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Kurz nach Verkauf verunfallt. Käufer macht Vorwurf wegen Vorschäden an repariertem Unfallschaden.

Themenstarteram 6. Oktober 2020 um 18:34

Hallo zusammen.

CLK W208:

Ich hatte das Auto gekauft mit einem repariertem Unfallschaden vorne, in gutem Zustand vom Lack/Innenraum. Angemeldet hatte ich ihn nicht! Er stand lediglich auf einem Stellplatz. km hatte er so zwischen 150-160tkm. Habe das Auto Privat an Privat verkauft, mit einem Kaufvertrag wurde alles festgehalten, auch das er keinen Schaden in meinem Besitz erlitt. Den reparierten Unfall hat er auch selber vor Ort gesehen, alles gut soweit.

Auto verkauft, er kam 1 Woche später mit Kennzeichen und fuhr Heim... dann 30 min später - Unfall (Nicht seine Schuld gewesen)

Nun kommt er und meint das die Versicherung den Schaden auf 43.000€ beziffert, und Restwert 10€, und das er ja kein Geld von der Versicherung kriegen wird weil das Auto ja schonmal einen Unfall hatte (was er wusste) und wollte mich vorab fragen ob wir uns einigen können auf einen Betrag, sonst müsse er zum RA mit dem Kaufvertrag und da würde ich ja mit in das ganze gezogen werden.

Er sagte mir dann noch das 2 Gutachter das Auto begutachtet haben, das das Auto ringsrum Nachlackiert worden ist (Welch Überraschung bei der Baureihe) und anscheinend Vorschäden/Unfallschäden hatte aufgrund des vielen Spachtels an manchen Stellen... Weil ja 500µm Lackdichte gemessen worden sind an paar stellen, Radlauf usw.

Habe das Auto mit bestem willen verkauft, alles gesagt was ich wusste. Was in den Vorbesitzen passiert ist kann mir doch nicht nachgetragen werden oder?

War ein ADAC Kaufvertrag in dem auch die Sachmängelhaftung ausgeschlossen wurde

 

 

Beste Antwort im Thema

du bist aber nicht zufällig Autohändler und hast versucht das Fahrzeug unter Umgehung der Sachmängelhaftung so unter der Hand zu verkaufen?

Nein ganz sicher bist du das nicht, wie kann ich nur im entferntesten sowas schlimmes unterstellen......

 

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Zitat:

@nolzad schrieb am 6. Oktober 2020 um 18:34:16 Uhr:

 

Nun kommt er und meint das die Versicherung den Schaden auf 43.000€ beziffert, und Restwert 10€,

Da ist wohl auch eine Null zuviel, oder was ist an einem 20 Jahre alten Benz so wertvoll.

Themenstarteram 6. Oktober 2020 um 21:03

Zitat:

@Siggi1803 schrieb am 6. Oktober 2020 um 21:01:14 Uhr:

Zitat:

@nolzad schrieb am 6. Oktober 2020 um 18:34:16 Uhr:

 

Nun kommt er und meint das die Versicherung den Schaden auf 43.000€ beziffert, und Restwert 10€,

Da ist wohl auch eine Null zuviel, oder was ist an einem 20 Jahre alten Benz so wertvoll.

Nein. 43tausend. Der Unfall hat alles kaputt gemacht

War auf der Autobahn der Unfall.

Das Rad sitzt in der Beifahrertüre... da kann man sich ein Bild vom schaden machen.

...man müßte 43.000,-€ aufwenden bzw. an Reparaturen investieren um das Fahrzeug wieder in einen verkehrstüchtigen Zustand zu bringen... und der Restwert des Schrotthaufens sind 10,-€ also quasi wertlos.

Ein mehr als eindeutiger wirtschaftlicher Totalschaden.

Siggi, solche Summen kommen zusammen, wenn man aus Vollschrott wieder fast wie neu machen möchte :)

Ich verstehe nicht, was der Käufer eigentlich vom TE will, bzw. was er ihm ggf. vorwirft.

Die Versicherung des Unfallverursachers wird den Wiederbeschaffungswert zahlen und der sollte im Gutachten stehen.

Wäre höchstens noch interessant zu erfahren, zu welchem Preis der TE das Fahrzeug verkauft hat und wie hoch der Wiederbeschaffungswert lt. Schadengutachten ist.

Oetteken, beim WBV ist es schon interessant, ob nur ein Schaden vorne (im Kaufvertrag dokumentiert) vorhanden war oder ob die ganze Kiste vorher schon runderneuert war.

Das stimmt, aber ein Privatverkäufer muss nur Unfallschäden angeben, die ihm bekannt sind.

Er muss also, im Unterschied zu einem gewerblichen Verkäufer, keine Fahrzeuguntersuchung durchführen, um verborgene Unfallschäden aufzudecken.

Daher kam es ja zu der ersten Antwort im Thread :)

@Oetteken Habe den TE bereits 2x gefragt gehabt, wie hoch der Kaufpreis war....; wird bewusst ignoriert...

Der Restwert i.H.v. 10€ ist ja sicherlich nach dem Unfall...(oder?)

Wenn der Käufer jetzt wenig bis sehr wenig gezahlt hat, kann er sich doch ggfs. (je nach Gutachen) "freuen"...

Ein Restwert von 10 Euro (ca. 1 Kiste günstiges Bier) deutet auf kompletten Vollschrott hin

Zitat:

@NDLimit schrieb am 6. Oktober 2020 um 21:09:37 Uhr:

Siggi, solche Summen kommen zusammen, wenn man aus Vollschrott wieder fast wie neu machen möchte :)

Das ist mir schon klar.

Was ich nicht verstehe, daß sich zwei Gutachter diese Mühe machen.

Die sehen doch auch, bei einem Restwert von 10 Euro, daß die Möhre äh der Benz 20 Jahre auf dem Buckel hat mit einem Wiederbeschaffungswert von + - 5.000 Euro wenn es hoch kommt.

Oder wird ein Gutachter nach der Wiederherstellungssumme vergütet?

Ich glaub den Satz vom TE solltet ihr noch mal lesen:

"Nun kommt er und meint das die Versicherung den Schaden auf 43.000€ beziffert, und Restwert 10€, und das er ja kein Geld von der Versicherung kriegen wird weil das Auto ja schonmal einen Unfall hatte"

Streicht eine Null und die Werte könnten passen.

Auch das es nix von der Versicherung geben könnte wenn nicht nachgewiesen wurde das das FZG korrekt repariert wurde. Da gab es doch schon öfter mal was in der Richtung.

Auch könnte das nach Vers-Betrug riechen und deshalb hat die Vers. vorbehalte.

Mir kommt das im Moment alles mehr als ungereimt vor.

Zitat:

@Siggi1803 schrieb am 6. Oktober 2020 um 21:49:11 Uhr:

Zitat:

@NDLimit schrieb am 6. Oktober 2020 um 21:09:37 Uhr:

Siggi, solche Summen kommen zusammen, wenn man aus Vollschrott wieder fast wie neu machen möchte :)

Das ist mir schon klar.

Was ich nicht verstehe, daß sich zwei Gutachter diese Mühe machen.

Die sehen doch auch, bei einem Restwert von 10 Euro, daß die Möhre äh der Benz 20 Jahre auf dem Buckel hat mit einem Wiederbeschaffungswert von + - 5.000 Euro wenn es hoch kommt.

Oder wird ein Gutachter nach der Wiederherstellungssumme vergütet?

@Dellenzaehler

Wie wahrscheinlich ist es, dass 2 Gutachter einen solchen Schrotthaufen bewerten?

nolzad ... es erscheint wenig glaubhaft, dass man sich ein umfangreich repariertes Auto nur hinstellt und dann irgendwann wieder verkauft. Das dürfte dir klar sein. Wenn der Käufer mit Forderungen an dich heran tritt, dann solltest du dich an einen Anwalt wenden und dort alle Fakten auf den Tisch legen. Sofern der Kaufpreis halbwegs auf den Fahrzeugwert gepasst hat, dürfte ohnehin nichts auf dich zu kommen.

@NDLimit

@Dellenzaehler

Wie wahrscheinlich ist es, dass 2 Gutachter einen solchen Schrotthaufen bewerten?

das kann ich dir leider nicht beantworten.

Das ganze ist auf jeden Fall suspekt, ich glaube hier so einiges nicht.

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