Lieferzeiten und Wartezimmer

Audi A6 C8/4K

Hallo Zusammen,

da es aktuell keinen Lieferzeiten Thread mehr gibt eröffne ich mal einen neuen 🙂

Aktuell scheint die Auslastung bei Audi sehr sehr schlecht zu sein.
Mein Händler hat sich gestern bei mir gemeldet und mir mitgeteilt das er meine Bestellung (Wunschtermin KW19/20) noch nicht aufgibt da aktuell das Fahrzeug bereits nach 8 Wochen bei ihm auf dem Hof stehen würde. Laut seiner Aussage hätte er gegenüber Audi dann auch eine Abnahmeverpflichtung.

Ich dachte bisher immer, dass Fahrzeuge auch zu einer Wunschlieferwoche bestellt werden könnten, scheint wohl nicht so zu sein. 🙁

Fazit, Lieferzeit A6 Avant derzeit ca. 8 Wochen 😁

Grüße Scoty81

Beste Antwort im Thema

Macht euch keine Sorgen. Ich habe letzte Woche meinen A6 competition gegen einen neuen S6 getauscht und hatte wegen den negativen Kritiken auch Bauchschmerzen.
Aber ich muss sagen es ist schön den neuen zu fahren.
Top verarbeitet mit vielen sinnvollen Neuerungen.
Die vielbeschriebene anfahrschwäche fand ich nach dem dieselupdate beim alten viel schlimmer.
Der neue S6 zieht viel harmonischer von unten durch. Ganz zu schweigen vom besseren Schaltrythmus des neuen.
Es ist ein hervorragendes Auto auf das ihr euch freuen könnt.!

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Letztendlich muss man sich wohl wirklich etwas überraschen lassen - Drücke Dir auf jeden Fall die Daumen!

Habe 30.04. bestellt (alle Optionen) und erste Einplanung hieß Lieferung Mitte September, Produktion Ende August. Aktuelle Aussage Produktion Ende September Lieferung Mitte Oktober aber schon voraus geschickt das sich dies ändern kann. Wenn ich jetzt bereits wüsste das es sich noch deutlich weiter verzögert bzw. Relevante Ausstattung nicht geliefert werden kann, würde ich die Bestellung umgehend stornieren. Leider lässt sich der Händler natürlich nicht auf eine Aussage festnageln.

Zitat:

@ChripZ schrieb am 20. August 2021 um 14:37:32 Uhr:



Zitat:

@h000fi schrieb am 20. August 2021 um 10:59:01 Uhr:


Krass und fast unverschämt finde ich die 2 Klassen Politik, die Audi da fährt! Bestellst Du ein wirklich teures Fahrzeug hast Du weiterhin die Möglichkeiten. Nur wer billige A6 usw. bestellt muss verzichten! :-(

Ich verstehe nicht was hinsichtlich Produktionseinplanung "Krass" und "unverschämt" sein soll. Es gibt einen akuten Teilemangel (Ursache/Schuld sind ein eigenes Thema) und es können schlicht nicht alle Bestellungen bedient werden. Also wird so priorisiert, dass der Schaden für das Unternehmen möglichst gering ausfällt. I.d.R. wird die Rendite bei einem RS6 höher sein als bei einem 90t€ A6 und bei diesem höher als bei einem 50t€ A6. Natürlich spielen neben der Rendite auch noch andere Faktoren eine Rolle, aber wenn sie von den drei Bestellungen eine zeitnah, eine verzögert und eine auf unbekannte Zeit gar nicht beliefern könnten, ist doch logisch, dass sie eher eine Stornierung der 50t€ Bestellung in Kauf nehmen, als vom RS6. Würden sie FIFO machen wären wir in der DDR 🙂
Ist bei den anderen deutschen Herstellern identisch. Mercedes hat z.B. ganz klar kommuniziert bei Mangel nach "Profit First" zu bedienen.

Sorry, aber das stimme ich nicht zu, die Autoindustrie versucht alles auf Covid abzuwälzen, obwohl es ihre eigene Unfähigkeit und Fehlentscheidungen waren, die diesen gravierenden Mangel verursacht haben.

Zitiere mal aus dem Spiegel:

Als im Frühjahr 2020 infolge der Coronakrise die Nachfrage einbrach, fuhren viele ihre Chipbestellungen zurück oder verließen sich auf Zulieferer wie Bosch oder Continental, die aber ebenfalls weniger orderten.

Erste Fehleinschätzungen anstatt Lagerbestände aufzufüllen lieber kurzfristige Profitmaximierung.

Derweil stieg in der IT-Branche der Chiphunger sprunghaft. Die Menschen rüsteten sich für Homeoffice und Homeschooling mit neuen Tablets und Notebooks. Als der Automarkt in China wieder ansprang, waren die Kapazitäten längst anderweitig vergeben.

Das war übrigens bereits nach 3 Monaten der Fall.

Seither haben sich die Machtverhältnisse verschoben. »Bis vor Kurzem betrachteten Autobosse Chips als Schüttgut aus Asien und feilschten um jeden Cent«, sagt ein Brancheninsider. Nun lernen sie, dass sie ohne die Chiphersteller nicht können, die aber sehr wohl ohne die Autoindustrie.

Weiterer strategischer Fehler, an dem man sieht, dass das Thema Digitalisierung bei den alten Herrschaften nicht angekommen ist. Und das im e-Auto Zeitalter.

Und jetzt heult die Autoindustrie herum, kassiert auch noch Kurzarbeitergeld und fährt Milliarden Gewinne ein.

Und ich als Kunde soll der Depp sein?

Bei all dem müssen sich die Hersteller dann eben nicht wundern, wenn (bei eh seit Jahren abnehmender Markentreue) jetzt einmal gut durchgemischt wird.
Mir persönlich ist es ziemlich Wurscht, ob ich nun Audi, BMW oder Mercedes fahre, auch ein Landrover oder Volvo ist mehr als okay. Wo immer ich ein passendes Fahrzeug in akzeptabler Zeit bekomme, wird gekauft.
Und wie auch immer man es dreht und wendet, die Schuld tragen die Autohersteller ganz allein.

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Zitat:

@franzose79 schrieb am 21. August 2021 um 14:05:57 Uhr:



Zitat:

@ChripZ schrieb am 20. August 2021 um 14:37:32 Uhr:


Ich verstehe nicht was hinsichtlich Produktionseinplanung "Krass" und "unverschämt" sein soll. Es gibt einen akuten Teilemangel (Ursache/Schuld sind ein eigenes Thema) und es können schlicht nicht alle Bestellungen bedient werden. Also wird so priorisiert, dass der Schaden für das Unternehmen möglichst gering ausfällt. I.d.R. wird die Rendite bei einem RS6 höher sein als bei einem 90t€ A6 und bei diesem höher als bei einem 50t€ A6. Natürlich spielen neben der Rendite auch noch andere Faktoren eine Rolle, aber wenn sie von den drei Bestellungen eine zeitnah, eine verzögert und eine auf unbekannte Zeit gar nicht beliefern könnten, ist doch logisch, dass sie eher eine Stornierung der 50t€ Bestellung in Kauf nehmen, als vom RS6. Würden sie FIFO machen wären wir in der DDR 🙂
Ist bei den anderen deutschen Herstellern identisch. Mercedes hat z.B. ganz klar kommuniziert bei Mangel nach "Profit First" zu bedienen.

Sorry, aber das stimme ich nicht zu, die Autoindustrie versucht alles auf Covid abzuwälzen, obwohl es ihre eigene Unfähigkeit und Fehlentscheidungen waren, die diesen gravierenden Mangel verursacht haben.

Zitiere mal aus dem Spiegel:

Als im Frühjahr 2020 infolge der Coronakrise die Nachfrage einbrach, fuhren viele ihre Chipbestellungen zurück oder verließen sich auf Zulieferer wie Bosch oder Continental, die aber ebenfalls weniger orderten.

Erste Fehleinschätzungen anstatt Lagerbestände aufzufüllen lieber kurzfristige Profitmaximierung.

Derweil stieg in der IT-Branche der Chiphunger sprunghaft. Die Menschen rüsteten sich für Homeoffice und Homeschooling mit neuen Tablets und Notebooks. Als der Automarkt in China wieder ansprang, waren die Kapazitäten längst anderweitig vergeben.

Das war übrigens bereits nach 3 Monaten der Fall.

Seither haben sich die Machtverhältnisse verschoben. »Bis vor Kurzem betrachteten Autobosse Chips als Schüttgut aus Asien und feilschten um jeden Cent«, sagt ein Brancheninsider. Nun lernen sie, dass sie ohne die Chiphersteller nicht können, die aber sehr wohl ohne die Autoindustrie.

Weiterer strategischer Fehler, an dem man sieht, dass das Thema Digitalisierung bei den alten Herrschaften nicht angekommen ist. Und das im e-Auto Zeitalter.

Und jetzt heult die Autoindustrie herum, kassiert auch noch Kurzarbeitergeld und fährt Milliarden Gewinne ein.

Und ich als Kunde soll der Depp sein?

100% Zustimmung und sehr gut geschrieben

Dito!
Aber "und ich als Kunde..." , der ist echt gut :-)!
Seit wann ist man bei einem OEM ein Kunde?
Das ist doch genau wie bei einer Versicherung.
Ist der Vertrag und damit das Geld erstmal im Sack, ist umgehend Schluss mit der Hofiererei und dem lästigen Getue.
Dann wird man zum potentiellen Problem, das möglichst kostenneutral abzuwimmeln ist.

Da muss man schon wenigstens Großabnehmer sein, der ein zumindest gewisses Drohpotential aufbauen kann.

Zitat:

@ChripZ schrieb am 20. August 2021 um 20:17:30 Uhr:


Wo soll da denn etwas anderes stehen? Im Artikel wird der A6 doch gar nicht erwähnt 😕

In Neckarsulm ist der Produktionsstopp vom A8, e-tron GT und zum Teil R8 für eine Woche verlängert worden.

Du hast Recht. Ich habe die Mitteilung auf den A6 bezogen.

M.f.G. Wolfgang

Auch immer gut informiert wird man hier:

https://www.hotline.audi/de

Letzte Woche hatte ich einen Anruf vom Händler, um meine A6 55 TFSIe-Bestellung zu besprechen. War heute dort und es war ein kleiner Schock. Mein im Januar bestelltes Auto konnte frühestens Q3-2022 produziert werden. Sie haben eine Liste restriktiver Optionen, und wenn Sie eine dieser Optionen haben, wird Ihr Auto nicht auf unbestimmte Zeit produziert. Der Vorschlag war, diese Optionen zu streichen, damit das Auto noch oder zu einem akzeptablen Zeitpunkt produziert werden kann. Akzeptabel bedeutet irgendwo zwischen Oktober und Februar!!! Fast 2 Jahre wollte ich nicht warten, deshalb habe ich einfach auf Panoramadach, Anhängerkupplung und Reifendruckkontrolle verzichtet. Innerhalb einer Woche oder 3 würde ich einen neuen Produktionstermin bekommen. Ich lebe in Belgien und weiß nicht, ob das einen Unterschied macht, ich hoffe, es macht es für Sie....

@JGO ich würde sagen, dein Händler hat dich irgendwie hingehalten ind deinen Platz eventuell fremdvergeben. Bestellungen aus Januar hatten noch 3-5 Monate Lieferzeit. Meiner aus Mitte März kam auch Anfang August

Zitat:

@Newspoon schrieb am 23. August 2021 um 18:54:37 Uhr:


@JGO ich würde sagen, dein Händler hat dich irgendwie hingehalten ind deinen Platz eventuell fremdvergeben. Bestellungen aus Januar hatten noch 3-5 Monate Lieferzeit. Meiner aus Mitte März kam auch Anfang August

Es passiert genau das, wie u.a. bereits eine Seite vorher beschrieben. Bestehst Du auf Optionen die nicht lieferbar sind, stehst Du hinten an. Immer gleich diese „Verschwörungstheorien“… 🙄

Wäre es hier nicht eine Alternative ein Bestandsfahrzeug zu identischen oder besseren Konditionen zu nehmen. So habe ich es damals mit meinem Q7 gemacht.

Das Problem ist doch: Es gibt keine Bestandsfahrzeuge! Die Fahrzeugpools sind bei allen deutschen „Premium“herstellern gähnend leer. Sogar Mitarbeiter bekommen keine Folgefahrzeuge mehr für Ihre Leasings.

Hab grade mal geschaut, mein Händler hat rund 300 Neuwagen und Vorführer im Bestand und nun zurück zum Thema.

Schön für dich, mein Händler (größter Süddeutschlands) hat gerade mal 5 Bestandsfahrzeuge, davon 2 PHEV. Was soll man sich da noch groß aussuchen?!?

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