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Motorradverleih - Mieten, verleihen?

Themenstarteram 8. Juli 2018 um 13:22

Hallo zusammen, ich bin neu hier, also reist mir bitte nicht gleich den Kopf ab, wenn es nicht in der richtigen Rubrik erstellt wurde.

Im Netz finde ich relativ wenig zum Thema Motorrad-Vermietung.

Beim Auto ist es ja völlig alltäglich. Da kriegt man bereits einen Kleinwagen für 50 euro.

Für Motorräder sieht es da etwas mager aus.

Kennt ihr Seiten, die sowas anbieten?

Und wie seht ihr prinzipiell das Thema -Motorrad verleihen- ?

Würdet ihr euer geliebtes Mopped, (vorausgesetzt es ist versichert natürlich)

jemandem ausleihen, wenn derjenige zum Beispiel keins hat oder einfach das Modell testen möchte, ist es ein absolutes No-Go?

Ich zum Beispiel, fahre eine 20-Jahre alte Diversion und mir würde es persönlich nicht weh tun, wenn ich sicher gehen kann, dass derjenige nicht damit abhaut und sie für n 10er an der nächsten Strassenecke verkauft:D

Mich würde mal die Meinung der Allgemeinheit interessieren:)

Andre

Beste Antwort im Thema

Quatsch. Es gibt ja auch massenweise Fahrzeuge, die auf juristische Personen, also GmbHs AGs oder sonstigen Firmen zugelassen sind. Wer soll da antanzen? Wahrscheinlich der Zetsche, wenn ein Firmenfahrzeug von Daimler betroffen ist.

Die Geschichte ist- wie so oft- schwachsinnig.

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Motorräder kannst Du bei fast jedem Motorradhändler leihen.

 

Bezüglich verleihen des eigenen Bikes:

 

Frauen (Männer) und Motorräder verleiht man nicht..

Themenstarteram 8. Juli 2018 um 13:46

Es soll ja Leute geben, die sehen beides nicht so eng:D

Kann ich verstehen, wenn ich eine mit Liebe bearbeitete, ständig gestreichelte Harley hätte.

Aber ich habe einen alten robusten Hobel, da ist das was anderes.

Noch jemand meiner Meinung?

Ich habe den einen oder anderen Bekannten, dem ich ohne zu zögern meine Maschine geben würde, weil ich weiß, dass die ordentlich damit umgingen.

An Fremde würde ich meine Maschine nicht verleihen.

Und vermieten schon gleich gar nicht, bei den steuerlichen und haftungsrechtlichen Fragen, die hinten dran hängen...

Auf gar keinen Fall!!

Du bist natürlich auch in der Pflicht, wenn Du jemand Fremdes Dein Motorrad verleihst. Da stehst Du für jede Panne gerade. Und bei der klagefreudigen Bevölkerung in Deutschland ist es m.E. nur eine Frage der Zeit, bis einer in die Botanik schießt und hinterher Dich verklagt - mit so lustigen Argumenten wie "der hat sich nicht davon überzeugt ob ich das Motorrad auch beherrsche, also ist der Schuld".

LASS ES!!!!

Außerdem müßtest Du dann ein Gewerbe dafür anmelden. Bei Schwarz-Verleihern sieht der Staat schnell schwarz.

Und die Versicherung für sowas muß auch angepaßt werden.

Zitat:

@andre.1988 schrieb am 8. Juli 2018 um 13:46:26 Uhr:

Es soll ja Leute geben, die sehen beides nicht so eng:D

Kann ich verstehen, wenn ich eine mit Liebe bearbeitete, ständig gestreichelte Harley hätte.

Aber ich habe einen alten robusten Hobel, da ist das was anderes.

Noch jemand meiner Meinung?

Wie sieht Deine Frau aus?

Meine Freunde dürfen meine Mopeds gerne mal "testen", das ist für mich 'ne Runde mit 20-30 km. Für richtige Touren würde ich sie aber wohl nicht verleihen.

Themenstarteram 8. Juli 2018 um 16:40

Zitat:

@Softail-88 schrieb am 8. Juli 2018 um 14:32:45 Uhr:

Du bist natürlich auch in der Pflicht, wenn Du jemand Fremdes Dein Motorrad verleihst. Da stehst Du für jede Panne gerade. Und bei der klagefreudigen Bevölkerung in Deutschland ist es m.E. nur eine Frage der Zeit, bis einer in die Botanik schießt und hinterher Dich verklagt - mit so lustigen Argumenten wie "der hat sich nicht davon überzeugt ob ich das Motorrad auch beherrsche, also ist der Schuld".

LASS ES!!!!

Außerdem müßtest Du dann ein Gewerbe dafür anmelden. Bei Schwarz-Verleihern sieht der Staat schnell schwarz.

Und die Versicherung für sowas muß auch angepaßt werden.

Ist ganz klar ein plausibles Argument, damit hast du nicht Unrecht.

Aber mal angenommen du hättest es "schwarz auf weiß", dass dir derjenige nichts kann und auch versichert ist...zählt für dich trotzdem das Argument- Motorräder verleiht man nicht?

Also weil du da eine emotionale Bindung zu hast etc?

Richtig, dazu gehört ein Gewerbe, damit man auf der sicheren Seite ist.

Themenstarteram 8. Juli 2018 um 16:41

Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 8. Juli 2018 um 14:34:30 Uhr:

Zitat:

@andre.1988 schrieb am 8. Juli 2018 um 13:46:26 Uhr:

Es soll ja Leute geben, die sehen beides nicht so eng:D

Kann ich verstehen, wenn ich eine mit Liebe bearbeitete, ständig gestreichelte Harley hätte.

Aber ich habe einen alten robusten Hobel, da ist das was anderes.

Noch jemand meiner Meinung?

Wie sieht Deine Frau aus?

hast du -Schwiegertochter gesucht- geschaut?

Zitat:

@andre.1988 schrieb am 8. Juli 2018 um 16:41:38 Uhr:

Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 8. Juli 2018 um 14:34:30 Uhr:

 

Wie sieht Deine Frau aus?

hast du -Schwiegertochter gesucht- geschaut?

Na dann, nein danke.

Zitat:

@andre.1988 schrieb am 8. Juli 2018 um 16:40:33 Uhr:

 

Aber mal angenommen du hättest es "schwarz auf weiß", dass dir derjenige nichts kann und auch versichert ist...zählt für dich trotzdem das Argument- Motorräder verleiht man nicht?

Also weil du da eine emotionale Bindung zu hast etc?

Naja - ich kenn mich genug mit Jura aus um zu wissen, daß so eine Vereinbarung herzlich wenig wert ist.... Ansonsten: Ich habe zwar eine gewisse "emotionale Bindung" zu meiner Harley. Ich habe sie aber schon oft Freunden geliehen (auch für längere Touren), wenn ich gewußt habe daß die Freunde mit einem Extrem-Chopper zurechtkommen und umgehen können (das tut nicht jeder). Und wenn ich gewußt habe, daß diese Freunde den Codex kennen - was kaputt gemacht wird, wird ohne Wenn und Aber repariert oder ersetzt.

Bei aller Liebe zum Motorrad: es ist ein Gegenstand. Und Gegenstände können kaputt gehen. Das weiß man. Entweder man stellt es ins Museum, oder man geht das Risiko ein.

Übrigens hab ich auch schon einige wertvollen Bikes von Freunden gefahren - da gilt das Gleiche.

Wichtig ist, dass derjenige, der es leiht, auch in der finanziellen Lage ist Schäden, die er verursacht, zu bezahlen.

 

Der gute Wille ist leider nicht immer ausreichend.

Und auch hier gilt dann sehr oft:

Bei Geld hört die Freundschaft auf..

Wir haben auf einer Tour in den Alpen mal alle fünf mitfahren Motorräder getauscht, so dass jeder !ist jedem Motorrad gefahren ist. Alle waren danach froh, dass sie wieder die eigene Karre fahren konnten. Man ist nicht frei von Angst und fährt ziemlich verkrampft.

20 Jahre alte Diversion: was sollte da weh tun, wenn man die verleiht, wenn Du die Ausleiher kennst?

Der Diversion tut ein wenig Bewegung gut. Natürlich muss das Möpp entsprechend versichert sein.

Trotzdem bekommst Du richtig Stress im Falle eines Unfalls und musst auch zur Unfallstelle antanzen, weil die Polizei dich rufen lässt, was ich in solch einem Fall vor kurzer Zeit direkt vor meiner Türe beobachten durfte bei einem Unfall zwischen zwei Harleys und eine davon eine "Leihharley" und schlimmer Personenschaden. Ist also nicht sooo selten, wie man glauben mag, mit den Leihgeschäften in der Saisonzeit.

 

Natürlich kann man solche Fragen nicht an diejenigen richten, welche IHR Mopped mit Zahnbürste, Schuhe oder gar Freundin verwechseln. Mir sind Leute bekannt, da steht das Möpp im 4. Obergeschoß. Und der Besitzer ist kein Opa, der nur gerne putzt. Der verwechselt nur etwas.

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