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Langstrecken Diesel von VW 2.0 tdi?

Themenstarteram 17. März 2018 um 19:35

Hallo Forum,

es ist soweit. Ich verkaufe den mir geschenkten Ford Focus C-Max 1.8er Benziner und möchte mir, da ich für mein Studium in der Woche über 600km fahre und ich daheim am Hof tanken kann einen Langstrecken Diesel kaufen. Da ich in Österreich wohne ist der Dieselskandal nur in weiter Zukunft ein Problem und bis dahin bin ich sicherlich mit meinem Studium fertig.

In der Familie haben wir sehr gute Erfahrungen mit den 1.9er tdi Rumpeldüse Motor gemacht. Beide weit über 300.000km und bisher ohne jegliche Probleme. Ich möchte aber zumindest einen Diesel mit grüner Plakette. Ab wann wurde im Passat denn der Common-Rail Diesel eingebaut(ich meine Mitte 2008?)oder hat der 140ps 2.0 tdi Rumpeldüse auch schon die grüne Plakette ?

Herausgelesen habe ich, dass man den 2l Motor erst so ab Bj 2007 kaufen kann, da davor Probleme mit dem Zylinderkopf bestehen und das der Ölpumpenantrieb getauscht sein muss? Außerdem gibt es Versionen mit DPF und ohne. Welche ist zu bevorzugen?

Wenn es kein Passat wird, wird es ein Seat Exeo Kombi werden, von denen gibt es aber nur so wenige?

Bei Ford habe ich mich auch umgeschaut aber nichts ansprechendes gefunden. Bin mit meinem bis auf den Durchzug sehr zufrieden..

Kilometerstand der bei meinem Budget realistisch ist liegt zwischen 180.000 und 220.000km. Zumindest bei der VW Gruppe.

 

Welchen 2.0 tdi würdet ihr empfehlen und gibt es noch andere, gute Alternativen?

LG Bravotwo

Beste Antwort im Thema

Du willst ein Auto mit welchem Du sehr zufrieden bist, gegen einen 180k-200k KM Diesel tauschen, nur weil Du 600 KM in der Woche fährst :confused: Wieviel hat denn der Max auf der Uhr?

Das wird mit Sicherheit ein Zuschussgeschäft für Dich. Mal recheriert, was an so einem alten Diesel alles kaputt gehen kann und was das kostet?

Max auf Autogas umrüsten?

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Zitat:

@Bravotwo schrieb am 17. März 2018 um 23:46:07 Uhr:

Bei aller Liebe, die Franzosen wie Peugot,Citroen und wie sie alle heißen sind leider überhaupt nicht meine. Beim Schrauben habe ich auch schon die Erfahrung machen müssen, das die Kisten unten nach 100.000km schon so zugerostet sind wie ein deutsches Auto nach 300k km noch nicht.. Schrauben gehen nicht auf etc..

Hebebühne, Werkzeug und Mut etc ist ja alles vorhanden. Von daher denke ich, solange nicht Motor, Getriebe oder die Karosse durchgerostet ist, kann es gar nicht so schlimm werden.

Das war einmal. Mein 308 hat kein Gramm Rost und noch Durchrostungsgarantie bis 2024.

Aber wenn du gerne fürs gleiche Geld einen 4 Jahte älteren aus dem VW Konzern mit dem anfälligeren 2.0 TDI kaufen willst, gerne. Bist dann auch bei den Baujahren, wo es Rostprobleme auch bei VW gab.

Wenn VAG, dann der 1.9er TDI.

Bei BMW gab es mit den den Dieseln auch eine zeitlang massive Probleme mit Steuerkette bzw. -Spanner. Ich weiß leider die Baujahre nicht.

Hat VW in Österreich den Rückruf auch durchführen müssen?

Richtig. Der 3BG ist das Facelift vom B5.

Lass da die Finger vom 2.0 TDI. Der ist fehleranfällig ohne Ende. Zylinderköpfe usw.

Themenstarteram 18. März 2018 um 14:04

Wenn würde ich keinen Pumpe Düse sondern einen CommonRail kaufen. Den Ölpumpenantrieb tauschen und fertig..

Ich denke das wäre eine gute Option.. Auch in Österreich wurde das AGR Update aufgespielt. Ein Freund hat erst das AGR an seinem Tiguan 2012 tauschen müssen.. 2l tdi

Zitat:

@Bravotwo schrieb am 17. März 2018 um 22:28:24 Uhr:

Diesel kann ich daheim am Bauernhof gratis tanken und zahle somit den teuren Sprit nicht mehr.

Daß der Diesel für lau in den Lagertank auf dem Bauernhof kommt, kann ich mir nicht vorstellen.

Zitat:

@taurus1 schrieb am 18. März 2018 um 12:13:32 Uhr:

Das war einmal. Mein 308 hat kein Gramm Rost und noch Durchrostungsgarantie bis 2024.

Das kann ich bestätigen. Die Rostvorsorge der Franzosen ist mittlerweile hervorragend.

Themenstarteram 18. März 2018 um 14:56

Zitat:

@Drahkke schrieb am 18. März 2018 um 14:14:33 Uhr:

Zitat:

@Bravotwo schrieb am 17. März 2018 um 22:28:24 Uhr:

Diesel kann ich daheim am Bauernhof gratis tanken und zahle somit den teuren Sprit nicht mehr.

Daß der Diesel für lau in den Lagertank auf dem Bauernhof kommt, kann ich mir nicht vorstellen.

Da ich dort aber sehr viel arbeite kann ich ihn kostenlos benutzen ;)

Wobei die Nutzung von steuerreduziertem bzw. -befreiten Agrardiesel für PKWs Steuerhinterziehung ist. Ich glaube nicht, das dies ein seriös geführter Landwirtschaftsbetrieb bei geschätzten 1000 Liter pro Jahr einfach mal so "duldet". Bei irgendeinem privaten mag das anders aussehen, wenn der Sohnemann seinen Diesel immer voll macht.

Trotzdem wird das irgendwann garantiert auffliegen. Einerseits, weil da mitunter recht penibel von staatlicher Seite nachgerechnet wird, andererseits wirds bestimmt irgendjemand mal dem Fiskus stecken.

Zitat:

@taurus1 schrieb am 18. März 2018 um 12:13:32 Uhr:

 

Bei BMW gab es mit den den Dieseln auch eine zeitlang massive Probleme mit Steuerkette bzw. -Spanner. Ich weiß leider die Baujahre nicht.

Die haben aber nur Geräusche gemacht. Gerissen ist da glaub ich nie was. Sind die BJ um 2010/11. Wird wohl preislich nicht in Frage. Ob die Kette davon betroffen ist hört man ganz deutlich vorab beim Kauf. Wenn bei der VW Gurke die Kette reißt hörst vorher nix.

Themenstarteram 18. März 2018 um 15:36

Zitat:

@Knergy schrieb am 18. März 2018 um 15:31:16 Uhr:

Wobei die Nutzung von steuerreduziertem bzw. -befreiten Agrardiesel für PKWs Steuerhinterziehung ist. Ich glaube nicht, das dies ein seriös geführter Landwirtschaftsbetrieb bei geschätzten 1000 Liter pro Jahr einfach mal so "duldet". Bei irgendeinem privaten mag das anders aussehen, wenn der Sohnemann seinen Diesel immer voll macht.

Trotzdem wird das irgendwann garantiert auffliegen. Einerseits, weil da mitunter recht penibel von staatlicher Seite nachgerechnet wird, andererseits wirds bestimmt irgendjemand mal dem Fiskus stecken.

Um das jetzt einzudämmen. In Österreich läuft das steuerlich anders. Wir sind ein pauschalierter Betrieb, dass heißt wir zahlen bei allen Produkten die wir kaufen die Mehrwertsteuer und den normalen Preis, abgesehen von Nachlässen bei größeren Mengen, die auch jeder private bekommen könnte. Dafür sind wir buchhaltungsbefreit. Das geht bis zu einer bestimmten Größe.. Mit 1000l pro Jahr kommst du nicht weit, wir sind im Vergleich zu deutschen Betrieben sehr klein und brauchen pro Jahr um die 9000l Diesel. Und der Sohnemann bin in diesem Fall ich ;) Aber weg vom Off-Topic bitte

 

Zitat:

@Knergy schrieb am 18. März 2018 um 15:31:16 Uhr:

Wobei die Nutzung von steuerreduziertem bzw. -befreiten Agrardiesel für PKWs Steuerhinterziehung ist. Ich glaube nicht, das dies ein seriös geführter Landwirtschaftsbetrieb bei geschätzten 1000 Liter pro Jahr einfach mal so "duldet". Bei irgendeinem privaten mag das anders aussehen, wenn der Sohnemann seinen Diesel immer voll macht.

Trotzdem wird das irgendwann garantiert auffliegen. Einerseits, weil da mitunter recht penibel von staatlicher Seite nachgerechnet wird, andererseits wirds bestimmt irgendjemand mal dem Fiskus stecken.

Wieso steht das zur Diskussion? Wie der Staat da nachrechnen will würde mich aber brennend interessieren. Je nach Einsatz kann ne Maschine in der Landwirtschaft zwischen 20 und 70 Litern die Stunde verbrennen. Wie will da Jemand rechnen? So Quatsch:D

Zitat:

@ramdam schrieb am 18. März 2018 um 15:35:17 Uhr:

Zitat:

@taurus1 schrieb am 18. März 2018 um 12:13:32 Uhr:

 

Bei BMW gab es mit den den Dieseln auch eine zeitlang massive Probleme mit Steuerkette bzw. -Spanner. Ich weiß leider die Baujahre nicht.

Die haben aber nur Geräusche gemacht. Gerissen ist da glaub ich nie was. Sind die BJ um 2010/11. Wird wohl preislich nicht in Frage. Ob die Kette davon betroffen ist hört man ganz deutlich vorab beim Kauf. Wenn bei der VW Gurke die Kette reißt hörst vorher nix.

Wenn ich es noch richtig zusammenbekomme:

Die betroffenen Motoren hatten 2 Ketten. "obere" und "untere".

Bei der unteren gab es die Probleme mit dem Spanner, dadurch wurde die obere nach und nach gelängt, und konnte schliesslich reißen. War durchaus kein Einzelfall. Um den Spanner auszutauschen, musste der halbe Motor zerlegt werden, war also entsprechend teuer.

Ist schon eine Zeitlang her, das ich mich damit beschäftigte, deshalb möge man mir Fehler im Detail verzeihen.

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