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Nach Nordfinnland im Winter

Themenstarteram 4. Januar 2016 um 11:19

Hallo

Hat jemand Erfahrung im Winter in Nordfinnland?

Ich hab einen Auftrag nach Utsjoki, Start wäre in F am 18.januar.

Route ist geplant über DK nach Schweden dann über die E4 Richtung Rovaniemi und auf der E75 weiter nach Utsjoki.

Die Stassen müssten ja meistens befahrbar sein.

Aber wie sieht es mit der Technik meines Fahrzeugs aus, schafft die Temperaturen die auch mal unter -40 Grad fallen können?

Fahrzeug ist ein 2015er Ford Transit Allrad, mit Standheizung und 2 95ah AGM Batterien.

Ist es sinnvoll noch ein Ladegerät einzubauen, für wenn man Strom zur Verfügung hat?

Funktioniert meine Webasto Standheizung überhaupt noch bei solchen Minustemperaturen?

An was sollte man noch denken?

Schneeketten und Schaufel ist klar, sowie auch richtige Kleidung bis -50Grad.

Gruss Alex

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15 Antworten

Bei solchen Minus Temperaturen den Motor nicht längere zeit aus machen, da die Batterie keine Leistung hat bei der Kälte. Falls du einen Diesel hast mach genügend Zusatz mit in den Tank, auch wenn du in Schweden oder Finnland tankst, sonst könnte der Diesel dick werden.

Hallo

bei solchen Temperaturen unbedingt Dieselzusatz/Fließverbesserer

hier schon in das Fahrzeug einführen .damit sich dieser Zusatz hier schon mischt !

auf der Fahrt unterwegs bis Schweden auch einführen .

da oben wird der Diesel kein Problem sein,da es da richtigen Winterdiesel gibt ,

nicht so ne Plöre wie hier !

nach Möglichkeit die Dieselleitungen vom Tank zum Motor etwas umwickeln,isolieren

damit der Diesel in den Leitungen nicht während der Fahrt eingefriert !

1 bis 2 gefüllte Ersatzkanister Diesel als Reserve sind auch nicht schlecht ,

falls man Feststeckt !

gleiches unbedingt mit der pups kleinen Leitung für die SH machen ,

sonst schlickt es in dieser dünnen Leitung und die SH geht nicht !

bei -15 Grad vor Jahren sind schon die Luftheizungen in den Kränen nicht gegangen,

weil der Diesel in der Leitung geliert ist .

da hatte nur noch etwas Benzin geholfen !

das Ladegerät unbedingt mitnehmen ,da es auf Tankstellen und mini Rastplätzen auch

Steckdosen gibt,die man nutzen kann und beim Zwischenstop auch Anschließen !

evtl,noch die außen liegende Batterie etwas einpacken,erhöht die Startleistung der Batterie !

Ersatzglühlampen+Sicherungen unbedingt mtnehmen ,sollten eigentlich immer im

Fahrzeug sein !

ich denke da meldet sich noch jemand aus Nordschweden,der dort Arbeitet !

mfg

Auf alle Fälle Kühlerfrostschutz prüfen mindestens -60 Grad

Waschanlage Scheibe auch

wenn möglich gleich Polardiesel tanken geht bis -70 Grad absolut zuverlässig

Themenstarteram 4. Januar 2016 um 16:01

Hey schon mal danke für die Tipps, muss mal schauen wie ich an die Dieselleitungen komme.

Mein Ladegerät Bau ich dann fest ein, geht relativ einfach da die Batterien unterm Fahrersitz sind.

Der Plan wäre dann Ladegerät einstecken und dann die Standheizung durchlaufen lassen, gleichzeitig werden ja dann die Batterien geladen und die sind ja dann auch im warmen.

Das müsste doch funktionieren, oder geht da was nicht auf?

Das Auto geht vorher noch zur Inspektion bei Ford, werd dann alle Flüssigkeiten wechseln lassen und denen bescheid geben das die den Frostschutz pur einfüllen.

Naja Arctic Diesel bekomm ich ja erst in Schweden, ich muss ja sws öfters Tanken.

Achja passen unsere Schuko und CEE Stecker in Schweden und Finnland oder brauch ich Adapter?

Ich hab die Frage auch mal meinem Ford werkstattmeister gestellt, aber der hatte keine Ahnung wieviel Kälte ein Transit aushält.

Gruß Alex

Wenn ihr noch mehr Tipps habt dann her damit.

Decken mitnehmen, falls doch mal alles versagt!

 

mfg

In Norwegen sind die Steckdosen passend, nur an das Ladegerät anschließen wird nicht reichen. Die Standheizung sollte schon laufen wenn du den Motor abstellst, schafft dein Ladegerät das ? Nicht umsonst laufen die Motoren da oben 24 Stunden, und sind zusätzlich mit einem Vorwärmgerät am Hausstrom angeschlossen. FROSTSCHUTZ Pur bringt dir Garnichts, das wird deine Werkstatt aber auch wissen.

Also ich denke das sich in den letzten jahren kaum viel verändert hat denn Rovaniemmi hab ich häuffiger angefahren. und auch dort gearbeitet. Du solltest sicherstellen das das du Winteriesel minus 22 Grad hier an Tankstellen bekommst , das ist bis zur Grenze ausreichend.. Fliessverbesserer ist auch Zielführend wenn dieser profilaktisch verwendet wird.. Ab Schweden nicht mehr erforderlich da reicht der dortige Winterdiesel. Achtung ev sind mehrere unterschiedliche Dieselsorten im Angebot, dann auf die Temperaturfreigaben schauen achten..

Ein kanister Wischwasserkonzentrat mit den genannten temperaturschutzfunktionen das man sinniger weise in Schweden kauft den da gibts es sowas Massig , Günstig und so wie der Bedarf gegeben ist.

In Finnland und Schweden fährt man mit Spikes, entweder Du besorgst dir welche oder mußt dich entsprechend umstellen. was das fahren angeht. Du fährst dort auf einer Fahrbahn bedeckt mit einer gefrästen Eisschicht bei der die Bodenhaftung durchaus gegeben ist solange es kälter wie 20 Grad ist . Das kann sehr täuschen und ist durchaus ein häuffiges Unfallrisiko wenn man sich mal daran gewöhnt hat ,.. und glaubt das die bodenhaftung gegeben ist.,.

Schon 5 Grad wärmer und man steht auf einer glatten Eisfläche ohne jegliche Haftung oder Chance

irgend einen halt zu bekommen..

Gefährlich wird es wenn dir Schneeräumfahrzeuge entgegenkommen den dann ist die nächsten zwei drei Minuten Blindflug angesagt.. In diesen Schneewolken keinesfalls appruptes Bremsen denn hinter dir fahrende Fahrzeuge rechnen da nicht zwingend damit , wenn das rechzeitig erkannt wird das ein Räumfahrzeug kommt ( die sind ebenfalls mit Spikes unterwegs und nicht langsam..) dann vor der Wolke die Geschwindigkeit für nachfolgende Fahrzeuge erkennbar verringern.

Ab der finnischen Grenze haben wir immer den sogenannten Citydiesel getankt der bis minus 33 Grad ausreicht. Den Polardiesel tiefer minus 45 Grad bekommt man erst ab dem Polarkreis, in Rovaniemi Richtung Norden.. Ausgeschildert Richtung Flughafen am Abzweig ( T Abzweigung ) zum Flughafen gehts Re da gerade aus weiterfahren die beiden Tankstellen rechts es sei denn das wetter bricht so ein das es auch weiter Südlich erforderlich wird..

Der Nordländer fährt warm eingepackt im Auto denn im Falle einer Verletzung sagen die kann er keine Jacke mehr anziehen und hat damit ein Problem. Handy sowie die Notrufnmmern einprogramiert ist überlebendswichtig .

Weiterhin wichtig : Erstatzbirnen Schaufel zum ev Ausgraben des Fahrzeuges , Besen für Schnee und Scheiben ist ein absolutes muß... Man sollte wissen das immer und zu jeder Zeit geholfen wird was auch für allle gilt

Ich hoffe das hilft dir weiter.. Jol.

zum Isolieren der Leitungen braucht man nur an eine Isolierung der Heizungsrohre denken-

z.B. http://www.ebay.de/.../201340229850?...

oder http://www.hornbach.de/.../artikel.html

das auf die Leitungen setzen und danach ALU-Band drüber-

http://www.amazon.de/Pure-Nature-Aluklebeband-breit-lang/dp/B000LQUE5O

dann noch noch ein paar Plastespannbänder und es kann für immer dort verbleiben !

Cutermesser nicht für die Isolierung vergessen .

Macht man nur Frostschutz in das Kühlsystem des Motors zeigt eine Frostschutzspindel ca.-20 grad an!!!!!!!!!

reiner Frostschutz hat ca -15 Grad ehe er Anfängt zu Gelieren .

mit einem Gemisch kommt man auf ca - 55 Grad ,das wäre 60% Frostschutz und 40% Wasser .

Falls man zuviel Frostschutz eingefüllt hat sinkt die Kühlleistung,Motor wird wärmer!

die Kühlanlage sollte nie mit reinem Frostschutzmittel gefüllt werden damit sinkt die Kühlleistung

der Kühlanlage !

Wasser hat mit 4,18 kJ/(kg*K) die bessere spezifische Wärmekapazität,

bei reinem Frostschutz(Glykol,Glysantin) liegt die Wärmekapazität bei ca. 2,4 kJ/(kg*K)

einen Ersatz Kraftstoffilter würde ich aber trotzdem mitnehmen .

auch von der Werke ein paar Anleitungen zum wechsel und entlüften der

KS-Anlage !

mfg

...für alle Fälle, wer weiß wenn man draußen in der Wildnis liegen bleiben sollte, hätte ich noch nen Kanister mit 5 Liter Benzin, ein paar Streichhölzer und vielleicht ein wenig Papier & Kleinholz für den Anfang im Auto / beim LKW im Staukasten... und würde meine Kenntnisse im Bau von Iglus und Unterständen als Windschutz auffrischen. :D

Themenstarteram 5. Januar 2016 um 6:19

Danke für eure Tipps ihr seid wirklich Top.

An manche Sachen hätte ich gar nicht gedacht.

Da ich genug Platz habe wird auch ne anständige Notfallausrüstung eingepackt.

Das größte Risiko ist dort wohl zu erfrieren.

Mit dem Kühlerfrostschutz ist ja intressant, dachte das verhält sich genauso wie beim Frostschutz für die Scheibenwaschanlage.

Ersatzkraftstoffilter ist auch ne gute Idee, ist bei dem Fahrzeug wohl auch leicht zu wechseln, sitzt oben im Motoraum.

Mein Ladegerät ist ein Ctek Automatic,, max. Ladeleistung 25A, das müsste doch reichen um die Standheizung dauerhaft zu betreiben.

Wenn alles klappt werde ich 6 mal im Jahr dorthin fahren.

 

Gruß Alex

Ich vermute das die LKW entweder nachts laufen oder beheizt sind.

 

 

Pete

den grill verschließen bzw die öffnung verkleinern währe vielleicht auchnoch eine überlegung wert.

sebastian

Gibt's da nicht so kühlerrollos? Kann man vielleicht sogar direkt nachrüsten?

LG

Kühlergrill verschlissen geht auch mit einem Stück Pappendeckel. Würde dann noch einen Reservedieselfilter mitnehmen und einen Luftfilter auch, der kann eventuell auch bei starkem Schneefall zuwachsen. Ansonsten sparsam mit Strom umgehen und laufen lassen. Nie ganz leerfahren, denn mit dem noch warmen Diesel im Tank erwärmt man den neuzugetankten.

Gute Fahrt, berichte wie es war, nur so lernt man ;-))

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