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Lackierung an der vorderen Stoßstange abgesplittert - Kosten?

Themenstarteram 4. Januar 2017 um 23:06

Auf dem Foto ist der Schaden weitaus deutlicher als normalerweise in echt zu sehen. Das liegt am Blitzlicht der Kamera. Größenmäßig ist der Schaden etwa daumengroß. Die Lackierung ist dunkelblau. Der Lack ist sozusagen abgesplittert und es muss bestimmt gespachtelt und verschliffen werden. Kann jemand abschätzen wie hoch die Kosten ausfallen dürften?

Das Auto hat rund 90 000 Kilometer und siebeneinhalb Jahre runter. Ist schätzungsweise noch 3000 € wert und ich möchte den Wagen (wahrscheinlich) verkaufen. Ich frage mich daher, ob sich das überhaupt noch rechnet?

Stossstange-schaden
Beste Antwort im Thema

Zitat:

@bugmn schrieb am 11. Januar 2017 um 19:47:43 Uhr:

800 € (nach @jupdida) sollen die Beseitigung des Schadens und/oder die Lackpflege ausmachen. Hingegen stellen 3000 € (nach @carkosmetik) zwei Monatsgehälter dar. Also grob überschlagen müsste jemand eine Woche oder mehrere Tage in den Lack investieren. (Alles klar!) So weit es nicht erkenntlich gewesen ist: Ich möchte keinen 911er Porsche für 80 000 € verkaufen. Auch geht es nicht um ein Fahrzeug, welches auf Messen präsentiert werden soll. Wenn ich vielleicht noch einen Steinschlag an der Frontscheibe und Rostfleck am Unterboden finde, dann muss ich das Auto wohl verschenken und obendrein 300 € dem 'Käufer' in die Hand geben.

Danke für die vernünftigen Antworten. Weitere Fragen habe ich keine mehr.

verdreh bitte nicht das gesagte!

ich habe nicht und/oder gesagt, sondern eine Zahl + die für mich geltenden Abstriche an deiner Einschätzung genannt.

Wenns dich interessiert:

für die Lackierung der Front schätze ich 400€

für die beseitigung der Kratzer+Steinschläge (austupfen+Schleifen) 150€

anschliessende Politur für den Lack 200€

und für meinen Aufwand (machen lassen, bringen/holen, Tage ohne den wagen etc) 50€

da ist nix übertrieben drann, wenn der Wagen gepflegt daherkommt gerne auch 3500€ geben, aber in dem Zustand wie auf dem Bild 1 verhunzt eben die genannten Abzüge!

daher gibts ja am Markt auch die sogenannte Preisspanne und nicht nur einen Festpreis!

Das hat dann jeder nichtpfleger bzw. Pfleger eben selbst in der Hand!

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Die Preise für sowas sind Regional stark unterschiedlich, am besten bei einigen Lackierbetrieben samt Auto vorstellig werden und Angebote einholen.

Der Schaden muss auf jedenfall Lackiert werden,wie jupdida bereits richtig schrieb,kann dir ein Lackierer vor Ort genaues dazu sagen.Mit der Behebung des Schadens ist es aber lange nicht getan,der Lackierer wird auf Grund des eher sehr desolaten Pflegezustand des restlichen Lackes,denke sehr großflächig Lackieren/müssen/wollen,dann wird aus einer kleinen Baustelle ganz schnell eine große.

Dein Lack sieht allerübels aus,und das ist nicht auf den Schaden bezogen.

Lass es so wie es ist,versuch wenn du sagst der ist nur noch 3000,-€ wert deine 2-bis 2 1/2 beim Verkauf zu bekommen,alles was du noch in den Kaputten Lack inverstierst bekommst du beim Verkauf nicht bezahlt.

@TE

Um mal überhaupt eine grobe Summe zu nennen, rechne mit ~500-800€+, je nach dem ob beilackiert werden muss, und/oder der restliche Lack aufgearbeitet werden muss, um die Unterschiede möglichst klein zu halten.

Ansonsten wie schon von @carkosmetik angedeutet, so verkaufen wie er ist, und mit dem "Verlust" durch den Schaden leben.

Themenstarteram 8. Januar 2017 um 23:30

@carkosmetik - Woran machst du einen desolaten Zustand fest? Das Auto hat eine (tief)dunkelblaue Lackierung. Sicherlich nur die Reinigung in einer Waschstraße bekommen. Aber ich würde für einen möglichen Verkauf keine finanziellen Abstriche wegen des Lacks ansetzen. Ich denke für 90 tkm schaut der Wagen eigentlich in Ordnung aus. Nicht? (Hab mal noch ein Foto angehängt.)

@Nebiru666 - Danke für deine Einschätzung. Auf dem Lack fällt der Schaden kaum auf. Mit 500 € und mehr lohnt das in Anbetracht des Gesamtwerts nicht.

Gp77

Zitat:

@bugmn schrieb am 8. Januar 2017 um 23:30:26 Uhr:

@carkosmetik - Woran machst du einen desolaten Zustand fest? Das Auto hat eine (tief)dunkelblaue Lackierung. Sicherlich nur die Reinigung in einer Waschstraße bekommen. Aber ich würde für einen möglichen Verkauf keine finanziellen Abstriche wegen des Lacks ansetzen. Ich denke für 90 tkm schaut der Wagen eigentlich in Ordnung aus. Nicht? (Hab mal noch ein Foto angehängt.)

muss hier carkosmetik recht geben mit dem was er geschrieben hat. Auf dem Bild sieht man sehr gut den Zustand vom Lack und wenn der z.B. richtig aufpoliert ist, dann könnte der Verkaufspreis sogar noch nach oben gehen...;)

Und wegen deiner Frage nach dem finaziellen Abstrich beim Verkauf, den wirst du hinnehmen müssen, den das sieht jeder sofort das der Lack matte Stellen hat und das Blau nicht mehr richtig seine Tiefe aufweist.

Zitat:

@cleanfreak1 schrieb am 9. Januar 2017 um 05:18:11 Uhr:

Zitat:

@bugmn schrieb am 8. Januar 2017 um 23:30:26 Uhr:

@carkosmetik - Woran machst du einen desolaten Zustand fest? Das Auto hat eine (tief)dunkelblaue Lackierung. Sicherlich nur die Reinigung in einer Waschstraße bekommen. Aber ich würde für einen möglichen Verkauf keine finanziellen Abstriche wegen des Lacks ansetzen. Ich denke für 90 tkm schaut der Wagen eigentlich in Ordnung aus. Nicht? (Hab mal noch ein Foto angehängt.)

muss hier carkosmetik recht geben mit dem was er geschrieben hat. Auf dem Bild sieht man sehr gut den Zustand vom Lack und wenn der z.B. richtig aufpoliert ist, dann könnte der Verkaufspreis sogar noch nach oben gehen...;)

Und wegen deiner Frage nach dem finaziellen Abstrich beim Verkauf, den wirst du hinnehmen müssen, den das sieht jeder sofort das der Lack matte Stellen hat und das Blau nicht mehr richtig seine Tiefe aufweist.

Danke @cleanfreak 1,genau so ist es.

@TE Eine Lackpflege (Aufbereitung) ist nach den Lackierarbeiten ein muss,der Unterschied wäre einfach zu groß.

Wie cleanfreak 1 schon richtig schrieb,wäre sogar eine Wertsteigerung möglich,nur verursacht eine Lack Aufbereitung nun mal zusätzliche Kosten.

Zitat:

@bugmn schrieb am 8. Januar 2017 um 23:30:26 Uhr:

@carkosmetik - Woran machst du einen desolaten Zustand fest?

also da muß ich meinen Vorrednern vollkommen Recht geben.

Der Lack ist auf deinem ersten Bild voller Swirls, dazu eine Menge Steinschläge, die abgeplatzten Stellen, und der Bereich darum sieht aus als ob mit einem Küchenschwamm und der kratzigen Seite der Lack "geschruppt" worden währe.

Bei einem Kauf würde ich fürs Lackieren und die Aufbereitung des restlichen Lackes ca 800€ von deiner Preisvorstellung abziehen, oder es sein lassen!

Hi,

ich denke man muss da etwas relativieren. Klar die Pflege Profis und Lack Fetischisten ;) ist der Wagen total fertig. Wenn man sich intensiv damit beschäftigt verschiebt sich das eigene Weltbild schon ein bisschen.

Aber bei 3000€ Restwert fast 1/3 wegen des schlechten Lacks abzuziehen ist schon extrem übertrieben.

Die meisten Gebrauchtwagenkäufer in der Preisklasse sind froh wenn der Wagen technisch halbwegs gut da steht die Optik spielt da eine eher untergeordnete Rolle.

Und viele Macken und Lackmängel fallen dem 0815 Käufer gar nicht auf.

Auto ordentlich waschen und vielleicht auch mal etwas polieren und wachsen(damit meine ich ein Kurzprogramm von 1-2h) und der Wagen steht, bis auf den offensichtlichen Mangel Stoßfänger, für 70% aller potentiellen Käufer Top da.

Gruß tobias

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 10. Januar 2017 um 15:09:04 Uhr:

Hi,

ich denke man muss da etwas relativieren. Klar die Pflege Profis und Lack Fetischisten ;) ist der Wagen total fertig. Wenn man sich intensiv damit beschäftigt verschiebt sich das eigene Weltbild schon ein bisschen.

Aber bei 3000€ Restwert fast 1/3 wegen des schlechten Lacks abzuziehen ist schon extrem übertrieben.

Die meisten Gebrauchtwagenkäufer in der Preisklasse sind froh wenn der Wagen technisch halbwegs gut da steht die Optik spielt da eine eher untergeordnete Rolle.

Und viele Macken und Lackmängel fallen dem 0815 Käufer gar nicht auf.

Auto ordentlich waschen und vielleicht auch mal etwas polieren und wachsen(damit meine ich ein Kurzprogramm von 1-2h) und der Wagen steht, bis auf den offensichtlichen Mangel Stoßfänger, für 70% aller potentiellen Käufer Top da.

Gruß tobias

1-2 Std.Kurzprogramm?, da hat wohl jemand eine völlig falsche Vorstellung von Fahrzeugpflege.

Eine Std.sind schon weg bis ich alle benötigten Utensilien am Fahrzeug hab,bleiben dann noch eine Stunde für Waschen und Polieren.

Das Fahrzeug sollte eigentlich nach der Behandlung besser ausschaun als vorher!?

Dann lieber alles so lassen wie es ist und die 0815 Käufer entscheiden lassen ob diese bereit sind 3000,-€ für das Fahrzeug zu bezahlen.

Hi,

nein ich habe keine falsche Vorstellung von Fahrzeugpflege sondern eine realistische ;)

Mir ist durchaus bewusst das eine Fahrzeugaufbereitung nach Pflegeforumstandard locker 2 Tage dauert und auch das "normale" Pflegeprogramm gerne mal 8h wertvolle Wochenendzeit kostet.

Aber das ist eben nicht der Standard in der Bevölkerung. Da wird,wenn überhaupt, einmal die Woche durch die Waschanlage gefahren und die Kiste hinterher ausgesaugt. Und wenn man seinem Wagen mal was richtig gutes tun will wird einmal schnell mit Politur oder Wachs vom Discounter drüber gegangen.

Das sich einem Hobby oder Profipfleger dabei der Magen rumdreht ist mir durchaus bewusst. Aber so läuft es in der Praxis eben überwiegend ab. Und da es der 0815 Autofahrer eben nicht anders kennt wird ein auf diese Art und Weise behandeltes (misshandeltes) Fahrzeug eben durchaus als sauber und gepflegt interpretiert.

Der Unterschied fällt den meisten wenn überhaupt nur auf wen ein wirklich hochwertig gepflegtes Fahrzeug direkt nebendran steht. Wer das ganze als Beruf oder Hobby ausübt hat da einen ganz anderen Blick drauf.

Gruß Tobias

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 10. Januar 2017 um 21:26:04 Uhr:

Hi,

nein ich habe keine falsche Vorstellung von Fahrzeugpflege sondern eine realistische ;)

Mir ist durchaus bewusst das eine Fahrzeugaufbereitung nach Pflegeforumstandard locker 2 Tage dauert und auch das "normale" Pflegeprogramm gerne mal 8h wertvolle Wochenendzeit kostet.

Aber das ist eben nicht der Standard in der Bevölkerung. Da wird,wenn überhaupt, einmal die Woche durch die Waschanlage gefahren und die Kiste hinterher ausgesaugt. Und wenn man seinem Wagen mal was richtig gutes tun will wird einmal schnell mit Politur oder Wachs vom Discounter drüber gegangen.

Das sich einem Hobby oder Profipfleger dabei der Magen rumdreht ist mir durchaus bewusst. Aber so läuft es in der Praxis eben überwiegend ab. Und da es der 0815 Autofahrer eben nicht anders kennt wird ein auf diese Art und Weise behandeltes (misshandeltes) Fahrzeug eben durchaus als sauber und gepflegt interpretiert.

Der Unterschied fällt den meisten wenn überhaupt nur auf wen ein wirklich hochwertig gepflegtes Fahrzeug direkt nebendran steht. Wer das ganze als Beruf oder Hobby ausübt hat da einen ganz anderen Blick drauf.

Gruß Tobias

Ich denke schon das jeder auch Otto Normalverbraucher den Unterschied zwischen einem "sauberen" und einem "gepflegten" Fahrzeug unterscheiden kann.

Wenn ich ein gebracht Fahrzeug für 1000-1500,-€ erwerbe kann man durchaus auch erwarten das es "zumindest sauber ist",1000-1500,-€ ist für sehr viele ein Monatseinkommen, da kann man schon etwas erwarten,muss ich jedoch 2 Monatsgehälter aufbringen sollte das Fahrzeug schon gepflegt sein.

Was den Blickwinkel angeht,da Stimme ich dir zu.

Viele kennen nicht den Unterschied zwischen "Sauber" und "Gepflegt".

Ein Ungepflegtes Fahrzeug kann sauber sein bis in den letzten Winkel,es ist und bleibt ungepflegt,im Umkehrschluss kann ein gepflegtes Fahrzeug durch aus auch mal schmutzig sein,es ist immer noch gepflegt.

Ich verstehe durchaus was du sagen willst,nur hier ist der Preis entscheidend,um diesen geht es und da kann man für 3000,-€ mehr Pflege verlangen/erwarten.

Da sollte der TE entweder noch etwas Geld in die Hand nehmen und für 3000,-€ ein gepflegtes Fahrzeug anbieten oder darauf warten das 0815 normalo mit einem Gelben Armband mit min.2 Punkten kommt und 3000,-€ bereit ist zu bezahlen.

Hi,

zweifellos macht es immer Sinn seinen Wagen vor einem Verkauf etwas aufzuhübschen.

Aber bei einem Gebrauchtwagen in der Preisklasse macht es keinen Sinn da hunderte von € zu investieren wenn man es nicht selbst machen kann. Bringt ja auch nix da 300-400€ zu investieren um hinterher 200€ mehr zu bekommen.

Mit 50€ und etwas Mühe kann man aber schon viel erreichen so das zumindest Otto Normalo (auch ohne gelbe Armbinde) den Wagen als sauber empfindet,auch wenn der Profi sich immer noch mit grausen abwenden würde.

Gruß Tobias

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 11. Januar 2017 um 09:11:28 Uhr:

Hi,

zweifellos macht es immer Sinn seinen Wagen vor einem Verkauf etwas aufzuhübschen.

Aber bei einem Gebrauchtwagen in der Preisklasse macht es keinen Sinn da hunderte von € zu investieren wenn man es nicht selbst machen kann. Bringt ja auch nix da 300-400€ zu investieren um hinterher 200€ mehr zu bekommen.

Mit 50€ und etwas Mühe kann man aber schon viel erreichen so das zumindest Otto Normalo (auch ohne gelbe Armbinde) den Wagen als sauber empfindet,auch wenn der Profi sich immer noch mit grausen abwenden würde.

Gruß Tobias

Stell dir vor du lernst abends eine Hübsche (geschminkte) Frau kennen,am nächsten morgen siehst du diese ungeschminkt und dich trifft der Schlag. Es wäre zumindest ehrlich alles so zu belassen und dem Kaufinteressenten einen Anreiz zu geben es selber oder vielleicht selber machen zu lassen.

Kann mir sehr gut vorstellen das Ottonormalo mit 50,-€,bei der Lackfarbe den Zustand nur noch verschlimmern würde.

In letzter Zeit höre ich immer wieder von meinen Kunden" und wie lange hält die Lackaufbereitung"?

Wie lange hält ein mechanischer Bearbeitungsprozess (Polieren/Schleifen)?,leider auch oftmals von Aufbereiter die es beruflich machen angeboten,das drauf schmieren und rumgeschmiere auf dem Lack.Klare Antwort, 2 Regen,3 Fahrzeugwäschen.Wie ich sehe ist dir diese Methode (Aufhübschen) auch nicht fremd.

In meinen Augen ist das Betrug,und dann im Kaufvertrag schreiben"gekauft wie gesehen",wenn es nach 2 Fahrzeugwäschen

nicht mehr so aus schaut wie gesehen ist es doch Betrug oder?!

Ich muss hier Tobias beipflichten.

Bei einem Auto in der Preisklasse ist es m.E. wirtschaftlich einfach nicht sinnvoll eine echte Aufbereitung durchführen zu lassen um möglichst wieder einen Neuwagenzustand zu erreichen. Das bekommt man später beim Kaufpreis einfach nicht wieder raus. Und auch ein Abzug von fast einem 1/3 des Kaufpreises halte ich hier in dieser Preis- und auch Käuferklasse für an der Reailität vorbei.

Ich habe in meinem Leben schon recht viele Fahrzeuge allen Preislagen für mich und meinen Bekanntenkreis ge- und verkauft. Meiner Erfahrung nach ist es schon sinnvoll ein Auto für den Verkauf etwas "aufzuhübschen". Dazu gehört für mich den Wagen wirklich ordentlich innen und außen sauber zu machen. Wäre dieser Punto mein Auto und es würde um mein Geld gehen, dann würde ich schon einen halben Samstag investieren. Ich habe auch alle Mittel und Maschinen und würde schnell mit der Poliermaschine drüberbügeln um den gröbsten Grauschleier zu entfernen und die schlimmsten Kratzer an der Stoßstange zu beseitigen.

Ein gepflegteres Auto verkauft sich an Privat auch einfach leichter. Ich bin wirklich erstaunt was ich mir schon für Angebote von Privat angesehen habe. Da lag die Colaflasche und alte Essensreste hinter und auf den Sitzen, der Aschenbecher quoll über etc. Wenn man sich als Kunde hier nen paar Autos angesehen hat, dann fällt die Entscheidung bei einem scheinbar gepflegten zuzugreifen einfach leichter.

Aber mehr als eben einen halben Samstag würde ich hier auch nicht investieren, da dies dann m.E. vergebene Lebensmüh wäre.

Das eine wirkliche Aufbereitung wirtschaftlich selten sinnvoll ist, wird auch klar wenn man über die Halde der Gebrauchtwagenhändler geht. Es spielt dabei keine Rolle ob Fähnchen- oder Markenhändler, aber die dort angepriesen Fahrzeuge sind zwar sauber aber nach der Definition von uns "Nerds" in der Regel weit von "gepfelgt" entfernt. Würde sich ein Mehr im Zustand hier wirklich wirtschaftlich auszahlen, dann würden die Profis die Fahrzeuge anders anbieten.

Mit Betrug hat das m.E. auch überhaupt nichts zu tun wenn man sein Fahrzeug möglichst hübsch anbietet. Wer ein gebrauchtes Auto kauft, der muss einfach davon ausgehen, dass der Wagen nicht nur billiger als ein Neuwagen ist, sondern der gesunde Menschenverstand sollte einem schon sagen, dass der echte Zustand wahrscheinlich auch ein anderer ist.

Kratzer im Lack sind bei Autos in dieser Preisklasse sicher noch das geringste Übel welches einem Käufer passieren kann...

EDIT: Für den TE. Die Stelle an der Stoßstange würde ich jetzt erst mal so lassen und abwarten was die Interessenten beim Verkauf dazu sagen. Wenn dies wirklich ein Problem sein sollte, dann kann man sich immer noch überlegen ob man das etwas hübscher machen lassen soll oder im Preis nachgibt.

Ansonsten würde ich mir an einem wärmeren Tag etwas Zeit nehmen und das Auto Innen und Außen wirklich gründlich reinigen.

Man kann auch bei einem örtlichen "Aufbereiter" vorbeifahren und so eine klassische "Gebrauchtwagenaufbereitung" machen lassen. 1x für 150€ fix drüberbügeln und das Auto steht für den Normalkäufer m.E. ausreichend gut dar, wenn man sich die Arbeit nicht selber machen will, bzw. es sich nicht zutraut. Aber viel mehr lohnt hier m.E. nicht...

 

 

 

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