LPG Anlage selber einbauen inkl. Tüv Abnahme
Hallo zusammen,
ich habe mich hier im Internet mal etwas schlau gemacht was LPG Anlagen angeht. Nun habe ich vor eine KME Diego Anlage für die ich auch schon ein Angebot habe selber in meinen Mitsubishi Colt CZ3 einzubauen. Was mir noch nicht so ganz klar ist ist die Sache mit der Tüv Abnahme. Ich bin Hobbyschrauber und habe daher natürlich keinen GSP Schein wie die professionellen Werkstätten. Wie ist das nun mit der TÜV Abnahme? Kann ich die Anlage problemlos beim TÜV, oder DEKRA oder GTÜ vorführen und bekomme sie dann (Vorrausgesetzt sie ist fachgerecht) montiert eingetragen oder nicht? Wenn ja was kostet der Spass denn eigentlich? In dem Angebot das ich für die KME Anlage habe steht drin das das Abgasgutachten für den TÜV mit 179 Euro im Angebot mit drin wäre, habe ich somit keine weiteren Kosten wenn ich Anlage selber einbau??
Über eure Meinungen und Tips wäre ich sehr dankbar...
Beste Antwort im Thema
Mhh das war eigentlich nicht das was ich gefragt hatte, aber zu deiner Beruigung ich habe noch nie eine Gasanlage eingebaut, aber Elektrotechnik studiert und an jeglichen Autos schon so ziemlich alles gemacht, vom Chiptuning, Zahnriemen, Kupplung Getriebe, das es ein Hexenwerk ist eine Gasanlage einzubauen glaub ich erst wenn ich es gemacht habe..
Tips zur Tüvabnahme wären mir lieber gewesen
20 Antworten
Will man Lange ein gasauto fahren sollte man sich bei Audi BMW oder Mercedes suchen.
Bei so Autos wie Japanern ist der Motorschaden schon fast vorprogrammiert.
Wenn der TE so fit ist im Motorraum, dürfte es auch dann kein Problem sein den Zylinderkopf selber runter zu machen wenn das Fahrzeug neue Sitzringe braucht.
Klar das Einpressen muss er machen lassen aber den Rest kann er ja selber machen.
http://www.gapplus.de/gapgsp-info/
"Für den Einbau eines Gasnachrüstsystems gibt es in der StVZO keine Vorschriften. Hier gelten die allgemeinen Anforderungen, die sich z.B. aus der Produkthaftung bzw. der Sachmangelhaftung ergeben. Auch spezielle Vorschriften für das Personal, das den Einbau vornimmt, gibt es nicht.
Allerdings muss sich jeder Werkstattinhaber darüber im Klaren sein, dass er im Falle eines Schadens immer zur Verantwortung gezogen wird. Wenn er nicht nachweisen kann, dass er entsprechend qualifiziertes Personal eingesetzt hat, kann dies z.B. im Rahmen eines Gerichtsverfahrens zu erheblichen Problemen führen. Er sollte also nur solche Personen mit dem Einbau betrauen, die an einer Einbauschulung oder z.B. einer GSP-Schulung (in der die Einbauschulung enthalten ist) teilgenommen haben."
Zitat:
Original geschrieben von Bongo86
Er kannte aber auch den Prüfer und hat die Eintragung für ne Kiste Wein bekommen, daher kann ich dir net sagen was es im Normalfall kostet.
der Fall dürfte die KFZ-Versicherung sicher brennend interessieren...
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Ralfo1704
http://www.gapplus.de/gapgsp-info/"Für den Einbau eines Gasnachrüstsystems gibt es in der StVZO keine Vorschriften. Hier gelten die allgemeinen Anforderungen, die sich z.B. aus der Produkthaftung bzw. der Sachmangelhaftung ergeben. Auch spezielle Vorschriften für das Personal, das den Einbau vornimmt, gibt es nicht.
Allerdings muss sich jeder Werkstattinhaber darüber im Klaren sein, dass er im Falle eines Schadens immer zur Verantwortung gezogen wird. Wenn er nicht nachweisen kann, dass er entsprechend qualifiziertes Personal eingesetzt hat, kann dies z.B. im Rahmen eines Gerichtsverfahrens zu erheblichen Problemen führen. Er sollte also nur solche Personen mit dem Einbau betrauen, die an einer Einbauschulung oder z.B. einer GSP-Schulung (in der die Einbauschulung enthalten ist) teilgenommen haben."
Was soll uns das sagen?
Der TE ist Privatmann und darf somit für Eigengebrauch jederzeit die Änderungen am KFZ vornehmen und dann regulär eintragen lassen.
Und so unter uns: Bei den vielen schwarzen Schafen an Gasumrüstern kann das ein durchschnittlich Begabter, der wirklich Interesse an einem funktionierenden Fahrzeug und nicht nur am schnellen Euro hat, viiiiiiel besser, da er auch viel mehr Zeit dafür hat.
Ich hab hier 3 Autos stehen, bei denen ich die Gasanlage erstmal wieder ausgebaut und dann wieder vernünftig eingebaut habe. Und ich habe auch keinen GAP-Schein, GSP-Schulung oder sonstwas. Nur gesunden Menschenverstand. Dass der bei Menschen mit Schulung immer vorhanden sein soll bezweifel ich doch recht stark wie man an einigen tollen Unfällen erkennen kann.
Rauchen, Synthetikkleidung, Schweissen, Flexen....klar kann man alles tun in einer Werkstatt....
Da stimme ich voll zu.
Da die meisten Werkstätten unter Zeitdruck stehen(sie wollen ja Geld verdienen) können sie auf kleinigkeiten wie z.b. bei Bohrungen durch die Karosse sauber entgraten und einen vernünftigen Rostschutz draufbringen gar nicht achten und heist "das passt schon"dann dauerts nicht lange bis die braunen flecken erscheinen.
Dann Kabel und Leitung verlegen da wird die schnellste Variante und nicht die Sauberste genommen.
Oder Ansaugkrümmer zum Bohren für die Einspritzdüsen ausbauen, da wird behauptet mit ein wenig Fett ist es getan da können keine Späne reinfallen.
Letztens hat der TÜV Prüfer zu dem Bekannten gesagt das er so eine Sauber eingebaute Gasanlage(im Touran) noch nicht gesehn hat.