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Lehrstunde über Fahrwerke ? Hab da 2 Fragen

Hallo,

es hieße nicht MotorTalk, wenn man seine Fragen hier nicht stellen könnte. Durch die Diskussion in einem anderen Forum hier ist meine Frage entstanden.

Es geht um das Felgen/Reifen-Gewicht. Machen 2-5kg wirklich einen eklatanten Unterschied aus wenn z.B. kurzwellige Stöße absorbiert werden müssen?

Für den Motorsport mag das relevant sein, doch hier geht es jetzt um Fahrkomfort.

Jeder kennt das Stucken und Poltern, etwa dann wenn man mit zügiger Geschwindigkeit über eine schlechte Straße fährt und die schwere Radkombination zu schwer für ein sensibles Ansprechverhalten ist.

Das wäre meine erste Frage gewesen, ob man mit 2-5kg weniger Gewicht sein Fahrwerk deutlich komfortabler hinbekommt.

Meine 2 Frage wäre, ob man ein Luftfahrwerk generell nachrüsten kann, welches geschwindigkeitsabhängig arbeitet (schnell = härter, langsamer = weich).

Wo liegt die Problematik, außer den Kosten? Weil preiswert ist was anders....

Beste Antwort im Thema

Die Reduzierung der ungefederten Masse verbessert den Bodenkontakt, sorgt also für eine etwas verbesserte Straßenlage auf schlechten Straßen.

Du beanstandest aber "kurzwellige Stöße", also das Thema Federungskomfort.

Da ist u.a. die Druckstufe des Dämpfers zu stark - gescheite Abstimmung ist aufwendig + auch die Automobilwerke bekommen das nur selten gescheit gebacken (kein Wunder bei dem Sportwahn + dem mangelnden Anspruchsdenken der Autofahrer bei diesem Thema)

Es bedarf bei den Normalfahrwerken im Wesentlichen einer gekonnten Abstimmung zwischen Federung / Dämpfung / Querstabilisator.

Gruß

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logisch macht das einen unterschied!

ungefederte massen sollten immer so gering wie möglich sein.

allerdings sind 2-5kg schon sehr viel.

was hast du denn vor?

theoretisch kann man alles nachrüsten.

dürfte nur verdammt teuer werden.

Zumindest in den USA gibt es Luftfederung Nachruestsaetze fuer alle VW, entweder einfach (nur hinten) oder rundum mit Verstellung. Preise von 1200 bis 3000 Dollar.

Schliesse mich der Frage von Kawaman an: 5 Kilo (pro Rad?) sind schon ne Nummer. Wie willst Du das Gewicht um soviel verringern???

 

Gruss, Pete

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

Zumindest in den USA gibt es Luftfederung Nachruestsaetze fuer alle VW, entweder einfach (nur hinten) oder rundum mit Verstellung. Preise von 1200 bis 3000 Dollar.

Schliesse mich der Frage von Kawaman an: 5 Kilo (pro Rad?) sind schon ne Nummer. Wie willst Du das Gewicht um soviel verringern???

 

Gruss, Pete

und der tüv bekommt bei uns ne kriese:(

Die Reduzierung der ungefederten Masse verbessert den Bodenkontakt, sorgt also für eine etwas verbesserte Straßenlage auf schlechten Straßen.

Du beanstandest aber "kurzwellige Stöße", also das Thema Federungskomfort.

Da ist u.a. die Druckstufe des Dämpfers zu stark - gescheite Abstimmung ist aufwendig + auch die Automobilwerke bekommen das nur selten gescheit gebacken (kein Wunder bei dem Sportwahn + dem mangelnden Anspruchsdenken der Autofahrer bei diesem Thema)

Es bedarf bei den Normalfahrwerken im Wesentlichen einer gekonnten Abstimmung zwischen Federung / Dämpfung / Querstabilisator.

Gruß

und dank adaptiver fahrwerke überlässt man dem fahrer die arbeit anstatt es selbst abzustimmen...

Zitat:

Original geschrieben von Kawaman1974

logisch macht das einen unterschied!

ungefederte massen sollten immer so gering wie möglich sein.

allerdings sind 2-5kg schon sehr viel.

was hast du denn vor?

theoretisch kann man alles nachrüsten.

dürfte nur verdammt teuer werden.

Meine Alufelgen (16") wiegen knapp über 9kg. Habe welche mit 6,3kg hier im Forum kennen gelernt. Allerdings sind diese doppelt so teuer.

Die Reifen wiegen 11,3kg. Bedingt durch RFT-Technologie sind die nun mal 1-2kg schwerer. Auf da möchte ich keine Kompromisse machen.

Die Reifen/Felgen Kombination wiegt somit ca 20,5kg.

Mein Wunsch ist es, den Abrollkomfort trotz Runflat auf schlechten Straßen zu verbessern, also bei kurzwelligen Stößen.

225/55 R16 sind die neuen Winterräder. Aktuell fahre ich 235/45 R17. Bis auf den Grip in mittelschweren Kurven habe ich nur Nachteile mit dieser Kombi.

 

wie wärs einfach mit einem anderen auto?

Zitat:

Original geschrieben von Kawaman1974

wie wärs einfach mit einem anderen auto?

Sonst geht es dir noch gut? Sorry, aber was soll das? Dann bräuchte man schon mindestens ein BMW 520i! Bitte keine unqualifizierten Postings mehr.

Sonst bin ich mit dem Auto weitgehend zufrieden. Es gibt eh kein perfektes Auto!

Selbst eine S-Klasse ist in manchen Dingen einfach schlecht, im Kostenkapitel nämlich.

Merkst du was? -,-

Zitat:

Original geschrieben von wolplu234

Die Reduzierung der ungefederten Masse verbessert den Bodenkontakt, sorgt also für eine etwas verbesserte Straßenlage auf schlechten Straßen.

Du beanstandest aber "kurzwellige Stöße", also das Thema Federungskomfort.

Da ist u.a. die Druckstufe des Dämpfers zu stark - gescheite Abstimmung ist aufwendig + auch die Automobilwerke bekommen das nur selten gescheit gebacken (kein Wunder bei dem Sportwahn + dem mangelnden Anspruchsdenken der Autofahrer bei diesem Thema)

Es bedarf bei den Normalfahrwerken im Wesentlichen einer gekonnten Abstimmung zwischen Federung / Dämpfung / Querstabilisator.

Gruß

Interessant. Danke! Ich gehöre nicht zu der Fraktion an, breiter tiefer schneller. Ich mag genau das Gegenteil. Gibt es dafür qualifizierte Betriebe?

Zum Beispiel habe ich mal gelesen, das Alpina dank neuer Abstimmung dem 5er BMW das letzte Quentchen Untersteuern austreibt, da sie den Sturz und einige Sachen ändern!

Es geht immer was!

Die 17" Sommerbereifung war halt schon drauf ab Werk. (Jahreswagen) Es sind 235/45 R17! Und dann ist der Reifen an für sich gerade nicht der komfortabelste. Ist aber kein Runflat, sondern ein Mobilitätsreifen.

Für die Winterreifen habe ich jetzt 205/55 R16 genommen. Fahrzeugbedingt allerdings mit Runflat. Ein Notrad findet im Kofferraum nämlich kein Platz. Und die Pannensets..... und das Wechseln..... ach lassen wir das.

Beides war schon bestellt. Die Felgen sind da, die Runflats kommen nächste Woche.

Nun geht es darum! Ich habe diesen Thread gelesen:

http://www.motor-talk.de/.../gewicht-alufelgen-t3207831.html?highlight

Ihm geht es um die Kraftstoffersparnis bei einer leichten Radkombination; Felge und Reifen. Dieser Thread hat mich sehr nachdenklich gemacht, da man alleine mit der OZ 2,7kg pro Rad einsparen kann! Würde man sich jetzt noch einen leichten Reifen aussuchen, wären mal locker 4kg Gewichtsersparnis drin.

Und wenn man bedenkt wie viel 4kg sind, die am Federbein hängen, könnte es das Fahrzeug komfortabler machen, so dachte ich mir.

 

Billiger wäre es auf Runflat zu verzichten und mit den Serienfelgen zu fahren. Wenn du die ca 2-3 kg merkst kannst du die leichten, weil geschmiedeten OZ nachkaufen.

Ich hab in den letzten 20 Jahren genau eine Reifenpanne gehabt. Und für sowas gibts den ADAC Full Service.

Was du bislang übersehen hast: BMW hat vermutlich keine progressiven Federn. Bei KW Variante 1 und Co Fahrwerken sind eben solche verbaut. Das heißt, die Federkonstante steigt mit der Belastung an. Ich habs bislang noch nicht beim Auto gehabt, aber beim Motorrad (Uralte XJ600/51J damals) ist der Unterschied gigantisch. Sowohl komfortabler als auch in schnellen Kurven/beim Bremsen dennoch besser weil straffer. Es sollte auch elektronisch verstellbare Fahrwerke geben, ähnlich denen des Vectra/Astra OPC mit dem IDS Fahrwerk. Das Fahrwerk ist einfach nur klasse.

Auch wenn ich jetzt gesteinigt werde........

Stahlfelgen sind fast immer leichter als Alus (mal abgesehen von geschmiedeten OZ)

Ich würde die "uncoolsten" Reifen nehmen die zugelassen sind. (Schmal, hoch, Stahlfelge)

Das sollte auf dem Nürburgring nur unwesentlich Zeit kosten, bringt auf der Öffentliche Straße aber Vorteile.

(Außer auf dem Parkplatz vom Golfclub)

Wie GaryK schon schrieb: Reifenpannen sind äußerst selten. Statt Reserverad sollte man (zumindest im Winter) eine Reservebatterie mitnehmen. Ist sogar billiger, und vermindert die Pannenwahrscheinlichkeit stärker.

Enn dann noch Platz ist: ReseveZündkabel, Steuergeräte.

Reifen werden mit abnehmender Profiltife anfälliger.

> nicht bis 2mm runterfahren!

> Die Uncoolen Reifen sind meist billiger.

Zitat:

Original geschrieben von OPC

Zitat:

Original geschrieben von wolplu234

 

Und wenn man bedenkt wie viel 4kg sind, die am Federbein hängen, könnte es das Fahrzeug komfortabler machen, so dachte ich mir.

Ich möchte Dir Deine Träume nicht zerstören, aber so funktioniert das nicht.................

Die Reduzierung der ungefederten Massen tangiert zwar am Rande das Thema "Federungskomfort", aber wirklich nur am R a n d e .

Wenn Du also Geld hierdrin investierst um den Komfort zu verbessern, dann hast Du Dein Geld einfach nur verbrannt.

Vor vielen Jahren gab es noch die Möglichkeit, die Seriendämpfer gegen Komfortstoßdämpfer auszutauschen (funktionierte nicht schlecht).

So etwas gibt es heute nicht mehr, nur immer härter + schlechter

Relativ "preiswerte" Minimallösung: weg mit Run Flat - Standardreifen drauf + mit dem mäßigen Kompromiss leben.

Gruß

am 31. August 2012 um 10:45

Zitat:

Original geschrieben von OPC

Interessant. Danke! Ich gehöre nicht zu der Fraktion an, breiter tiefer schneller. Ich mag genau das Gegenteil.

Also "schmaler, höher, langsamer". Warum interessierst Du Dich dann für ein Luftfahrwerk? Lass den Wagen höherlegen mit einem gemütlichen Schaukelfahrwerk drin, und dann kannst Du ganz entspannt mit Rentnergeschwindigkeit durch die Gegend zuckeln. Ich rechne damit, dass die ungefederten Massen sich dann auch nicht mehr sonderlich bemerkbar machen.

Zitat:

Original geschrieben von Roachstacker

Schliesse mich der Frage von Kawaman an: 5 Kilo (pro Rad?) sind schon ne Nummer. Wie willst Du das Gewicht um soviel verringern???

Für so unrealistisch halte ich das nicht. Mein Golf IV beispielsweise ist derzeit mit 195/65R15-Reifen auf Stahlfelgen sommerbereift. Ich habe aber auch noch Santa Monica-Alufelgen (mit Reifen 225/45R17) rumliegen, die ich stattdessen raufziehen könnte. Ich habe den Kram nicht gewogen, aber rein subjektiv kommen mir die Santa Monica-Räder beim Schleppen ein ganzes Stück schwerer vor, was ich mit Blick auf Material und Reifengröße auch nicht so erstaunlich finde. Bedeutet das nun, dass der Verbrauch nicht nur wegen der breiteren Reifen, sondern auch wegen des Radgewichts in den Himmel schießen und zugleich der Fahrkomfort in den Keller gehen würde, wenn ich die guten Stücke montieren würde?

Es ist wie ueblich die gesamte Kombination. Schmale aber hohe (70er) Reifen auf Stahlfelgen, andere Stossdaempfer und progressive Federn und schon stimmt die Sache. ;)

Oder gleich Luftfederung, allerdings verstehe ich das Problem mit dem TUV nicht ganz...

 

Gruss, Pete

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