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Leasing bei Sixt - Erfahrungsbericht

Themenstarteram 23. Mai 2014 um 20:35

Nachdem sich ja scheinbar hier keiner traut, mal den kompletten Prozess der Bestellung zu schildern, will ich das hier tun. Ich hätte mich gefreut, wenn ich damals die Infos gehabt hätte :-)

Bei mir ging es um einen BMW X3 bzw. um einen Audi Q5. Beide mit ca. 51.000 Listenpreis.

Die Händler vor Ort kamen nicht mal ansatzweise an den Sixt Preis heran (BMW ca. 60 EUR und Audi ca. 100 EUR drüber - pro Monat!). Wobei sich Audi nicht mal Mühe gegeben hat und das verhandelte Angebot sogar noch teurer als das unverbindliche war (häää !?). BMW hat ehrlicherweise einfach die weisse Flagge geschwenkt...

Schliesslich ist es dann der Audi geworden, den ich heute in IN abgeholt habe. Yeah!

Ich hatte im Laufe der Zeit mehrere Angebote angefordert und immer mitgeteilt, dass ich das Auto erst im März brauche. Meist kam nach einem Angebot auch ein Anruf, obs Fragen gibt. Achtung: Einige Details stehen erst in den konkreten Angeboten drin, nicht auf der Webseite! Ende November wurden dann die diversen Papiere unterzeichnet und per @ an den Ansprechpartner geschickt. Dieser blieb bis heute der Gleiche.

Ich habe Leasing gewählt, weil ich das Auto eh zurückgeben will und meine KM recht gut einschätzen kann. Das ist wichtig, weil die Mehr/Minder-KM überdurchschnittlich teuer verrechnet werden. Vergütet werden nur max. 10.000 km mit einer Freigrenze der üblichen 2.500 km. Sollte man eine Vario- Finanzierung wählen und das Auto nicht übernehmen, ist fast genau die Differenz zum Leasing auf 36 Monate am Schluss fällig!

Unterschreiben muss man die Selbstauskunft, Antrag, Widerruf, Zulassungsvollmacht (DAD, 145 EUR) und Abholungswunsch. 3 Gehaltsnachweise sind mitzuschicken. Werksabholung ist analog dem normalen Händlermarken möglich. Audi (Premium) kostet 669. Eine Abholung in einer Pool Station kostet pauschal 900 EUR, Zustellung an den Wohnort nochmal je nach Klasse - der Audi hätte insgesamt 1400 EUR gekostet. Da war die Werksabholung natürlich klar.

Nach Abschicken kommt nach ca. 3 Wochen die Annahmebestätigung, dass es klappt und die Rechnung. 25% der Anzahlung sind sofort und der Rest ca. 21 Tage vor dem Liefertermin fällig. Ein paar Tage später kommt der vorr. Liefertermin. Bei mir hat sich das Ganze im April noch um 3 Wochen verkürzt. Kommunikation jeweils per Mail und Brief.

Für die Zulassung verschickt der DAD die Formulare zum Ausfüllen. Notwendig ist auch eine beglaubigte Kopie des PAs (macht die Gemeinde). Wunschkennzeichen wird berücksichtigt und kostet je nach Landratsamt einen Aufpreis. Die Kennzeichen kamen per Post von irgendeinmem lokalen Dienstleiter hier. Lustigerweise war die Zulassung auch im Paket drin... Inkl. Umweltplakette.

Mich hat wegen de Abholtemins eine Fa. Moll auf Düsseldorf (grosser Händler) kontaktiert. Wir haben dann heute vereinbart.

Zurückgegeben wird das Auto in einer Poolstation. Insgesamt gibts da ca. 50 bundesweit. Und nachdem der Schadenskatalog im Web steht und alles schön mit Bild beschrieben ist, rechne ich mit wenigen bis keinen Problemen :-)

So, und nachdem das bisher alles wunderbar funktioniert hat, werden wir das nächste Auto für die BeifahrerIn wahrscheinlich auch wieder so beziehen :-) wenn der Preis passt.

Fazit: alles ist extrem straff durchorganisiert. Sonderlocken und Nachverhandeln stelle ich mir schwierig vor. Sicher resultieren daraus die meisten Probleme (zB Änderung der Konfiguration etc.). Aber dafür sind sie ja konkurrenzlos preiswert - in meinem Fall...

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 23. Mai 2014 um 20:35

Nachdem sich ja scheinbar hier keiner traut, mal den kompletten Prozess der Bestellung zu schildern, will ich das hier tun. Ich hätte mich gefreut, wenn ich damals die Infos gehabt hätte :-)

Bei mir ging es um einen BMW X3 bzw. um einen Audi Q5. Beide mit ca. 51.000 Listenpreis.

Die Händler vor Ort kamen nicht mal ansatzweise an den Sixt Preis heran (BMW ca. 60 EUR und Audi ca. 100 EUR drüber - pro Monat!). Wobei sich Audi nicht mal Mühe gegeben hat und das verhandelte Angebot sogar noch teurer als das unverbindliche war (häää !?). BMW hat ehrlicherweise einfach die weisse Flagge geschwenkt...

Schliesslich ist es dann der Audi geworden, den ich heute in IN abgeholt habe. Yeah!

Ich hatte im Laufe der Zeit mehrere Angebote angefordert und immer mitgeteilt, dass ich das Auto erst im März brauche. Meist kam nach einem Angebot auch ein Anruf, obs Fragen gibt. Achtung: Einige Details stehen erst in den konkreten Angeboten drin, nicht auf der Webseite! Ende November wurden dann die diversen Papiere unterzeichnet und per @ an den Ansprechpartner geschickt. Dieser blieb bis heute der Gleiche.

Ich habe Leasing gewählt, weil ich das Auto eh zurückgeben will und meine KM recht gut einschätzen kann. Das ist wichtig, weil die Mehr/Minder-KM überdurchschnittlich teuer verrechnet werden. Vergütet werden nur max. 10.000 km mit einer Freigrenze der üblichen 2.500 km. Sollte man eine Vario- Finanzierung wählen und das Auto nicht übernehmen, ist fast genau die Differenz zum Leasing auf 36 Monate am Schluss fällig!

Unterschreiben muss man die Selbstauskunft, Antrag, Widerruf, Zulassungsvollmacht (DAD, 145 EUR) und Abholungswunsch. 3 Gehaltsnachweise sind mitzuschicken. Werksabholung ist analog dem normalen Händlermarken möglich. Audi (Premium) kostet 669. Eine Abholung in einer Pool Station kostet pauschal 900 EUR, Zustellung an den Wohnort nochmal je nach Klasse - der Audi hätte insgesamt 1400 EUR gekostet. Da war die Werksabholung natürlich klar.

Nach Abschicken kommt nach ca. 3 Wochen die Annahmebestätigung, dass es klappt und die Rechnung. 25% der Anzahlung sind sofort und der Rest ca. 21 Tage vor dem Liefertermin fällig. Ein paar Tage später kommt der vorr. Liefertermin. Bei mir hat sich das Ganze im April noch um 3 Wochen verkürzt. Kommunikation jeweils per Mail und Brief.

Für die Zulassung verschickt der DAD die Formulare zum Ausfüllen. Notwendig ist auch eine beglaubigte Kopie des PAs (macht die Gemeinde). Wunschkennzeichen wird berücksichtigt und kostet je nach Landratsamt einen Aufpreis. Die Kennzeichen kamen per Post von irgendeinmem lokalen Dienstleiter hier. Lustigerweise war die Zulassung auch im Paket drin... Inkl. Umweltplakette.

Mich hat wegen de Abholtemins eine Fa. Moll auf Düsseldorf (grosser Händler) kontaktiert. Wir haben dann heute vereinbart.

Zurückgegeben wird das Auto in einer Poolstation. Insgesamt gibts da ca. 50 bundesweit. Und nachdem der Schadenskatalog im Web steht und alles schön mit Bild beschrieben ist, rechne ich mit wenigen bis keinen Problemen :-)

So, und nachdem das bisher alles wunderbar funktioniert hat, werden wir das nächste Auto für die BeifahrerIn wahrscheinlich auch wieder so beziehen :-) wenn der Preis passt.

Fazit: alles ist extrem straff durchorganisiert. Sonderlocken und Nachverhandeln stelle ich mir schwierig vor. Sicher resultieren daraus die meisten Probleme (zB Änderung der Konfiguration etc.). Aber dafür sind sie ja konkurrenzlos preiswert - in meinem Fall...

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Zitat:

Original geschrieben von MacTen01

 

Das liegt an den tieferen Restwerten für etwas "exotische" Modelle wie bspw. franz. / japan. Cabrios bei den grossen Leasingunternehmen wie Sixt (...)

Nicht nur. Mein Allerwelts-Golf (Bestellfahrzeug) war beim Händler günstiger als bei Sixt. :eek:

Da spielen also sicher noch viele andere Faktoren als der Restwert eine Rolle.

Bei mir steht in den nächsten Wochen die Rückgabe unseres Sixt-Leasing-Fahrzeugs an.

In den Unterlagen steht: "Der Kunde erklärt sein Einverständnis damit, dass der Zustand des Fahrzeugs sowie eventuelle Schäden und deren Reparaturkosten bzw. Wertminderungen durch einen von Sixt zu beauftragenden Sachverständigen ermittelt werden. Die Kosten des Gutachtens trägt der Kunde."

Ich habe heute eine Mail bekommen, dass dies bei der Dekra passieren soll. Hat jemand Erfahrungen wie teuer das Gutachten wird?

Hi

Müssten 119€ sein. So steht es zumindest im Angebot drin, welches ich vor 2 Wochen von Sixt bekommen habe.

MfG

Andreas

Auch bei mir steht eine Sixt Leasing Rückgabe bevor. Habe eine Email bekommen mit dem Prozedere. Bei mir kostet das Gutachten nichts. War damals mit inklusive, sozusagen. Man soll alle Dellen/Kratzer/Schäden melden bevor das Auto begutachtet wird. Was meint ihr, so kleine Sachen die man mit Smartrepair beheben kann, ob sowas gemeldet werden muss ? Bzw. einfach machen lassen und dann dem Gutachter vor die Nase stellen?

Grüße

am 21. Juli 2015 um 23:07

Zitat:

@DerNeueFoFo schrieb am 21. Juli 2015 um 22:23:04 Uhr:

Bzw. einfach machen lassen und dann dem Gutachter vor die Nase stellen?

So würde ich es machen.

Themenstarteram 22. Juli 2015 um 6:46

Der Schadenskatalog von Sixt ist ja relativ genau beschrieben - auch mit Beispielbildern...

Insofern kann man ja abschätzen, was kommt. Alles wird man wahrscheinlich gar nicht machen lassen müssen - ist also Deine Entscheidung.

Bitte auf dem Laufenden halten - ich bin ja in 1,5 Jahren dran :-)

am 22. Juli 2015 um 10:48

Meine Erfahrung nach 3 Sixt Leasingrückgaben, die natürlich nicht allgemeingültig oder repräsentativ sein müssen:

Alles was im Schadenkatalog als "akzeptabel" gilt habe ich vorher nicht gemeldet und nicht reparieren lassen. Warum auch? Soweit ich mich erinnere, müssen Reparaturen eh von Sixt vorab genehmigt werden.

Meinen einzigen „nicht-akzeptablen“ Schaden (Steinschlag Windschutzscheibe mit schönem Sternchen) habe ich VOR Dekra-Gutachten und Rückgabe gemeldet. Da der Schaden kurz vor Abgabe passiert war, hat mich Sixt angewiesen, den Schaden nicht reparieren zu lassen, sondern den Wagen mit Schaden begutachten zu lassen und abzugeben. In der Endabrechnung haben die mir faire 80 Euro für eine Smart Repair in Rechnung gestellt.

Bei Unsicherheit bezüglich „akzeptabel“ oder „nicht-akzeptabel“ einfach bei Sixt anrufen und nachfragen, was zu tun ist. Die gehen i.d.R. sehr pragmatisch vor.

Ich meine mich zu erinnern, dass in irgendeinem Sixt-Schreiben sinngemäß stand, dass „nicht-akzeptable“ Schäden, die VOR Dekra-Gutachten/Rückgabe entstanden sind, aber erst DANACH gemeldet werden, nicht mehr über die Kasko abrechnet werden können. Ob das stimmt und/oder damit zusammenhing, dass ich die Kasko über Sixt hatte, weiss ich nicht.

Insgesamt ist die Rückgabe völlig entspannt und easy. Die Dekra begutachtet fair und nach meiner persönlichen Erfahrung eher leasingnehmerfreundlich. Die Abgabe bei Sixt ist nur unwesentlich aufwändiger als die Rückgabe eines Mietwagens. Ein Sixt-Mensch schreibt sich den Kilometerstand auf, kontrolliert Schlüssel, Handbücher, Serviceheft, Kofferraumabdeckung, Fußmatten etc. auf Vollständigkeit, das war es dann. Dauert keine 10 Minuten.

Ich habe mir immer eine Dekra-Station nahe der Sixt-Abgabestation ausgesucht und direkt vom Gutachten zur Abgabe gefahren, auch wenn man theoretisch 24 Stunden Zeit dafür hat.

@sockeye

Du hast das Auto bei einer Sixt Vernietstation abgegeben, oder in München-Garching? Meinem Verständnis nach kommen da doch noch Speditionskosten dazu, wenn man es nicht in Garching abgibt, oder?

Hab mir grade mal den Sixt Schadenskatalog angesehen, denke mal das die ein, zwei Sachen unter akzeptabel laufen könnten...

am 22. Juli 2015 um 10:59

Zitat:

@DerNeueFoFo schrieb am 22. Juli 2015 um 10:52:25 Uhr:

@sockeye

Du hast das Auto bei einer Sixt Vernietstation abgegeben, oder in München-Garching? Meinem Verständnis nach kommen da doch noch Speditionskosten dazu, wenn man es nicht in Garching abgibt, oder?

(...)

Ja, ich habe den Wagen bei einer Sixt-Station abgegeben. Das geht aber nur bei bestimmten (meist großen) Stationen, eine Liste findest Du auf der Sixt-Seite. Speditionskosten kommen dann noch pauschal in Abhängigkeit der FZ-Größe dazu. Spedition war für mich wesentlich günstiger, als mir einen Tag München Hin/Rück anzutun.

Und wo ist da der Preisvorteil bei Sixt?

Laut Konfigurator auf der Sixt-Seite kostet die Leasingrate etwas weniger, als bei einem regionalen Händler. Nimmt man Serviceleistungen wir Kasko, Haftpflicht, Wartung- und Verschleißt, sowie Winterreifen dazu, liegt man erheblich drüber. Wenn ich dann noch heftige Überführungsgebühren (je nach Hersteller) und am Ende sogar noch den Rücktransport zahlen muss, sehe ich überhaupt keine Vorteile mehr.

Themenstarteram 22. Juli 2015 um 13:39

Der Preisvorteil bei Sixt waren über die Laufzeit 3600 EUR. Versicherung und Wartung + lfd. Kosten haben nichts damit zu tun, da diese eh anfallen. Überführung war nicht teurer als beim Händler, da Werksabholung. Rückgabe werden wir sehen.

Das Ganze ist so individuell wie jede Autobestellung, kann also nicht pauschal mit "überhaupt keine Vorteile" bewertet werden. Da könnte man aber mit etwas Nachdenken selbst draufkommen...

Ich hatte das aber schon mit einer anderen Marke durchgespielt und sah auch dort keine Vorteile in finanzieller Hinsicht mit dem zusätzlichen Nachteil, keinen Ansprechpartner vor Ort zu haben. Werksabholung geht leider auch nicht bei jeder Marke oder ist sogar teurer (Audi).

WIe sieht es denn mit Kulanz und Service beim Vertragshändler vor Ort aus, wenn das Auto von Sixt kommt?

Werdet ihr als "schlechte Kunden" bewertet und gleich "schlechter" behandelt oder wie muss man sich das vorstellen?

Ich will ja schon mit gutem Gewissen zum Händler fahren, ohne das dieser schon das Gesicht hängen lässt, weil er weiß, dass er an mir sowieso schlecht verdient.

am 22. Juli 2015 um 18:02

Zitat:

@Tempo1239 schrieb am 22. Juli 2015 um 13:55:03 Uhr:

WIe sieht es denn mit Kulanz und Service beim Vertragshändler vor Ort aus, wenn das Auto von Sixt kommt?

Werdet ihr als "schlechte Kunden" bewertet und gleich "schlechter" behandelt oder wie muss man sich das vorstellen? (...)

Aus meiner Erfahrung mit unterschiedlichsten Marken macht es in Sachen Service, Gewährleistung, Garantie und Kulanz absolut keinen Unterschied, ob Du den Wagen bei denen oder woanders geleast oder gekauft hast. Das hat die nie interessiert.

Zitat:

@Goify schrieb am 22. Juli 2015 um 13:45:31 Uhr:

Ich hatte das aber schon mit einer anderen Marke durchgespielt und sah auch dort keine Vorteile in finanzieller Hinsicht mit dem zusätzlichen Nachteil, keinen Ansprechpartner vor Ort zu haben. Werksabholung geht leider auch nicht bei jeder Marke oder ist sogar teurer (Audi).

Bei unserem aktuellen Leasing-Fahrzeug, einem Skoda Fabia, gekauft November 2012, war der Unterschied zum Händler enorm hoch. Über die 3 Jahre Laufzeit waren es bei den Raten summiert fast 2.500 Euro. Sixt hatte damals für den Fabia super Konditionen, wo jeder Händler abgewunken hat. Da stecke ich die Rücktransport-Kosten locker weg.

Ansprechpartner vor Ort? Wir waren bisher einmal zur Inspektion beim normalen Skoda-Händler. Wir wurden nicht anders behandelt. Wie auch? Der Händler weiß ja gar nicht, dass es ein Leasingwagen von Sixt ist.

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