Kühlmitteltemparatur

Mercedes W201 190er

Hi,
habe einen 2,6 Bj. 89, 175000 km mit folgendem
Problem: bei Stau oder Verkehr im Schrittempo geht
die Temparatur des Kühlmittels fast bis in den roten
Bereich. Um meine Kopfdichtung zu schonen mache
ich dann alles auf, Fenster und Schiebedach und laß
die Klimaanlage laufen, damit die Temparatur sich
auf einen Wert unterhalb des roten Bereiches ein-
pendelt. Hat irgendjemand eine Ahnung, was die
Ursache dafür ist?
Vielen Dank für Euer Bemühen.
MfG
HBeini

20 Antworten

Erst mal den 100 Grad Geber prüfen. Widerstand bei kalten Motor merken, dann bei heissen. Es muss ein Unterschied drin sein, sonst is er im Eimer.

Zitat:

Original geschrieben von Rollipop


Erst mal den 100 Grad Geber prüfen. Widerstand bei kalten Motor merken, dann bei heissen. Es muss ein Unterschied drin sein, sonst is er im Eimer.

Rolli...er hat keinen 100° Schalter für den Lüfter. Beim 2.6 ist es ein Visco-Lüfter.

Und 2. ist es ein Schalter und kein Geber. D.h. entweder Widerstand unendlich...oder eben fast 0. Leitet<->leitet nicht.

Ausserdem schrieb BHeini:
"Nur zum Verständnis: Wenn ich die Klima laufen lasse,
gehen vorn zwei zusätzliche Ventilatoren an."

Was ja heissen würde...es laufen beide Ventilatoren und dass hier kein Fehler vorliegt.

Gruß Alex

Ja Alex, woher weiss denn der Lüfter wenn er einschalten soll ?

Zitat:

Original geschrieben von Rollipop


Ja Alex, woher weiss denn der Lüfter wenn er einschalten soll ?

Die Viskokupplung des Lüfters bedient sich einem genialen physikalischen Effekt der Viscosität:

Es geht schneller und ist wahrscheinlich genauer, wenn ich das fix zitiere:

Funktion
Zwei Sätze von Metallscheiben (Lamellen) sind abwechselnd mit dem Gehäuse und mit der Abtriebswelle drehfest verbunden. Ein Satz hat z.B. gelochte der andere geschlitzte Metallscheiben. Der Raum wird von Silikonöl ausgefüllt, dessen Viskosität bei geringen Drehzahlunterschieden zwischen den Scheibensätzen eine gewisse Bewegungsfreiheit zulässt. Große Drehzahlunterschiede erwärmen das Öl und führen zu einer Verbindung der beiden Lamellensätze durch Flüssigkeitsreibung. Die mit dem Topf verbundene Antriebswelle überträgt Drehmoment auf die Abtriebswelle und damit auf die sonst nicht angetriebene Achse.

Quelle: http://www.kfz-tech.de/Viskokupplung.htm

Demnach ist kein Schalter in dem Sinne von Nöten, lediglich ein Delta in Temperatur.

Gruß Alex

Zitat:

Original geschrieben von sinnlos00


Die Viskokupplung des Lüfters bedient sich einem genialen physikalischen Effekt der Viscosität:

Es geht schneller und ist wahrscheinlich genauer, wenn ich das fix zitiere:

Funktion
Zwei Sätze von Metallscheiben (Lamellen) sind abwechselnd mit dem Gehäuse und mit der Abtriebswelle drehfest verbunden. Ein Satz hat z.B. gelochte der andere geschlitzte Metallscheiben. Der Raum wird von Silikonöl ausgefüllt, dessen Viskosität bei geringen Drehzahlunterschieden zwischen den Scheibensätzen eine gewisse Bewegungsfreiheit zulässt. Große Drehzahlunterschiede erwärmen das Öl und führen zu einer Verbindung der beiden Lamellensätze durch Flüssigkeitsreibung. Die mit dem Topf verbundene Antriebswelle überträgt Drehmoment auf die Abtriebswelle und damit auf die sonst nicht angetriebene Achse.

Quelle: http://www.kfz-tech.de/Viskokupplung.htm

Demnach ist kein Schalter in dem Sinne von Nöten, lediglich ein Delta in Temperatur.

Gruß Alex

hi,

will ja nicht meckerm, aber diese art ist für allradantrieb und nicht für die kühlung ------ nimm mal meinen link 😉

gruß pie

Zitat:

Original geschrieben von urmelausdembenz


hi,

will ja nicht meckerm, aber diese art ist für allradantrieb und nicht für die kühlung ------ nimm mal meinen link 😉

gruß pie

Ich weiss...wollte aber nicht länger suchen...das Prinzip ist aber identisch.

Link? wo? alex!

Deine Antwort