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Macht extreme Kälte die Batterie kaputt?

Mercedes
Themenstarteram 24. Januar 2009 um 18:43

In meinen Wagen, BJ 1999 arbeitet immer noch die erste Batterie völlig Problemlos. Ein Bekannter sagte mir kürzlich, dass dies durchaus nicht ungewöhnlich ist, man dürfe die Batterie nur nicht wirklich kalt werden lassen – und dann möglicherweise noch starten.

Nun ist mein SLK ein Tiefgaragenfahrzeug und da wird die Batterie natürlich nie wirklich kalt.

Nun werde ich zum Skilaufen in die Alpen fahren. Dort wird der Wagen bei kräftigen Minustemperaturen draußen stehen. Würdet Ihr in diesem Fall die Batterie ausbauen und im Hotelzimmer lagern oder ist dies nicht so schlimm?

Beste Antwort im Thema

Moin,

Ich versuche es dir mal zu erklären. Ist allerdings nicht ganz leicht. Wenn du irgendwo eine Frage hast, stell sie bitte, ich bemühe mich dann, sie zu beantworten.

In deine Batterie läuft ein chemischer Prozess ab, bei dem elektrische Energie frei wird. In der Batterie hast du Blei, Bleisulfat, Bleioxid und als Elektrolyt Schwefelsäure. Wenn du nun morgens startest, dann wird aus dem Blei und dem Bleioxid Bleisulfat. Dabei wird elektrische Energie frei. Beim Laden passiert das Gegenteil.

Die für dich nutzbare elektrische Energie wird chemisch als elektromotorische Kraft (EMK) bezeichnet. Die beiden Pole deiner Batterie entsprechen Vereinfacht gesagt jeweils einer Reaktion, man bezeichnet dies als sogenannte Halbzelle. Für jede Halbzelle kann man die elektromotische Kraft E ausrechnen. Die gesamte EMK der Batterie ergibt sich dann als E = E(Kathode) - E(Anode). Die Anode ist die "unedle" Seite der Reaktion.

Für jede der beiden Seiten kann man die EMK einzeln ausrechnen.

Dabei gilt:

E = E(0) + (RT/zF) ln[a(Me-Ionen)]

E(0) ist dabei das sogenannte Standardpotential (Standardbedingungen, 25°C)

R und F sind Konstanten

z die Zahl der ausgetauschten Elektronen zwischen beiden Reaktionspartnern

a ist die Aktivität des jeweiligen Metalliones (vergleichbar mit der Konzentration)

T ist die Temperatur in Kelvin.

Je niedriger die Temperatur der Batterie beim Starten ist, desto kleiner ist die EMK die sie liefert. Entsprechend sinkt die Power.

Die Batterie geht dadurch selbst eigentlich nicht kaputt. Was ihr bei kaltem Wetter sehr schadet ist die sogenannte Tiefentladung. Dadurch das du weniger Power hast, benötigst du alles an Leistung und ziehst alles raus. Dabei kann die Batterie sehr stark in Bleisulfat umgesetzt werden, das kann abplatzen und dann hast du beim Laden der Batterie einen Kurzschluss.

Es hilft z.B. die Batterie ein wenig "vorzugülhen", nur die Zündung anzumachen, aber keine Verbraucher, dabei wärmt sich die Batterie etwas auf.

Du musst die Batterie nicht jeden Abend ausbauen, dabei kannst du sie nämlich auch kaputt machen. Kontrollier deine Batterie einmal ordentlich, wenn du sie warten kannst dann kontrollier den Säurestand, fette die Pole neu dann sollte dir eigentlich nichts passieren.

MFG Kester

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Moin,

Ich versuche es dir mal zu erklären. Ist allerdings nicht ganz leicht. Wenn du irgendwo eine Frage hast, stell sie bitte, ich bemühe mich dann, sie zu beantworten.

In deine Batterie läuft ein chemischer Prozess ab, bei dem elektrische Energie frei wird. In der Batterie hast du Blei, Bleisulfat, Bleioxid und als Elektrolyt Schwefelsäure. Wenn du nun morgens startest, dann wird aus dem Blei und dem Bleioxid Bleisulfat. Dabei wird elektrische Energie frei. Beim Laden passiert das Gegenteil.

Die für dich nutzbare elektrische Energie wird chemisch als elektromotorische Kraft (EMK) bezeichnet. Die beiden Pole deiner Batterie entsprechen Vereinfacht gesagt jeweils einer Reaktion, man bezeichnet dies als sogenannte Halbzelle. Für jede Halbzelle kann man die elektromotische Kraft E ausrechnen. Die gesamte EMK der Batterie ergibt sich dann als E = E(Kathode) - E(Anode). Die Anode ist die "unedle" Seite der Reaktion.

Für jede der beiden Seiten kann man die EMK einzeln ausrechnen.

Dabei gilt:

E = E(0) + (RT/zF) ln[a(Me-Ionen)]

E(0) ist dabei das sogenannte Standardpotential (Standardbedingungen, 25°C)

R und F sind Konstanten

z die Zahl der ausgetauschten Elektronen zwischen beiden Reaktionspartnern

a ist die Aktivität des jeweiligen Metalliones (vergleichbar mit der Konzentration)

T ist die Temperatur in Kelvin.

Je niedriger die Temperatur der Batterie beim Starten ist, desto kleiner ist die EMK die sie liefert. Entsprechend sinkt die Power.

Die Batterie geht dadurch selbst eigentlich nicht kaputt. Was ihr bei kaltem Wetter sehr schadet ist die sogenannte Tiefentladung. Dadurch das du weniger Power hast, benötigst du alles an Leistung und ziehst alles raus. Dabei kann die Batterie sehr stark in Bleisulfat umgesetzt werden, das kann abplatzen und dann hast du beim Laden der Batterie einen Kurzschluss.

Es hilft z.B. die Batterie ein wenig "vorzugülhen", nur die Zündung anzumachen, aber keine Verbraucher, dabei wärmt sich die Batterie etwas auf.

Du musst die Batterie nicht jeden Abend ausbauen, dabei kannst du sie nämlich auch kaputt machen. Kontrollier deine Batterie einmal ordentlich, wenn du sie warten kannst dann kontrollier den Säurestand, fette die Pole neu dann sollte dir eigentlich nichts passieren.

MFG Kester

Ich würde die 10 Jahre alte Batterie wechseln, fertig. Versaue mir doch nicht einen Urlaubsvormittag... ;)

Wenn du wenig faehrst, wird der Accu (es befindet sich ein Accu nicht eine Batterie in allen Fahrzeugen! nur fuer die die sogar batterien in ihrem Ladegeraet aufladen wollen!) nicht optimal geladen, wenn der Accu wenig geladen ist kann sich bei minusgraden Eis im Accu bilden, aufladen bringt nix kann sogar den Accu in dem zustand schaden/zerstoeren.

Besser den Accu ausbauen, auftauen lassen und dann Laden!

Hab ich irgendwo im Internet gelesen und mich daran gehalten. Nun ist mein Accu (war innen vereist und ohne Power) wieder OK!

gruss aeml

Es befindet sich eine BATTERIE im Auto.

Eine Batterie besteht aus mehreren Zellen und kann aufladbar sein oder auch nicht, je nachdem WELCHE Zellen verwendet werden.

Im Auto sind es Blei/Schwefelsäurezellen zu je 2 Volt.

6 dieser Zellen ergeben dann eine Batterie von 12 Volt.

Eine wirklich gefrorene Batterie ist für immer zerstört.

Zitat:

Original geschrieben von he2lmuth

Es befindet sich eine BATTERIE im Auto.

....

Du scheinst da ja sehr sicher zu sein. Ich bin nicht überzeugt, dass diese Auffassung richtig ist.

Das deutsche Wikipedia formuliert im ersten Artikel über Akkumulatoren:

"... Ein bedeutendes Anwendungsgebiet von Akkumulatoren sind die **sogenannten** Starterbatterien für die Verbrennungsmotoren ..." (Hervorhebung von mir)

Wiederaufladbare Batterien sind meines Erachtens die absolute Rarität.

Solltest Du da besondere Erkenntnisse aus Deinem früheren Arbeitsleben haben, bin ich lernfähig, ggf. auch per PN.

Gruß nebumosis

Hallo Nebumosis,

in der Tat ja ich bin absolut sicher. Umgangssprachlich versteht man leider unter einer Batterie eine nichtwiederaufladbare Spannungsquelle.

Das ist falsch. Eine Batterie ist eine Zusammenschaltung mehrerer elektrochemischer Zellen in Reihen-oder Parallelschaltung. EGAL ob die Zellen aufladbar sind oder nicht.

Accu ist falsch weil englisch, hier heißt das Ding Akku, von Akkumulator, Sammler, Anhäufer. Er sammelt beim Laden den Srom. Dies bezeichnet wirklich ausschließlich eine wiederaufladbare Spannungsquelle.

Siehe auch das Militär: Eine Zusammenstellung, Anhäufung von Kanonen wird auch als Batterie bezeichnet, halt mehrere Kanonen. (Habe nicht gedient ;) )

Es gibt viele solcher Falschbezeichnungen: Der Schraubenzieher heißt schon seit Jahrzehnten Schraubendreher... nur nicht in der Umgangssprache. Die Glühbirne ist in Wirklichkeit eine Glühlampe.

Es ist eigentlich vollkommen Wurscht, aber ich kann es nicht verknusen wenn jemand etwas glaubt berichtigen zu müssen und dann aber Müll schreibt.

Lieben Gruß

Hellmuth

Zitat:

Original geschrieben von he2lmuth

Hallo Nebumosis,

in der Tat ja ich bin absolut sicher. Umgangssprachlich versteht man leider unter einer Batterie eine nichtwiederaufladbare Spannungsquelle.

Das ist falsch. Eine Batterie ist eine Zusammenschaltung mehrerer elektrochemischer Zellen in Reihen-oder Parallelschaltung. EGAL ob die Zellen aufladbar sind oder nicht.

Accu ist falsch weil englisch, hier heißt das Ding Akku, von Akkumulator, Sammler, Anhäufer. Er sammelt beim Laden den Srom. Dies bezeichnet wirklich ausschließlich eine wiederaufladbare Spannungsquelle.

Siehe auch das Militär: Eine Zusammenstellung, Anhäufung von Kanonen wird auch als Batterie bezeichnet, halt mehrere Kanonen. (Habe nicht gedient ;) )

Es gibt viele solcher Falschbezeichnungen: Der Schraubenzieher heißt schon seit Jahrzehnten Schraubendreher... nur nicht in der Umgangssprache. Die Glühbirne ist in Wirklichkeit eine Glühlampe.

Es ist eigentlich vollkommen Wurscht, aber ich kann es nicht verknusen wenn jemand etwas glaubt berichtigen zu müssen und dann aber Müll schreibt.

Lieben Gruß

Hellmuth

Hallo,

Mit hohem Wirkungsgrad und geringem Gewicht soll die Batterie die bei laufendem Motor gespeicherte elektrische Energie hauptsächlich bei dessen Start rasch wieder abgeben. Mit dem Fachbegriff heißt sie eigentlich Sammler (Akkumulator), was ihre Aufgabe schon einigermaßen zutreffend erklärt.

Batterie ist der umgangssprachliche Begriff.

Siehe www.kfz-tech.de unter Batterie.

Gruß

203 classic

Zitat:

Original geschrieben von 203classic

Zitat:

Original geschrieben von he2lmuth

Hallo Nebumosis,

in der Tat ja ich bin absolut sicher. Umgangssprachlich versteht man leider unter einer Batterie eine nichtwiederaufladbare Spannungsquelle.

Das ist falsch. Eine Batterie ist eine Zusammenschaltung mehrerer elektrochemischer Zellen in Reihen-oder Parallelschaltung. EGAL ob die Zellen aufladbar sind oder nicht.

Accu ist falsch weil englisch, hier heißt das Ding Akku, von Akkumulator, Sammler, Anhäufer. Er sammelt beim Laden den Srom. Dies bezeichnet wirklich ausschließlich eine wiederaufladbare Spannungsquelle.

Siehe auch das Militär: Eine Zusammenstellung, Anhäufung von Kanonen wird auch als Batterie bezeichnet, halt mehrere Kanonen. (Habe nicht gedient ;) )

Es gibt viele solcher Falschbezeichnungen: Der Schraubenzieher heißt schon seit Jahrzehnten Schraubendreher... nur nicht in der Umgangssprache. Die Glühbirne ist in Wirklichkeit eine Glühlampe.

Es ist eigentlich vollkommen Wurscht, aber ich kann es nicht verknusen wenn jemand etwas glaubt berichtigen zu müssen und dann aber Müll schreibt.

Lieben Gruß

Hellmuth

Hallo,

Mit hohem Wirkungsgrad und geringem Gewicht soll die Batterie die bei laufendem Motor gespeicherte elektrische Energie hauptsächlich bei dessen Start rasch wieder abgeben. Mit dem Fachbegriff heißt sie eigentlich Sammler (Akkumulator), was ihre Aufgabe schon einigermaßen zutreffend erklärt.

Batterie ist der umgangssprachliche Begriff.

Siehe www.kfz-tech.de unter Batterie.

Gruß

203 classic

Wenn Leute ihre Bude abfackeln, weil sie Batterien in ein ladegeraet

stecken..., es waere schon aus dem grund richtiger Accu und Batterie

in wieder aufladbar (Accu) und nicht wieder aufladbar (Batterie) aufzuteilen, auch Umgangsprachlich!

Wenn ich mehrere Accus,Nimh oder Li-ion, zusammenschalte

haette ich dann eine Batterie?

Umgangsprachliche irrtuemer:

Neonroehre ist nicht Langfeldleuchte.

Oder das hier.... glaubst du an UFOs, (natuerlich gibt es UFOs ( nicht identifizierte fliegende objecte, der Himmel ist voll davon) die frage waere richtiger, glaubst du das es Ausserirdische lebensformen gibt, die an unserem Himmel rumfliegen.

gruss aeml

Zitat:

Original geschrieben von aeml

Zitat:

Original geschrieben von 203classic

 

Hallo,

Mit hohem Wirkungsgrad und geringem Gewicht soll die Batterie die bei laufendem Motor gespeicherte elektrische Energie hauptsächlich bei dessen Start rasch wieder abgeben. Mit dem Fachbegriff heißt sie eigentlich Sammler (Akkumulator), was ihre Aufgabe schon einigermaßen zutreffend erklärt.

Batterie ist der umgangssprachliche Begriff.

Siehe www.kfz-tech.de unter Batterie.

Gruß

203 classic

aufzuteilen, auch Umgangsprachlich!

Wenn ich mehrere Accus,Nimh oder Li-ion, zusammenschalte

haette ich dann eine Batterie?

gruss aeml

Selbstverständlich!

Aber in jeder Betriebsanleitung steht, dass nur gleiche chemische Systeme verschaltet werden dürfen UND die Zellen müssen das gleiche Alter und den gleichen Ladezustand haben.

An der Umgangssprache wirst Du gar nichts ändern, sie ist halt in vielen Bereichen falsch...

Siehe Schraubenzieher/Schraubendreher.

Ist eben so

Grüße

Hellmuth

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach

Moin,

Ich versuche es dir mal zu erklären. Ist allerdings nicht ganz leicht. Wenn du irgendwo eine Frage hast, stell sie bitte, ich bemühe mich dann, sie zu beantworten.

In deine Batterie läuft ein chemischer Prozess ab, bei dem elektrische Energie frei wird. In der Batterie hast du Blei, Bleisulfat, Bleioxid und als Elektrolyt Schwefelsäure. Wenn du nun morgens startest, dann wird aus dem Blei und dem Bleioxid Bleisulfat. Dabei wird elektrische Energie frei. Beim Laden passiert das Gegenteil.

Die für dich nutzbare elektrische Energie wird chemisch als elektromotorische Kraft (EMK) bezeichnet. Die beiden Pole deiner Batterie entsprechen Vereinfacht gesagt jeweils einer Reaktion, man bezeichnet dies als sogenannte Halbzelle. Für jede Halbzelle kann man die elektromotische Kraft E ausrechnen. Die gesamte EMK der Batterie ergibt sich dann als E = E(Kathode) - E(Anode). Die Anode ist die "unedle" Seite der Reaktion.

Für jede der beiden Seiten kann man die EMK einzeln ausrechnen.

Dabei gilt:

E = E(0) + (RT/zF) ln[a(Me-Ionen)]

E(0) ist dabei das sogenannte Standardpotential (Standardbedingungen, 25°C)

R und F sind Konstanten

z die Zahl der ausgetauschten Elektronen zwischen beiden Reaktionspartnern

a ist die Aktivität des jeweiligen Metalliones (vergleichbar mit der Konzentration)

T ist die Temperatur in Kelvin.

Je niedriger die Temperatur der Batterie beim Starten ist, desto kleiner ist die EMK die sie liefert. Entsprechend sinkt die Power.

Die Batterie geht dadurch selbst eigentlich nicht kaputt. Was ihr bei kaltem Wetter sehr schadet ist die sogenannte Tiefentladung. Dadurch das du weniger Power hast, benötigst du alles an Leistung und ziehst alles raus. Dabei kann die Batterie sehr stark in Bleisulfat umgesetzt werden, das kann abplatzen und dann hast du beim Laden der Batterie einen Kurzschluss.

Es hilft z.B. die Batterie ein wenig "vorzugülhen", nur die Zündung anzumachen, aber keine Verbraucher, dabei wärmt sich die Batterie etwas auf.

Du musst die Batterie nicht jeden Abend ausbauen, dabei kannst du sie nämlich auch kaputt machen. Kontrollier deine Batterie einmal ordentlich, wenn du sie warten kannst dann kontrollier den Säurestand, fette die Pole neu dann sollte dir eigentlich nichts passieren.

MFG Kester

Klasse Beitrag !

Weil das Thema Kälte und Vorglühen zu lesen war, möchte ich auf einen neuen Batteriehersteller aufmerksam machen.

Der Hersteller heisst iQ Power www.iqpower.com

Deren Produkte sind erst seit ein paar Wochen auf dem Markt und daher eher unbekannt.

Die Batterien verfügen über eine integriertes Batteriemanagement das abhängig von der Zellentemperatur auf Winterbetrieb schält.

Dadurch wird eine Heizung aktiviert, die das Elektrolyt auf 20° C aufheizt und dadurch die Rückladung der Batterie rund vier mal schneller erfolgt als bei den bisher bekannten Batterien.

Desweiteren wird durch die Beschleunigungs - und Bremsenergie des Fahrzeugs das Elektrolyt ständig umgewälz, wodurch der Säureschichtung (Wasser und Säure trennen sich) entgegengewirkt wird.

Zudem sind die Batterien gegen Temperaturschwankungen im 24h Zyklus gedämmt, wodurch z.b. weniger Schäden durch Hitzeeinwirkungen entstehen.

Das Topmodell der Premiumbatterien bietet zudem noch eine Fernabfrage des Batterie/Ladezustands über einen Schlüsselanhänger.

Wusstich

ich wiederhole einmal, damit deutlich wird, was ich verstanden habe:

1. eine Batterie bezeichnet die Ansammlung gleicher Elemente (in der E-Techn., beim Militär, beim Klempner (Mischbatterie))

2. es gibt Zellen, die Ladung einmalig aufnehmen und abgeben oder mehrfach aufnehmen und abgeben können, letztere nennt man Akkumulator

3. die Umgangssprache unterscheidet nicht sauber zwischen Batterie und Akkumulator - vgl. 1,5 V-Taschenlampenbatterie (eine! Zelle) mit Akku-Schrauber (16,x V sind nicht mit einer elektro-chem. Zelle machbar).

meine Folgerung: die Energiequelle, die den Wagen starten lässt, müsste eigentlich Akkumulator-Batterie heißen!

daraus ergeben sich Fragen:

a) ist das ATU-Lager dann eine Akkumulator-Batterie-Betterie?

b) ist die Sondermüll-Sammelstelle ein Akkumulator-Batterie-Akkumulator?

c) ist eine Vielzahl von ATU-Lagern eine Akkumulator-Batterie-Batterie-Batterie?

d) ist eine Vielzahl von Sondermüll-Sammelstellen ein Akkumulator-Batterie-Akkumulator-Akkumulator?

ich ging bisher davon aus, dass ein Akkumulator etwas ist, was nicht auf eine Zelle beschränkt ist. Wenn das richtig ist, dann wäre Akku-Schrauber sowohl umgangssprachlich als auch sachlich richtig, während Starterbatterie umgangsprachlich zwar richtig sein mag, sachlich aber besser (Blei-Schwefelsäure-)Akkumulator heißen müsste. q.e.d.

Aus Rotherbachs feiner Erläuterung folgt, dass der TE die Batterie nicht nur in sein Hotelzimmer, sondern am besten auch noch ins Bett mitnehmen sollte.

Gruß nebumosis

Bei vielen Mercedes-Modellen sitzt die Batterie eh im Innenraum (unter der Sitzbank oder im Kofferraum). Da ist , von der Temperatur her, etwas geschützter als wenn sie im Motorraum verbaut ist.

Was ich ansonsten sehr für die Verlängerung eines Batterie-Lebens empfehlen kann sind sogenannte Batteriepulser. Der wohl bekannteste kommt aus dem Hause Novitec:

http://www.novitec.de/produkte/pulser.htm

Ansonsten hat Rotherbach die Thematik ja bereits ausreichend erläutert.

Zitat:

Original geschrieben von dc-viper

Bei vielen Mercedes-Modellen sitzt die Batterie eh im Innenraum (unter der Sitzbank oder im Kofferraum). Da ist , von der Temperatur her, etwas geschützter als wenn sie im Motorraum verbaut ist.

Was ich ansonsten sehr für die Verlängerung eines Batterie-Lebens empfehlen kann sind sogenannte Batteriepulser. Der wohl bekannteste kommt aus dem Hause Novitec:

http://www.novitec.de/produkte/pulser.htm

Ansonsten hat Rotherbach die Thematik ja bereits ausreichend erläutert.

Ausgerechnet Daimler hat zwei Drive-by-wire Projekte mit diesem Batteriehersteller durchgeführt.

Infos unter www.sparc-eu.net

Der Batteriepulser behebt lediglich die Auswirkungen der Sulfatierung, die beim (tief)entladen entsteht.

Wird die Batterie nicht mehr tiefentladen weil sie in der Lage ist die Ladung wesentlich besser aufzunehmen, ist ein solcher Batteriepulser auch nicht nötig.

Für eine herkömmliche Batterie gebe ich Dir recht, ist so ein Teil sicher eine gute Sache.

Moin,

Eine Batterie und ein Akku sind chemisch erstmal grundsätzlich das gleiche. Denn in beiden passiert chemisch das gleiche, durch einen Redoxprozess wird ein elektrisch nutzbares Potentialgefälle erzeugt.

Der Unterschied zwischem dem, was umgangssprachlich als BATTERIE bezeichnet wird, und dem was umgangssprachlich ein AKKU ist ist ganz einfach folgender:

Eine Batterie ist ein sogenanntes PRIMÄRELEMENT, das heißt der chemische Vorgang ist durch wiederzufuhr von elektrischer Energie NICHT (Vollständig) umkehrbar.

Ein Akku ist ein sogenanntes SEKUNDÄRELEMENT, das heißt, der chemische Vorgang kann durch Zufuhr von elektrischer Energie umgekehrt werden.

Die Autostarterbatterie ist ein Sekundärelement und heißt CHEMISCH KORREKT "Blei-Bleioxid-Sekundärzelle" und ist umgangssprachlich den Akkus zugehörig. Aus historischen Gründen (Der Bleiakku wurde bereits 1801 "erfunden") wird er jedoch den Batterien zugeordnet, da man damals noch nicht zwischen beiden Typen unterschied.

D.h. auch eine Batterie kann aus mehreren miteinander verknüpften Einzelzellen bestehen (z.B. 9V Blockbatterie typischerweise aus 3 oder 6 Einzelelementen, je nach Zellenzyp). Besteht eine Batterie lediglich aus EINER ZELLE, so spricht man übrigens RICHTIGERWEISE von einem "galvanischen Element".

MFG Kester

Zitat:

Original geschrieben von nebumosis

ich wiederhole einmal, damit deutlich wird, was ich verstanden habe:

1. eine Batterie bezeichnet die Ansammlung gleicher Elemente (in der E-Techn., beim Militär, beim Klempner (Mischbatterie))

2. es gibt Zellen, die Ladung einmalig aufnehmen und abgeben oder mehrfach aufnehmen und abgeben können, letztere nennt man Akkumulator

3. die Umgangssprache unterscheidet nicht sauber zwischen Batterie und Akkumulator - vgl. 1,5 V-Taschenlampenbatterie (eine! Zelle) mit Akku-Schrauber (16,x V sind nicht mit einer elektro-chem. Zelle machbar).

meine Folgerung: die Energiequelle, die den Wagen starten lässt, müsste eigentlich Akkumulator-Batterie heißen!

daraus ergeben sich Fragen:

a) ist das ATU-Lager dann eine Akkumulator-Batterie-Betterie?

b) ist die Sondermüll-Sammelstelle ein Akkumulator-Batterie-Akkumulator?

c) ist eine Vielzahl von ATU-Lagern eine Akkumulator-Batterie-Batterie-Batterie?

d) ist eine Vielzahl von Sondermüll-Sammelstellen ein Akkumulator-Batterie-Akkumulator-Akkumulator?

ich ging bisher davon aus, dass ein Akkumulator etwas ist, was nicht auf eine Zelle beschränkt ist. Wenn das richtig ist, dann wäre Akku-Schrauber sowohl umgangssprachlich als auch sachlich richtig, während Starterbatterie umgangsprachlich zwar richtig sein mag, sachlich aber besser (Blei-Schwefelsäure-)Akkumulator heißen müsste. q.e.d.

Aus Rotherbachs feiner Erläuterung folgt, dass der TE die Batterie nicht nur in sein Hotelzimmer, sondern am besten auch noch ins Bett mitnehmen sollte.

Gruß nebumosis

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