Motorlager, die ?te
So bald ich in den Fußhängerzonen mit der Panflöte, der Drehorgel & dem Äffchen genug Geld gesammelt habe, kann ich endlich die letzte Groß-Rep am Silberauto machen lassen....
Die Liste wird lang und länger mit dem, was sein muss, gemacht werden sollte und neben Optik auch nur der reinen Prophylaxe dient.
Dabei fiel mir dann neulich wieder siedend heiß ein, das mein Schrauber schon vor einiger Zeit beim Austausch des oberen Drehmomentlagers so nebenbei was vom völlig desoltatem, unteren Motorlager quasselte - wir haben das leider nicht weiter in Augenschein genommen und präzisiert.
(... ja, ich weiß: So was darf / sollte man nicht vergessen ...)
Es gibt bekannterweise ja nun 4 davon:
- Die untere Drehmomentstütze
- Der rechter Gummi-Lagerblock unterder Riemenscheibe
- und die beiden hydraulischen Lager vorne und hinten.
Ich vermute nun mal verstärkt, er meinte den Gummiblock rechts, da dieser nach Meinungen hier ein anfälliger (und recht belasteter) Kandidat ist.
Da gibt's ja nun 2 verschiedene: Einmal teuer, einmal preiswert (logo nicht org./AWD...)
Welcher ist es ? FTA wirds wissen, aber ich will ihn nicht permanent mit Preisanfragen nerven.
Das untere Drehmonentlage scheint ebenso ein Kandidat zu sein - ist auch nicht so exorbitant teuer und De-/Montage scheint einfach. Würde ich da einfach mal so mitwechseln lassen .... oder ?
Bleiben die beiden Hydraulik-Teile v & h. Schon jeweils deutlich teurer und x 2.
Wie kann man die prüfen ? Gibt es optische Auffälligkeiten ?
Wie sind eure Erfahrungen hier ? Muss / sollte man das zur reinen Vorsorge machen lassen ?
Sind die einzeln relativ einfach zu wechseln oder ist das auch wieder so was wie ein Kopfstand, wo Motor/Gertriebe raus/los muss ?
Was sowieso gemacht wird:
- Kupplung kplt. mit Nehmerzylinder
- Bremsscheiben vorne mit Belägen und Schläuchen, Bremsflüssigkeit tauschen
- Zahnriemen und WaPu, Thermostat und Wasser neu
- Hinterachslager erneuern (über Nivo's rauswerfen denke ich noch nach ... - jemand Erfahrungen mit Gas-Dämpfern & verstärkten Federn ?)
- Lambda's wechseln, vielleicht noch das Flexrohr neu ....
- Ölwechsel & Klickerkram, Lackierarbeiten vorne, ....
Wird also nicht wirklich 'billig' ! Bei 286 TKM aber auch nicht wirklich verwunderlich ...
Aber es muss ja nicht sein, das man seine Knete aus dem Fenster haut. Reicht, wenn Politiker das machen !
26 Antworten
Meines Wissens nach erledigen genau das die Drehmomentlager - in erster Linie das belastete Teil oben, was als erstes in Dutt geht.
Da muss man nicht Eggsbährde sin, um das bei einem Defekt 'nur' oben mit Blues-Brothers-Brille zu sehen, bzw. auch ohne Stock zu fühlen ....
kann ich mir zwar nur schwer vorstellen, dass dieser schwere motor von 2 lächerlich kleinen gummipropfen komplett "abgefangen" werden soll, aber wer weiß.
dann dienen die beiden hydrauliklager vll. nur als eine art "kissen", weil starr verschrauben wäre uncool 😁
Zitat:
Original geschrieben von Erwachsener
Nach einem Gespräch über merkwürdiges Wackeln/Geräusche bei Lastwechsel riet mir Hr. Albert, mal eben jenes rechte untere Motorlager (das mit dem Gummi) zu wechseln. Dies solle gemäß Volvo-Vorgabe sowieso nach 160.000 km (oder so, weiß jetzt nicht mehr exakt) gemacht werden. Das Ding ist nicht billig, die oben genannten 80 € sind's aber auch nicht, Hr. Albert wollte 41 € brutto dafür.Da der Elch gerade in der Werkstatt ist wg. Kupplung und Wellendichtring und dazu m. W. der Motor sowieso angehoben wird, sollte das kaum Mehraufwand verursachen.
Welche Nummer ist das auf Mennzers Bild?
Die 14 oben rechts.
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Guck dir mal die Bilder von zweig20 in diesem Posting an.
Zitat:
Original geschrieben von stuntmaennchen
kann ich mir zwar nur schwer vorstellen, dass dieser schwere motor von 2 lächerlich kleinen gummipropfen komplett "abgefangen" werden soll, aber wer weiß.dann dienen die beiden hydrauliklager vll. nur als eine art "kissen", weil starr verschrauben wäre uncool 😁
Ja in der Tat sind die Hydrolager nur eine Art Kissen die Feine Vibrationen elemenieren,weil die sind mit Öl gefüllt.
Sind diese Hydrauliklager mit einer rot-bräunlichen Flüssigkeit gefüllt? Bei mir tropft nämlich in kleinen Mengen seit ein paar Tagen vom Metallträger über dem u.a. dieses Hydrolager sitzt (und wo auch die Leitungen zw. Lenkgetriebe und Servopumpe drüberlaufen) so eine schmutzige rötliche Flüssigkeit die nicht nach Servo- oder ATF riecht und eher wässrig als ölig ist. Der Mechaniker meinte da wäre ein Riss im Hydrolager, da tropft das raus. Klingt für mich plausibel, was meint ihr?
Übrigens, diese Hydrolager kosten bei Volvo 120€.
Ich habe diese Hydrolager mal als Schüler / Student im Ferienjob befüllt, und jeweils einzeln auf einem Vibrations- / Schwingungsmessstand getestet.
Eine komplette Kleinserie für die ganz frühe Audi V8 0-Serie und 1. Serie (ja ja, ist schon sehr lange her, alles war gut, die Mauer stand noch und ich bin inzwischen ein alter Sack...). Bei der Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik KG (Vibracoustic, einer der Markführer & Innovateure auf dem Gebiet). War ein z.T ein echt interessanter Job (für einen Hiwi-Ferienjob), da Laborähnliche Bedingungen in der Motorenentwicklung, und kein blödes Akkord-Geschuffte wie bei den Simmeringen, Benz-Armaturenbrettern oder Luft- / Pollenfilterelementen (Der direkte Vorgesetzte war z.B. Chef-Ingenieur und kein brüllender Vorarbeiter-Heini mit IQ unterirdisch...)! 🙂
Die Flüssigkeit war damals fluoriszierend-grün, ähnlich der mineralischem LHM Zentralhydraulik- und Bremsflüssigkeit für große Citroen & Rolls Royce.
Wenn es da sifft, kannst du das Dämpfungslager prinzipiell vergessen. Schon ein geringer Füllstandunterschied von ein paar ml führt zu komplett veränderter Schwingungsdynamischer Übertragung von Vibrationen (und evtl. zum Kippen des Motors bei Lastwechsel, wenn die Drehmomentstützen eh schon verschlissen sind).
interessant daß das so sensibel ist ... könnte das kaputte hydrolager also ev. doch am ruckartigen einrasten des rückwärtsgangs (automatik) schuld sein, so wie ich wo beiläufig gelesen habe, besonders wenn er bergab steht wo die last am vorderen hydrolager größer ist.
Zitat:
Original geschrieben von Clemenss
interessant daß das so sensibel ist ... könnte das kaputte hydrolager also ev. doch am ruckartigen einrasten des rückwärtsgangs (automatik) schuld sein, so wie ich wo beiläufig gelesen habe, besonders wenn er bergab steht wo die last am vorderen hydrolager größer ist.
Die Hauptlängslast müsste eigentlich von den Drehmomentstützen ("Knochen" oben hinten, und unten vorne) abgefangen werden.
Aber wenn die "Dämpfer" hinüber sind, passiert das alles recht ruckartig bei Lastwechseln - ist bei mir z.B. so.
Sei froh das du Automatik hast - dort sind die Lastwechsel wegen des weich einsetzenden Drehmomentwandlers, und weniger Motorbremse längst nicht so ausgeprägt - daher fallen kaputte Motorlager wohl auch erst etwas später an richtig zu nerven... 😉
Zitat:
Original geschrieben von go_modem_go
Die Hauptlängslast müsste eigentlich von den Drehmomentstützen ("Knochen" oben hinten, und unten vorne) abgefangen werden.
Sehe ich auch so - plus dem dickem Gummilager unten.
Wenn die alle/ teilweise 'sichtbar' hinnüber sind, werden mit Sicherheit auch besagte 'Dämpfer' (schwer) gelitten haben.