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LKW Fahrer CE, ADR, Einstellung als bulg. Staatsbürger

Themenstarteram 20. Juli 2011 um 13:06

Mein Freund ist bulgarischer Staatsbürger und arbeitet als LKW Fahrer (CE Klasse,ARD Schein) für ein spanisches Unternehmen. Ich lebe aber in Wien und wir möchten einen Job für ihn mit Basis in Wien finden, damit wir einigermassen geregeltes Zusammenleben haben können. Das Problem dabei ist: er muss wahrscheinlich bei einer ausländische Spedition angestellt werden (Polen, Rumänien, Slovakei), da bulgarische Staatsbürger als Arbeitnehmer noch keinen freien Zugang in Österreich haben.

Er kann gut englisch, russisch, aber noch kein Deutsch.

meine Frage daher:hat jemand von euch bulgarischen LKW -Fahrer als Kollegen und kann mir irgendewelchen Tipps geben, welche Speditionen gute Bezahlung anbieten usw.

Kann mir vielleicht wer sagen, mit welchen Speditionen LKW Walter arbeitet?

Vielen dank für eure Hilfe im Vorraus.

LG

Poli

Beste Antwort im Thema
am 20. Oktober 2012 um 7:01

Hallo!

 

Es wird Zeit, sich mal wieder unbeliebt zu machen! ;)

 

Auch wenn der Thread schon älter ist und die Themenstarterin dies wahrscheinlich nicht mehr lesen wird, ein kleiner Hinweis: Wenn auf dieser deutschen Plattform eine Frage gestellt wird, in welcher nur ansatzweise etwas vorkommt, das mit Ausländern zu tun hat (bevorzugt mit Rumänen, Bulgaren, Tschechen und Polen), kommen die "Anti-Ostblockler" und "Kanacken-klauen-uns-den-Job-Hobbyrassisten" in Scharen aus ihren Löchern gekrochen - normale Antworten darf man da wirklich nicht erwarten (Deutschland ist ja auch nicht für seine Hilfsbereitschaft bekannt). ;) Hilft vllt. für die Entscheidung, ob Du (oder wer auch immer) das nächste Mal wieder dieses Forum hier für ähnliche Fragen nutzen wirst, oder eher nicht (ich empfehle: eher nicht!).

 

Kommen wir zu Punkt 2:

 

Wenn Ihr alle so sehr davon überzeugt seid, dass die Osteuropäer Euch Deutschen die Arbeit wegnehmen, findet Ihr dann auch die Deutschen, die in die Niederlande, die Schweiz, nach Luxemburg, Österreich, Spanien, Italien etc. arbeiten gehen, genauso scheiße!? Ich denke nicht. Die Kollegen wollen sich ja nur beruflich verbessern und mehr verdienen, damit sie ihre Familien besser ernähren können und einen höheren Lebensstandard erreichen, stimmt's!? Ein Osteuropäer kommt natürlich ausschließlich hierher, um irgendwelchen schwerstarbeitenden Menschen den Arbeitsplatz streitig zu machen. Völlig logisch... :o Mal ganz davon abgesehen, dass es hier nichtmal um Deutschland ging, sondern um Österreich.

 

Punkt 3:

 

Wenn ein Deutscher ins Ausland fährt, um dort zu laden/ abzuladen, dann beherrscht er natürlich plötzlich, aus heiterem Himmel, die jeweilige Landessprache perfekt in Wort und Schrift, nicht wahr!? Wenn nicht, sollten doch ab jetzt auch nur noch die Fahrer ins Ausland fahren dürfen, die alle europäischen (und nichteuropäischen) Sprachen beherrschen - ansonsten kein Zutritt zum Kunden. Gleiches Recht für alle!

 

Schön über die lustig machen, die hier nichts verstehen. Bestes Beispiel steht ja oben. Es war natürlich ausschließlich das Verschulden des Russen, dass er die falsche Maschine geladen hat. Der Verlader hat natürlich absolut richtig gehandelt, indem er dem Russen a) nicht gesagt hat, dass er die falsche Ladung lädt, b) das Zeug überhaupt aufgeladen hat und c) den Russen dann noch ohne jegliche Ladungssicherung vom Hof fahren lassen hat. Hat er super gemacht, ehrlich. Ich finde in dem Fall eher den Verlader peinlich, aber macht ja nix, er war wahrscheinlich ein Deutscher, die dürfen das doch. :) Und dass bei vielen Firmen so viel Wert darauf gelegt wird und nur Fahrer erwünscht sind, die der deutschen Sprache mächtig sind, ist ja wohl auch völliger Quatsch. Wenn da immer deutschsprechende Fahrer kommen würden, könnten die sich ja gar nicht mit den (meist) polnischen Verladern (die den Deutschen den Job geklaut haben) unterhalten. Das würde doch wieder nur zu Problemen führen.

 

Es sind immer die größten Helden, die hier sowas posten. Genau die, die oftmals selbst für einen Hungerlohn arbeiten gehen (und damit selbst für diese Dumpinglöhne sorgen), sich alles gefallen lassen, dem Chef wie ein Zäpfchen in den Arsch kriechen, ständig die Fahrerkarten zücken (oder gleich mit mehreren fahren), die Zeiten überziehen, Pausen verkürzen - alles nur, damit sie ihren heißgeliebten Job nicht verlieren. Und im Endeffekt sind solche Leute dann immer nur am Rumjammern, weil ja alles so furchtbar schlecht ist. Und wer trägt die Schuld!? Na die Osteuropäer! Wer da nicht von allein drauf kommt... :rolleyes:

 

Vielleicht sind es ja die Kunden, die immer weniger bezahlen wollen, oder die Chefs, die auch immer weniger bezahlen wollen, oder sogar die deutschen Fahrer, die für immer weniger fahren, die einen Großteil dazu beitragen, dass man hier nichts mehr verdienen kann!? Schonmal darüber nachgedacht!? Es ist sicher nicht allein der Fleiß/ Arbeitswille der Ausländer, der hier alles in den Ruin treibt, sondern auch der Geiz der Deutschen und diese lobenswerte Politik hier. Von den etlichen Arbeitslosen, die keine Lust haben, zu arbeiten (ich habe "etlichen" geschrieben, nicht "allen"), mal ganz abgesehen.

 

So, nun warte ich gespannt auf Meckerorgien und Beleidigungen. Fanpost ist immer erwünscht. :D

 

Achso, nur noch so nebenbei: Ich finde es auch nicht toll, wenn man bei diversen Kunden missachtet, oder mit einem Deutsch unterster Kanone angesprochen wird, weil der halbe Betrieb aus ausländischen Staatsbürgern besteht, die kein Wort Deutsch sprechen. Das sollte eine Grundvoraussetzung sein, wenn man hier arbeiten will. Ändert aber nix an der Tatsache, dass nicht die Osteuropäer an der Lage hier schuld sind. Die machen nur das, was jeder tun würde - das Beste draus!

 

Schönen Tag noch, Deutschland!

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24 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Lauzl

und ich kenne ein haufen Firmen für die nichtdeutschsprechendes Fahrpersonal ein absolutes Nogo ist. und damit meine ich Verladefirmen!

Ja, da achten wir bei uns in der Firma auch immer peinlichst darauf, daß uns die Speditionen Fahrer schicken, die Deutsch sprechen können.

am 18. Oktober 2012 um 6:30

Zitat:

Original geschrieben von Lauzl

Ich fahre Sachen wo ich keine Angst haben muss vor dem Ostblock und Billigfahrern. Lieber Gott , Danke dir! Aber spätestens 2015 fehlen in D soviel Fahrer, das die Preise wieder steigen. und ich kenne ein haufen Firmen für die nichtdeutschsprechendes Fahrpersonal ein absolutes Nogo ist. und damit meine ich Verladefirmen!

Es gibt viele Kunden die ihrem Spediteur sagen, dass der nicht Deutsch sprechende Kollege

- egal ob Pole, Tscheche, Bulgare, Slovene oder Russe - bei ihnen nicht mehr antreten braucht.

Für den Spediteuer ist es (zur Zeit) noch einfacher neue Fahrer zu finden - als neue Kunden.

Wenn ich mir vorstelle, ich müsste dauerhaft in Spanien, Norwegen, Purkmenistan oder Genovien

arbeiten - ohne ein Wort der Landessprache zu beherrschen ..........

Zitat:

Original geschrieben von chaotix

Es gibt viele Kunden die ihrem Spediteur sagen, dass der nicht Deutsch sprechende Kollege

- egal ob Pole, Tscheche, Bulgare, Slovene oder Russe - bei ihnen nicht mehr antreten braucht.

Das Schlimme dabei ist ja, daß die dann nicht mal fließend Englisch sprechen, wenn sie schon kein Deutsch beherrschen.

am 18. Oktober 2012 um 20:34

Letztens fuhr in Nürnberg auf der Messe ein grüner Sattelzug mit gelber Beschriftung aus Kassel vor. Alles musste stillstehen weil der eine 11 Meter lange Maschine geladen bekommen hat. Dann machte er die Seite zu und ich fragte ihn : "Gurtest du draußen oder wie ?" . Antwort von ihm : schulterzuckend sagte er :Ichhhhh wais nicccccht"

Später kam ein Messbauer zu mir und meinte "Hast du das mitbekommen ?"

Ich: "Nein"

Messebauer: "Der Typ eben mit der 11 Meter Maschine, der sollte die Maschine Ganricht laden. Die sollte ein ganz anderer bekommen. Aber da der Russe von der Firma Pf... aus Kassel "Nix deutsch" war hat er sich einfach mal die Maschine laden lassen. Bin vor lachen bald umgekippt.

Hat ihn der Verlader wirklich so vom Hof fahren lassen? :eek:

am 18. Oktober 2012 um 20:41

Du meinst ohne G? Gurte?

Ja klar. Beim Abbau von Messen ist immer Chaos pur. Der hat ja den ganzen Hof blockiert. Ich denke mal schon dass er raus auf den Parkplatz gefahren ist und dann dort gegurtet hat. Aber der Hof musste für uns andere LKW erstmal wieder frei werden. Dumm nur dass er die Maschine gar nicht laden sollte. Aber wenn er nichtmal meine Frage verstanden Gattung, wie soll er dann wissen was er genau laden soll. Im Messe chaos kann das durchaus passieren, dass die dich mit was laden wollen nur weil du da grade rumstehSt. Messe ist immer Chaos beim Abbau. Zumindest in Ffm und in Nürnberg

P.S. in Stuttgart hat letztens auf der Messe ein staplerfahrer die Ausstellungsmaschine fallen gelassen....... 25.000 Euro futsch......

Zitat:

Original geschrieben von 18.430

Du meinst ohne G? Gurte?

Ja klar.

Das ist wirklich mutig. Ich würd's nicht machen. Mit einem Bein im Knast für nichts und wieder nichts...

am 20. Oktober 2012 um 7:01

Hallo!

 

Es wird Zeit, sich mal wieder unbeliebt zu machen! ;)

 

Auch wenn der Thread schon älter ist und die Themenstarterin dies wahrscheinlich nicht mehr lesen wird, ein kleiner Hinweis: Wenn auf dieser deutschen Plattform eine Frage gestellt wird, in welcher nur ansatzweise etwas vorkommt, das mit Ausländern zu tun hat (bevorzugt mit Rumänen, Bulgaren, Tschechen und Polen), kommen die "Anti-Ostblockler" und "Kanacken-klauen-uns-den-Job-Hobbyrassisten" in Scharen aus ihren Löchern gekrochen - normale Antworten darf man da wirklich nicht erwarten (Deutschland ist ja auch nicht für seine Hilfsbereitschaft bekannt). ;) Hilft vllt. für die Entscheidung, ob Du (oder wer auch immer) das nächste Mal wieder dieses Forum hier für ähnliche Fragen nutzen wirst, oder eher nicht (ich empfehle: eher nicht!).

 

Kommen wir zu Punkt 2:

 

Wenn Ihr alle so sehr davon überzeugt seid, dass die Osteuropäer Euch Deutschen die Arbeit wegnehmen, findet Ihr dann auch die Deutschen, die in die Niederlande, die Schweiz, nach Luxemburg, Österreich, Spanien, Italien etc. arbeiten gehen, genauso scheiße!? Ich denke nicht. Die Kollegen wollen sich ja nur beruflich verbessern und mehr verdienen, damit sie ihre Familien besser ernähren können und einen höheren Lebensstandard erreichen, stimmt's!? Ein Osteuropäer kommt natürlich ausschließlich hierher, um irgendwelchen schwerstarbeitenden Menschen den Arbeitsplatz streitig zu machen. Völlig logisch... :o Mal ganz davon abgesehen, dass es hier nichtmal um Deutschland ging, sondern um Österreich.

 

Punkt 3:

 

Wenn ein Deutscher ins Ausland fährt, um dort zu laden/ abzuladen, dann beherrscht er natürlich plötzlich, aus heiterem Himmel, die jeweilige Landessprache perfekt in Wort und Schrift, nicht wahr!? Wenn nicht, sollten doch ab jetzt auch nur noch die Fahrer ins Ausland fahren dürfen, die alle europäischen (und nichteuropäischen) Sprachen beherrschen - ansonsten kein Zutritt zum Kunden. Gleiches Recht für alle!

 

Schön über die lustig machen, die hier nichts verstehen. Bestes Beispiel steht ja oben. Es war natürlich ausschließlich das Verschulden des Russen, dass er die falsche Maschine geladen hat. Der Verlader hat natürlich absolut richtig gehandelt, indem er dem Russen a) nicht gesagt hat, dass er die falsche Ladung lädt, b) das Zeug überhaupt aufgeladen hat und c) den Russen dann noch ohne jegliche Ladungssicherung vom Hof fahren lassen hat. Hat er super gemacht, ehrlich. Ich finde in dem Fall eher den Verlader peinlich, aber macht ja nix, er war wahrscheinlich ein Deutscher, die dürfen das doch. :) Und dass bei vielen Firmen so viel Wert darauf gelegt wird und nur Fahrer erwünscht sind, die der deutschen Sprache mächtig sind, ist ja wohl auch völliger Quatsch. Wenn da immer deutschsprechende Fahrer kommen würden, könnten die sich ja gar nicht mit den (meist) polnischen Verladern (die den Deutschen den Job geklaut haben) unterhalten. Das würde doch wieder nur zu Problemen führen.

 

Es sind immer die größten Helden, die hier sowas posten. Genau die, die oftmals selbst für einen Hungerlohn arbeiten gehen (und damit selbst für diese Dumpinglöhne sorgen), sich alles gefallen lassen, dem Chef wie ein Zäpfchen in den Arsch kriechen, ständig die Fahrerkarten zücken (oder gleich mit mehreren fahren), die Zeiten überziehen, Pausen verkürzen - alles nur, damit sie ihren heißgeliebten Job nicht verlieren. Und im Endeffekt sind solche Leute dann immer nur am Rumjammern, weil ja alles so furchtbar schlecht ist. Und wer trägt die Schuld!? Na die Osteuropäer! Wer da nicht von allein drauf kommt... :rolleyes:

 

Vielleicht sind es ja die Kunden, die immer weniger bezahlen wollen, oder die Chefs, die auch immer weniger bezahlen wollen, oder sogar die deutschen Fahrer, die für immer weniger fahren, die einen Großteil dazu beitragen, dass man hier nichts mehr verdienen kann!? Schonmal darüber nachgedacht!? Es ist sicher nicht allein der Fleiß/ Arbeitswille der Ausländer, der hier alles in den Ruin treibt, sondern auch der Geiz der Deutschen und diese lobenswerte Politik hier. Von den etlichen Arbeitslosen, die keine Lust haben, zu arbeiten (ich habe "etlichen" geschrieben, nicht "allen"), mal ganz abgesehen.

 

So, nun warte ich gespannt auf Meckerorgien und Beleidigungen. Fanpost ist immer erwünscht. :D

 

Achso, nur noch so nebenbei: Ich finde es auch nicht toll, wenn man bei diversen Kunden missachtet, oder mit einem Deutsch unterster Kanone angesprochen wird, weil der halbe Betrieb aus ausländischen Staatsbürgern besteht, die kein Wort Deutsch sprechen. Das sollte eine Grundvoraussetzung sein, wenn man hier arbeiten will. Ändert aber nix an der Tatsache, dass nicht die Osteuropäer an der Lage hier schuld sind. Die machen nur das, was jeder tun würde - das Beste draus!

 

Schönen Tag noch, Deutschland!

am 20. Oktober 2012 um 10:56

Amen

(Wenn man mehr deutsch könnte, als "ich weiß nix" passiert das nicht. Gut, dass ich mit der Aussage als Dumping Lohn Bezieher und sonstwas gelte. Zumindest für euch. Ohne Worte....)

Ein Danke an "Wir_sind_Gallant" fuer einen guten Beitrag.

Wenn das hier lauter Amis waeren die solchen Stuss zusammen schreiben koennte ich das noch verstehen. Bei uns gibts nicht viel Internationales.

Von Deutschen die direkt an der Grenze von 6 (nicht-deutschen) Sprachen umzingelt und International taetig sind kann ich das nicht ganz verstehen.

Das sind aber persoenliche Entscheidungen die durchaus Rueckschluesse auf den Einzelnen zulassen.

Obwohl ich in den USA wohne und wir selten mit Auslaendern zu tun haben spreche und schreibe ich etwas russisch, spanisch und franzoesisch. Ich stehe dann in Quebec nicht Sprachlos rum, kann mich mit den 2 Russen die ich jedes Jahr treffe, unterhalten und kriege auch Mexicaner dazu NICHT Maschinen zu laden die sie garnicht laden sollen. :p

Der Deutsche der das geschafft hat, hat den Rang "Gross Deppert" durchaus verdient... :rolleyes: :p

 

Gruss, Pete

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