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Mercedes W 108 280 S oder 280 SE

Themenstarteram 30. Juli 2010 um 14:24

Hallo,

ich liebäugle gerade mit einem W 108 und weiß nicht, ob ich die Vergaserversion oder dem Einspritzer (jeweils 280er)

den Vorzug geben soll.

Ich habe gehört, der Vergaser soll laufruhiger sein als der Einspritzer, ausserdem soll eine neue Einspritzdüse nicht

gerade preiswert sein, andererseits, wer kann heute noch Doppelvergaser einstellen?

Könnt ihr mir vielleicht zusätzlich noch einen Tipp geben, ob die Automatic zu empfehlen ist, oder sollte es besser

ein Schalter sein, mir kommt es auf die Zuverlässigkeit und Reparatur-Freundlichkeit an, sonst würde ich auf jeden

Fall die Automatic-Version nehmen.

 

Vielen Dank und gute Fahrt

Gerd

Beste Antwort im Thema

Hallo Namensvetter :p ,

nach meinen Informationen tut sich nicht viel zwischen den beiden Varianten.

Die D-Jetronic gilt eigentlich als sehr zuverlässig. Okay, wenn denn mal eine

Düse defekt sein sollte, wird's teuer. Kommt aber meines Wissens selten vor.

Knackpunkt ist das Steuergerät, welches schon mal ausfällt, aber das kann

eigentlich ein guter Elektroniker wieder instandsetzen.

Sind meistens defekte Kondensatoren. Bei dem Alter der Anlagen auch kein

Wunder.

Allerdings wenn der Drucksensor nicht mehr will, wird schwierig, obwohl der

mittlerweile von einem Bosch-Dienst (Koller ?) wieder instandgesetzt wird.

Bei dem Vergasermotor sieht's ein wenig anders aus.

Ersatzteile gibt's alles noch für angemessenes Geld.

Eingestellt bekommt man die auch. Man muss halt ein wenig suchen,

bis man einen älteren KFZ-Meister alter Schule findet.

Wenn die dann mal richtig eingestellt sind, funktionieren die sehr zuverlässig.

Kleines Rechbeispiel:

Für den Preis eines instandgesetzten D-Jet Drucksensors bekommt man

in etwa beide Zenithen kompl. überholt, so das man dann wieder für

die nächsten mindestens 10 Jahre absolute Ruhe hat.

zu den Getrieben:

gerade die alte Automatik ohne Drehmomentwandler gilt als sehr robust.

Ist zwar nicht die komfortabelste (Ruckomatic), aber mindestens genauso

zuverlässig wie das manuelle Getriebe.

Ich habe einen W114 mit der Automatik, und denke das gehört sich so :p:p:p

viel Erfolg bei der Suche

Gerd

19 weitere Antworten
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19 Antworten

Hallo Namensvetter :p ,

nach meinen Informationen tut sich nicht viel zwischen den beiden Varianten.

Die D-Jetronic gilt eigentlich als sehr zuverlässig. Okay, wenn denn mal eine

Düse defekt sein sollte, wird's teuer. Kommt aber meines Wissens selten vor.

Knackpunkt ist das Steuergerät, welches schon mal ausfällt, aber das kann

eigentlich ein guter Elektroniker wieder instandsetzen.

Sind meistens defekte Kondensatoren. Bei dem Alter der Anlagen auch kein

Wunder.

Allerdings wenn der Drucksensor nicht mehr will, wird schwierig, obwohl der

mittlerweile von einem Bosch-Dienst (Koller ?) wieder instandgesetzt wird.

Bei dem Vergasermotor sieht's ein wenig anders aus.

Ersatzteile gibt's alles noch für angemessenes Geld.

Eingestellt bekommt man die auch. Man muss halt ein wenig suchen,

bis man einen älteren KFZ-Meister alter Schule findet.

Wenn die dann mal richtig eingestellt sind, funktionieren die sehr zuverlässig.

Kleines Rechbeispiel:

Für den Preis eines instandgesetzten D-Jet Drucksensors bekommt man

in etwa beide Zenithen kompl. überholt, so das man dann wieder für

die nächsten mindestens 10 Jahre absolute Ruhe hat.

zu den Getrieben:

gerade die alte Automatik ohne Drehmomentwandler gilt als sehr robust.

Ist zwar nicht die komfortabelste (Ruckomatic), aber mindestens genauso

zuverlässig wie das manuelle Getriebe.

Ich habe einen W114 mit der Automatik, und denke das gehört sich so :p:p:p

viel Erfolg bei der Suche

Gerd

Themenstarteram 31. Juli 2010 um 7:14

hallo gerd,

vielen dank für deine infos.

meine tendenz geht auch zu einem 280 s vergaser mit automatic.

vielleicht sehen wir uns ja mal auf einem mb-oldtimer-treffen, wer weiß.

schönes wochenende

gerd

Moin Moin !

Das grösste Problem am Einspritzer ist die Kraftstoffpumpe,diese sind oft defekt oder bringen nicht mehr den erforderlichen Druck.Ansonsten ist die Mechanik einfacher als beim Vergaser,da es sich um eine rein mechanische Einspritzung mit Reihenesp handelt,also keine Steuergeräte,Mengenteiler oder dergleichen.Die einzigen elektrischen Teile sind die Kraftstoffpumpe und das Start und Zeitrelais sowie die Temperaturfühler.Die Fehlersuche ist demzufolge einfacher als bei der Vergaseranlage.

MfG Volker

Hallo

Zwoachtzig SE sind mechanische Einspritzer.

Im W108/109/111Ca&Cp waren nur die V8 mit D-Jetronic bestückt.

Die W108 Vergaser sind mit zwei Solex 4A1 bestück die mit korrekter Einstellung und Wartung problemos laufen, sind dann relativ sparsam.

Die Vergasermotore sind etwas niederverdichtenter und laufen daher etwas leiser/sanfter.

Die mechanischen Einspritzer haben etwas mehr Power, klingen anderst und wenn die Einspritzung optimal eingestellt ist hängt der Motor schön am Gas und säuft relativ wenig.

Bei den Vergasermotore bekommt man im Zweifelsfall mit ein paar Astrein überholter 4A1 mit einbau und repariertem Zündverteiler für ca 2000€ ins Auto. Eine total vernudelte Einspritzung instandsetzen fängt bei 3000€ an. In beiden fällen sind aber oft nur Einstellungsprobleme von Hobbymechanikern oder Mechatronicdeppen das Hauptproblem.

Die Einspritzanlage überleben meist den Deppen nur die Motore verenden dabei. Bei den Vergasern muss man meist ein neues Vergaser-Gehäuse organsieren oder halt wie gesagt überholen oder neu kaufen ( zZ kostet ein Vergaser bei Daimler so um 1000€). Die Vergaser können aber nicht soviel Benzin in den Motor pumpen wie die Einspritzer und daher überleben die Motore der Vergaser auch die Deppenmechaniker.

Wenn man die 4A1 Vergaser bei einem Profi überholen lässt dann kann man die etwas anders bedüsen und die Beschleungugsanreicherung runterfahren dann ist der Benzinverbrauch im Griff aber der motor spricht etwas träge an. Für gepflegte Oldtimerausfahrten und wenn man nicht per Dauervollgas über die Bahn brettern will rechnet sich das aber.

Motormässig wäre in einem W108 schnurzegal das teuerste ist immer noch Blech und Interiour. Zwar werden Motore und Mechanik langsam rar aber jeden Monat werden auf Epay komplette Schlachter mit frischem TÜV verkauft also bleibt der Teilepool noch die nächsten Jahre konstant auch wenn die Mechanik Teilpreise anziehen. Da der grösste teil der US Rückläufer mechanisch am Ende sind ist die Marktlage für Teile angespannt vor allem weil US Motore meist kurz vor dem Infarkt stehen und gerne auch die Köpfe auf Untermass geplant wurden. Für US Autos spricht meist das Blech und die Extras die mechanik ist mit einem gefüllten Geldbeutel in 3-4 Werktagen erneuert. Blech und Lack dauert eher Monate.

Reperturfreundlichkeit ist OK im Prinzip kann jeder Landmschinenschlosser an den alten Böcken arbeiten der Motor ist als Variation im Unimog verbaut worden die Achsen haben noch reiclich Schmiernippel und Broncebuchsen dass ist alles mechanisch solide und überholbar aber wegen der Mechanikstundensätze natürlich am Ende so teuer wie moderne Wegwerfbauteile. Solange man nicht bei Daimler einkauft sondern bei den preiswerten Spezis und nicht Neuwagenzustand anstrebt sind W108 überschaubar in der Reperatur und Wartungskosten.

Ein Problempunkt sind die Niveaumaten an der Hinterachse die sind gerne kaputt und nur schwer überholbar (Macht meines wissens nur AI ) werden oft durch eine Feder ersetzt dann fährt sich der W108 aber wie eine Flosse.

Die Automatik ist relativ Robust und braucht eine penible Einstellung sonst wirds ein Ruckomat.

Denoch die Automaten können ein Quell der Geldvernichtung werden

Die Schaltgetriebe sind robust und mit regelmässigem Ölwechsel Dauerläufer die Synchros halten bei ordentlichem Fahrstil über 500000km durch und Reperatur kostet noch nicht die Welt. Kupplung ist auch problemlos wenn man kuppeln kann. Bedienkräfte sind aus heutiger Sicht hoch war aber in den 60ern der Masstab in der Oberklasse.

Am besten Automat und Schalter probefahren und dann entscheiden was man lieber mag der Automat ist nicht unsportlich aber verführt zum gleiten der Schalter ist quirliger aber man muss schon öfters rühren und kuppeln speziel in der Stadt passt das nicht zum Luxusanspruch der S-klasse. Die Automatik hat keinen echten Drehmomentwandler sondern nur eine hydraulische Kupplung fährt sich also nicht wie die Wandlerautomaten und braucht auch weniger Sprit. Viele halten die Automaten für Träge und lahm das ist nicht ganz korrekt weil man immer im 2ten Gang anfährt und Daimler die Übersetzung etwas seltsam gespreizt hat. Speziel beim 250/280 mit Vergaser fällt das auf, die SE oder V8 haben genug Drehmomentpower um flott ohne Kickdown voranzukommen.

Wer öfters Vollbesetzt unterwegs sein will oder einen Hänger ziehen greift besser zu den Einspritzern oder lässt es einfach ruhiger angehen...

Scheibenbremsanalge ist auch problemlos die frühen Hintersättel mit Scheibenschlagausgleich gibts nicht mehr werden durch die Nachfolger ersetzt und da hört man ab und an Geräusche beim extremen fahren/driften.

Kaufberatung gibts unter anderem beim VDH oder in der Sternengarage.

Am besten mehrere Autos ansehen zuerst die Grotten wo man sofort denn Rost sieht. Dort kann man auch fühlen wie weit die Mechanik ausgelutscht ist und was die Besitzer schon reingesteckt haben meist sinds die üblichen Reperaturen.

Grüsse

Hallo zusammen,

vielleicht darf ich mich hier einmal kurz einklicken.

Ich ich bin an einem W108 interessiert, weclher es werden könnte steht schon fest.

nach umfangreicher Begutachtung bin ich mir recht sicher, dass das Auto eine gute Substanz hat, lediglich einige Fensterdichtungen machen keinen so sehr tollen Eindruck mehr.

Ich habe einmal ein Foto der Reserveradmulde gemacht, auf dem Oberflächlich Rost zu erkennen ist, meines Erachtens liegt keine Durchrostung vor, auch das Ablaufloch ist frei, vielleicht sieht einer der 108-er Experten noch etwas auf dem Foto und kann mir einen Rat geben, ob das so als okay gilt oder ich vorsichtig sein sollte.

Hallo

also die Reserverradmulde ist aus meiner Sicht eine eher mittelmässige TÜV Instandsetzungschweissung.

Und wer nicht weiss wie das Originalblech der Reservradmulde aussehen muss und wo der Wasserbaluf sitzt sollte sich erst mal einige ungeschweisste Originalautos der Oberliga ansehen.

Da das Orignalblech bei Onkel Benz vor einigen Monaten noch für schlappe 18€ plus Steuer zu kaufen war frage ich mich wo sonst noch an dem Auto vermieden wurde etwas mehr als unbedingt nötig reinzustecken.

Fensterschachtleisten bzw Fensterbesen sind keineswegs Trivial das Originalmaterial ist Sauteuer und man braucht einige Stunden Zeit zum erneuern, meist stellt man dabei fest dass die Türkanten schon mürbe sind oder findet noch andere Rostherde.

Die meisten Verkäufer erzählen immer das wäre alles billig zu kaufen (Klar Repro) und schnell erledigt... einfach bei den Verkaufsverhandlungen denn Verkäufer schätzen lassen was es korrekt gemacht kosten würde und dann nicht um die Summe runterhandlen sondern im Kaufvertrag festlegen dass der Verkäufer die Fensterschachtdichtungen noch erneuert und zwar in Daimler Originalmaterial (Fensterbesen) und Originalausführung das heisst Einteilg umlaufend und nicht in 3 Teile geschnitten.

Wenn der Verkäufer eine Ahnung hat wird er anfangen sich mit Händen und Füsssen dagegen zu wehren ,,, dann einfach nochmal deftig denn Preis nachverhandeln wer schon vorab bei den Daimler Spezis angefragt hat weiss auch etwa welche Kurse verlangt werden (Am besten bei Kienle oder Daimler Classic anfragen die machen hohe Kurse).

Wenn der Verkäufer keine Ahnung hat freut man sich dass jemand sich durch Gier selbst gefickt hat und muss nur aufpassen dass der Vertrag korrekt erfüllt wird.

Dichtrahmen WSS und Heckscheibe sind noch lieferbar und würde ich auf Lager legen weil irgendwann gibts nur noch Repro der eher mässig passt. Die Scheibengummis erneuern ist eine Zeitaufwendige Sache und nur etwas für jemand der weiss wie man die Zierleisten abbekommt und später so reinbekommt dass der Gummirahmen nicht zerschnitten wird.

Solange die Dichtungen dicht sind mit etwas Gummipflege weiterbehandeln ausser man findet Rost darunter dann würde ich eher zügig zur Sache gehen.

Ausgehend vom Blech in der Reserveradmulde bzw der dort gezeigten Arbeitsleistung und mangel zu Zeitaufwendigen Arbeitsschritten vermute ich das die restlichen Korossionsherde auf ähnlichem Level gemacht wurden wenn man Glück hat wurde dann anschliessend gesandert und man hat Ruhe wenn nicht darf man in 3-5 jahren nochmal alles von vorne nur diesmal richtig. Dann lieber ein Auto mit unverpfuschten Rostschäden kaufen und es korrekt machen lassen.

Die üblichen Rostherde findet man in den Kaufberatungen wer Schrootautoslive sehen will bei AI stehen bestimmt 10 völlig durchgefaulte 108/109 die unverblühmt jeden Rostherd und auch die bekannten Rahmenrisse, Unfallschäden und andere Maladiesen zeigen. (Wird sonst verspachtelt, lackiert oder per U-Schutz verdeckt )

Die Frage ist was soll das Auto kosten ? kein Mensch erwartet einen 108er im Neuzustand aber wenn man das Auto als restauriert verkauft würde ich mal den Verkäufer auf den Boden der Tatsache zurückholen das eine eher mässige TÜV Schweissung zwar neuen TÜV bringt aber keine fachgerechte Restauration darstellt vor allem wenn man dabei den Ansatz vom Radlauf ansatzlos amputiert. Der Witz ist mit einem Orignalblech und etwas mehr Zeitaufwand wäre das noch so gut richtbar gewesen dass es keinem Schwein aufällt.

(Womit gesagt ist das Pfuscher meist nicht verstehen wie man Autos durch korrekte Leistung für korrektes Geld an korrekte Käufer losbekommt meist geht es immer nur drum mit den billigsten Methoden den fettesten Umsatz zu machen und meist werden dadurch die richtig potenten Kunden abgeschreckt)

Grüsse

am 25. Mai 2016 um 19:20

- Einspritzer - Gruß,- Peter

am 25. Mai 2016 um 19:21

- Einspritzer -

Gruß,- Peter

Applaus !!! - Applaus !!!

Themenstarteram 27. Mai 2016 um 9:24

habe mich für einen 280 SE mit Automatic entschieden, bisher keine motorprobleme

keine getriebeprobleme und keine probleme mit einspritzanlage

Zitat:

@schelle1 schrieb am 26. Mai 2016 um 01:49:02 Uhr:

Applaus !!! - Applaus !!!

Sei Nachsichtig mit ihm.

Er ist erst 2 Wochen dabei, schwer verliebt in seinen 108er und das war erst sein 3 Post. ;)

Wobei der TE sich ja dann doch nach fast 6 Jahren gemeldet hat um uns Ahnungslosen zu erzählen was draus wurde.

Hat die Autosuche so lange gedauert?????

 

Gruß,

der_Nordmann

Zitat:

@der_Nordmann schrieb am 30. Mai 2016 um 00:27:24 Uhr:

Zitat:

@schelle1 schrieb am 26. Mai 2016 um 01:49:02 Uhr:

Applaus !!! - Applaus !!!

Sei Nachsichtig mit ihm.

Er ist erst 2 Wochen dabei, schwer verliebt in seinen 108er und das war erst sein 3 Post. ;)

Wobei der TE sich ja dann doch nach fast 6 Jahren gemeldet hat um uns Ahnungslosen zu erzählen was draus wurde.

Hat die Autosuche so lange gedauert?????

 

Gruß,

der_Nordmann

.

Und Nachsicht mit uns, die die Nachmeldung nicht ahnen konnten. :D

Themenstarteram 30. Mai 2016 um 11:54

ich kenne tatsächlich einige oldtimerbesitzer, die bis zu 6 jahren brauchen, um ihren

traumoldtimer zu finden

Hast du solange gesucht?

Respekt für die Ausdauer!

Bilder? Zeig mal dein Schätzchen.

Gruß,

der_Nordmann

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