Mobile Blitzer - wer entscheidet wann und wo die Geschwindigkeit überwacht wird?
Hallo, mich würde mal interessieren, wie die Standorte und die Zeiten für die mobilen Blitzer festgelegt werden.
Macht da in der Behörde jemand einen Plan (gemäß Unfallhäufigkeit etwa), oder entscheidet der Mitarbeiter (Verkehrsüberwacher) nach eigenem Ermessen, wo und wie lange er den Blitzer aufstellt.
Weiß das jemand?
Grüße
96 Antworten
Dann Danke der Nachfrage, ich bin recht schmerzfrei.
Die Kommunen hätten ausreichend Geld um Kindergärten, Schulen, Straßen und sonstige Infrastruktur zu erhalten und die notorischen Zuschnellfahrer wären die freiwilligen Investoren für diese Ausgaben. Wenn man das nicht bezahlen will, muss man sich lediglich an das TL halten - das sollte eigentlich sogar jemand mit weit unterdurchschnittlichen kognitiven Fähigkeiten schaffen.
Und du musst zukünftig einen Sensor tragen. Wenn du es dann deiner Frau nicht mehr im Sinne einer guten, staatlich erwünschten Familienplanung besorgen kannst, wird das automatisch ans Amt gemeldet, du geschieden und musst die Eheschließung deines Nachfolgers mit deiner Ex-Frau bezahlen.
Soviel mal zu big Brother Allüren...
Gelöscht da zu sehr OT und somit die Schließung des Threads beschleunigen würde.
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Zitat:
@790830 schrieb am 25. Februar 2024 um 18:46:42 Uhr:
Die Kommunen hätten ausreichend Geld um Kindergärten, Schulen, Straßen und sonstige Infrastruktur zu erhalten
Da wird aber auch zu fragen sein, wie hoch die Steuereinnahmen einer Kommune tatsächlich sind und
wie, bzw.,
wofürKommunen ihre Steuereinnahmen tatsächlich aufwenden.
Das ist in der Tat ein ziemlich schwieriges Thema. In größeren Kommunen sind die Einnahmen aus der Verkehrsüberwachung ein fester Bestandteil des Haushaltes. Und dieser Posten ist der beste Freund eines jeden Kämmerers, weil er, da steuerbar durch die Standortwahl, immer zuverlässig fließt. Was aber nicht bedeutet, dass ausschließlich aus monetären Gründen gemessen wird. Ganz so schwarz weiß ist es dann doch nicht.
Hm, ich mutmaße gerade mal das wir aus Sicht der Chinesen noch im letzten Jahrtausend leben. Technisch sind viele moderne Autos schon technisch soweit "vorgerüstet" das man sich, zumindest für reguläre Streckenabschnitte, gleich over the air das Knöllchen, gar die Anzeige, einfangen könnte.
Am meisten "Angst" hätte ich dann vor einer Masse Panikschiebern die dann ziemlich unterspeedig unterwegs wären.
BTW: Amtsselfies habe ich äusserst selten .. am meisten ärgerte mich daran aber immer das ich halt unaufmerksam war und mir an einer eher tricky gelegenen, unbekannten Stelle dann was durchgegangen ist. ... Das gute daran? Es ist eben sehr selten.
Zitat:
@Melosine schrieb am 25. Februar 2024 um 19:20:39 Uhr:
Ganz so schwarz weiß ist es dann doch nicht.
Für notorische „zu-schnell-Fahrer“ ist es das aber.
Da hat die Geschwindigkeitsüberwachung überhaupt keinen Sinn. Da gehts nur um Geld. Und es ist ja noch nie was passiert, hier könnte man ruhig schneller fahren.
Und die haben bei jeder Geschwindigkeit alles unter Kontrolle.
Zitat:
@Astradruide schrieb am 25. Februar 2024 um 19:22:19 Uhr:
Hm, ich mutmaße gerade mal das wir aus Sicht der Chinesen noch im letzten Jahrtausend leben. Technisch sind viele moderne Autos schon technisch soweit "vorgerüstet" das man sich, zumindest für reguläre Streckenabschnitte, gleich over the air das Knöllchen, gar die Anzeige, einfangen könnte.
Hast du dich mal gefragt, warum sowas nicht mal in China gemacht wird?
Könnte eventuell daran liegen, dass die Ermittlung des Fahrers nahezu unmöglich wäre.
Und jetzt bitte nicht mit Ausweitung der Halterhaftung kommen. Wäre das ein gangbarer, juristisch belastbarer Weg, hätte man den schon längst eingeschlagen.
Wenn sich, in meinem verkehrsberuhigtem Straßenabschnitt, mal die Verkehrsüberwachung für den bewegten Verkehr postieren würde, würde ich denen Pizza bestellen und die Kiste Bier ans Auto tragen ... möglichst mal 24 Stunden am Stück 😁 ... für jeden "mobilen Kindersitz mit Fototbeweis" würde ich 'ne Rakete fliegen lassen.
Problem ist das sie sich nur schwierig tarnen können.
Bei uns im Ort wurden von der Gemeinde zwei Blitzer angeschafft, jedoch nicht weil die Gemeine Einnahmequellen wollten, sondern aufgrund von Anwohnerbedenken bezüglich der Autofahrer, die Blitzer wurden auch dort aufgestellt wo die Bedenken verortet sind.
Ja, es hatte seinen Effekt das viele gezahlt haben. Von meiner Seite ist die Verkehrsüberwachung völlig akzeptiert, gezahlt habe ich noch nie, ich kann ja Auto fahren. Was mich aber doch nervt, Typen die auf der Landstraße auf 80 km/h runterbremsen bei erlaubten 100 km/h...wegen diesen Chicken werde ich ständig ausgebremst.
Was mich noch verwundert, das die guten Bürger in diesem Land, die sich (ob zurecht oder zu unrecht) über die hohe Abgabe und Steuerlast beschweren, dann noch freiwillig die Inkompetenzgebühr bezahlen wollen, etwas anderes ist es nicht.
Zitat:
@790830 schrieb am 25. Februar 2024 um 18:36:00 Uhr:
Am besten wärs, wenn alle Fahrzeuge mit einem elektronischen Fahrtenschreiber ausgestattet sein müssten und bei Registrierung einer Geschwindigkeitsübertretung das Bußgeld direkt vom Konto des Fahrzeughalters abgebucht wird 😁
Meine Zukunfts(horror)vision ist, dass - ähnlich wie bei Tesla schon heute - die Fahrparameter in Echtzeit an eine zentrale Behörde übermittelt und ausgewertet werden. Nach jeder Fahrt gibt es eine Beurteilung incl. Strafen, MAUT und Anpassung der Versicherungsprämie ("Score"😉. Natürlich muss der Wagen per Biometrie gestartet werden, dass genau feststeht, wer zu belangen ist. Bei aus Sicht der Behörde (bzw. deren KI) groben Verstössen kann das Fahrzeug bzw. der Fahrer online deaktiviert werden. Man darf noch nach Hause fahren, dann ist erstmal Schluss.
Hoffentlich nur eine irre Vision...
Hallo, als TE möchte ich darauf hinweisen, dass dieser Thread eigentlich weder als Plattform für Trolle, die nur minderlustige Antworten zustande bringen (Stichwort Kneipensport), noch für Hobbyuntertanen, die bei der Gelegenheit ihre Wunschträume nach vollumfänglicher Überwachung und die Erkenntnis, dass Folgsamkeit die einfachste Möglichkeit ist, Strafzettel zu vermeiden, mit uns teilen möchten, gedacht ist.
Mir scheint nämlich, dass hier inzwischen vom eigentlichen Thema ein wenig abgewichen wird.
😉
Als TE solltest du dann vllt. die User in die richtige Richtung weisen anstatt sie sinnlos zu beleidigen.
Zitat:
@Diedicke1300 schrieb am 25. Februar 2024 um 21:24:50 Uhr:
Als TE solltest du dann vllt. die User in die richtige Richtung weisen anstatt sie sinnlos zu beleidigen.
Ach so ja, die Richtung wäre ob jemand weiß, wer entscheidet, wann und wo die Geschwindigkeit überwacht wird.
Dachte nur, dass das schon klar wäre.
Vielleicht haben wir ja sogar einen Verkehrsüberwacher im Thread, der aus eigener beruflicher Erfahrung etwas dazu sagen kann.