Luftströmung...wäre Einreihen in die LKW-Kolonne spritsparend ?

Hallo Verkehrsinteressierte,

Habe mal früher den Sport betrieben sehr dicht hinter LKWs hinterherzufahren um Sprit zu sparen.

Da aber 1/2 Tachowert (was knapp 2Sek. Abstandszeit wären) als Sicherheitsabstand gefordert ist dürfte man eigentlich nicht dichter als 40m hinter einen LKW auffahren.

Jetzt wollte ich mal fragen ob es bei diesen 40m noch einen marginalen Windvorteil gibt zum einen für mich als PKW-Fahrer aber vor allem für andere LKW Fahrer, die danach fahren würde.

Verbraucht so eine geordnete LKW-Kolonne denn etwas weniger Diesel als wenn jeder autark fahren würde ?

Erzeugt so eine Kolonne in sich so eine Art Sogluftstrom ? Wenns sowas geben würde könnte man die Windrichtungen in so einem Feld bestimmt auch grafisch veranschaulichen.

Da meine individuelle Autobahnreisegeschwindigkeit ohnehin eher bei 100km/h liegt reihe ich mich auchgenre für längere Zeit in LKW-Kolonnen ein (und bin dann für die dies eilig haben kein haben kein Hindernis mehr).

Das das langsamere fahren anfürsich das größte Spriteinsparpotential hat ist schon klar. Aber reduziert sich der Luftwiderstand noch marginal nachmessbar wenn ich in 40m Abstand hinter einen LKW hinterherfhre oder ist der Windschatteneffekt nur vorhanden wenn ich verboten nah ranfahre ?

Beste Antwort im Thema

Ohropax nicht vergessen, damit die LKW-Druckluftfanfare nicht so arg nervt.

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Schau mal hier im Skoda Forum unter " pietsprock ", der ist da Spezialist. Hat mit seinem Fabia 1,9 TDI einen Verbrauch von 3,67 Liter und hat mit seinem Wagen schon die 1 000 000 km geknackt
MfG aus Bremen 

http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/104416.html

Vielleicht wäre ein Auto mit niedrigem CW-Wert sinnvoller.

Zitat:

Original geschrieben von HairyOtter


Vielleicht wäre ein Auto mit niedrigem CW-Wert sinnvoller.

Das wird zu teuer. entscheident für den Verbrauch ist das Fahrprofil und der Fahrstil. Liege mit meinem Ibiza nur 0.04 Liter über den Din Verbrauch. Dies wird sich jetzt aber weiter verschlechtern, da sich mein Fahrprofil in Richtung mehr Kurzstrecken und viel Stadtverkehr verändert hat.

MfG aus Bremen

Mit 90 im Windschatten zwischen LKW fahren um ein wenig Sprit zu sparen 😕😕😕
Wegen übertriebenem Geiz aus Schottland ausgewiesen 😰

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Zitat:

Original geschrieben von torre01


Mit 90 im Windschatten zwischen LKW fahren um ein wenig Sprit zu sparen 😕😕😕
Wegen übertriebenem Geiz aus Schottland ausgewiesen 😰

Einfacher ist nicht zwischen LKW sondern einfach hinter dem letzten...

Du weißt schon, daß die neuen elektronisch gesteuerten Luft-Bremssysteme einen Lkw innerhalb von 40m zum Stehen kommen lassen , egal ob leer oder voll ausgeladen!!!

Da steckst Du dann bis zur Scheibe unter dem Auflieger!!!

Wenn diese Funktion mal kommen wird (und das wird sie), dann nur mit Funkkommunikation zwischen den Fahrzeugen und Lkw als Leader. Mit Abstandsradar dann kein Problem, da die 5m gehalten werden können und das Lkw-Bremssteuergerät die Pkw-Bremsen mitsteuert.

Zitat:

Original geschrieben von gesperrt


Du weißt schon, daß die neuen elektronisch gesteuerten Luft-Bremssysteme einen Lkw innerhalb von 40m zum Stehen kommen lassen , egal ob leer oder voll ausgeladen!!!

Da steckst Du dann bis zur Scheibe unter dem Auflieger!!!

Nicht richtig.

Das der LKW 40m Bremsweg hat ist für den dicht Auffahrer ein Glück.

Warum geht man immer bei den Sicherheitsabständen davon aus, das der Vordermann, wenn die Bremslichter angehen sofort steht?

Ich meine Abstand LKW-PKW 20m.

LKW kommt nach 40m zu stehen.

Ein vernünftiger PKW mit passenden Reifen braucht ca. 35m Bremsweg.

Das sind dann ca. 25m Platz.

Vorrausgesetzt der Auffahrer hält seine Reaktionszeit in engen Grenzen in dem er nur auf die Bremslichter starrt.

Trotzdem nicht zur Nachahmung empfohlen.

Zitat:

Original geschrieben von Pedder59



Zitat:

Original geschrieben von gesperrt


Du weißt schon, daß die neuen elektronisch gesteuerten Luft-Bremssysteme einen Lkw innerhalb von 40m zum Stehen kommen lassen , egal ob leer oder voll ausgeladen!!!

Da steckst Du dann bis zur Scheibe unter dem Auflieger!!!

Nicht richtig.
Das der LKW 40m Bremsweg hat ist für den dicht Auffahrer ein Glück.
Warum geht man immer bei den Sicherheitsabständen davon aus, das der Vordermann, wenn die Bremslichter angehen sofort steht?
Ich meine Abstand LKW-PKW 20m.
LKW kommt nach 40m zu stehen.
Ein vernünftiger PKW mit passenden Reifen braucht ca. 35m Bremsweg.
Das sind dann ca. 25m Platz.
Vorrausgesetzt der Auffahrer hält seine Reaktionszeit in engen Grenzen in dem er nur auf die Bremslichter starrt.
Trotzdem nicht zur Nachahmung empfohlen.

Sicherheitsabstand heißt es deshalb weil man, sofern man diesen einhält, in jedem Fall zum Stehen kommen sollte. Auch wenn man eben nicht sofort eine Vollbremsung einleitet.

Natürlich steht der LKW nicht sofort, man sieht aber auch meistens nicht dran vorbei, weiß also nicht warum und wie stark er bremst.

Wenn ich also nur 20 m Abstand halte, der LKW bremst und ich gehe nicht von einer Vollbremsung aus, verschenke ich im Ernstfall wichtige Meter. Bei 90 km/h legt man schließlich 25 m in der Sekunde zurück. Selbst bei einer überragenden Reaktionszeit von einer halben Sekunde (0,3 Sekunden Fahrerreaktionszeit + 0,2 Sekunden Schwellzeit) ist man dann schon 12,5 m näher am LKW dran. Bleiben also noch 7,5 m plus die 5 m, die man (hoffentlich) weniger Bremsweg hat.

Theoretisch sollten diese 12,5 m reichen, aber erstens musst du mit deinem Hintermann rechnen (im schlimmsten Fall ein LKW-Fahrer, der sich seine Fußnägel schneidet) und zweitens sind diese 12,5 m gleich aufgebraucht, wenn man die ersten ein oder zwei Sekunden zögert und nur ein wenig bremst, weil das vor einem schon keine Vollbremsung sein wird.

Geht man von der üblichen Sekunde Reaktionszeit aus, war es das ohnehin schon, denn dann sind die 25 m Platz nach deiner Berechnung schon genau aufgebraucht.

Soll heißen: 20 m sind lebensmüde und haben überhaupt keine Sicherheit miteinberechnet

Die 20 m Abstand kannst du halten, wenn du 1. nur auf die Rücklichter starrst und 2. dann sofort eine Vollbremsung einleitest. Dass dir dein Hintermann dann erst recht auffährt, solltest du nicht außer Acht lassen.

Bezüglich ausgewanderter Schotten:

Bei 15.000 km Jahresfahrleistung ist man werktags 68 km auf der Straße. Lassen wir davon 60 km Autobahn sein. Je Fahrt hat man dann 30 km Autobahn. Diese legt man bei 90 km/h in 20 Minuten zurück, bei 120 km/h in 15 Minuten (das nur zur Veranschaulichung).

Wenn der Verbrauchsvorteil 1 Liter auf 100 km beträgt, sind das bei einem Diesel etwa 200 € im Jahr, in 5 Jahren dann 1.000 €. 1.000 € sind auf 5 Jahre gesehen nicht viel, aber wenn man mit dem gesparten Geld ein Sparschwein 5 Jahre lang füllt, geht es um 1.000 €, bar auf die Hand von jetzt auf gleich und das alle 5 Jahre. Wenn man von einem Benziner ausgeht, mögen das gerne auch 2.500 € sein. Ok, ok, das ist natürlich KEIN Geld.

Dass man sich nicht zwischen die LKW drängen muss, das schrieb ich ohnehin bereits. Es bleibt immer die Flucht nach vorne. Man kann auch den letzten nehmen oder besser noch, sich an den allerersten hängen (das sind meist die schnelleren, insofern hat man dann keine Probleme mit dicht auffahrenden LKW, die alle 5 Minuten von hinten auflaufen).

Auch Reisebusse bieten sich an und Wohnmobile. Bei letzteren hätte ich auch keine Bedenken wegen des Bremswegs, wenn die das halbe Jahr oder immer wieder 2 Wochen und mehr stehen. Da ist immer genug Rost zwischen Scheibe und Belag.

Jetzt wieder mehr Weisheiten bezüglich Sicherheitsabständen und solchen, die es noch werden wollen.

Zitat:

Original geschrieben von Pedder59



Zitat:

Original geschrieben von gesperrt


Du weißt schon, daß die neuen elektronisch gesteuerten Luft-Bremssysteme einen Lkw innerhalb von 40m zum Stehen kommen lassen , egal ob leer oder voll ausgeladen!!!

Da steckst Du dann bis zur Scheibe unter dem Auflieger!!!

Nicht richtig.
Das der LKW 40m Bremsweg hat ist für den dicht Auffahrer ein Glück.
Warum geht man immer bei den Sicherheitsabständen davon aus, das der Vordermann, wenn die Bremslichter angehen sofort steht?
Ich meine Abstand LKW-PKW 20m.
LKW kommt nach 40m zu stehen.
Ein vernünftiger PKW mit passenden Reifen braucht ca. 35m Bremsweg.
Das sind dann ca. 25m Platz.
Vorrausgesetzt der Auffahrer hält seine Reaktionszeit in engen Grenzen in dem er nur auf die Bremslichter starrt.
Trotzdem nicht zur Nachahmung empfohlen.

Was sollen solche Milchmädchenrechnungen ?

Man weiß nie warum der Vordermann voll in die Eisen geht, ob er nicht in der nächsten Sekunde selbst irgendwo reinknallt und somit noch künstlich gebremst wird.

Du vergisst auch das der LKW wenn Du anfängst zu bremsen schon langsamer als Du ist und du Dicht trotz gleichzeitiger Bremsung dem LKW näherst. Und da der LKW schon langsamer ist hat er einen weiteren Vorteil. Der Bremsweg ist nicht linear zur Geschwindigkeit. Um von 100 auf 50 abzubremsen legst Du mehr Meter zurück als um von 50 auf 0 zu bremsen.

Die meisten sind ja sogar nicht mal in der Lage aus dem Stehgreif eine vernünftige Vollbremsung zu machen die auch nur annähernd an die Werte kommt von denen Du hier sprichst.

Hier

ist das mal schön erklärt.

Beispielsweise sieht man dort das der Bremsweg von 70 auf 35 KMh 15 Meter ist von 35 auf 0 Kmh aber nur 5 Meter, das beteutet der Bremsweg ist im Verhältnis zur Geschwindigkeit nicht linear sondern proportional und zwar um das 4 fache.

Ich denke man sollte Realist bleiben und nicht den Supermann machen. Ordendlich Abstand halten und gut ist. Hier zu wenig Abstand schön zu reden ist der falsche Weg.

Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk



Zitat:

Original geschrieben von torre01


Mit 90 im Windschatten zwischen LKW fahren um ein wenig Sprit zu sparen 😕😕😕
Wegen übertriebenem Geiz aus Schottland ausgewiesen 😰
Einfacher ist nicht zwischen LKW sondern einfach hinter dem letzten...

Es ist nur die Frage, wie lange der letzte LKW das Ende der Schlange bleibt.😉

Ja man kann einiges sparen. Dumm nur wenn die LKWs eine Vollbremsung hinlegen. 😉

So ein moderner LKW bremst nur unwesentlich schlechter als ein moderner durchschnittlicher PKW.

Warum dürfte klar sein.

Schön, dass du das jetzt auch noch schreibst. Wir haben es erst x-mal gelesen. Wenn ich nun vor mir einen LKW habe, der schlecht bremst, aber hinter mir einen, der sehr gut bremst? Ist doch super, nicht?

Das genaue Gegenteil wäre natürlich fatal, aber wenn man sich ansieht wie und wo sonst Unfälle passieren. Meist ist es doch dieses trügerische Sicherheitsgefühl und die Unaufmerksamkeit. Allein auf der Straße, alles frei, dann kommt die Kurve, die sich bisher immer mit 100 fahren ließ oder der Traktor, den man nur noch schnell überholen will und dabei den Gegenverkehr übersieht. Man liest hier von genug Späßchen und sieht sie täglich auf der Straße. Nachts mit Vollgas über die Autobahn, zu geringer Sicherheitsabstand in allen Lebenslagen, kein Schulterblick, kein Blinker, mal eben noch zwischen den LKW auf die Abfahrt durchgequetscht. Und das tolle: Egal was du hier von meinen Beispielen liest - du kannst auch (fast) immer der andere sein. Der Fahrradfahrer im toten Winkel, der entgegenkommende Autofahrer, derjenige im unbeleuchteten Unfallfahrzeug auf der Autobahn.

Haushaltsunfälle erwähne ich besser nicht...

"1.000 Wege, ins Gras zu beißen" oder "Final Destination" lassen grüßen. 😮

Zitat:

Original geschrieben von freddi2010



Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk


Einfacher ist nicht zwischen LKW sondern einfach hinter dem letzten...

Es ist nur die Frage, wie lange der letzte LKW das Ende der Schlange bleibt.😉

Auf meinen 10km AB zur Arbeit sehe ich das Problem nicht, eher überhaupt mal passend nen LKW zu erwischen ...

... miet dir doch einen ... 😁
Heute habe ich mir das noch mal angeschaut, als ich eine LKW Kolone Richtung Neuss auf der A 44 überholte. Die hielten all, ok, fast alle, Sicherheitsabstand. Dann habe ich mir vorgestellt dazwischen zu hängen um Sprit zu sparen ... Jau ... dann lieber Hirntot als kilometerlang nur Plane vor mir sehen und nicht wissen was davor passiert. Wer schon mal Kolone gefahren ist, weß, das nach wenigen Kilometern die Aufmerksamkeit nachlässt, weil es dermassen anstrengend ist immer auf den Vordermann zu starren, ohne zu wissen was davor passiert. Und dann, wenn der Vordermann bremst, haut man entweder zu heftig auf die Bremse, weil man nicht weiss .. bremst der nur normal ab oder macht der eine Vollbremsung? Der Hintermann mt 38 Tonnen im Rücken träumt gerade von einer schönen Frau und braucht ein paar Sekunden das Geschehen vor ihm zu realisieren und ... wieder mal die Schrottpresse gespart. Und das alles für ein paar Cent einzusparen???
Ja, macht man ... damit kommt ihr auch bestimmt ins Fääänsehen ... aber einen Preis gewinnt ihr nicht damit.
Tut mir leid, nur solche Leute gehören nicht auf die Straße, weil sie selbst zugeben ein Sicherheitsrisiko zu sein. Denn, wer immer noch behauptet über 100km voll konzentriert zu sein ... soll doch mal nur 10 Minuten auf einen Punkt starren und dabei eine komplizierte Rechenaufgabe lösen ...
Aber, jeder wie er mag ... ich schalte schon mal den Fernseher ein 😎

Nicht wie er mag, es ist auch eine Sache des Trainings. Manche können still sitzen, manche haben nicht den willen dazu... 😉

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