Möchte man mir kein Auto verkaufen? MB-Verkaufspolitik....

Mercedes E-Klasse W211

Hallo Ihr Lieben zum 2.

für alle die, die das Thema der E-Klasse-VIRUS - Inkubationszeit ca. 30 min nicht verfolgt haben, plane ich in kürze die Anschaffung eines E-Klasse
T-Modell CDI, 220er oder 280er.

Wie im VIRUS-Thema bereits zum Schluss erwähnt, habe ich meinen Freundlichen gebeten, mir Angebote für beide Modelle zu unterbreiten.
Wir kennen ja alle die einschlägigen Autohandels-Internetseiten, auf dénen man sich den 1.,2. und 3. Eindruck verschaffen kann.
In meinen Augen gibt es gigantisches Angebot an E220/280 CDI T-Modellen.
Folgende Vorgaben habe ich dem Freundlichen gemacht:

220 T CDI oder 280 T CDI
EZ 10_2007 oder jünger
Avantgarde, Elegance optional, kein Classic,
Comand
PTS
Sitzheizung
kein iridium-silber, kein palladium-silber,kein tansanit-blau, kein grün oder rot.
Budget: ca. 32.000€ mit Optionen in beide Richtungen
Wohl wissend, dass der 280 etwas teurer wird....

In der Hoffnung auf diverse Angebote habe ich vom Freundlichen 1 Angebot (in Worten: eins!!!!) bekommen. e220 T, obsidian, Avantgarde, EZ 08_07, 24.000 KM,
Werkswagen der MB, Haldenfahrzeug aus SiFi, Preis 33.900 €, mit Rabatt (ohne dass ich danach gefragt habe) 33.000.
Für mein Gefühl macht hier nur einer ein Super-Geschäft: der Verkäufer.
Das habe ich ihm auch so gesagt. Bei diesem Kauf hätte ich nicht das Gefühl, einen guten Kauf abgeschlossen zu haben.
Er meinte, mehr hätte er im Moment nicht anzubieten. Den 280 für diesen Preis bzw. etwas darüber geht gar nicht, "die fangen erst bei 38.000-39.000 € an."
Ich muss aber trotzdem sagen, dass ich mich als Kunde im MB-Autohaus sehr gut aufgehoben fühle und auch der Verkäufer sehr nett und zuvorkommend ist.
Ganz so, wie es der Qualitätsanspruch von MB sein soll.....
Ach ja, wichtig: mein Freundlicher hat momentan kein Modell vor Ort. Der 220er ist in iridium-silber, der 280er weit ausserhalb des Preise, den ich bezahlen möchte (> 40.000)

Und jetzt an Euch: wie ist die Verkaufstaktik von Mercedes-Benz? Muss der Verkäufer zuerst bestimmte Kontingente verkaufen? Darf er nur auf den Zentralbestand bzw. Haldenbestand
zugreifen?
Ist ihm untersagt, bei anderen autorisierten MB-Händlern und Niederlassungen nachzufragen? Meine Wunschmodelle stehen nämlich bei verschiedenen Niederlassungen zum Verkauf.
Die hat er mir gar nicht angeboten. Mein Hinweis, dass er doch versuchen könnte, dort das passende Fahrzeug für mich zu besorgen, verneint er mit der Aussage, dass er sich auch an gewisse
Regeln halten muss.
Wenn ich mich bei MOBILEN und SCOUTS umschaue, finde ich für mein Budget dutzende passende Wagen für mich, allerdings in vielen Fällen 2.000-3.000 € günstiger als das Angebot von meinem Freundlichen.
Es gibt soviele Jahreswagen-Vermittlungen quer durch die Republik, kann man dort etwas falsch machen? Neuwagen-Garantie gibt es bei den Modellen doch auch immer dazu, sofern ich noch innerhalb der 2 Jahre nach EZ liege.
Bitte schildert mir Euer Wissen und Eure Erfahrungen.
Gehe ich falsch vor oder habe ich einen Gedankenfehler?

Ich bin fast etwas verzweifelt: Ich möchte eine E-Klasse kaufen aber mein Freundlicher tut sich schwer, mir etwas anzubieten, bei dem ich das Gefühl habe, wir machen beide ein gutes Geschäft.
Oder muss ich mich freien Händlern zuwenden?

Sternengrüße aus dem Weserbergland
Otschinho

Beste Antwort im Thema

Schau doch einfach mal selber auf der Hompage von MB nach, was da an Angeboten für Gebrauchte mit deiner Wunschaustattung vorhanden ist, dann weiß du doch ob es mehr gibt oder nicht.

Edit: Ich habe gerade mal geschaut, und mehrere 220CDI sogar unter 30 000€ aus 2008 gefunden.

Aber vermutlich Fahrzeuge, die dein Händler nicht gerne verkaufen möchte, weil sie von anderen Händlern stammen.

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Schau doch einfach mal selber auf der Hompage von MB nach, was da an Angeboten für Gebrauchte mit deiner Wunschaustattung vorhanden ist, dann weiß du doch ob es mehr gibt oder nicht.

Edit: Ich habe gerade mal geschaut, und mehrere 220CDI sogar unter 30 000€ aus 2008 gefunden.

Aber vermutlich Fahrzeuge, die dein Händler nicht gerne verkaufen möchte, weil sie von anderen Händlern stammen.

Er hat wohl nicht die richtige Lust zu verkaufen.
Ich habe letztes Jahr einen 220 CDI-T gekauft, 20.000 km von Ende 6/07 (Rückl. von Sixt), Avantg. für 31.000,-. Wenn man nun bedenkt das dein Angebot nun schon ein Jahr älter ist als meiner damals und auch noch 4.000 km mehr runter hat...
Oder der Wagen den er dir angeboten hat, hat alles was die Aufpreisliste hergibt. Glaube ich aber nicht.
Guck dich doch selbst um, gerade im Internet hast du Vergleichsmöglichkeiten was den Einstandspreis angeht.

Oder willst du einen rosa Twingo in Zahlung geben😁?

Geh zu einem anderen Händler!

Hallo Teddy,

eben genau das ist doch das Problem.
Die Gebrauchtfahrzeugsuche auf der MB-Homepage "spuckt" dutzende Angebote aus.
Und sogar einen 280er , genau wie ich ihn haben will, bei der NL Leipzig, 34.800 €
Warum "darf" ich den bei meinem Freundlichen nicht bestellen. Das Herschaffen soll er auch nicht umsonst machen.
Aber warum bietet er mir diesen nicht an?

Anbieten tut er den nicht, weil er vermutlich nichts dran verdient.
Er verkauft ein Auto für einen anderen Händler ohne großen Verdienst.
Wer macht das schon gerne?

Also bietet er Dir was anderes an.

Ich würde folgendes machen.

Nimm die Gebrauchtfahrzeugnummer, geh zu deinem freundlichen und frag ihn ob er auf das Fahrzeug zugriff hat.

Einfacher wäre es natürlich einen Werkswagen zu kaufen, da kann er an alle ran.

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Danke für deine Antwort.
Sein Angebot hatte nur die Ausstattung, die ich vorgegeben habe. Keine weitere Sonderausstattung.
In Zahlung will ich meinen Omega V6 2.5 DTI geben. 8.000 € bietet er.

Du sagst: "Geh zu einem anderen Händler."
Welchen Nachteil habe ich denn, wenn ich zu einem MB-Jahrewagen-Händler in Sindelfingen fahre? Kannst Du das was konkretes nennen?

Otschinho

Zitat:

Original geschrieben von audia6tdifahrer


Er hat wohl nicht die richtige Lust zu verkaufen.
Ich habe letztes Jahr einen 220 CDI-T gekauft, 20.000 km von Ende 6/07 (Rückl. von Sixt), Avantg. für 31.000,-. Wenn man nun bedenkt das dein Angebot nun schon ein Jahr älter ist als meiner damals und auch noch 4.000 km mehr runter hat...
Oder der Wagen den er dir angeboten hat, hat alles was die Aufpreisliste hergibt. Glaube ich aber nicht.
Guck dich doch selbst um, gerade im Internet hast du Vergleichsmöglichkeiten was den Einstandspreis angeht.

Oder willst du einen rosa Twingo in Zahlung geben😁?

Geh zu einem anderen Händler!

Du kannst eigentlich keine Nachteile haben. Die Fahrzeuge die dich interessieren haben noch alle Werksgarantie!
Kauf dir einen günstigen MIT Werksgarantie irgendwo in der Republik, wenn die dann abläuft schließt du die Anschlußgarantie ab, und fertig.
Außerdem würde ich ihn mal ganz deutlich darauf hinweisen, das seine Preisgestaltung über dem Bundesduchschnitt liegen würde. Vielleicht fällt ihm ja auf das er hier und da eine falsche Ziffer im Verkaufspreis eingetragen hat. War bei kir letztes Jahr auch so, der örtliche wollte wohl nicht so richtig, also habe ich beim nächsten MB-Händler gekauft. Das dumme Gesicht beim ersten Werkstattbesuch war schon lustig.

DB-Verkäufer haben - soweit ich weiss - nur ein Fixgehalt von deutlich unter 1 kE, der Rest ist Provision. Und Fahrzeuge mit VerkaufsVerlust (EK-VK <0) bringen nur eine kleine Pauschale für ihn.

Mein Fazit dazu war, nicht in FFM sondern in FD zu kaufen. Beides DB-NL übrigens.

Muss die Welt gerecht sein ?

Ich habe, beim Kauf meines Benz, wie immer im Leben, die Erfahrung gemacht: Hilf Dir selbst sonst hilft Dir (fast) keiner.

Bevor ich meinen, als JW mit 8tkm vom WA gekauft hatte, habe ich mit meiner Frau an einer ganzen Reihe von Wochenenden unterschiedliche MB-NL in unserer Umgebung besucht, bis ich „meinen“ gefunden hatte.
Parallel dazu haben wir, zwecks Preisvergleich, die einschlägigen Angebote im Internet beobachtet.
Die Mühe an den WEs hat sich, u. a. auch verbunden mit nachmittäglichem Kaffee und Kuchen in netten Cafes in der Umgebung der NL`gen, gelohnt.
Wir haben dabei einiges gelernt und es hat sogar Spaß gemacht.

Hi,

ich arbeite selbst beim Benz in Stuttgart, nicht im Verkauf aber.
Wenn ich in den Niderlassungen oder freie Händler gehe frage ich mich oft wollen
die eigentlich Autos verkaufen?
Bei Firmen mit einem Fuhrpark wird denke ich mehr gemacht, es wird ja auch mehr verdient.
Der kleine private um die Ecke kommt ja erst in 8 Jahren wieder und kauft einen.

Hier kann sich Mercedes was bei Porsche abschauen, wenn ich oben am Stuttgarter Flughafen
meinen Porsche abgebe oder Teile kaufe werde ich freundlich und kompetent behandelt.
Dies vermisse ich bei Mercedes.

Habe meinen Benz in Sindelfingen gekauft dieser war besser ausgestattet und billiger als
bei einem Vertragshändler.
Nur die Niederlassungen hatten noch alternativen wo auch preislich ok waren.

cu

Hallo,

dann kennst Du doch bestimmt die Jahreswagenvermittlung Wiebe in SiFi, oder?
Kanst Du etwas zu diesem Händler sagen?
Scheinen mir gute Angebote für einen 220er, die bei mobile.de zu finden sind.

Otschinho

Habe meinen Benz in Sindelfingen gekauft dieser war besser ausgestattet und billiger als
bei einem Vertragshändler.
Nur die Niederlassungen hatten noch alternativen wo auch preislich ok waren.

cu

Ich habe ähnliche Erfahrungen mit einer Neuwagenanfrage gemacht: da mein Leasingvertrag für meinen E 220 T CDI im Mai ausläuft, fragte ich beim Händler, bei dem ich bereits sechs Fahrzeuge in den letzten drei Jahren abgenommen habe nach, welche Konditionen ich bekäme, wenn ich kurz vor Schluss noch einmal den S 211 nehmen würde. Die Antwort war eher wenig ambitioniert! Ich solle mal ein Fahrzeug im Konfigurator zusammenstellen und rübermailen, er würde dann mal rechnen. Also habe ich zusammengestellt und gemailt und warte nun seit einer Woche auf eine Antwort 🙁.

Ich bin mir sicher, dass es etwas dauert, da der Verkäufer noch für mich kämpft, damit ich nicht nur 22% sondern doch 26% Rabatt bekomme 😉😁.

Entweder geben sich die Jungs ihrem Schicksal hin und leben von den Ersparnissen aus den goldenen Zeiten oder da steckt ein total raffiniertes Vertriebssystem hinter😛

Gruß
Michael

Was noch Interessant wäre ist nach GERMERSHEIM zu fahren !
Als mein Vater sich wohlgemerkt einen gebrauchten suchte (W211 E240) hat er damals von einem Arbeitskollegen einen heißen TIP bekommen nach Germersheim zu fahren, da sollen hunderte Auto`s von MB rumstehn, was logisch einleuchtet da MB dort auch vor Ort eine Produktionstätte besitzt.
Leider sind wir wieder abgezogen als man uns an der Pforte zum Zugang des Geländes sagte sind nur Junge, 1/2 jährige und 1 jährige dort auf dem riesen Gelände vorrätig.

Aber diesen Anblick an beinah ganz neuen Autos war Gigantisch, en masse sag ich da nur 🙂

Das sind die Fahrzeuge, die in sogenannten Pools gesammelt werden.
Meist Werkswagen.
Von da stammt meiner auch.
Der Händler hat Zugriff darauf und kann die Fahrzeuge bei Bestellung durch den Kunden abrufen.

Germersheim ist sozusagen dann ein Werkswagenlager.

die verkäufer sind ziemlich unflexibel (faul! 😉 ) wenn es um solche angebote handelt.
mein verkäufer hat spitz gekriegt dass ich gern einpaar infos über einen schönen 320CDI w221 haben will.. und was schickt er mir? EINEN 400CDI, jedoch noch als w220. zudem war der preis 10tEUR teurer als die üblichen bei mercedes händler! (zu dem preis gibts wirklich schon viele viele 221er!!!)
find ich fast schon eine frechheit so ein angebot zugeschickt zu bekommen!!

deshalb: selber suchen spart bares geld und die nerven!! 😉

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