Lagerfahrzeuge - welche Nachteile
Liebe Gemeinde,
ich bin auf der Suche nach einem gebrauchten EQS. Derzeit sind viele Modelle am Markt, deren Erstzulassung deutlich nach dem Produktionsdatum liegt. Die Fahrzeuge standen also erst mal 1-2 Jahre auf Lager, wurden dann kurz zugelassen und standen dann wieder auf Lager. Ich finde keine Informationen darüber, ob und welche Nachteile das hat mal abgesehen von den üblichen Standschäden - 12-Volt Batterie, Reifen, etc.
Gibt es seit Produktionsbeginn, abgesehen von der Modellpflege 2024, wesentliche Veränderungen an der Hardware?
Ich hatte den Spass bei Skoda. Auto gekauft - ausgeliefert und da war die zentrale Steuereinheit bereits so veraltet, dass die 4 Wochen später erschienene Version der Fahrzeugsoftware schon nicht mehr lief.
Gibt es hierzu Erfahrungen von den Besitzern der frühen Auslieferungen oder von technisch versierteren Foristen?
Liebe Grüsse, Bernhard.
21 Antworten
Für die meisten der Fragen heißt die Antwort Garantie garantiert Funktion.
Eine blöde Batterie von 12V für 90€ Online als AGM sollte keine Rolle spielen wenn man zig Tausend € sparen kann.
Der Lithium Batterie machen 2 Jahre nichts aus.
Zitat:
@Genie21 schrieb am 8. Januar 2025 um 19:23:55 Uhr:
Für die meisten der Fragen heißt die Antwort Garantie garantiert Funktion.
Eine blöde Batterie von 12V für 90€ Online als AGM sollte keine Rolle spielen wenn man zig Tausend € sparen kann.
Der Lithium Batterie machen 2 Jahre nichts aus.
Ich neige dazu Dir Recht zu geben, bei den Batterien mach ich mir keine Sorgen. Meine Erfahrungen aus dem Volkswagenkonzern sind teils andere. Das Auto fährt mit der alten dysfunktionalen Software ja... zack - kein Onlinezugriff aufs Auto mehr, am Morgen rauslaufen, Schlüssel rein und Vorheizen statt per App... Ist ein wenig wie bei Computern, Smartphones etc. taugen irgendwann als Briefbeschwerer.
Ich habe mich für ein Lagerfahrzeug entschieden und bin nach 30km liegengeblieben. Antriebsstrang und Hochvoltbatterie sind wohl defekt.
Ich habe mir ein Lagerfahrzeug ausgesucht. Frühjahr 2022 gebaut und ich habe es im September 2022 das erste Mal zugelassen.
Software usw. kein Problem. Reifen hatten Standplatten. Jetzt 40TKm...
Leasing noch bis 2026.
Ich würde mir jetzt ein aktuelleres Modell aus Ende 2023 (Baujahr!) suchen, wenn es preislich passt. Jedes Auto wird mit zahlreichen Änderungen während der Produktion verbessert. Das geschieht wöchentlich. Und wenn es nur irgend ein kleines Teil ist. Dadurch wird /wurde auch das Knarzen deutlich vermindert. Dazu noch der große Bildschirm (Widescreen). Manchmal wird jedoch auch was eingespart -)
Software Updates sind alle aufgespielt worden. Ob ich jetzt noch irgendwelche Sounds abspielen kann, welche wohl OTA kommen sollen, interessiert mich nicht. KI Funktion klappt wunderbar und hat auch mehr mit dem Backend von Mercedes zu tun.
Antriebsstrang ist wohl bei den 450er ein Thema, jedoch alles mit Garantie abgedeckt...
Auch an den Mopf denken, der bald kommt ... Evtl. jetzt erst ein Leasing für zwei Jahre und dann den Mopf (kaufen)?
Zitat:
@PeterHB70 schrieb am 9. Januar 2025 um 07:37:36 Uhr:
Ich habe mir ein Lagerfahrzeug ausgesucht. Frühjahr 2022 gebaut und ich habe es im September 2022 das erste Mal zugelassen.
Software usw. kein Problem. Reifen hatten Standplatten. Jetzt 40TKm...
Leasing noch bis 2026.Ich würde mir jetzt ein aktuelleres Modell aus Ende 2023 (Baujahr!) suchen, wenn es preislich passt. Jedes Auto wird mit zahlreichen Änderungen während der Produktion verbessert. Das geschieht wöchentlich. Und wenn es nur irgend ein kleines Teil ist. Dadurch wird /wurde auch das Knarzen deutlich vermindert. Dazu noch der große Bildschirm (Widescreen). Manchmal wird jedoch auch was eingespart -)
Software Updates sind alle aufgespielt worden. Ob ich jetzt noch irgendwelche Sounds abspielen kann, welche wohl OTA kommen sollen, interessiert mich nicht. KI Funktion klappt wunderbar und hat auch mehr mit dem Backend von Mercedes zu tun.
Antriebsstrang ist wohl bei den 450er ein Thema, jedoch alles mit Garantie abgedeckt...
Auch an den Mopf denken, der bald kommt ... Evtl. jetzt erst ein Leasing für zwei Jahre und dann den Mopf (kaufen)?
In drei Jahren Leasing kostet das Auto soviel wie der Kaufpreis einen "Neuen Stern", mit letzterem hat man zudem keine Sorgen wegen Rückgabe, Kilometerbegrenzung etc.
Damals brauchte ich einen Wagen, um den Abo EQC zu ersetzen.
Das Leasingangebot war sehr gut. Wertverlust ist größer als Leasing... bei einem Neuwagen.
Aber das war nicht deine ursprüngliche Frage.
Zitat:
Reifen hatten Standplatten.
Hast du das direkt bei der Abholung festgestellt oder hat sich das erst später bemerkbar gemacht?
Zitat:
@Feuerwehrmann001 schrieb am 9. Januar 2025 um 08:48:03 Uhr:
In drei Jahren Leasing kostet das Auto soviel wie der Kaufpreis einen "Neuen Stern", mit letzterem hat man zudem keine Sorgen wegen Rückgabe, Kilometerbegrenzung etc.
Wie kommst du denn auf diese schräge Rechnung?
Gerade beim Leasing gibt es keine Sorgen mit der Rückgabe (ausgehend von einem gepflegten Fahrzeug), das Risiko hat eher die Bank, wenn der Marktpreis am Ende des Leasings nicht mehr passt. Der Kunde stellt den Wagen dem Händler hin und ist fein raus. Eine Kilometerbegrenzung gibt es auch nicht - die Mehrkilometer werden einfach nachgezahlt. Kein Problem.
Das viel größere Risiko beim aktuellen Markt ist definitiv der Kauf: die technische Entwicklung ist aktuell rasend schnell - in drei Jahren sind heute E-Autos in weiten Teilen schon wieder überholt und dann werd so ein gekauftes Ding mal zu einem vernünftigen Kurs los.
Zitat:
@A5-Fan schrieb am 9. Januar 2025 um 18:56:17 Uhr:
Zitat:
@Feuerwehrmann001 schrieb am 9. Januar 2025 um 08:48:03 Uhr:
In drei Jahren Leasing kostet das Auto soviel wie der Kaufpreis einen "Neuen Stern", mit letzterem hat man zudem keine Sorgen wegen Rückgabe, Kilometerbegrenzung etc.Wie kommst du denn auf diese schräge Rechnung?
Gerade beim Leasing gibt es keine Sorgen mit der Rückgabe (ausgehend von einem gepflegten Fahrzeug), das Risiko hat eher die Bank, wenn der Marktpreis am Ende des Leasings nicht mehr passt. Der Kunde stellt den Wagen dem Händler hin und ist fein raus. Eine Kilometerbegrenzung gibt es auch nicht - die Mehrkilometer werden einfach nachgezahlt. Kein Problem.Das viel größere Risiko beim aktuellen Markt ist definitiv der Kauf: die technische Entwicklung ist aktuell rasend schnell - in drei Jahren sind heute E-Autos in weiten Teilen schon wieder überholt und dann werd so ein gekauftes Ding mal zu einem vernünftigen Kurs los.
Da liegst du falsch. Kaufpreise sind grad im Keller, für 70-80.000 bekommst einen EQS 580 unter 15.000 km Laufleistung, 5 Jahre Garantie.
Leasing über 36 Monate: 30.000 Sonderzahlung und 36 mal 1000. Landest bei 66.000 Euro in 3 Jahren, hast am Ende nichts. Mehrkilometer kosten Extra. Ich hab 3 Kinder, einer ist behindert, da bleibt das Auto nicht ohne Schrammen.
Du musst also schon fast mit einem totalen Wertverlust für den gebrauchten nach 3 Jahren rechnen um da mit dem Leasing besser da zu stehen. Daran glaub ich nicht.
Auch Verbrenner sind in wenigen Jahren vollkommen überholt, sind ja auch bloss fahrende Handies.
Also ich bin jetzt zwar kein E-Auto Fahrer, bin aber erstaunt, wie wertstabil die Bösen Verbrenner doch sind. Ich hatte als Firmenwagen einen CLS 300d, im August 2019 inkl. Winterreifen und Vollausstattung waren es 82.700 Euro. Nach 5 Jahren und 110.000 km (sehr wenig, wegen Corona), wollte man noch 43.000 Euro dafür. Ich glaube, ohne es genau zu wissen, dass ein E-Auto nach 5 Jahren mit 110.000 km nicht mehr so viel wert ist. Vor allem als Lagerfahrzeug, wenn es noch 2 Jahre gestanden hat. Da weiß ich nicht, was mit den Akku ist und das wird dir auch niemand genau sagen können.
Ich zahle für mein EQE Lagerfahrzeug in 2 Jahren 21 % von Listenpreis für das Leasing. Wenn ich mir die Preise von 2 Jahre alten EQE's ansehe, liegen die 40 % unter dem Listenpreis.
Zitat:
@Feuerwehrmann001 schrieb am 9. Januar 2025 um 20:13:30 Uhr:
Da liegst du falsch. Kaufpreise sind grad im Keller, für 70-80.000 bekommst einen EQS 580 unter 15.000 km Laufleistung, 5 Jahre Garantie.
Leasing über 36 Monate: 30.000 Sonderzahlung und 36 mal 1000. Landest bei 66.000 Euro in 3 Jahren, hast am Ende nichts. Mehrkilometer kosten Extra. Ich hab 3 Kinder, einer ist behindert, da bleibt das Auto nicht ohne Schrammen.Du musst also schon fast mit einem totalen Wertverlust für den gebrauchten nach 3 Jahren rechnen um da mit dem Leasing besser da zu stehen. Daran glaub ich nicht.
Auch Verbrenner sind in wenigen Jahren vollkommen überholt, sind ja auch bloss fahrende Handies.
Wo hast du denn solche Wucherzahlen her? Das zahle ich ja in etwa für meinen nagelneuen und doppelt so teuren EQS und das bei 30T Kilometern pro Jahr.
Nie im Leben würde ich 30.000 Euro Sonderzahlung für ein 70.000 Euro Auto hinblättern.
Zitat:
Wo hast du denn solche Wucherzahlen her? Das zahle ich ja in etwa für meinen nagelneuen und doppelt so teuren EQS und das bei 30T Kilometern pro Jahr.
Nie im Leben würde ich 30.000 Euro Sonderzahlung für ein 70.000 Euro Auto hinblättern.
Ich denke mal LEASING impliziert dass es ein Neuwagen bzw. von der Halde ist und natürlich bekommst den dann nicht für 70k. Aber das sollte damit auch m.E. nicht gemeint sein. Sonst hätte er eine Gebrauchtwagenleasing gemeint und da sind die Konditionen in der Tat so grottig dass man eigentlich immer mit dem Kauf besser dasteht. 30k sind aber schon echt heftig. Meiner war von der Halde und listenpreis 126k da habe ich grad mal zehntausend anbezahlt und die Leasingraten liegen unter 900 monatlich
Zitat:
@Feuerwehrmann001 schrieb am 9. Januar 2025 um 20:13:30 Uhr:
Da liegst du falsch. Kaufpreise sind grad im Keller, für 70-80.000 bekommst einen EQS 580 unter 15.000 km Laufleistung, 5 Jahre Garantie.
Leasing über 36 Monate: 30.000 Sonderzahlung und 36 mal 1000. Landest bei 66.000 Euro in 3 JahrenDu musst also schon fast mit einem totalen Wertverlust für den gebrauchten nach 3 Jahren rechnen um da mit dem Leasing besser da zu stehen. Daran glaub ich nicht.
Auch Verbrenner sind in wenigen Jahren vollkommen überholt, sind ja auch bloss fahrende Handies.
Punkt 1: Wer least schon einen Gebrauchten wenn man den Neupreis versteuern muss - wo ist da der sinn?
Punkt 2: 30.000 Anzahlung + 1000 pro Monat? Klingt für mich nach einem schlechten Scherz
Der Vergleich macht also absolut 0,0 Sinn. Bei einem Neuwagen kommt man mit dem Leasing wie es gerade von MB subventioniert wird deutlich besser weg, andersrum macht es bei einem gebrauchten viel mehr Sinn zu kaufen.