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Kühler kleben?

Themenstarteram 27. April 2008 um 18:59

Moin zusammen,

ja, ich weiß, hört sich komisch an, aber

die Wasserkästen an den Seiten meines Kühlers beim Lumina sind aus PUR?

Und da ist ein ca. 10 cm langer Riss im Wasserbehälter.

Womit kann man das kleben?

Hab schon einige Tests mit Pattex, Epoxydharz, Heißklebepistole u.s.w. gemacht - ohne Erfolg.

Der Kuststoff fühlt sich trotz intensiver Reinigung immer "fettig" an, daher werden die handelsüblichen Kleber nicht haften.

Wer weiß hier Rat?

Gruß

Gedönsrat

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14 Antworten

Im Motoradladen zB gibt es son Pulver+Flüssigkeit für Kunststoffreperaturen was sich dann selbst verschweisst?Hab ich noch nicht getestet.Ich würde einen Kühlerbauer fragen was er dazu sagt,reparieren ist oft billiger wie neu.Dann kannst Du immer noch entscheiden.

Gruß

Mit was hast du gereinigt ?Nur nen Riss ohne Spalt ? 

Themenstarteram 27. April 2008 um 19:48

Ahhja, das werd ich mal testen. @elcamine

@Mommel:

Den Kühler hab ich mit Verdünnung gereinigt, aber nicht den Riss, sondern erst ne Stelle zum Testen.

Dann brauche ich nich jedesmal alles aus dem Riss zu piddeln. ;)

Der Kunststoff ist in sich "fettig". Ist so ein Material, wie bei Öltanks, oder Lagerrollen.

Ich habs auch mal mit 100er Schleifpapier angeschliffen, die diversen Kleber lassen sich einfach wieder abziehen.

Eine Verbindung hab ich nicht feststellen können.

Gruß

Gedönsrat

Musst du mal ein bisschen nach Kunstoffschweißen Googlen, irgendwo findest du bestimmt was:

Mit einem Cutter einen kleinen Span abhobeln und anzünden. Anhand der Tabelle, die du dann hoffentlich schon gefunden hast, nach Geruch, Flamme und Rußbildung das wirklich richtig Ersatzmaterial als Stangenware besorgen.

Den Riss V-förmig ausfräsen und mit der richtigen! Temperatur einschweißen.

Da gibt es programmierfähige Föns und alle möglichen Materialien für imo 200-300 €.

Es gibt aber auch schon vereinzelt Firmen, die sich darauf spezialisiert haben.

Ist bestimmt günstiger, aber halt noch nicht so verbreitet.

Vielleicht können die Jungs hier fürs erste weiterhelfen: www.k-schweissen.de

Viel Glück

mfg

Themenstarteram 27. April 2008 um 23:47

Zitat:

Original geschrieben von Go}][{esZorN

Musst du mal ein bisschen nach Kunstoffschweißen Googlen, irgendwo findest du bestimmt was:

Mit einem Cutter einen kleinen Span abhobeln und anzünden. Anhand der Tabelle, die du dann hoffentlich schon gefunden hast, nach Geruch, Flamme und Rußbildung das wirklich richtig Ersatzmaterial als Stangenware besorgen.

Den Riss V-förmig ausfräsen und mit der richtigen! Temperatur einschweißen.

Da gibt es programmierfähige Föns und alle möglichen Materialien für imo 200-300 €.

Es gibt aber auch schon vereinzelt Firmen, die sich darauf spezialisiert haben.

Ist bestimmt günstiger, aber halt noch nicht so verbreitet.

Vielleicht können die Jungs hier fürs erste weiterhelfen: www.k-schweissen.de

Viel Glück

mfg

Jou, schweißen hab ich auch schon überlegt.

Ich hab mal drei Jahre lang Schaufensterpuppen die Köpfe aufgeschweißt.

Ein Thermoplast wirds schon sein, weil sich bei der Arbeit mit der Heißklebepistole die angeschliffene Oberfläche geglättet hat.

Nur ist das knifflig, weil der Tank auf ner großen Fläche einsacken kann, man muss also zum Schweißen etwas Druck im Tank aufbauen und dann zischts an der weichesten Stelle raus.

Dann brauche ich etwas Material zum Ausfüllen des Ritzes. Mit etwas Glück gibts irgendwo ne Presskante die ich abschnibbeln könnte.

Kleben wäre mir da lieber.

Aber die Fa. hab ich mal gebookmarkt.

Achsoja, nen neuen Kühler mit Messingseiten gibts ab ca. 180,- €.

Besten Dank.

Gruß

Gedönsrat

 

 

 

Ich hatte damals mal ein ähnliches Problem bei meiner Corvette. Ich hatte sogar noch einen zweiten alten Kühler zum Experimentieren zur Verfügung. Ergebnis: eine dauerhafte Reparatur des PU- oder PE-Materials war mir nicht möglich. Und ich habe einige für dieses Material übliche Klebstoffe probiert. Das Problem ist immer wieder die Hitze und der Druck. Je älter der Kühler aus den kombinierten Werkstoffen Kunsstoff und Aluminium werden, desto mehr neigen die Kunsstofftanks bei Hitze und Druck dazu, sich "aufzublähen" und zu "arbeiten". Und diese Bewegung macht auf Dauer kein Klebstoff mit. Auch werden dadurch die Kühler an den Verbindungsstellen von den Seitentanks zum Kühlerlamellenkern gern undicht.

Fazit: Kauf einen neuen Kühler!

Fazit, Fazit: Falls zu bekommen, kaufe einen Vollmetallkühler!

Fazit, Fazit, Fazit: Plastik-Alu-Kombinationskühler sind der letzte Dreck!

P.S.: Meine Corvette LT1 hatte ich von 1996 bis Anfang 2005. In der Zeit hat sie drei Kühler bekommen. Alles Originalteile und kein Aftermarket-Schrott.

Ja, Gedönsrat, diese Bauweise mit den seitlichen Kunststofftanks ist leider so üblich. Bei AC Delco gibt es die Tanks sogar einzeln zur Kühlerreparatur zu kaufen. Die Teile sind meistens nur rangecrimpt. In den USA gibt es in Werkstätten passende Werkzeuge dafür. Habe mich letztes Jahr mal umgehört, alle haben mir von einer Reparatur abgeraten. Sogar die Radiator-Shops, die so ein Gerät / Werkzeug haben, benutzen das nicht, weil dann nach kurzer Zeit der Kunde wieder mit einem leckenden Kühler vor der Tür steht. Ausnahmslos alle haben mir geraten einen neuen Kühler zu kaufen.

@ spechti: Mein Caprice LT1 hat auch schon seinen dritten Kühler drin. Und das mit inzwischen erst 85 kmls. Echt traurig die Qualität, da stimme ich dir zu!

Dass alle Mist sind, kann ich aber nicht bestätigen. Der Kühler in meiner Winterwanne hält schon seit 275 tkm. Hoffentlich bleibt das auch so! ;-)

Gruß

Hendrik

Themenstarteram 30. April 2008 um 9:34

War gestern bei ner Fa. hier bei mir

ums Eck, die Kunststoffbehälter herstellt.

Wassertanks für Wohnmobile und sowas.

Der sagte, kein Problem.

Am Freitag ist Termin.

Die haben so ein Spezialföhn mit nem heißen Draht dran.

Mit dem Draht wird der Riss erhitzt und mit den Föhn geschmolzener Kunststoff

genau in den Riss gepresst.

Das macht nen vertrauenserweckenden Eindruck.

Ich berichte am Fr. weiter.

Wegwerfen und neu kaufen kann ich immer noch. ;)

Gruß

Gedönsrat

 

Ja, genau sowas meinte ich auch. Kann man auch privat erwerben; ist halt die Frage, ob sich das amortisiert....

mfg

Themenstarteram 3. Mai 2008 um 19:26

Soodele,

war gestern beim Plastikschweißer.

Die Backen sind ein komisches Zeugs.

Das ist ein Thermoplast mit Faserverstärkung.

Flammtest erzeugte Kopfschütteln.

Beim Schweißen selber passierte entweder garnix, oder der Kunststoff

floss unter Blasenbildung seitlich weg.

Nach einigen Versuchen gelang es schließlich den Riss zuzuschmieren.

Hab eben mal alles zusammengebaut.

Bis jetzt ist es dicht.

Mal sehen wie lange das hält.

Gruß

Gedönsrat

Was es nicht alles gibt...

;)

am 4. Mai 2008 um 9:59

Möglicherweise ist in den Kunststoff im Laufe der Jahre das Frostschutzmittel eindiffundiert und hat sich dann durch die Hitzeeinwirkung beim Schweißen aufgelöst. Glysantin zersetzt sich laut Wikipedia ab 165°C. Solche Temperaturen dürften beim Kunststoffschweißen normal sein.

Themenstarteram 6. Mai 2008 um 10:53

Und schwups-

tröpfelts wieder. :(

Gruß

Gedönsrat

"Neu ist getreu" :)

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