Mild-Hybrid (EQ-Boost & Co.) 7 bis 8 Jahre fahren?
Mich interessieren Meinungen/Einschätzungen zu diesem Thema, da ich meinen Wagen in der Regel ein Jahr nach Start einer Baureihe als Jahreswagen kaufe und dann ca. 7 Jahre fahre, bis die nächste BR als Jahreswagen verfügbar ist.
In meinem Fall geht es dabei zwar um den W206, aber allgemein betrifft dieses Thema natürlich auch die EQ-Modelle des W205 ab der MoPf 2018, daher poste ich hier.
Ohne technisch in der Materie zu stecken, denke ich, dass die Batterien für die EQ-Technik
1. im Laufe der Zeit immer schwächer werden
2. irgendwann erneuert werden müssen
3. einen hohen Ersatzteilpreis haben
4. von keiner Garantie abgedeckt werden
Seht ihr das auch so oder könnte man sich bedenkenlos einen Mild-Hybrid-MB kaufen, wenn man vorhat, ihn bis zu einem Alter von ca. 8 Jahren und 120 tkm zu fahren? Ich hätte schon Bauchschmerzen dabei, daher interessieren mich Einschätzungen.
Einiges dabei ist natürlich Glaskugel, aber Teilepreise, Angaben zur Haltbarkeit oder eventueller Kulanz wären auch schon hilfreich.
21 Antworten
Ich war erste einmal richtig auf der Autobahn mit ihm, da habe ich ihn allerdings gleich mal auf 230 beschleunigt und er zieht konstant durch. Den kleinen Hubraum merkt man in keinem Bereich. Das wird auch die nahe Zukunft des verbrenners werden, sonst bekommen die Hersteller ihre Flottenwerte nicht mehr hin. Es ist ein cabrio und mit dem fährt man ohnehin gelassener. Offen bei 230 ist kein Problem mit Windschott . Der Verbrauch kann damit allerdings nicht richtig ermittelt werden, das die Strecke schnellfahren zu kurz war. Aber ich denke dann geht es schon über die 10 Liter Marke. Allerdings ist das Fahrgefühl anders und meiner Meinung besser als mit dem Diesel.
Zitat:
@OpenSourceFan schrieb am 20. Mai 2021 um 13:29:47 Uhr:
@Youtom64
Kleine Frage: Wie ist es mit dem kleinen Hubraum auf der Autobahn oberhalb von 130-150 in einer E-Klasse?Danke & Gruß
(nur Interessehalber - werde mein Auto die nächste Zeit nicht wechseln)
Meines Wissens nach hat der neue E200 noch den großen Motor mit knapp 2 Liter Hubraum, jetzt mir 194 PS. Ich wollte zuerst die E Klasse aber die war mir dann doch zu große , die Garagen sind einfach nie mit den Autos mit gewachsen und ich brauche definitiv kein so großes Auto.
Zitat:
@OpenSourceFan schrieb am 20. Mai 2021 um 13:29:47 Uhr:
@Youtom64
Kleine Frage: Wie ist es mit dem kleinen Hubraum auf der Autobahn oberhalb von 130-150 in einer E-Klasse?Danke & Gruß
(nur Interessehalber - werde mein Auto die nächste Zeit nicht wechseln)
Meine C-Klasse wiegt auch ca. 1600kg, die E-Klasse wird mit vergleichbarer Ausstattung ca. 200kg schwerer sein. CW-Werte und Flächenquerschnitte werden sich nicht so sehr unterscheiden. Hohe Geschwindigkeiten sind kein Problem. Hier hilft auch die 9G-Tronic. Bei Tempomat 180km/h gibt es auf Autobahnen kaum eine Steigung, an der das Getriebe aus der 9. Fahrstufe herabschalten muss, da die Drehzahl bereits bei ca. 2900U/min liegt. Bei 150km/h kommt es bei mir an Steigungen vor, das die Automatik in die 8.Fahrstufe zurückschaltet, die kurze Zugunterbrechung merkt man, ohne das sie nervt. Will man bei 150km/h bergauf beschleunigen wird der 7.Gang benötigt - bei höherer Drehzahl hört man dann den Motor deutlich. Wenn man richtig sportlich beschleunigen will, dreht der Wagen auch im 6. Gang bis über 200km/h. Die Leistung wird aus der Drehzahl geholt. Für den sportlichen Fahrer ist das dann etwas "unkomfortabel", aber der Motor ist mit den hohen Geschwindigkeiten nicht überfordert. Man schafft es auch bei hohen Geschwindigkeiten nicht, über 10l Durchschnittsverbrauch auf der Autobahn zu erzielen ;-), weil der Motor, wie bereits sein Vorgänger (M274), auf eine Volllastanreicherung verzichten kann.
Zitat:
Ich weiß nicht wie es anderen geht, mir helfen beim spritsparenden Fahren die Momentanverbrauchsanzeige (kontrolliertes Gasgeben) oder die Fahrassistenzanzeige (Vorrausschaundes Fahren mit Abstandsanzeige), beides immer in Verbindung mit der EQ-Anzeige (möglichst optimal und lange Rekuperieren, ohne zu stark zu verzögern)
Das kann ich voll bestätigen (allerdings in Bezug auf den C300 EQ).
Sanftes, vorausschauendes Fahren und entweder nur "Anlupfen" des Pedals oder aber Fahren mit Tempomat werden mit wenig Verbrauch belohnt. Wenn man allerdings mal richtig "drauftritt", geht es stark nach vorne.
Zur Ausgangsfrage: Die Batterie (also die zweite, die für den Hybrid) dürfte von keiner Garantie gedeckt sein. Ich hatte beim Händler mal nachgefragt und dort teilte man mir - allerdings mündlich - mit, dass es sich um ein Verschleißteil handeln würde.
Mal so interessehalber (vielleicht hat ja jemand von euch Zugriff auf den Teile-Katalog): was kostet die Batterie als Ersatzteil? Dann hat man mal eine Hausnummer.
Ich sehe es ähnlich wie oben schon beschrieben (bin allerdings auch kein Techniker): Klar kann es sein, dass die Leistung über die Zeit nachlässt. Das dürfte aber nicht so extrem auffallen (eben nur weniger und kürzer Segeln, weniger langer Boost).
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Ich habe mal geschaut, für mich sieht es so aus, als sei die komplette Leistungselektronik inkl. wassergekühltem Spannungswandler fest mit dem Akku verbunden - also ein Modul. Sollte der Akku kaputt gehen, müsste alles getauscht werden. Die Elektronik sollte aber von der MB100 abgedeckt sein, daher müsste auch die Garantie greifen. Wie bereits geschrieben - der 48V-Akku ist in keinster Weise mit einer herkömmlichen Start-Stop-Zusatz-Batterie zu vergleichen.
Das angehängte Bild findet man, wenn man etwas nach unten scrollt:
https://www.auto-motor-und-sport.de/.../
Zitat:
@Fahrkomfort schrieb am 21. Mai 2021 um 09:06:26 Uhr:
Ich habe mal geschaut, für mich sieht es so aus, als sei die komplette Leistungselektronik inkl. wassergekühltem Spannungswandler fest mit dem Akku verbunden - also ein Modul. Sollte der Akku kaputt gehen, müsste alles getauscht werden. Die Elektronik sollte aber von der MB100 abgedeckt sein, daher müsste auch die Garantie greifen. Wie bereits geschrieben - der 48V-Akku ist in keinster Weise mit einer herkömmlichen Start-Stop-Zusatz-Batterie zu vergleichen.Das angehängte Bild findet man, wenn man etwas nach unten scrollt:
https://www.auto-motor-und-sport.de/.../
was kostet sowas? Mit Anlernen 3000€?
Hi,
Zitat:
@Fahrkomfort schrieb am 21. Mai 2021 um 09:06:26 Uhr:
Ich habe mal geschaut, für mich sieht es so aus, als sei die komplette Leistungselektronik inkl. wassergekühltem Spannungswandler fest mit dem Akku verbunden - also ein Modul. Sollte der Akku kaputt gehen, müsste alles getauscht werden. Die Elektronik sollte aber von der MB100 abgedeckt sein, daher müsste auch die Garantie greifen. Wie bereits geschrieben - der 48V-Akku ist in keinster Weise mit einer herkömmlichen Start-Stop-Zusatz-Batterie zu vergleichen.
dürfte, sollte, müsste,...
Nur eins ist klar: Die MB100-Bedingungen müssten dringend an die aktuellen Entwicklungen im Automobilbau angepasst werden...
Gruß
Fr@nk