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Mein Kennzeichen wurde 10 Jahre gesperrt

Themenstarteram 23. Dezember 2018 um 21:25

Hallo zusammen,

ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen. Ich mußte mein Auto abmelden und wollte es im Frühling wieder anmelden. Hab ich schon mehrmals gemacht. Doch diesmal meinte die sehr unfreundliche Dame beim Straßenverkehrsamt, dass mein Kennzeichen 10 Jahre gesperrt ist weil die Siegel fehlen. Klar fehlen die, sonst kann ich ja nicht abmelden. Hat sie nicht interessiert. Normalerweise geht man erst zu der AbmeldeTante, dann die Siegel abkratzen und dann wieder zu ihr alles fertig machen. Um mir und ihr Zeit zu sparen kratze ich die Siegel kurz vorher ab in der Warteschlange. Doch diesmal mußte ich etwas länger warten und die Siegel könnte ich komplett vom Nummernschild entfernen. TÜV Siegel hab ich drauf gelassen. Ich hab ihr sogar die kaputten Siegel gezeigt. Hat sie überhaupt nicht interessiert. Was mache ich jetzt?

Beste Antwort im Thema

Alles richtig gemacht von der Zulassungsstelle. Steht auch so im Gesetz, zur Abmeldung sind die ZB I und die gesiegelten Kennzeichen vorzulegen. Du konntest nur ungesiegelte Kennzeichen vorlegen -> leider verloren, neue Kombination suchen. Weil du Zeit sparen wolltest, 20 Sekunden oder was? :D

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@Florian333

Sie schickt dich zum entsiegeln und vermerkt die Außerbetriebsetzung in der ZB 1.

Und wie ist es nun ausgegangen? Hast Du schon kapituliert?

Ich würde ansonsten den Dienststellenleiter aufsuchen und probieren daß unbürokratisch in seinem Ermessensspielraum zu regeln. :)

Themenstarteram 23. Dezember 2018 um 22:53

Zitat:

@Mopedmongo schrieb am 23. Dezember 2018 um 22:45:01 Uhr:

Und wie ist es nun ausgegangen? Hast Du schon kapituliert?

Ich würde ansonsten den Dienststellenleiter aufsuchen und probieren daß unbürokratisch in seinem Ermessensspielraum zu regeln. :)

Die unfreundliche Dame hat mir mit Anzeige und Gefängnisstrafe gedroht. Was soll ich da machen ohne Grundwissen? Bin so schnell wie möglich abgehauen. Mir geht’s nicht um das Geld, sondern meine Kennzeichen.

Themenstarteram 23. Dezember 2018 um 22:57

Zitat:

@mk4x schrieb am 23. Dezember 2018 um 22:38:52 Uhr:

@Florian333

Sie schickt dich zum entsiegeln und vermerkt die Außerbetriebsetzung in der ZB 1.

Und wenn ich mich weigere die Siegel abzukratzen weil ich zwei linke Hände habe? Und wenn die es machen und dann mein Kennzeichen zerkratzt? Schadenersatz?

Dann ist dein Fzg.also noch immer angemeldet?

Dann geh nochmal hin zu einer anderen Sachbearbeiterin und sage ein unbekannter Witzbold hat in der Silvesternacht die Siegel abgekratzt.

Lass Dir neue draufpappen und gut ist.

Zitat:

@ludo2005 schrieb am 23. Dezember 2018 um 21:25:50 Uhr:

Hallo zusammen,

ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen. Ich mußte mein Auto abmelden und wollte es im Frühling wieder anmelden. Hab ich schon mehrmals gemacht. Doch diesmal meinte die sehr unfreundliche Dame beim Straßenverkehrsamt, dass mein Kennzeichen 10 Jahre gesperrt ist weil die Siegel fehlen. Klar fehlen die, sonst kann ich ja nicht abmelden. Hat sie nicht interessiert. Normalerweise geht man erst zu der AbmeldeTante, dann die Siegel abkratzen und dann wieder zu ihr alles fertig machen. Um mir und ihr Zeit zu sparen kratze ich die Siegel kurz vorher ab in der Warteschlange. Doch diesmal mußte ich etwas länger warten und die Siegel könnte ich komplett vom Nummernschild entfernen. TÜV Siegel hab ich drauf gelassen. Ich hab ihr sogar die kaputten Siegel gezeigt. Hat sie überhaupt nicht interessiert. Was mache ich jetzt?

Hallo,

was ich nicht kapiere ist der Satz: "Klar fehlen die, sonst kann ich ja nicht abmelden."

Zum Abmelden sind die Siegel doch noch dran!?! Wenn sie schon vorher fehlen würden, dann wäre das Auto ja schon abgemeldet...

Ich habe das auch schon gemacht, aber bei mir waren die Siegel erst hinterher weg.

Du gehst mit Kennzeichen (mit Siegel!) und Papieren an den Schalter. Dann macht die Dame einigen Papierkram und schickt Dich derweil zum Kratztisch. Danach kommst Du wieder zurück und zusammen mit den entsiegelten Kennzeichen ist das Fahrzeug abgemeldet. Dann gehst Du mit Papieren und Kennzeichen nach Hause.

Bedeutet für Deinen Fall konkret: Zeit für neue Kennzeichen.

 

Grüße,

diezge

Wenn du dich weigerst, wird halt dein Fahrzeug nicht abgemeldet. Ist doch ganz einfach. Zum Rest: du machst dich so richtig lächerlich grad :D

Kratzer, Kratztisch... wie antiquiert, bei uns hier auf der Zulassungsstelle in der Nachbarstadt hab ich letztens im Warteraum sogar eine "Entsiegelungsmaschine" gesehen.

Das ist ein kleines Modell einer Ständerbohrmaschine mit Fräskopf ungefähr im Durchmesser von nem Siegel. Der Fräser ist idiotensicher komplett mit nem Plexiglaskasten eingehaust mit vielleicht ca. 10mm Abstand zum Auflagetisch, so dass man das Blechschild mit dem Siegel in den Kasten unter den Fräskopf schieben kann.

Dekoriert ist das Ganze mit einer ganzen Menge von Warnhinweisen und einer Bedienungsanleitung...

Und -wichtig- direkt neben der Entsiegelungsmaschine hängt ein großes Schild mit dem Hinweis, dass die Kennzeichen nicht vorab, sondern erst auf Anweisung im Zuge der Ab-/ Ummeldung entsiegelt werden dürfen!

Zitat:

@Mopedmongo schrieb am 23. Dezember 2018 um 23:05:46 Uhr:

Dann ist dein Fzg.also noch immer angemeldet?

Dann geh nochmal hin zu einer anderen Sachbearbeiterin und sage ein unbekannter Witzbold hat in der Silvesternacht die Siegel abgekratzt.

Lass Dir neue draufpappen und gut ist.

Noch mehr dumme Ideen? Das Ergebnis ist doch genau das gleiche, Kennzeichen hat keine Siegel mehr, obwohl es welche haben müsste, also wird es gesperrt. Mei o mei :rolleyes::rolleyes:

Zitat:

@gast356 schrieb am 23. Dezember 2018 um 23:06:54 Uhr:

Kratzer, Kratztisch... wie antiquiert, bei uns hier auf der Zulassungsstelle in der Nachbarstadt hab ich letztens im Warteraum sogar eine "Entsiegelungsmaschine" gesehen.

Das ist ein kleines Modell einer Ständerbohrmaschine mit Fräskopf ungefähr im Durchmesser von nem Siegel. Der Fräser ist idiotensicher komplett mit nem Plexiglaskasten eingehaust mit vielleicht ca. 10mm Abstand zum Auflagetisch, so dass man das Blechschild mit dem Siegel in den Kasten unter den Fräskopf schieben kann.

Dekoriert ist das Ganze mit einer ganzen Menge von Warnhinweisen und einer Bedienungsanleitung...

Und -wichtig- direkt neben der Entsiegelungsmaschine hängt ein großes Schild mit dem Hinweis, dass die Kennzeichen nicht vorab, sondern erst auf Anweisung im Zuge der Ab-/ Ummeldung entsiegelt werden dürfen!

Das finde ich total bescheuert, weil man sich in den Dingern immer die Kennzeichen total zerschrabbelt und verbeult...

Zitat:

@ludo2005 schrieb am 23. Dezember 2018 um 22:57:23 Uhr:

Und wenn ich mich weigere die Siegel abzukratzen weil ich zwei linke Hände habe? Und wenn die es machen und dann mein Kennzeichen zerkratzt? Schadenersatz?

Da am Schalter ein Mensch sitzt, und keine Maschiene denke ich mal, dass die Sachbearbeiterin das dann machen würde... Nur muss man halt untescheiden, ob der Kunde eine Hand in Gips hat, oder der eine große Klappe hat. ;)

Schadensersatz ist mir neu. Die Stelle am TÜV-Siegel ist bei mir schon zerkratzt. Werde beim nächsten Fahrzeug mal aus spaß nach fragen, wenn es wieder zerkratzt wird. Aber ich werde nicht böse sein, wenn es nix gibt.

Zitat:

@Tecci6N schrieb am 23. Dezember 2018 um 23:06:18 Uhr:

Wenn du dich weigerst, wird halt dein Fahrzeug nicht abgemeldet.

Das glaube ich nicht. Wenn schon Dienst nach Vorschrift, dann bitte für alle Beteiligten. Kratzen muss also der Sachbearbeiter der Zulassungsstelle.

Da du es ja immer gerne wortwörtlich willst: das steht wo? Im Gesetz steht laut deiner Korinthenkackerei ja, dass die Kennzeichen nach Entstempelung ausgehändigt werden. Das kann man ja auch machen, wenn der Halter sie selbst entsiegelt hat, dazu muss man sie nur einmal kurz in die Hand nehmen. Deine Beiträge waren auch schon mal sinnvoller...

Zitat:

@Tecci6N schrieb am 23. Dezember 2018 um 23:31:53 Uhr:

Da du es ja immer gerne wortwörtlich willst: das steht wo?

Das habe ich gerade ein paar Beiträge weiter vorne geschrieben (in einem meiner bekannt sinnvollen Beiträge).

Zitat:

@Daemonarch schrieb am 23. Dezember 2018 um 23:21:46 Uhr:

Zitat:

@gast356 schrieb am 23. Dezember 2018 um 23:06:54 Uhr:

Kratzer, Kratztisch... wie antiquiert, bei uns hier auf der Zulassungsstelle in der Nachbarstadt hab ich letztens im Warteraum sogar eine "Entsiegelungsmaschine" gesehen.

Das ist ein kleines Modell einer Ständerbohrmaschine mit Fräskopf ungefähr im Durchmesser von nem Siegel. Der Fräser ist idiotensicher komplett mit nem Plexiglaskasten eingehaust mit vielleicht ca. 10mm Abstand zum Auflagetisch, so dass man das Blechschild mit dem Siegel in den Kasten unter den Fräskopf schieben kann.

Dekoriert ist das Ganze mit einer ganzen Menge von Warnhinweisen und einer Bedienungsanleitung...

Und -wichtig- direkt neben der Entsiegelungsmaschine hängt ein großes Schild mit dem Hinweis, dass die Kennzeichen nicht vorab, sondern erst auf Anweisung im Zuge der Ab-/ Ummeldung entsiegelt werden dürfen!

Das finde ich total bescheuert, weil man sich in den Dingern immer die Kennzeichen total zerschrabbelt und verbeult...

Deshalb hängt da ja auch ne ganze Armada an Warnhinweisen... auch z.B. nicht zu lang und fest zu drücken, sonst haste ein kreisrundes Loch an der Stelle wo vorher das Siegel war. ggg:D:D:D

Aber ... hat bestimmt auch keiner was dagegen, wenn du dein Taschenmesser auspackst und das Siegel damit abkratzt.

Ich vermute ja, das mit der Entsiegelungsmaschine hat auch was mit der Sicherheit zu tun... bei uns hier am Ort gibts auch noch den Kratztisch und zwar direkt in der Zulassungsstelle vor den Schaltern, so dass die Sachbearbeiter zugucken können, wie du deine handwerklichen Fähigkeiten beim Entsiegeln zur Schau stellst.

Das Werkzeug... ein Stemmeisen / Stechbeitel ist dabei mit einer relativ kurzen massiven fetten Kette an der Wand verankert... wobei ich da weniger an die Gefahr des Diebstahls glaube sondern eher an die Angst, dass das Ding als Argumentationshilfe gegenüber den Sachbearbeitern Anwendung findet. Ne schwere Standbohrmaschine ist da etwas zu unhandlich für... ;)

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