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Ladezyklus in den ersten Minuten

Tesla
Themenstarteram 22. August 2014 um 15:00

Nach allem, was ich über das Laden von E-Fahrzeugen mit großen Lithiumakkus an Schnelladesäulen gelesen habe, scheint sich die Aufnahme der elektrischen Energie über die Zeit stark zu verlangsamen. ich stelle mir das so vor: Ein Tesla mit leerem Akku ist nach einer halben Stunde Laden am SC wieder zu 80 Prozent voll. Um ihn ganz voll zu kriegen, also die letzten 20 Prozent, braucht man zwei Stunden.

So weit, so gut.

Meine Frage ist: Ist dieser "Verlangsamungseffekt" über die gesamte Ladedauer konstant, oder wie ist das?

Ich stelle mir jetzt mal vor, ich könnte mit einem vollen Tesla-Akku 350 km weit fahren. Nach einer halben Stunde habe ich aber schon 80 Prozent, also 280 km. Wie viel habe ich dann nach fünf Minuten? Ein Sechstel von 80 Prozent, also 47 km? Oder viel mehr, weil der Ladestrom zu Anfang sehr hoch ist? Wie sind denn eure Erfahrungen bei sehr kurzen Ladestopps? Und schadet das den Batterien, wenn man statt langer Ladzyklen viele kurze macht?

 

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12 Antworten

http://www.teslamotors.com/supercharger

Hier siehst Du deine gewünschte Antwort anhand einer Kurve.

Ob es sich tatsächlich in etwa so verhält weiss ich nicht.

Ja, verhält sich so. Habe ich bei einer Testfahrt in Emsbüren getestet.

je nach supercharger...mein akku wird in der 30 min zu 85 prozent geladen. die letzte 15 prozent dauern bis 25 min. wenn ich fast leer bin dauert es bis eine stunde akku voll zu laden. in slowenien hat es nur 40 min gedauert!

wer sowieso nur 90 prozent lädt (oder 80 prozent) ist natürlich früher fertig.

bei laden von letzten 10 prozent wird der ladestrom niedriger und daher dauert am ende immer länger

Die letzten 10-20% (je nach Ladestrom) bekommt man in LiIo-Akkus nur noch langsamer voll weil der Akku dann entlang seiner Ladespannungsgrenze geladen werden muss und der Ladestrom so kontinuirlich runtergeregelt werden muss je voller die Batterie wird. Über Alterung dürfte sich die Schwelle in Anbetracht der Zellen und der verwendeten Ladeströme nur mininmal nach unten verschieben.

Da zumindest ohne nennenswerte Memoryeffekt (auch wenn leicht vorhanden) ist doch das Nutzfenster 20%-75% der Akkus sowieso am sinnvollsten.

Ist ja nun eh selten dass man die letzten 20% tatsächlich dringend braucht - zur Not bezahlt man halt ein paar Rappen/Cent/Glasperlen am Zielort an einer Nicht Tesla Schnell-Ladestation, meist hält man sich ja dort eh länger auf, so dass man die "fehlenden" 20% einigermassen problemlos nebenher auch an einer systemfremden Station laden kann.

Das Schnelllade Netz neben den Tesla-SCs das man ja auch mit einem Tesla nutzen kann ist ja schon recht dicht, kostet halt ein wenig, ist auch langsamer und vielleicht auch irgendwann zu kompliziert (oft ja zur Zeit noch kostenlos) aber dafür halt sehr verbreitet.

Von der Leistung laden die TESLA Supercharger am Ende immer noch mit viel Dampf, z.B ca. 34 kW Ladeleistung bei 90 % Akkustand. Davon können andere E-Autos nur träumen...

Dank der neuen nano flow cell, werden wir (Ich denke auch bei TESLA ) in zukunft Strom in flüssiger form Tanken, und das beliefern der Tankstellen mit "neuem" Strom (Flüssig) entfällt dank Flüssigkeitstausch.

und geladen wird das entladene Elektrolyt an der Tankstelle per Solar oder Wind.

Reichweiten dann wie beim Benziner.

Der Quant E Sportwagen ca.600 Ps hat eine Reichweite bei einer Tankfüllung von 600 Km.

Danach durch Tauschen der Flüssigkeit (Ökologisch unbedenklich) wieder 600 Km.

Also noch etwas warten und auf Lithium Basis Fahren... Geht bei TESLA ja Prima ;-)

Freuen wir uns auf eine E Zukunft ( eventuell sogar irgentwann in Deutschland)

Info: Bosch ist an nano flow cell beteidigt

Wie dumm und leichtgläubig die Menschen sind! :D

 

Zitat:

Original geschrieben von 84PS

Heute hat heise.de dem Wunderakku sowie dem Firmengründer von NanoFlowcell einen Artikel spendiert.

Interessante Auszüge:

"Hinter NanoFlowcell steht ein Musiker namens Nunzio La Vecchia. Gut, dass sich bei Google das „Recht auf Vergessen“ noch nicht flächendeckend durchgesetzt hat. So findet man manch interessante Sache in den Archiven. 2009 hat La Vecchia beispielsweise schon einmal den Quant vorgestellt, eine E-Sportlimousine, die aber von einer Solarzelle angetrieben werden sollte, die – Überraschung! – alles in den Schatten stellt, was die etablierten Forscher in jahrelanger Arbeit in ihren Labors zustande gebracht haben. Auch hier wieder: keine unabhängigen Belege, aber reichlich Tamtam und große Pläne.

Um die angebliche Super-Solarzelle wurde es seitdem ruhig, bis auf ein gerichtliches Nachspiel: [...]

Heute sind die Belege für die Existenz einer Wunder-Flowzelle kein bisschen überzeugender. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, wie bereitwillig manche Medien von einer „Sensation“ sprechen oder NanoFlowcell einen „wichtigen Vorsprung“ attestieren. Die Bereitschaft, an einen Messias statt an harte, unglamouröse Forschungsarbeit zu glauben, ist offenbar groß."

PS: Wir bei Bosch arbeiten an der Technologie, aber nicht mit den Betrügern von NanoFlowcell.

NanoFLowcell klingt zu gut und der Typ der dahinter steht, hat schon mal mit einer Firma Investoren betrogen...

Themenstarteram 24. August 2014 um 15:00

Zitat:

Original geschrieben von triple_p

http://www.teslamotors.com/supercharger

Hier siehst Du deine gewünschte Antwort anhand einer Kurve.

Ob es sich tatsächlich in etwa so verhält weiss ich nicht.

Also, wenn es sich so verhält wie in der Kurve angezeigt, dann steigt die Ladung bis zum Erreichen der 80%-Marke (laut Tesla nach 40 Minuten) mehr oder weniger linear an und flacht dann bis zum Erreichen der 100%-Marke ab. Das bedeutet: Wenn ich in 40 Minuten 80 Prozent bekomme, bekomme ich in vier Minuten acht Prozent. Und wenn eine Akkuladung 350 km bringt, dann würde das bedeuten: Pro Minute 7 km.

Praktiker vor: Kommt das so hin?

 

Wurde doch oben bestätigt durch dean7777.

Dieses Konzept von Tesla für diese Zeit ist schon phänomenal.

Realistisch sind 20- 30 Min da man ja nicht mit leerem Akku ankommt...

Hier ist eine ganze Superchargerladung auf YouTube, leider nur der 60 kWh Akku der lädt langsamer...

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