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Lada Niva Motor starten

Themenstarteram 26. Oktober 2015 um 18:18

Hallo,

gab es einen Lada Niva den man mit einer Kurbel starten konnte ?

Es geht um eine Wette.

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13 Antworten

Einige Ladas hatten ein Loch in der Alustoßstange. Als Zubehör gab es eine Kurbel, die einen Freilauf hatten. Die waren in so wie ein Z gebogen, in das Gegenstück der Kurbelwelle gesteckt wurden. Brauchst Du als MB Fahrer nicht zu lachen , gab mal bei der BW MB oder MAN Lastwagen, die man ankurbeln mußte.

th

am 1. November 2015 um 12:44

Nach meinen Wissen konnte man den Lada damit nicht starten.Dieses besagte Loch in der,übrigens aus Eisen,Stoßstange diente zum einstellen der Ventile.

Gruss.

Als es noch keine Elektrischen Anlasser gab, mußte man sogar kurbeln. (da sieht man mal wie gut wir das heute haben) Zum Ventile einstellen hatten wir die Kurbel beim BW Laster zweckentfremdet, so daß man den Motor vor und zurückdrehen konnte, um die Ventile einzustellen. Einmal hat einer auf das Starterknöpchen gedrückt, die Kurbel fuchtelte da wie ein Propeller rum....

Bei Lada, R4 oder der 2 CV Ente gab es die Kurbeln. Auch bei Notstromaggregaten oder Feuerlöschpumpen mit VW Käfer Industriemotoren mußte man fleißig ankurbeln.

th

Anlasserkurbel
Man-fahrschul-lkw

Bei so einem kleinen 1600 Motörchen kein Problem. Beim 8 ltr Diesel Vielstoffmotor muß man wohl doch ein Brötchen mehr Frühstücken. Haben wir aus Jux und Dollerei mal versucht, auch zum Laufen bekommen.

HALLO. ..ja das hatten die Nivas früher gehabt. .die Kurbel war im sehr umfangreichen Bordwerkzeug mit dabei. ...mit viel Quälerei konnte man ihn auch starten, allerdings war die gar nicht dafür gedacht. ... ( im Notfall natürlich auch ) der eigentliche Sinn war aber das die Russen das Auto bei extremen Minusgraden vor dem starten den Motor 2 bis 3 mal durchdrehen konnte um dem Anlasser die Arbeit anschließend zu erleichtern. ....lg Michael

Am 2101 war die Stahlstoßstange auch mit Loch versehen und man konnte das Auto durchaus mit der Kurbel starten.Vorher betätigte man den Hebel an der Membranbenzinpumpe bis er spürbar fest war.Beim drehen der Kurbel musste der Daumen immer außerhalb liegen und die Kurbel nicht umfassen.Falls der Motor rückwärts zurückschlug und der Auswurfmechanismus deshalb nicht wirkte konnte man sich verletzen.

Bedingung das der Startvorgang funktionierte war eine Mindestspannung an der Batterie für die Zündspule.

Einen Freilauf gab es jedenfalls nicht, das Teil in welches die Kurbel eingriff nennt sich Anlass,Andrehklaue und stellt nur eine Mutter mit spiralförmiger Nut auf der Kurbelwelle dar.

Eine weitere sinnvolle Einrichtung war das kleine Eimstellrädcher am Zündverteiler.Damit konnte man mit ein wenig Sachverstand den Zündzeitpunkt an die Krafzstoffqualität anpassen.

-schlechte Qualität verdrehen in Minusrichtung

-0 Markierung normal Grundeinstellung

-guter Sprit,besser als Grundeinstelllung viel Frühzündung

Screenshot-2015-12-21-20-14-11

Zurückdrehen ist mit der Kurbel nicht möglich und auch nicht ratsam, da somit der Kettenspanner überlastet würde (Druckfeder) und die Kette überspringen könnte.

Das sollte man keinem Motor zumuten,es sei denn der Hersteller verlangt es ausdrücklich.

Bsp.bei verschiedenen Hondamotoren wird aus der Grundstellung heraus zum Spannen des Zahnriemens einmalig 3 Zähne an der Nockenwelle entgegen der Drehrichtung verdreht.

Dem konnte das zurückdrehen auch nichts ausmachen. Der hatte ein Kettenspanner, der durch lösen einer Kontermutter/Schraube, von einer Feder gedrückt, das entstandene Spiel der Kette ausglich. Dann wurde die Schraube wieder festgezogen, und hielt bis zum nächsten rasseln der Kette 30 - 40.000. (Schwach erinner, daß es so gemacht wird :confused:)

Bei Hydraulischen Spannern könnte die Kette überspringen, da nur ein geringer Federdruck.

Trotzdem, um ein Motor anzukurbeln, muß man gut gefrühstückt haben. Da ist man mit Anschieben im 2. Gang wohl besser bedient.

th

20-kettenspanner

Die originale Hutmutter am Spanner glaube SW13 wurde gelöst in Nullstellung des Motors und von Hand auf Druck gehalten.Dabei wurde der Motor zwei Runden durchgedreht bis die Motormarken wieder stimmten. Jetzt konnte die Hutmutter wieder angezogen werden.

Empfohlen wurde das aller 10 Tkm.

Das war auch bitter nötig, da die Qualität der Ketten legendär schlecht war.Bei der Demontage eines ungepflegtem Motors,Zylinderkopfdichtung fand ich einmal einen abgetrennten Spannerschuh vor.Von Nachstellen wusste der Besitzer nichts.

Auch die Nockenwellen waren nicht sehr haltbar, sodaß mangels Neuteilen in einer großen Firma meiner Heimat die Dinger regeneriert wurden.(Runterschleifen,Aufschweissen,Schleifen)Leider mit mäßigem Erfolg.Ebenso wurden Versuche in der DDR gemacht Ölfilter(Mangelware) zu spülen.

Angedreht habe ich als Jugendlicher den 2101ohne Probleme solange alles stimmt.

Das nachspannen der Kette stand auch in dem dicken Wälzer namens Bedienungsanleitung (Wie die Reparaturhandbücher "Jetzt mache ich mir es selbst"). Genauso wie man Unterbrecherkontakte wechselt und Zündung einstellt. In der reichhaltig bestückten "Werkzeug" Rolle war eine Fühlerlehre mit Kontaktfeile, und die berüchtigte Andrehkurbel.

th

Als technische Unterlage hatte ich ein dickes Buch in russischer Sprache zur Verfügung.Darin war wirklich alles ersichtlich,farbiger Öl,Wasserkreislauf,Stromlaufpläne,praktisch jede Schraube,Getriebe.

Leider blieb das mehrere Kilogramm schwere Buch einmal auf dem Dach des Autos nach einer Reperatur liegen.

Im Rückspiegel wunderte ich mich noch über so viel Papier auf der Strasse.

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