Minderkilometer bei Leasing-Ende und Kaufwunsch = Extreme Wertsteigerung?
Hallo zusammen.
Bei uns läuft demnächst ein Leasing Vertrag aus und wir möchten das Auto gern behalten und kaufen. Ich habe bereits mit dem Händler, der den Vertrag vermittelt hat gesprochen, da die Preise für Gebrauchtwagen furchtbar in die Höhe gegangen sind, und mein Auto eventuell sogar teurer als der Neupreis bei Vertragsabschluss werden könnte.
Er hat mir empfohlen, bei dem Telefongespräch falsche Angaben zum Kilometerstand zu machen, denn wir sind durch Corona nur noch im Home Office gewesen und dem entsprechend 26.000km weniger gefahren als im Vertrag vereinbart.
Mir ist nicht wohl bei der Sache. Auf der einen Seite möchte ich natürlich nicht 30.000€ für ein Fahrzeug bezahlen, welches vor 3 Jahren 24.000€ gekostet hat. Auf der anderen Seite bin ich kein Mensch, der lügt und betrügt. Vor allem nicht, wenn es sich wie in diesem Fall um ein Vergehen handelt, für das ich strafrechtlich verfolgt werden könnte.
Ich würde daher gern wissen, wie viel teurer die nicht gefahrenen Kilometer für mich werden könnten. Ich habe auf einer Seite im Web gelesen, dass ein Kilometer bei Mitteklasse Autos rund 24Cent wert ist. Demnach könnte der Kaufpreis um 6.240€ steigen, ist das richtig? Müsste man davon dann nicht auch noch die 10.000 x 0,03€ abziehen, welche laut Leasingvertrag erstattungsfähig sind?
22 Antworten
Zitat:
@Xanderhi schrieb am 30. März 2023 um 14:51:06 Uhr:
Und VW Leasing verkauft Dir das Fahrzeug ohne den Händler direkt?
Ja. Mein Händler hat mehrmals betont, dass sie mir den Wagen nicht verkaufen können und ich mich direkt an die Leasing Bank wenden soll.
So.. Wir haben heute das Angebot der VW Leasing bekommen. 21.000€. Das ist mehr als wir ursprünglich (vor dem Anstieg der Gebrauchtwagenpreise) gehofft hatten, aber weniger als befürchtet. Jetzt bin ich doch mehr als froh, nicht dem Tipp des Händlers gefolgt zu sein 🙂
Natürlich haben wir damit insgesamt ein schlechtes Geschäft gemacht, weil der Wagen vor 3 Jahren gerade mal 24.000€ gekostet hat und wir 3 Jahre Leasing bezahlt haben. Letztendlich war es für uns zu dem Zeitpunkt aber die beste und auch einzige Möglichkeit, einen fahrbaren Untersatz zu bekommen. Von daher sind wir damit jetzt ziemlich happy 🙂
Ich hoffe mal nicht da ihr dieses Auto für das Geld kauft.... ganz im Ernst 3000 Euro Wertverlust in 3 Jahren... aktuelle Marktlage hin oder her.. das ist lächerlich von der Leasing.
Wie hoch war denn eure Rate UND ggf. die Anzahlung?
Manche scheine einfach zuviel Geld zu haben. Erst Höhe Leasingraten zahlen und dann noch einen überteuerten Gebrauchten kaufen.
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Zitat:
@cycroft schrieb am 4. April 2023 um 19:49:06 Uhr:
Manche scheine einfach zuviel Geld zu haben. Erst Höhe Leasingraten zahlen und dann noch einen überteuerten Gebrauchten kaufen.
Naja die Leasingraten waren halt vor Corona vereinbart, da lässt sich nichts dran drehen, aber es ist schon ärgerlich weil man zu wenig dafür wieder bekommt.
Die 21k jedoch sind in anbetracht des Neupreises ein Witz.
Zitat:
@cycroft schrieb am 4. April 2023 um 19:49:06 Uhr:
Manche scheine einfach zuviel Geld zu haben. Erst Höhe Leasingraten zahlen und dann noch einen überteuerten Gebrauchten kaufen.
gebrauchte sind nahezu alle teuer. Meine Eltern haben Ende 2020 einen Neuwagen gekauft, damals noch mit sattem Rabatt. Den könnten die heute für knapp den selben Preis wieder verkaufen.
Zitat:
@CivicTourer schrieb am 4. April 2023 um 20:08:46 Uhr:
gebrauchte sind nahezu alle teuer. Meine Eltern haben Ende 2020 einen Neuwagen gekauft, damals noch mit sattem Rabatt. Den könnten die heute für knapp den selben Preis wieder verkaufen.
Die Frage wäre, ob der Wagen des/der TE auch "extrem" rabatiert war und oder ob sie Leasingrate besonders günstig war.
Unser 2. Leon war es die Raten angeht besonders günstig.
144 Euro pro Monat = 1728 Euro bei 15tkm pro Jahr, ergo 3456 Euro in 2 Jahren.
Keine Anzahlung und zum nahezu Listenpreis.
Aber das war VOR Corona.