,-€. das entspricht selbst bei meinem alten diesel noch der kfz-steuer für fast 10 jahre (nach heutigem stand zumindest....)

Wenn hier immer wieder das Argument vorgebracht wird, daß sonst keine neue Umwelttechnik in die Auto kommt.

In den USA geht das anders: Alle Hersteller, die sich nicht an neue Umweltregelungen (Kat, Verbrauch, ...) halten müßen Strafe zahlen. Und das ist z.B. für VW mit dem Touareq verdammt viel Geld. Somit werden die Hersteller vom Staat aus gezwungen zu handeln!!! Und nicht vom Kunden...

Zitat:

den staat subventionierst du sowieso. wenn du ein neues auto kaufst, um kfz-steuern zu sparen, mußt du ihm dafür erst mal 16, in kürze sogar 19% mehrwertsteuer in den rachen stopfen. sind bei 20.000,- neuwagenpreis immerhin schlappe 3.800,-€. das entspricht selbst bei meinem alten diesel noch der kfz-steuer für fast 10 jahre (nach heutigem stand zumindest....)

Aber gleichzeitig förderst Du die Wirtschaft mit 16200€, was sonst nicht der Fall wäre. Ich wäre übrigens bereits froh, wenn mein Oldie 'nur' 380€ Steuern im Jahr kosten würde.

Zitat:

Würde generell, jeden Wagen ab Luxusklasse mit 10% Luxussteuer belegen. Leute die 100000 € für nen Wagen haben, die haben auch die zusätzlichen 10 %. Dann müßte man nicht ständig den Normalverdienern in die Tasche langen.

Ich würde da direkt nach dem Verbrauch gehen, bei Benzinern ab 10l Norm-Verbrauch, bei Diesel ab 8l (oder so ähnlich), pro Liter Mehrverbrauch eine pauschale Strafsteuer beim Kauf.

am 30. Juni 2006 um 11:52

Zitat:

Original geschrieben von Donnerschlag

Aber gleichzeitig förderst Du die Wirtschaft mit 16200€, was sonst nicht der Fall wäre.

 

nun, vorausgesetzt, man hat diese 16.200,-€ und man gibt sie dann nicht für's auto aus(3.800,- hatten wir ja eh für mwst. bzw. ein paar jahre kfz.st. verplant), so wird man dieses geld sicher anders verwenden, so dass auch dann in irgendeiner form der wirtschaft zugute kommt. ich denke, es wird sich kaum jemand einen solchen betrag unters kopfkissen legen und ihn so dem wirtschaftskreislauf entziehen.

Hallo zusammen,

egal, welche Abgasnorm ein Benziner (Diesel sind für mich aufgrund ihrer krebserzeugenden Abgase eine nicht akzeptables Motorrisierungskonzept) erfüllt, Kat oder nicht, letzten Endes ist der Verbrauch immer maßgeblich für den CO2 Ausstoß des Fahrzeugs. Ob Euro 5 oder Euro 1, CO2 entsteht immer und dieses ist für den Treibhauseffekt interessant.

Also wäre eine reine Umlegung der Kraftfahrzeugsteuer auf den Benzinpreis definitiv die fairste und umweltfreundlichste Lösung. Das würde die Hersteller dazu animieren, weniger leistungsmäßig aufzurüsten (siehe insbesondere die deutschen Fabrikate) und einen niedrigen Verbrauch als ein Hauptverkaufsargument zu benutzen.

Gerade für Oldifahrer mit ihren niedrigen Jahresleistungen ist dies fair (hat jemand weiter vorne ja schon ausgeführt).

Zur Steuer etc. lohnt sich ein Blick nach Östereich.

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, würde mich mein konventionell angemeldeter 311 mit seinen 45 PS in Östereich 74.- € KfZ- Steuer im Jahr kosten, gegenüber 380.- € in Deutschland.

(http://www.oeamtc.at/netautor/pages/resshp/anwendg/1109195.html)

 

In der DDR, die ja auch chronisch finanzschwach war, war die Sache mit der Steuer und den H- Kennzeichen übrigens wie folgt geregelt:

Ab 1968 wurde es durch Sondergenehmigung des Ministeriums des Innern der DDR ermöglicht, daß Mitglieder des ADMV (Allgemeiner Deutscher Motorsport Verband e.V.) für Oldtimer bis Baujahr 1960 eine sogenannte Sportzulassung und eine Dauerstartnummer beantragten. Damit durften diese Fahrzeuge ohne amtliche Zulassung und ohne amtliches Kennzeichen an Rallyes, Sternfahrten und Vereinstreffen teilnehmen sowie Probefahrten durchführen.

Die Fahrzeuge mußten beim ADMV gemeldet werden. Es wurde ihnen dann eine Dauerstartnummer zugeteilt. Die Versicherung war darin enthalten. Kfz-Steuern brauchten nicht entrichtet zu werden.

Die entsprechenden Schilder mit der Dauerstartnummer mußten die Mitglieder selbst anfertigen. Die Kennzeichen hatten das Format 150 x 210 mm. Im oberen Teil war die Nummer anzubringen. In der unteren Hälfte war das ADMV-Symbol anzubringen und darunter die Staatsbezeichnung DDR. (Quelle: http://www.hegis.de/ddrold.htm)

Hi,

das DDR-ADMV-Schild setzte die Mitgliedschaft im Verband und eine techn. Abnahme durch die Fachkommission + einer techn. Überprüfung durch die VP voraus. Das war aller 5 Jahre zu wiederholen.

Fahren durfte man damit allein aber noch nicht. Man brauchte eine Fahrerkarte für eine Veranstaltung. Zu der durfte man fahren, und eine Woche vorher und hinterher im Umkreis von 50 km zu Probefahrten.

Die 1960 als Grenze galten auch erst die letzten Jahre, vorher war bei Bj. 1950 Schluß.

Es gab also mehr Einschränkungen als bei 07, wo man z.B. Überführungs- und Probefahrten machen kann, wann man will.

Gruß

Stefan

am 30. Juni 2006 um 18:10

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach

"(1 c) Auf Antrag wird für ein Fahrzeug, das vor 30 Jahren oder eher erstmals in den Verkehr gekommen ist und vornehmlich zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes eingesetzt wird und gemäß § 21 c eine Betriebserlaubnis als Oldtimer erhalten hat, ein amtliches Kennzeichen nach Anlage V c zugeteilt (Oldtimerkennzeichen)."

Mir ist keine Auslegung beannt, die sagt was die Pflege kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes ist.

Mein Auto wird ab und an gewaschen, kriegt mal neues Öl und manchmal auch n bisschen Fett. Weiterhin unternehme ich tägliche Bewegungsfahrten, damit wird es gepflegt und ich sehe so die Auflagen erfüllt.

Es ist nicht expliziert geregelt, dass ein Alltagsfahrzeug da sein muss (ich hab auch keins) und es ist auch nicht geregelt, dass ich damit nicht täglich zur Baustelle fahren kann.

Zu eben diesen Fahrten wurde das Fahrzeug vor 47 Jahren bestellt und gebaut und wird seid dem dazu eingesetzt. In einem Haus mit Denkmalschutz dürfen Menschen ja auch noch wohnen.

Mfg, Mark

Zitat:

Original geschrieben von Mark-RE

... In einem Haus mit Denkmalschutz dürfen Menschen ja auch noch wohnen.

Da kommt dann die Demkmalschutzwohnsteuer...

am 4. Juli 2006 um 16:04

Schaut mal in die aktuelle Oldtimer-Markt, da ist ein Artikel drin. Demnach wären 95% aller H-Fahrzeuge von der Neuregelung betroffen. Es gibt 140000 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen.

Ich hab die neue Oldtimer Markt mal durchgelesen. Das ist mal wieder ein Paradebeispiel für eine Milchmädchen-Rechnung! So ein Schwachsinn. Die glauben, jeder der keine H Platte mehr bekommt, meldet sein Auto normal an. Realitätsfern!!

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