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Kühlerverschlussdeckel und Deckel Ausgleichsbehälter

Themenstarteram 19. Dezember 2015 um 20:06

Hallo,

ich habe ein paar Fragen zum Kühlsystem im Fzg.

Kühlsystem mit Ausgleichsbehälter (ohne Kühlerverschlussdeckel):

Das Kühlmittel im geschlossenen System erwärmt sich und dadurch entsteht Druck. Das expandierende Kühlmittel komprimiert die Luft im Ausgleichsbehälter (Druck steigt gleichmäßig an). Wenn das System einen bestimmten Druck überschreitet (z.B. 1.4 bar), dann öffnet sich ein Überdruckventil im Deckel des Ausgleichsbehälters und der Druck kann in die Atmosphäre entweichen. Wenn sich das System wieder abkühlt, dann entsteht ein Unterdruck und mithilfe eines Rückschlagventils im Deckel des Ausgleichsbehälter wird der Druck im System auf einen Sollwert gebracht.

 

Kühlsystem mit Kühlerverschlussdeckel und Deckel für Ausgleichsbehälter:

Ich verstehe nicht die Kombination zwischen einen Kühlerverschlussdeckels UND einem Deckel für Ausgleichsbehälter. Beide Deckel besitzen Funktionen, die dem Überdruck und Unterdruck dienen. Konnte man nicht einfach den Kühlerverschlussdeckel von Anfang an weglassen? Das System kann doch auch ohne des Kühlerverschlussdeckels die expandierende Kühlflüssigkeit in den Ausgleichbehälter drücken.

Beste Antwort im Thema

Es sind zwei Unterschiedliche Systeme.

Der eine hat einen Ausgleichsbehälter, mit einem Luftpolster wechlches Kompremiert werden kann.

Bei zu hohen Druck im Kühlsystem öffnet das Überdruckventil (meistens im Verschlussdeckel integriert) und lässt den Überdruck meistens mit Kühlmittel an die Umgebung ab. Nach so einem Vorfall ist in der Regel zu wenig Kühlmittel im System.

Das andere System hat einen Vorratsbehälter, dieser steht nicht unter Druck und hat somit auch kein Luftpolster welches Kompremiert werden kann.

Das Kühlsystem baut mit steigender Temperatur aber auch Druck auf, dieser wird vom Kühlerverschlussdeckel reguliert, das integrierte Ventil lässt, meistens schon bei Drücken unter einem Bar, die Überschüssige Kühlflüssigkeit in den Vorratsbehälter ab. Wenn das System sich wieder abkühlt entsteht ein Unterdruck dieser bewirkt das sich das Kühlsystem sich die fehlende Kühlflüssigkeit automatisch aus dem Vorratsbehälter wieder zurück saugt.

Somit habe ich immer den richtigen Füllstand im Kühlsystem, wenn natürlich Kühlmittel im Vorratsbehälter vorhanden ist.

Dann trifft man meistens bei älteren Fahrzeugen, noch Systeme an die weder Ausgleichsbehälter noch Vorratsbehälter besitzen, die lassen einfach bei zu hohen Druck die Kühlflüssigkeit an die Umwelt ab, bei diesen Systemen muss man halt immer Deckel am Kühler aufschrauben und da rein guggen ob noch genug Kühlflüssigkeit vorhanden sein sollte.

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Ja, ich hatte bei "Auffüllen" an einen kompletten Kühlmittelwechsel gedacht. Nachfüllen (ergänzen) des Behälterpegels macht natürlich nur in den (höherliegenden) Behälter Sinn. Das ist wahr.

Also das es bei Franzosen scheiß.... geht kenne ich,hab einen. Da braucht man nur eine Kolaflasche ohne Boden. Mit der schmalen Öffnung (Verschluß) nach unten in den Behälter und schon ist das Niveau höher wie der Kühler und man kann gut entlüften...Franzosen sind eben anders-übrigens haben die in der Regel auch Ablaßschrauben.

Ihr habt, recht. :D Den Vorratsbehälter soll man auch auffüllen. Hatte das falsch in Erinnerung.

Hier ist es gut zu sehen im Video:

https://www.youtube.com/watch?v=ngxzXJNImng

Img-0525
am 28. Dezember 2015 um 12:24

Warum füllt der Typ da im Video rote Kühlflüssigkeit rein?

In den Hondamotoren sind grün Kühlflüssigkeiten drinnen, was man auch sehr gut in dem Video am Einfüllstutzen des Ausgleichsbehälters sehen kann!

Und ? Wo ist da der Unterschied außer der Farbe ??? Kann man sogar mischen...

am 28. Dezember 2015 um 12:44

Zitat:

@wolffi65 schrieb am 28. Dezember 2015 um 12:34:13 Uhr:

Und ? Wo ist da der Unterschied außer der Farbe ??? Kann man sogar mischen...

http://themen.autoscout24.de/.../...schutzmittel-fuer-das-auto-waehlen

Bei Honda ist es grün, wenn ich das Originale anschaue, was ich eingefüllt und auch Zuhause im Kanister habe!

Allerdings ist das hier ein Widerspruch in sich bzw. passt nicht zu dem Mittel von Honda?!:

"Ein rötliches Frostschutzmittel benötigen Sie dann, wenn sich in Ihrem Auto ein Motor oder ein Kühler aus Aluminium befindet. Treffen silikathaltige Substanzen auf Oberflächen aus Aluminium, entstehen chemische Reaktionen, die das Material beschädigen."

http://oel-shop.eshop.t-online.de/.../?...

nimm das hier,da ist Honda mit dabei. kanste auch ins klo gießen ohne bedenken.

Was der Hersteller am Band einfüllt ist das was ihm am billigsten kommt und die erforderte freigabe besitzt.

Ob das Zeuchs heutzutage lilablassblau grün rosa rot orange oder sonst was für eien Farbe hat ist relativ egal.

Früher hieß es blaue Bremsflüssigkeit, grünes Kühlmittel etc. heute hat man Freigaben udn keine Farben mehr.

In Europa bzw. Deutschland wird meistens das G12 oder G12+ von BASF verwendet, das ist eben rot. Hat fast alle Freigaben welche man im mom haben kann und ist mit so gut wie jeder anderen Suppe mischbar.

Wo man jetzt dann wieder genauer auf den KF schauen sollte sind die aktuellen Motoren mit ihren Wassergekühlten Ansaugbrücken, aber da hat der Aftermarket in ein paar Jahren auch wieder ein Wundermittel auf dem Markt was man überall rein kippen kann.

KF und ins Klo kippen? Muss ich mir mal genauer anschauen bisher dachte ich immer KF ist Sondermüll und Umweltschädlich.

...naja,ins Klo...es hat die niedrigste Gefahrenstufe für Wasser. Im Klärwerk sollte es da keine Probleme geben . Ich möchte jetzt aber nicht eine Diskusion ob und wieviel man davon verkappen soll/darf usw. ,ok ?

Normal sollte man das in einer Werkstatt machen,da wirds schon entsprechend entsorgt.

Zitat:

@wolffi65 schrieb am 28. Dezember 2015 um 12:34:13 Uhr:

Und ? Wo ist da der Unterschied außer der Farbe ??? Kann man sogar mischen...

Na dann mischt mal schön und macht 20.000 km später einen neuen Thread auf mit dem Titel "Warum ist meine Kopfdichtung im A....?"

Manche Fahrzeuge (auch die angeblichen Sch...-Franzosen und minderwertigen Italiener) haben den zweiten Verschlußdeckel (ohne Entlüftung) deshalb auf dem Wasserkühler, weil es bei Kühlmittelwechsel oder der Reinigung des Systems Zeit einspart.

Zur Umweltverträglichkeit von Kühlerfrostschutz: Mir sind durch einen Riß im unteren Kühlerschlauch einige Liter Kühlwasser weggelaufen (war ein System mit 10 Litern). Dort ist nach ein paar Tagen das gesamte Unkraut, leider mitsamt Gras, abgestorben und kam erst nach ca. 1 Jahr wieder.

Beweise?

Ich kenn kein Fahrzeug das einen ZKD schaden genommen hat weil der Kf die falsche Farbe hatte.

Ein zusatzlicher Verschlussdeckel oder Entlüftungsöffnungen haben nur einen Sinn, das was der Ingeneur verbrochen hat zu behben.

Ein Auto wird fürs Band konstruiert und nicht für die Werkstatt, wenn am Band es nicht schnell genug geht dann wird nachgebessert.

Welche Probleme es in der Werkstatt gibt interresiert keinen Ingeneur.

Es gab mal Premiumhersteller welche sich gedanken über Reperaturen gemacht haben, aber selbst denen ist es mittlerweile egal.

Und was bringen mir etliche Entlüftungsöffnungen wenn ich dafür das halbe Auto zerlegen darf um an diese zu kommen?

Gerade Franzosen und Italiener wo ich Scheibenwischergestänge Batterie etc. demontieren darf um das System zu entlüften.

Was ihr nur alle mit den französischen Autos habt,die sind doch gut. Ich habe noch nie bessere gehabt,wenn ich da an die paar deutsche denke,wo reihenweise der Rost alles zerlegte und selbst bei 5 jahre alten die Wischer ausfielen wegen Kammel oder die Radläufe wie semmelmehl weg waren,das kenne ich von Citroen oder Peugeot nicht-seit den 90igern nicht mehr.

Redet doch nicht immer die deutschen gut,die taugen nicht mehr und nicht weniger als andere auch. Wo z.b. hatten deutsche in den 80igern schon Zentrale mit Funk oder Lenkradbedienung-nicht mal Mercedes hatte das damals,R25 hatte beides.

Aber hier gehts um Kühlerfrostschutz,der ist zu jeden Motor,egal ob PKW,LKW oder Baumaschinen und sogar stationäre Klimaanlagen ,also erzählt hier nicht so einen Schunt das da der Motor flöten geht.Gerade bei stationären Anlagen ist es heute wichtig das sie der Umwelt wenig schaden .

Spargel...was für Zeugs war denn drin - 15 Jahre alte die mehr Rost als Wasser hatte? BASF wenn möglich noch ?

Das von mir geschriebene bezieht sich auf das TOTAL was ich gepostet habe.Wenn du dir das durchliest... ,dann reden.

Das Design, die Austattung, das fahren eines Fahrzeuges oder das Schrauben an einem Fahrzeug sind komplett unterschiedliche Baustellen.

Zitat:

@R-12914 schrieb am 28. Dezember 2015 um 12:44:15 Uhr:

 

Allerdings ist das hier ein Widerspruch in sich bzw. passt nicht zu dem Mittel von Honda?!:

"Ein rötliches Frostschutzmittel benötigen Sie dann, wenn sich in Ihrem Auto ein Motor oder ein Kühler aus Aluminium befindet. Treffen silikathaltige Substanzen auf Oberflächen aus Aluminium, entstehen chemische Reaktionen, die das Material beschädigen."

Hi,

diese Aussage ist falsch. Man kann auch Alumotoren (bzw. -kühler) mit grünem silikathaltigen Kühlmittel betreiben. Die Silikatschicht schützt vor Korrosion und beschädigt nicht das Aluminium. Allerdings sinkt der Silikatpegel im Laufe der Zeit, wenn es im Ausgleichsbehälter keine Silikatpatrone gibt. Man muß dann das Kühlmittel regelmäßig wechseln.

Das rote Kühlmittel hat einen anderen Wirkmechanismus (durch organische Säuren bildet sich eine Oxidschicht als Korrosionsschutz).

Grüße

am 29. Dezember 2015 um 11:41

Da könntest du natürlich recht haben.

Laut Honda bzw. dem WHB/Wartungsplan, muss das Kühlmittel nach 200.000 km oder 10 Jahren und danach dann alle 100.000 km oder 5 Jahre gewechselt werden.

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