Diesel Diskussion wer macht sich verrückt und ab wann kommt welche Norm?

Audi Q5 FY

Hallo.

Ich habe mir den 190PS'ler bestellt und wenn alles normal abläuft, werde ich den Wagen im November bekommen.

Meine eigentliche Frage steht ja im Titel! Ich bin eine private Person und habe schon vor den Q5 6 bis 8 Jahre zu fahren. Klar, dass die Geschäftswagenfahrer hiermit kein Problem haben, die geben den Q5 nach 2 bis 4 Jahren wieder ab und holen sich dann was neues.

Aber die Leute die den Q5 länger fahren wollen? Wie seht ihr das?

Beste Antwort im Thema

Nur mal so und als Info gedacht- habe hier ein paar nicht so *prickelnde* Beiträge plus Kontext entfernt.

Viele Grüße
Marie

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Die Gerechtigkeit würde einmal mit Steuergleichheit beginnen.
Aber dann kommt noch der unterschiedliche Heizwert dazu.
Wenn wir Treibstoff nicht nach Liter, sondern nach Heizwert kaufen würden, wäre der Vorteil von Diesel weit unter 10% gerutscht.
Die Mähr von den geringen Herstellkosten des Diesels sind schon lange obsolet.
Wir benötigen in Europa wesentlich mehr Diesel als die direkte Destillation des Rohöls abwirft. Umfangreiche Zusatzschritte sind in der Raffinerie notwendig, um den europäischen Dieseldurst zu löschen.
Und trotzdem bleibt soviel Normalbenzin (was bei uns keiner mehr haben will) übrig, das wir über den großen Teich in die USA exportieren....
Unsere Dieselabnehmer in Europa sind:
- Heizöl für die Objektheizungen (wird zwar immer weniger durch Wärmepumpen, Fernwärme und Gasheizungen, aber immer noch beträchtlich)
- LKW
- PKW (hier könnte man langfristig durch Lenkungssteuern auf 100% Benzin umschichten, so wie dies im Rest der Welt der Fall ist)
Dann wären auch die Raffinerien besonders bei dem derzeit niedrigem Ölpreis wieder in einem günstigerem Arbeitsfenster.
Derzeit sind die reinen Raffinerien fast alle im Minus, nur die niedrigen Rohölpreise sorgen für gigantische Gewinne....

Zitat:

@Fludderer schrieb am 23. August 2017 um 19:36:06 Uhr:


Der Produktionskostenunterschied liegt bei ca. 1 Cent pro Liter. Gleichwertige Besteuerung geht nach Energiegehalt. Dann wäre Dieselkraftstoff teurer als Benzin. Was die Kfz Steuer angeht wäre ich ebenfalls für eine Angleichung der Besteuerung. Unterm Strich wäre es vermutlich ausgeglichen.

Da haben wir uns jetzt mit ähnlichen Meinungen gekreuzt!

Zitat:

@Marini schrieb am 23. August 2017 um 19:44:32 Uhr:


Die Gerechtigkeit würde einmal mit Steuergleichheit beginnen.
Aber dann kommt noch der unterschiedliche Heizwert dazu.
Wenn wir Treibstoff nicht nach Liter, sondern nach Heizwert kaufen würden, wäre der Vorteil von Diesel weit unter 10% gerutscht.
Die Mähr von den geringen Herstellkosten des Diesels sind schon lange obsolet.
Wir benötigen in Europa wesentlich mehr Diesel als die direkte Destillation des Rohöls abwirft. Umfangreiche Zusatzschritte sind in der Raffinerie notwendig, um den europäischen Dieseldurst zu löschen.
Und trotzdem bleibt soviel Normalbenzin (was bei uns keiner mehr haben will) übrig, das wir über den großen Teich in die USA exportieren....
Unsere Dieselabnehmer in Europa sind:
- Heizöl für die Objektheizungen (wird zwar immer weniger durch Wärmepumpen, Fernwärme und Gasheizungen, aber immer noch beträchtlich)
- LKW
- PKW (hier könnte man langfristig durch Lenkungssteuern auf 100% Benzin umschichten, so wie dies im Rest der Welt der Fall ist)
Dann wären auch die Raffinerien besonders bei dem derzeit niedrigem Ölpreis wieder in einem günstigerem Arbeitsfenster.
Derzeit sind die reinen Raffinerien fast alle im Minus, nur die niedrigen Rohölpreise sorgen für gigantische Gewinne....

Und was ist dann genau der Vorteil davon, dass dann alle Benzin fahren würden?

Mein Beitrag war eher steuerlich und technologisch ausgerichtet.
Wenn Du nach dem Vorteil für Dich suchst, bist Du wahrscheinlich unter den derzeitigen Umständen mit dem Diesel besser dran.
Nach dem uralten Prinzip: Es wird sich immer die Energie durchsetzen, die am billigsten ist.
Die Frage ist nur wie lange das beim Diesel so bleibt.
Wenn es eine für Dich günstigere Energie gibt, wirst Du wahrscheinlich was ändern.

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Im Anbetracht dessen, dass Diesel und Benzin wohl ähnlich schlecht für die Umwelt sind ja. Danach kommt halt die Frage der Kosten

Zitat:

@Fludderer schrieb am 23. August 2017 um 18:56:33 Uhr:


@verzinkt77
Ich bin kein Diesel Fan und stehe zu meiner Überzeugung das ein Diesel in einen LKW gehört. Und entsprechend bin ich dafür das alle Kraftstoffe gleichwertig zu besteuern sind! Dann hören auch so provokant unqualifizierte Kommentare auf.

Dann fahr mal den SQ5 Tdi und Du wirst garantiert zum Diesel Fan.

Zitat:

@Webda schrieb am 23. August 2017 um 20:55:11 Uhr:


Im Anbetracht dessen, dass Diesel und Benzin wohl ähnlich schlecht für die Umwelt sind ja. Danach kommt halt die Frage der Kosten

Ich kann mir gut vorstellen, dass wir noch eine ganze Weile mit dem Verbrennungsmotor auskommen werden. Es gibt auch die Möglichkeit, den Verbrennungsmotor ohne Erdöl zu betreiben.
Synthetische Kraftstoffe aus Wasserstoff (aus Photovoltaik) und einer Kohlenstoffquelle (sequestriertes CO² oder CO aus der Biomassevergasung) werden über die Fischer-Tropsch Synthese hergestellt.
Damit sind wir CO² neutral und erdölunabhängig.
Eine große Anlage, wo die FT-Synthese heute noch betrieben wird, ist von der Fa. Sasol in Südafrika, ein Relikt aus der Apartheid, was zu einem Embargo von Erdöl gegen Südafrika geführt hat und diese Technologie erzwungen hat, ähnlich wie im Hitler-Deutschland, das ja bekanntlich von Erdölimporten abgeschnitten war. Zu dieser Zeit gab es in Deutschland viele Anlagen der FT-Synthese, damals wurde als Kohlenstoffquelle allerdings Kohle eingesetzt.

Zitat:

@Marini schrieb am 23. August 2017 um 23:07:06 Uhr:



Zitat:

@Webda schrieb am 23. August 2017 um 20:55:11 Uhr:


Im Anbetracht dessen, dass Diesel und Benzin wohl ähnlich schlecht für die Umwelt sind ja. Danach kommt halt die Frage der Kosten

Ich kann mir gut vorstellen, dass wir noch eine ganze Weile mit dem Verbrennungsmotor auskommen werden. Es gibt auch die Möglichkeit, den Verbrennungsmotor ohne Erdöl zu betreiben.
Synthetische Kraftstoffe aus Wasserstoff (aus Photovoltaik) und einer Kohlenstoffquelle (sequestriertes CO² oder CO aus der Biomassevergasung) werden über die Fischer-Tropsch Synthese hergestellt.
Damit sind wir CO² neutral und erdölunabhängig.
Eine große Anlage, wo die FT-Synthese heute noch betrieben wird, ist von der Fa. Sasol in Südafrika, ein Relikt aus der Apartheid, was zu einem Embargo von Erdöl gegen Südafrika geführt hat und diese Technologie erzwungen hat, ähnlich wie im Hitler-Deutschland, das ja bekanntlich von Erdölimporten abgeschnitten war. Zu dieser Zeit gab es in Deutschland viele Anlagen der FT-Synthese, damals wurde als Kohlenstoffquelle allerdings Kohle eingesetzt.

Keine Frage ist definitiv eine Alternative.

Zitat:

@Webda schrieb am 23. August 2017 um 20:55:11 Uhr:


Im Anbetracht dessen, dass Diesel und Benzin wohl ähnlich schlecht für die Umwelt sind ja. Danach kommt halt die Frage der Kosten

Da hast Du recht.
Aufgrund meiner Erfahrung werden sich alternative Verfahren/Energien, die flächendeckend funktionieren, erst ab einem Rohölpreis von ca. 300 Dollar rechnen. Das ist das 6-fache von heute und bis es soweit kommt, dauert sicher noch eine ganze Weile.

Zitat:

@Marini schrieb am 23. August 2017 um 20:27:48 Uhr:


Mein Beitrag war eher steuerlich und technologisch ausgerichtet.
Wenn Du nach dem Vorteil für Dich suchst, bist Du wahrscheinlich unter den derzeitigen Umständen mit dem Diesel besser dran.
Nach dem uralten Prinzip: Es wird sich immer die Energie durchsetzen, die am billigsten ist.
Die Frage ist nur wie lange das beim Diesel so bleibt.

Und wenn man die Autokosten über den gesamten Zeitraum der Nutzung - vom Kauf, über die Nutzung bis zum Verkauf - mit einbezieht dann könnte der Wiederverkauf eines Diesels in 5-8 Jahren noch zu einem bösen Erwachen führen bei der Kostenbilanz.

Das sind die paar hundert Euro die der Diesel (trotz AdBlue und mehr Steuer) per Saldo beim Verbrauch im Jahr spart am Ende nichts gegen.

Der Trend geht zZt weg vom Diesel und ob sich das wieder so leicht drehen wird
da würde ich nicht drauf wetten.

Am Ende steht man uU so da wie heute mit einem Euro5-Diesel wo man als Verkäufer die Zeche für die Hersteller und Politik zahlt...

PS
bin Leid erprobt als Verkäufer als eines Q5 3.0 TDI FL (2012) mit E5.

Verkauft ist er also?

Interessante Beiträge!
Wer kann mir jedoch einmal nur einen aktuell objektiven Nachteil eines Euro 5 Diesel nennen?
Steuer? Nein!
Fahrverbot? Nein!
Andere Einschränkungen? Nein!
Aktueller Marktwert reduziert? Ja! Und warum? Weil alle hysterisch sind! Und eine Organisation namens DXH ihr Geschäftsmodell gefunden hat und daran prächtig verdient unter Inkaufnahme eines massiven wirtschaftlichen Schadens für unser Land und auf der anderen Seite sehr zweifelhaftem Nutzen! Ich fahre meinen Diesel weiter! Stoppt diese Idioten! Ich habe 2 Euro6 und 1 Euro 5 Diesel. Werde alle weiterfahren!

Zitat:

@verzinkt77 schrieb am 24. August 2017 um 21:48:31 Uhr:



Aktueller Marktwert reduziert?
Ich habe 2 Euro6 und 1 Euro 5 Diesel. Werde alle weiterfahren!

Je länger ein Auto gefahren wird, desto weniger wird der Wertverlust hintenraus.
Werde meinen Euro5 Diesel solange weiterfahren wie es möglich ist.

Zitat:

@esskuhfuenf-fan schrieb am 24. August 2017 um 22:02:10 Uhr:



Zitat:

@verzinkt77 schrieb am 24. August 2017 um 21:48:31 Uhr:



Aktueller Marktwert reduziert?
Ich habe 2 Euro6 und 1 Euro 5 Diesel. Werde alle weiterfahren!

Je länger ein Auto gefahren wird, desto weniger wird der Wertverlust hintenraus.
Werde meinen Euro5 Diesel solange weiterfahren wie es möglich ist.

Genau, bis er nichts mehr wert ist, wenn man Pech hat.

Immer diese Hysterie. Wie Dieter sagt, einfach weiterfahren und den SQ5 weiter geniessen. Es kommt ja nichts besseres nach. Konkurrenzlos der schnellste 8R.

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