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Motorradkette und Kettensägenöl?

Themenstarteram 11. September 2010 um 20:59

Hi,

wollt morgen mal meine Kette reinigen (mit WD40) und nachher natürlich auch wieder schmieren. Kann man zum Schmieren der Motorradkette auch Kettensägenöl verwenden? Hab im Internet leider nur geteilte Meinungen gelesen und wollt mal nachfragen ob welche von Euch villeicht Erfahrung damit haben oder es schon ausprobiert haben? Was ich auch gelesen habe, ist dass man kein BIO-Kettensägenöl verwenden soll, da dieses verharzen kann? Ist da was dran?

Danke!

Beste Antwort im Thema

Ich weiß, wie gesagt, nicht genau, ob er biologisch abbaubares oder mineralisches genommen hat.

Aber Angesichts der möglichen Ersparnis von wenigen Cent /100km scheint mir das Risiko irgendwie nicht gerechtfertigt.

Kardangruss

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Ich weiß, wie gesagt, nicht genau, ob er biologisch abbaubares oder mineralisches genommen hat.

Aber Angesichts der möglichen Ersparnis von wenigen Cent /100km scheint mir das Risiko irgendwie nicht gerechtfertigt.

Kardangruss

Zitat:

Original geschrieben von camion-rebel

 

Heißt also möglichst die Finger von diesem Schmiermittel lassen wenn ich das richtig verstehe?

Gruß Michi

das heißt Mineralkettenöl geht,

Biokettenöl geht nicht da es sich dabei um Rapsöl handelt und dieses wird an der Luft ranzig und härtet aus.

Da dreht sich auch bei der Kettensäge nichts mehr wenn das Bioöl hart wird.

Ich verwende im Sommer in der Säge Rapsöl aus dem Aldi, und bevor ich die Säge wegstelle wird mit Mineralkettenöl die letzte Tankfüllung und die Kette durchgefahren. So kann die Säge auch 6 Monate stehen ohne das etwas hart wird.

am 12. September 2010 um 15:38

Grundsätzlich ist Ketensägenöl nicht gleich Kettensägenöl.

Ich habe es zwar noch kein Biologisch ausprobiert, aber es gibt ja genug Infos über das agressive verhalten von den Biozeugs.

Deswegen werde ich es auch weiter hin nicht Testen, dafür fahre ich aber an zwei Motorrädern mit Kettensägenöl auf Mineralölbasis.

Sommer wie Winter keine Problem, auch völlig egal ob sie zwischen durch mal länger stehen.

Es ging dabei aber nicht ums sparen, den ich habe auch eine andere Öl versucht. Die meisten wurden einfach zu schnell abgeschleudert, besonders im Sommer.

Markus Golletz konnte mit einen Rehoiler und Kettensägenöl auf Mineralölbasis sogar sein Spritverbrach etwas senken.

http://www.motorradreisefuehrer.de/.../...anente-kettenschmierung.html

am 13. September 2010 um 10:11

Was allerdings eine Alternativ darstellen könnte, wäre Maschinenfett. Hab hier vor Jahren bei MT mal gelesen das jemand das erfolgreich schon seit tausenden von Kilometern benutzt. Selbst hab ichs noch nicht getestet :)

Ich denke Kettensägenöl in einem Öler ist ok. Zum "normalen" kettenfetten würde ich es nicht verwenden. Ich denke es ist weiniger abschleuderfest als normales Kettenfett.

Zum Thema Reinigen. Ich benutze zwar auch für alles Mögliche WD40, glaube aber nicht, dass es das Richtige zum Reinigen der Kette ist. Es löst zwar das alte Fett, bildet aber möglicherweise einen Schutzfilm auf dem das neue Fett nicht haftet. Wie gesagt, ist nur 'ne Vermutung.

Ich benutze 2x mal im Jahr normalen Kettenreiniger, kostet unterm Strich auch nicht mehr.

Das es nicht so gut haftet merkt man ja schon an der Bezeichnung. KettensägenÖL vs. KettenFETT.... :D

Das Kettensägenöl eben auch gerne in Ölern verwendet wird bedeutet ja vor allem es ist flüssig genug das es auf diese Weise verwendet werden kann. Mit Fett geht das ja schlecht.

Meine Wenigkeit hat jetzt 22.000 km auf der Kette und geht noch. Fette ca. alle 500 km mal kurz und nochmal extra nach Regenfahrten. Mit der nächsten Kette werd ich allerdings auch einen Öler verbauen. Wird wohl der CLS werden auch wenn er teuer ist. Dafür saut er weniger.

Zitat:

Original geschrieben von Marodeur

Das es nicht so gut haftet merkt man ja schon an der Bezeichnung. KettensägenÖL vs. KettenFETT.... :D

Das Kettensägenöl eben auch gerne in Ölern verwendet wird bedeutet ja vor allem es ist flüssig genug das es auf diese Weise verwendet werden kann. Mit Fett geht das ja schlecht.

Meine Wenigkeit hat jetzt 22.000 km auf der Kette und geht noch. Fette ca. alle 500 km mal kurz und nochmal extra nach Regenfahrten. Mit der nächsten Kette werd ich allerdings auch einen Öler verbauen. Wird wohl der CLS werden auch wenn er teuer ist. Dafür saut er weniger.

Kettensägenhaftöl hat Zusätze um das Abschleudern zu verhindern, deswegen wird es verwendet. Ansonsten könnte man auch Motoröl rein kippen wurde bei Kettensägen früher (vor 20 Jahren) auch verwendet.

Wer sagt das der CLS weniger saut?

Zitat:

Original geschrieben von klaus_gpx

Zitat:

Original geschrieben von Marodeur

Das es nicht so gut haftet merkt man ja schon an der Bezeichnung. KettensägenÖL vs. KettenFETT.... :D

Das Kettensägenöl eben auch gerne in Ölern verwendet wird bedeutet ja vor allem es ist flüssig genug das es auf diese Weise verwendet werden kann. Mit Fett geht das ja schlecht.

Meine Wenigkeit hat jetzt 22.000 km auf der Kette und geht noch. Fette ca. alle 500 km mal kurz und nochmal extra nach Regenfahrten. Mit der nächsten Kette werd ich allerdings auch einen Öler verbauen. Wird wohl der CLS werden auch wenn er teuer ist. Dafür saut er weniger.

Kettensägenhaftöl hat Zusätze um das Abschleudern zu verhindern, deswegen wird es verwendet. Ansonsten könnte man auch Motoröl rein kippen wurde bei Kettensägen früher (vor 20 Jahren) auch verwendet.

Wer sagt das der CLS weniger saut?

Zusätze hin oder her, es bleibt trotzdem ein Öl.

Auch wenn es etwas mehr haftet so ist es doch bei der Kettensäge eine Verlustschmierung. Beim Einsatz geht immer was verloren, etwa 0,3 Liter pro Einsatzstunde verbraucht eine Kettensäge. Wär auch schlecht wenn der ganze Dreck mit dran hängen bleibt wie beim Motorrad. Bedeutet aber auch das es nunmal nicht so gut haftet wie ein Fett. Soll es schlieslich auch gar nicht.

 

CLS steuert temperaturabhängig. Dadurch verbraucht die Standardversion nur etwa 1 ml auf 100 km. Die gängige Konkurrenz kommt auf etwa 4. Die 3 ml finden sich dann auf Auspuff, Felge, etc.

Sagen tun das sowohl Hersteller (was ja klar ist) als auch (umgestiegene) Anwender. ;)

Zitat:

 

CLS steuert temperaturabhängig. Dadurch verbraucht die Standardversion nur etwa 1 ml auf 100 km. Die gängige Konkurrenz kommt auf etwa 4. Die 3 ml finden sich dann auf Auspuff, Felge, etc.

Sagen tun das sowohl Hersteller (was ja klar ist) als auch (umgestiegene) Anwender. ;)

MCoi und Rehoiler fördern Wege abhängig, wenn man den Impuls so einstellt das nur 1ml pro 100 km gepumpt werden sind es auch nicht mehr.

Und eine genauere Förderung wie mit einer Pumpe die immer die gleiche Menge pro Impuls pumpt kann ich mir nicht vorstellen.

 

Bin ich der Einzige welcher sich auf die Kette ein Schmierfett packt?

Von Zeit zu Zeit 'ne Fingerspitze und gut.

Beispielsweise "Schmierfett G-353" aus BW-Restbeständen (500g ca. 3 Euro - hält ewig) oder eben sonstiges "Molykotefett" für Wälzlager von anderen Herstellern.

War schon vor über 20 Jahren auf der Kette und blieb auch während Regenfahrten größtenteils dort.

Auch einfach bei Ausfahrten: Kleine Blechdose unter der Sitzbank (sofern möglich) oder zum Bordwerkzeug (sofern möglich) und gut. 'ne Dose Kettenspray ist deutlich größer.

Grüße, Martin

Zitat:

Original geschrieben von klaus_gpx

Zitat:

 

CLS steuert temperaturabhängig. Dadurch verbraucht die Standardversion nur etwa 1 ml auf 100 km. Die gängige Konkurrenz kommt auf etwa 4. Die 3 ml finden sich dann auf Auspuff, Felge, etc.

Sagen tun das sowohl Hersteller (was ja klar ist) als auch (umgestiegene) Anwender. ;)

MCoi und Rehoiler fördern Wege abhängig, wenn man den Impuls so einstellt das nur 1ml pro 100 km gepumpt werden sind es auch nicht mehr.

Und eine genauere Förderung wie mit einer Pumpe die immer die gleiche Menge pro Impuls pumpt kann ich mir nicht vorstellen.

Auszug aus der Beschreibung:

Zitat:

Der Mikroprozessor ermittelt die Umgebungstemperatur und über einem Drehschalter eingestellte Schmierstoffmenge und bestimmt aus diesen Werten die Ansteuerzeiten für das Magnetventil. Die temperaturabhängige Viskosität des Öls wird automatisch ausgeglichen, indem das Ventil seine Öffnungszeit an die Fließgeschwindigkeit des Öls anpasst.

Dürfte sich von der Genauigkeit nicht viel geben. Interessant wär mal zu wissen welches Konzept störanfälliger ist wobei man beim McCoi auch viel selbst dafür verantwortlich ist wie gut er funktioniert.

Rehoiler sagte mir bisher nix. Beim McCoi darfst halt basteln und kalibrieren. Wer drauf steht hat damit wohl den besten Öler am Markt. Selbes beim Rehoiler (grad mal Homepage gesucht). Hobbyelektroniker haben ihre Freude dran aber nicht jeder halt Lötkolben daheim oder will damit mehr machen als 2 Kabel verbinden. ;)

Mit der gängigen Konkurrenz meinte ich auch eher den Scotti den die meisten kennen dank der Tante. Bekäm ich inzwischen sogar als "KTM Edition"... ^^

http://www.testberichte.de/.../215904.html

 

@X_Fish:

Wie viele km hält ne Kette bei dir im Schnitt?

Zitat:

Original geschrieben von Marodeur

@X_Fish:

Wie viele km hält ne Kette bei dir im Schnitt?

Da ich gerade nur 'ne 125er fahre würde der Vergleich hinken. Daher die Erfahrungswerte meiner Brüder aus deren aktiver Zeit (eben vor gut 20 Jahren). Die Ketten waren in jedem Fall bis über 20'000 km im Einsatz, beispielsweise auf einer Kawasaki Z 750.

Grüße, Martin

Man sollte nicht die eklatanten Unterschiede zwischen Kettensäge und Motorradkette außer acht lassen. An meinen Beauties sind Scott-Oiler verbaut und ich kann für den Tod nicht verstehen, dass Kettensägenöl benutzt wird. Sicher, so ein Fläschchen Original-Öl kosten ein paar Euro, aber ich weiss nicht, wieviel! Warum? Weil meinee Knubbel jetzt 66.000 km runter hat und ich mal gerade die zweite Flasche brauche! Die Kette ist mit dem Original-Öl IMMER sauber und ja, es landet Öl auf der Felge. Aber ich nehme einfach ein Papiertuch an der Tanke, wische drüber und fertig. Das Kettenfett dagegen klebt an der Felge wie ein Pfaffe am A.. des Ministranten...... ´tschuldigung, musste aber sein:D. Scotty for ever.......

Ich möchte die Diskussion mal auf die " Kriechfähigkeit " lenken. 

Die O-Ringe halten ja das serienmäßige Fett innen. Sie sollen aber nicht verspröden und das Fett wg. Fliehkraft rauslassen.

Zwischen den Rollen und den Innengliedern ist ja ein winziger Spalt, da sollte Schmiermittel rein, damit sich innerhalb der Rollen keine Rostbrühe bildet ( verschweißen ).

Das angesprochene HKS und die besseren Kettensprays ( Test übrigens jetzt in der kommenden MOTORRAD ) schaffen das locker, meine Kette läuft mit HKS superleicht und lautlos.

Dickes Fett und DryLube kommen da nicht rein, die schmieren nur obendrauf.

Das Mineralöl aus den Oilern kommt da auch gut rein und schmiert auch obendrauf, hält den Dreck nicht fest, sondern wird mit ihm abgeworfen.

Andreas

Themenstarteram 13. September 2010 um 21:16

Hab mir jetzt mal ne Dose Caramba Kettenspray 400ml für 7,99 Euro bestellt. Schnitt in div. Tests sehr gut ab. Passend dazu gleich noch nen Montageständer :)

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