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Mtl. Abschlag beim Stromanbieter erhöhen (bei Wechsel auf Elektro)

Themenstarteram 5. Februar 2022 um 13:45

Es mag eine eher theoretische Frage sein, aber ich hab mich die Tage gefragt, wie wohl der Ablauf wäre.

Bei den meisten in DE wird es so sein, dass es eine Jahresrechnung vom Stromanbieter gibt und anhand dieser dann der künftige monatliche Abschlag festgesetzt wird. In der Regel gibt es nur einen Stromzähler und Tarife mit unterschiedlichen Preisen je nach Tageszeit sind eher selten.

Theoretisches Beispiel:

Im Februar gibt es die Jahresrechnung und Mitteilung über den künftigen Abschlag.

Im März erfolgt der Wechsel auf ein Elektroauto (ggf. auch Plug-In Hybrid). Es wird hauptsächlich zu Hause geladen und dadurch erhöht sich der Stromverbrauch deutlich.

Wie ist dann der genaue Ablauf? Informiert man den Stromanbieter über diese Änderung und erhöht den mtl. Abschlag im Vorfeld? Oder wartet man 11 Monate bis zur nä. Jahresrechnung und zahlt dann die satte Nachzahlung?

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35 Antworten

Der Energieversorger hat einen (Rechts-)Anspruch auf Vergütung der bereits gelieferten Menge.

Zitat:

@Arpaio schrieb am 21. Februar 2022 um 17:57:36 Uhr:

Der Energieversorger hat einen (Rechts-)Anspruch auf Vergütung der bereits gelieferten Menge.

Dann kann er theoretisch jeden Monat vorbeikommen und den Zähler ablesen. Woher soll er sonst die gelieferte Menge kennen? tatsächlich kommt er einmal im Jahr und schreibt eine Rechnung über die Jahresmenge. Die monatlichen Beträge sind "nur" Abschläge. Inwiefern der Versorger darauf einen Anspruch hat: keine Ahnung.

Zitat:

@Arpaio schrieb am 21. Februar 2022 um 17:57:36 Uhr:

Der Energieversorger hat einen (Rechts-)Anspruch auf Vergütung der bereits gelieferten Menge.

Wo steht das denn?

Ich zitiere noch einmal aus der „Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Elektrizität aus dem Niederspannungsnetz (Stromgrundversorgungsverordnung - StromGVV)”:

㤠14 Vorauszahlungen

(1) Der Grundversorger ist berechtigt, für den Elektrizitätsverbrauch eines Abrechnungszeitraums Vorauszahlung zu verlangen, wenn nach den Umständen des Einzelfalles Grund zu der Annahme besteht, dass der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht rechtzeitig nachkommt. Bei Verlangen einer Vorauszahlung ist der Kunde hierüber ausdrücklich und in verständlicher Form zu unterrichten. Hierbei sind mindestens der Beginn, die Höhe und die Gründe der Vorauszahlung sowie die Voraussetzungen für ihren Wegfall anzugeben.”

Da steht nichts von Rechtsanspruch, sondern nur in EINZEFÄLLEN von einer Berechtigung wenn die ANNAHME besteht. Da finde ich es sogar frech, wenn mein Energieversorger pauschal annimmt, ich könne die Rechnungen nicht bezahlen.

Zitat:

@febrika3 schrieb am 21. Februar 2022 um 18:21:15 Uhr:

 

Da steht nichts von Rechtsanspruch, sondern nur in EINZEFÄLLEN von einer Berechtigung wenn die ANNAHME besteht. Da finde ich es sogar frech, wenn mein Energieversorger pauschal annimmt, ich könne die Rechnungen nicht bezahlen.

Kennst Du einen Energieversorger, der es anders handhabt?

Natürlich nicht. Ich kannte bis vorhin auch nicht das Kleingedruckte. Interessiert mich auch nicht. Ich finde es auch grundsätzlich nicht verwerflich. Bei der gesetzlichen Begründung komme ich aber schon ins Grübeln pauschal ins finanzielle Abseits gestellt zu werden.

Ich habe nur noch nie Zeit damit verschwendet mich um eine Erhöhung zu kümmern. Wenn ich mal mehr verbraucht habe, habe ich aber auch immer im Hinterkopf, dass ich nahzahlen muss.

@febrika3

 

Ich glaube, ich habe es schonmal geschrieben, aber die Stromgrundversorgungsverordnung betrifft nur die Grundversorgung...

 

Dort geht es um die Grundversorgung, also wenn einem zum Beispiel vom aktuellen Anbieter gekündigt wird oder dieser insolvent wird und man in die Grundversorgung "zurückfällt" oder wenn man mangels Bonität keinen ordentlichen Stromlieferanten bekommt. Der Grundversorger ist verpflichtet, dich zu versorgen.

 

Das hat nichts damit zu tun, wenn du einen Stromliefervertrag bei Anbieter XY hast. Hier gelten die AGB.

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