Neue Bremsscheiben nöitg nach 44.000 km

Mercedes B-Klasse T245

Hallo,
mein 38 Monate alter B 170 (W245) ist mit 44.000 km jetzt zur Inspektion und TÜV.
Hab heute früh den ANruf bekommne, dass die Bremsbeläge vorne so weit runter sind das die neu sollten... und (das erstaunt mich besonders) die Bremsscheiben vorne sollten auch neu, da diese den nötigen Mindestwert für die neuen Bremsbeläge unterschreiten. Somit wären dann, wenn ich jetzt nur die Bremsbeläge wechseln lassen würde, irgendwann die Bremsscheiben fällig ohne das die Bremsbeläge runter sind....Hab mich somit zum Tausch von Bremsscheiben und Bremsbelägen genötigt gefühlt.... grummel...
Bin übrigens kein Dauer- oder Ständig-Bremser. Hatte den B170 als Jahreswagen vom Freundlichen mit 22.000 km gekauft.
Habe ich da irgendwelceh Möglichkeiten.?

Schöne Grüße
Peter

Beste Antwort im Thema

War heute mit meinem guten Stück beim TÜV bevor ich morgen zum jährlichen Service (A) antreten muss/will.
KM-Stand heute 72.644 mit den ersten Bremsscheiben, die die hiesige MB-NL bereits vor 2 Jahren bei 50.803 km wechseln wollte!
Jetzt noch ca. 40 % Reststärke vorhanden und: laut Prüfer OK!
Also - wie Ottocar empfiehlt - selbst nachmessen oder messen lassen.
Manch KD-Berater scheint am Umsatz beteiligt zu sein.

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An rennBenz

Zitat:

Wenn das alles so stimmt was du schreibst,
.. dann sag ich mal, kein schlechter Schnitt !!! Hammer 😰
[/quote)
Aber, ...
... du hast auch keinerlei Angabe zu Fahrzeugtyp, z.B. B180CDI, Erstzulassung o.ä. drinnen, ... was sagt die Werkstatt zu dem Desaster ???
Oder hast du Service allein gemacht ???
(glaube nicht, denn sonst hättest du ausführlicher berichtet)
Wir warten auf dich, du entscheidest ... 😉

Also hier die Daten:

B180CDI Autotronic, Erstzulassung 09/2005

Die ersten Bremsscheibenwechsel wurden von meiner Mercedes Werkstatt in Bad Homburg vorgenommen, ich habe Rechnungen! Den letzten Austausch im September 2012 habe ich von ATU in Frankfurt vornehmen lassen, auch dafür habe ich eine Rechnung. Alle Services und alle bisherigen Reparaturen ebenfalls bei Mercedes in Bad Homburg! Die letzten verschliessenen Bremsscheiben habe ich noch hier liegen, zusammen mit einem weiteren TÜV-Bericht und werde das Mercedes vorhalten wenn ich im November die Winterreifen drauf machen lassen. Das gleiche Verfahren habe ich beim letzten TÜV-Durchfall vor 2 Jahren gemacht und außer einem Achselzucken und dem Hinweis mehr und richtig heftig zu bremsen hab ich nichts bekommen.

Hallo,

habe bei meinem Fahrzeug die Scheiben und Klötze rundum bei ca.280000km
zu ersten Mal gewechselt. Klötze vorne hatten noch 30% Belagstärke.

Denke mal es kommt vor allem auf den Fahrer (vorausschauend) und das
Fahrprofil (80%Autobahn)an.

Nein,ich bin kein Opa- oder Hausfrauen Schleicher.

Zitat:

Original geschrieben von berni3


Hallo,

habe bei meinem Fahrzeug die Scheiben und Klötze rundum bei ca.280000km
zu ersten Mal gewechselt. Klötze vorne hatten noch 30% Belagstärke.

Denke mal es kommt vor allem auf den Fahrer (vorausschauend) und das
Fahrprofil (80%Autobahn)an.

Nein,ich bin kein Opa- oder Hausfrauen Schleicher.

Wir sprechen hier über eine B-Klasse. Was fährst du denn für eine B-Klasse genau das du so viele KM mitden ersten Scheiben und Klötzen gefahren bist?

Der Thread ist zwar nicht mehr ganz frisch, spricht mir aber, traurigerweise, aus der Seele, zum zweiten Mal.

Die ersten vorderen Scheiben meines B170 waren nach lediglich 42.000 km wechselreif, jetzt bei knapp 84.000 km sollen die Scheiben vorne, abhängig vom Verschleißmaß (wurde noch nicht gemessen), schon wieder gewechselt werden. Man könnte meinen, dass sei genau so geplant! Die Scheiben haben einen etwas vorstehenden äußeren Rand, warum nutzt man nicht Bremsbeläge, die über die volle Höhe reichen?

Wie sind Eure Erfahrungen, lohnt sich da eine Kulanzanfrage? Das Auto wurde 2008 erstzugelassen.

Bei den Franzosen, die vorher fuhr, kann ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern, jemals so viele Bremsscheiben verbraucht zu haben.

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Hallo!

Mein B 180CdI Autotronic hat jetzt 147000km. Bei 96000 sind vorne Scheiben und Klötze gewechselt worden, hinten ist alles noch Erstausstattung.
Fahrprofil: Ca. 70% auf französischen Autobahnen mit relativ wenigen Bremsungen, Rest Landstrasse und Stadt.

Gruß
Peter

Zitat:

@AndreasE299 schrieb am 10. November 2014 um 21:59:13 Uhr:


Der Thread ist zwar nicht mehr ganz frisch, spricht mir aber, traurigerweise, aus der Seele, zum zweiten Mal.

Die ersten vorderen Scheiben meines B170 waren nach lediglich 42.000 km wechselreif, jetzt bei knapp 84.000 km sollen die Scheiben vorne, abhängig vom Verschleißmaß (wurde noch nicht gemessen), schon wieder gewechselt werden. Man könnte meinen, dass sei genau so geplant! Die Scheiben haben einen etwas vorstehenden äußeren Rand, warum nutzt man nicht Bremsbeläge, die über die volle Höhe reichen?

Wie sind Eure Erfahrungen, lohnt sich da eine Kulanzanfrage? Das Auto wurde 2008 erstzugelassen.

Bei den Franzosen, die vorher fuhr, kann ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern, jemals so viele Bremsscheiben verbraucht zu haben.

Vergiß das mit der Kulanz !!! Genau so schnell wie du diesen Gedanken mit der Kulanz gefasst hast, solltest du davon auch wieder Abstand nehmen. Vergebene Müh und Zeitverschwendung.

Bremse ist Verschleißteil und neu oder jung ist der Wagen auch nicht mehr.

Viel eher solltest du mal die Scheibenstärke messen, da gibt es ein Verschleißmaß. Wurde mal irgendwann hier gepostet. Da würde ich mich nicht nur auf die Werkstattangaben verlassen. Steht auch berichtet im Buch "So wirds gemacht" (20 Euro in der Bucht).

Und wie weit die Beläge reichen ist völlig egal, denn wenn die Scheibe noch nicht verbraucht ist, reicht der neue Belag auch nicht weiter. aus dem Rand läßt sich also kein Nachteil ableiten.

Vertrau hier nur dir selbst und messe selbst. Sollte der Meßschieber nicht sauber anliegen (Grat trägt auf) nimm ne 2 Euro-Münze zum auffüttern um den Grat-Rand auszutricksen im Messvorgang.

Sollten die Scheiben doch gewechselt werden müssen, seh zu das es gute sind (wenn du es selbst machst, z.B. ATE,kann ich echt emfehlen).

Und wie alt ein Thread ist, ist völlig egal. Solange er dein Problem anspricht kann er aus den Tiefen geholt werden, ohne das jemand ein schlechtes Gewissen haben muss, okay ?!!!

War heute mit meinem guten Stück beim TÜV bevor ich morgen zum jährlichen Service (A) antreten muss/will.
KM-Stand heute 72.644 mit den ersten Bremsscheiben, die die hiesige MB-NL bereits vor 2 Jahren bei 50.803 km wechseln wollte!
Jetzt noch ca. 40 % Reststärke vorhanden und: laut Prüfer OK!
Also - wie Ottocar empfiehlt - selbst nachmessen oder messen lassen.
Manch KD-Berater scheint am Umsatz beteiligt zu sein.

@Navigrande
Vielen Dank für die Unterstützung hier.
Ist ja mal interessant zu lesen was du so zu diesem Thema erfahren durftest. Ich hoffe das weckt EINIGE hier.
22.000 Km nach der Empfehlung des MB-Werkstatt-Mannes haben die Scheiben immernoch 40 % Reststärke. Hammer ... hohoho.
Da muss man mal drüber nachdenken was in den Werkstätten so abgeht.

Dafür habe ich hier mal die Werte zur Bremsscheibe NEU für den B170:

Bremsscheibe NEU VA (Vorderachse) W-245-B 170
  • Durchmesser 276 mm
  • Stärke neu 22 mm
  • Grenze Verschleiß 19,4 mm
  • Bremsscheibe VA innenbelüftet

Verschleissfühler sitzt an VA immer nur einer, dieser im rechten, äußeren Bremsbelag und dieser Verschleißfühler spricht ca. bei 3-4 mm restlicher Belagstärke an.
Und dann nicht in Panik verfallen, diese Rest-Belagstärke reicht locker noch für über 1000 Km Strecke.
Soll heißen das Terminvereinbarung Werkstatt oder für Selfmaker noch Zeit bleibt das benötigte Material zu bestellen.
Bremsscheibe NEU HA (Hinterachse)
  • Durchmesser 258 mm
  • Stärke 8,0 mm
  • Grenze 7,0 mm
  • Bremsscheibe HA immer massiv

An der HA gibt es in den Belägen keinen Verschleißfühler. Diese unterliegen der eigenen Sichtkontrolle halten aber eine gefühlte Ewigkeit. Bei mir waren "Scheiben und Beläge hinten" erst bei 167.000 Km fällig.
Habs dann gleich mit den Handbremsbelägen gemacht. Diese sitzen im Stile einer Trommelbremse innen in der offenen "Trommel" der Bremsscheibe.
Hierzu siehe auch Angabe von "knirps1947" der jetzt 147.000 Km auf der "Uhr" hat und noch nicht am Ende der Beläge angelangt ist. Belegt meine Angabe.

Macht euer Auto schick ... und munter bleiben ...

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