Lichtmaschine bei Leasingfahrzeug defekt
Hallo zusammen,
wir haben vor ca. 3 Jahren (Laufzeit 4 Jahre) einen Renault Twingo BJ2021 geleast. Waren regelmäßig beim Service etc. Das Auto ist etwa 25k km gelaufen (unser Anteil beträgt etwa 16k) und hat jetzt eine defekte Lichtmaschine und einen gerissenen Keilriemen. Das Fahrzeug steht aktuell bei einer Werkstatt bei uns um die Ecke. Dort wurde uns gesagt das sich alleine die Materialkosten auf etwa 1200€ belaufen und ein Austausch wohl sehr aufwändig ist bei dem Fahrzeug, deshalb nochmal mind.600-700€ Arbeitstkosten.
Meine Frage ist nun, muss ich davon ausgehen die Kosten vollständig alleine tragen zu müssen? Eine Lichtmaschine sollte ja nicht nach 25k km ihren Geist aufgeben. Kann man hier ggf. auf Kulanz des Leasinggebers hoffen?
Und kann hier ggf. jemand einschätzen, ob die Kosten wie oben beschrieben realistisch klingen. Mir kommen diese recht hoch vor.
Besten Dank
VG Tony
18 Antworten
Der Leasinggeber hat da gar nichts mit zu tun, auf Kulanz kannst du nur von Renault selbst hoffen und dies muss dein Händler beantragen. Ob die Kosten gerechtfertigt sind kann man nur sagen wenn man evtl. ein Vergleichsangebot bei einem anderen Vertragshändler macht. Deine Frage würde ich eher im Renault Twingo Forum stellen und nicht hier.
Besteht noch eine Garantieverlängerung? Oft wird beim Leasing dies vom Händler mitverkauft. Oder es gibt Sondermodelle, die eine Garantieverlängerung beinhalten. Einfach nochmal die Verkaufsunterlagen prüfen.
Du bist für die Defekte während der Laufzeit verantwortlich. Eigentlich sollte die Garantie die gesamte Leasinglaufzeit umfassen, um genau dieses Risiko auszuschliessen.
Hier musst Du dich mit dem Händler bzw. dem Hersteller auseinandersetzen.
Vor allem hat das mit dem Leasingthema hier nichts zu tun.
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@GeorgSchorsch, wie viel Leasingverträge hattest du schon?
Im Leasingvertrag steht doch nicht, wer die Lichtmaschine bezahlt.
Dafür ist immer der LN verantwortlich. In den meisten Fällen, haben Leasingfahrzeuge Garantien bzw. Gewährleistung, welches mit dem Hersteller abgehandelt wird. Der LG hat damit nichts zu tun, da er in den meisten Fällen auch nicht der Hersteller selbst ist, sondern einfach nur Vermittler.
Und wenn keine Gewährleistung, und keine Garantie, kann es nur auf Kulanz des Herstellers laufen. Im Zweifelsfall aber eben durch Selbstzahlung.
Also genau so wie es @Disco69 geschrieben hat, läuft es ab.jj
Danke für die zahlreichen Antworten. Nach Gesprächen mit dem Händler und Renault direkt, werde ich wohl für die Kosten aufkommen müssen. Das Auto ist knapp 3,5 Jahre alt und der Schaden ist nicht mehr über eine Garantie abgedeckt. Sehr bitter, da wir das Auto gerade mal 12k km selbst gefahren sind und das Leasing in ein paar Monaten auch endet.
Zitat:@TonyF schrieb am 6. August 2025 um 23:11:43 Uhr:
Danke für die zahlreichen Antworten. Nach Gesprächen mit dem Händler und Renault direkt, werde ich wohl für die Kosten aufkommen müssen. Das Auto ist knapp 3,5 Jahre alt und der Schaden ist nicht mehr über eine Garantie abgedeckt. Sehr bitter, da wir das Auto gerade mal 12k km selbst gefahren sind und das Leasing in ein paar Monaten auch endet.
Das ist sehr bitter. Wenn Renault sich nicht an der Reparatur beteiligt (Kulanz), würde ich mir eine kostengünstige Werkstatt suchen, damit es preislich noch im Rahmen bleibt. Für zukünftiges Leasing immer schauen, dass die gesamte Leasingzeit durch eine Garantie abgesichert ist.
Übersteigt die Reparatur mit dem Kostenvoranschlag aus Post 1 evtl. den Restwert des Autos?
Kenne mich mit dem Fabrikat nicht aus, aber bei Renault könnte dies nach 4 Jahren evtl schon der Fall sein? Dann sieht die Sache schon wieder anders aus.
Ich wollte gerade schon ähnliches Schreiben @MZ-ES-Freak
Zitat:
@Hidden_Champion schrieb am 7. August 2025 um 09:25:01 Uhr:
@TonyF
...
Kenne michmit dem Fabrikatnicht aus,
...
So würde der Satz stimmen 🤭
Macht mal halb lang, ihr drei vom Erdbeerfeld.
Der Wagen dürfte, basierend auf derzeit inserierten Angeboten von vergleichbaren Fahrzeugen, einen Restwert von knapp 7k Euro haben. Wenn man jetzt von gut 2k Reparaturkosten ausgeht, kann man schon mal in Frage stellen, ob das wirklich noch wirtschaftlich ist.
Es wird nicht besser, wenn man eingeschnappt beleidigend wird ... und sich dann weiter als ahnungslos outet. Wenn ich auf Mobile suche, Bj21 bis 30k km, dann kommt einer raus mit 7999 - der aber echt schon ziemlich schlecht aussieht. Das ist von "knapp 7000" ja schon was entfernt, aber dann geht es halt stramm Richtung 10000. Und wie wirtschaftlich das ist oder nicht interessiert wenig, ich vermute mal dass der Leasinggeber ein funktionierendes Fahrzeug wieder haben möchte ... und zwar fachmännisch instand gesetzt.