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Mein Diesel und die Kurzstrecken...

Hallo,

ich habe schon einiges gelesen und wollte hier mal in die Runde fragen, ob mein Fahrprofil bedenklich im Hinblick auf mein Auto ist.

Habe vor kurzem einen CLA 200d aus 09.2015 gekauft, Euro 6- 7 Gang Doppelkuplungsgetriebe.

FIN: WDD1173081N292047

Aktuell 70 tkm auf der Uhr, jährlich fahre ich ca 15tkm.

Fahren will ich ihn ca 3-4 Jahre.

Habe die FIN extra gepostet, weil zu dem Thema ist oft die Rede von Turbolader usw usf und so kann jemand, der sich auskennt, direkt sehen, wie das Auto ausgestattet ist.

Mir ist natürlich bewusst, dass Kurzstrecken für den Diesel (und auch für Benziner) schädlich sind.

Ich wohne in Autobahnnnähe und zur nächsten Stadt fahre ich ca. 12km

ca. 1x im Monat fahre ich nach Köln, ca 170km hin und 170km zurück. Und außerdem mal 20,30km am Stück 2x im Monat.

Für die richtigen Kurzstrecken bis zu 6km, bewege ich mein Auto gar nicht. Also das Mindeste sind dann 12km am Stück, was aber auch eher als Kurzstrecke gilt, denn dann ist das Auto zwar warm, aber Wasser und Öl wohl eher nicht. Öl garantiert nicht...

Das Fahrzeug hat noch eine Junge Sterne Garantie und wurde daher bislang in jedem Januar (wie auch vor kurzem) zur Inspektion gebracht.

Ja, ich habe mich für einen Diesel entschieden, weil bei dem Auto alles gepasst hat. Zudem fahre ich ab Sommer dann öfter mal Nach Köln usw usf...

nur frage ich mich, ob mein Fahrprofil bedenklich ist.

Das Auto war nicht billig und ich habe lange dafür gespart. Entsprechend möchte man damit sorgsam umgehen. Oder ist es ok, wenn ich 1x a Wochenende auch mal 30-50km einplane und auf der Autobahn bissi Gas gebe (sofern er warm ist natürlich).

Oft denke ich auch an das Taxi meines Vaters, ebenso Diesel und ebenso 200d, aus 2011, 2013 und 2016... da wurde das Auto auch im Winter bei Minus-Graden gestartet, um die alte Oma für 1,5km zum Friseur oder Arzt zu fahren, 1,5km zurück und Motor wieder aus. Besagte Autos haben aber alle über 400km locker gehalten...

Oder sollte man sich hier wenig Gedanken machen, solang man nicht jeden Tag 1km zum Bäcker damit fährt...

LG

Beste Antwort im Thema
am 23. Januar 2020 um 13:51

Mach dir keine Gedanken.

Vorallem nicht wegen 3-4 Jahren Haltezeit, also bitte.

Fahr ihn einfach wie du Bock hast, lass ihn schön pünktlich warten und gut ist.

Ich würde mir Sorgen machen, wenn du vorhast ihn bis zum "Tüvtod" zu fahren, aber nicht wegen 3-4 Jahren, wirklich nicht.

Lass dir hier nichts einreden, auch wenn jetzt viele Panik schieben werden von wegen mimimi Diesel mimimi Kurzstrecke.

Fahren und gut ist, ob nun 200m oder 2000 Meilen.

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"Besagte Autos haben aber alle über 400km locker gehalten..." =???

400tkm waren (logischerweise) gemeint.

400tkm ohne irgendwelche Beschwerden.

am 23. Januar 2020 um 13:51

Mach dir keine Gedanken.

Vorallem nicht wegen 3-4 Jahren Haltezeit, also bitte.

Fahr ihn einfach wie du Bock hast, lass ihn schön pünktlich warten und gut ist.

Ich würde mir Sorgen machen, wenn du vorhast ihn bis zum "Tüvtod" zu fahren, aber nicht wegen 3-4 Jahren, wirklich nicht.

Lass dir hier nichts einreden, auch wenn jetzt viele Panik schieben werden von wegen mimimi Diesel mimimi Kurzstrecke.

Fahren und gut ist, ob nun 200m oder 2000 Meilen.

Auch wenn für das geschilderte Fahrprofil keine Idealmotorisierung, sollte auch die bei vernünftigem Umgang damit nicht bereits in wenigen kommenden Jahren zu ernsthaften Problemen führen.

Besonderes Augenmerk auf die DPF-Regeneration versteht sich unter solchen Bedingungen natürlich von selbst, beispielsweise Fahrten nicht unbedacht während der Regeneration abzubrechen und, soweit unvermeidlich, ggf. Ölwechselintervalle konsequent zu verkürzen.

@Sonntagschrauber danke aber woher weiß ich denn, wann eine DPF R. stattfindet? Wird das irgendwo angezeigt oder wie?

Was heißt DPF überhaupt? :D

DPF= Kürzel für Diesel-Partikel-Filter, der sich kontinuierlich soweit mit Ruß zusetzt, dass er alle paar Hundert km mit Hilfe gezielt zusätzlich eingespritzten Diesels 'freigebrannt' werden muss. Für ausreichende Motorschmierung ist entscheidend, dass von dieser, nicht in den Brennräumen verheizten Dieselmenge so wenig wie irgend möglich im Schmieröl landet. Deshalb u. ungünstigen Umständen angepasste Wechselintervalle.

Aufmerksame Fahrer nehmen die DPF-Regeneration erfahrungsgemäß zwar wahr, über dsbzgl. auffällige KI-Anzeigen ist allerdings wenig bekannt. Der Normalkunde soll davon nichts bemerken, sondern im Zweifel zu gezielt ausgelöster Regeneration in die Werkstatt komplimentiert werden.

Ein Taxi was 400.000km erreicht ist wohl nicht alle paar Tage für 2km gestarten worden, sondern läuft extrem oft und wird selten wirklich kalt.

Es gilt die Regel, wer viel fährt, fährt viel. Andere verrecken vorher, weil. Und nein, mehr Fahren ist keine Alternative.

Zitat:

@XY10 schrieb am 23. Januar 2020 um 16:46:15 Uhr:

@Sonntagschrauber danke aber woher weiß ich denn, wann eine DPF R. stattfindet? Wird das irgendwo angezeigt oder wie?

Angezeigt wird nix mehr. Bei noch etwas älteren Modellen gab's ne Kontrolllampe dafür.

Am besten merkt man es aber an der Anzeige des Momentanverbrauchs. Dieser erhöht sich wärend der Regeneration um ca. 40%. Unverkennbar ist dann auch, das bei Schubabschaltung der Momentanverbrauch nicht bis 0,0 zurückgeht, sondern unregelmäßig ein wenig schwankt.

0,1 - 0,0 - 0,3 - 0,4 - 0,0 - 0,2 usw. usf.

Arbeitet die Regeneration mit Nacheinspritzung merkt man es hin und wieder mal beim Fahren im unteren Teillastbereich, durch ein kurzes Beschleunigungsgefühl, so als ob man mal das Gaspedal kurz etwas kräftiger durchdrückt, eventuell auch dazu ein etwas raueres/kratzigeres Motorgeräusch. Bei Standgas dreht der Motor etwas höher und auch der Momentanverbrauch (L/h) ist etwas höher als gewohnt. Außerdem "jault" dazu noch der Kühlerlüfter.

Das ganze dauert so 5 bis 10 Minuten.

@XY10

Mach dir nicht zu viele Gedanken, denn 12 km sind nicht nun auch nicht so wenig. Für so ein Fahrprofil müssen die Autos ausgelegt sein. Wenn du dem Auto doch zusätzlich etwas Gutes tun möchtest, unterbreche eine Regeneration nicht, wenn du sie bemerkst. Gerade bei in der kalten Jahreszeit ist das sinnvoll.

Bei meinem Auto treten die Regenerationen komischerweise immer dann auf, wenn ich meine Schwester besuche. Ich fahre dann auch immer nur 12 km Touren und erfahrungsgemäß braucht mein Auto dann eben zwei Fahrten, damit die Regeneration komplett abgeschlossen wird. Das ist also auch kein Beinbruch, denn hauptsächlich die Regeneration kann überhaupt komplett durchgeführt werden.

Die Regeneration merkt man bei meinem Auto durch ein sportliches Auspuffbrummen und das Nachlaufen des Lüfters, wenn ich das Fahrzeug abstellte. So ein Auspuffbrummen dürfte aber bei den wenigsten Fahrzeugen auftreten. Mein Fahrzeug hat ein Sportauspuff, was man auch normalerweise etwas hört.

Bei meinem Fahrzeug zuvor habe ich die Regeneration nie mitbekommen.

Der Tipp von Rainer auf den Momentanverbrauch zu achten halte ich für gut.

 

Gruß

Uwe

die monatliche Langstrecke dürfte das Problem entschärfen.

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