KTM 640er Kilometerleistung?
Hi!
Ich hab eine kurze Frage an euch:
Ich mach jetzt meinen A Lappen und such noch ein passendes Gefährt dazu.Aber bis wieviel KMs ist es denn noch empfehlenswert eine 600ccm 4Takt Einzylinder Maschine zu kaufen?Oder habt ihr sonst noch Tips, worauf man schauen sollte?
Danke erstmal.🙂
23 Antworten
hab jetzt 16.000 km auf dem tacho.
bin ne 2000km tour gefahren.
ansonsten wird sie auch ordentlich getrieben.
ausserdem fahr ich damit im sommer jeden tag zur uni. also kurzstrecke (circa 5 km).
und trotzdem wurde ich von grösseren defekten bisher verschont.
also ich bin bis jetzt noch voll zufrieden was die haltbarkeit des motors angeht 🙂
hoffe das bleibt au so.
gruss krautfighter
Was füllt ihr für ÖL in eure LC4?
Ich vermut mal, da gibts bestimmt auch große Qualitätsunterschiede, ich hab in meiner nicht das SHELL ÖL was laut Handboch empfohlen wird, aber eins mit den gleichen eigenschafften, ist das in ordnung?
Öl für LC4
Zitat:
Original geschrieben von KTM-Wingi
Was füllt ihr für ÖL in eure LC4?
Bis Bj 2002 wurde das Shell Advance Ultra (10W40 ?) empfohlen, ab Bj. 2003 das Motorex Power Synt 4T 10W / 50, ansonsten droht eventuell Kupplungsrutschen.
In meiner 2002er habe ich derzeit (ohne Probleme) das Motorex drin, "vom Fass" beim KTM-Händler gekauft.
Hallo zusammen.
Ich fahre zwar keine 640er, aber eine 690 Duke von 2008. Ich habe sie mit 20.000 gekauft, und jetzt hat sie 28.000 auf der Uhr. Ölwechsel mit Filtern habe ich bisher 2 mal selber gemacht, und das empfohlene Motorex ÖL dafür verwendet. Bis jetzt läuft die Maschine problemlos und ohne Ölverbrauch. Allerdings Quäle ich die Maschine nicht so, wie es vermutlich ein erfahrener Fahrer tun würde. (Habe erst seit zwei Jahren den Lappen dafür) Ich bin sehr zufrieden mit der Maschine, und ich habe das Gefühl daß sie noch eine ganze weile hält, weil sie in keinster Weise rumzickt 🙂 Toi Toi Toi
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Hallo Totengräber V8Junkie,
schön für dich,
und es ist schon bekannt,
dass der Schluchten-Einzylinder 100'000km laufen kann.
Es ist auch bekannt, dass bei weniger wie ~ 5000km ein Kurbelwellenschaden eine Ausnahme ist,
und es ist auch bekannt dass es etwas auf die 'Behandlung' des Einzylinders ankommt und regelmäßige Ölwechsel mit entscheidend sind bei der Laufleistung.
Also - im Westen nichts neues 😎,
aber diese Aussage möchte ich doch mal explizit begründet haben:
Zitat:
Original geschrieben von ChrisausMS
........................................................................ ansonsten nur Gas, immer warm fahren!!!!
Nun ja,
DB in Enddrehzahlen,
das ist insbesondere für die Motore bis 2003 absolutes Gift,
und sogar die Motore ab 2003 sind nicht wirklich Dauer-Enddrehzahl fest.
Der Motor hat einen Aluminium-Zylinder mit Hart-Berschichtung, die Motore ab 2003 haben ein besonderes/besseres Pleuellager und die Seitenlager der KW sind auch verbessert; es ist alles auf 'Sofort-Leistung ausgelegt wie bei einem Sportmotor.
Warum soll man dann unbedingt warmfahren 😕?
Tschüss
Hmm, bin jetzt bei knapp 160.000KM. Erster Kolben! Immer Immer warmgefahren. Scheint richtig zu sein. Oder kennst Du jemanden mit der Laufleistung, der das ohne warmfahren geschafft hat? Ich nicht
Zitat:
Original geschrieben von ChrisausMS am 23. Februar 2006
Bei entsprechender Behandlung locker über 100000KM möglich. Ich bin bei 115000KM. Erster Kolben!!!! :-)
Nicht schlecht, wenn Du so weiter machst, knackst Du noch die 200.000 km. 😁
Warmfahren ist hier tatsächlich Pflicht!Meine 640er (Bj. 2002) hat jetzt zwar erst etwas über 26.300 km, fährt aber auch ohne Probleme mit dem ersten Kolben.
Zitat:
Original geschrieben von ChrisausMS
Hmm, bin jetzt bei knapp 160.000KM. Erster Kolben!
Schön für dich,
das ist wirklich repektabel.
Zitat:
Original geschrieben von ChrisausMS
-------------------
-------------- ---------------------------Immer Immer warmgefahren. Scheint richtig zu sein.
Den Zusammenhang musst du einem Ahnungslosen mal erklären 😕.
Ja nun,
Ahnungslos bin ich vlt explizit und speziell
in Richtung der 640er Kati.
In der angewendeten Technik hab ich Ahnung genug.
Die Katis haben einen relativ dünnwandigen Nicasil beschichteten Zylinder,
der Kolben (egal ob Hard-Coatiert oder nicht) hat den gleichen Dehnungskoifizienten wie der Zylinder, und wenn das richtige Öl verwendet wird so ist dieses extrem schnell bis sofort belastbar und Volllast-tauglich.
Die neueren Katis haben zudem ein etwas besseres Pleuellager und auch dies ist ein Faktor für schnelle Belastbarkeit.
Kuckst du mal was im Rennsport erwärmt wird,
im Regelfall nur so viel bis der Motor ohne Choke das Gas annimmt
und beim Vollaufreißen nicht zusammenbricht. Bis die Kerle dann am Start stehen ist noch nicht mal das gesamte Öl erwärmt geschweige eine hohe Temperatur am Gehäuse.
Mechanisches Erwärmen ist eigentlich immer etwas negativ.
Ich kenne einen sehr erfolgreichen Bahnsportfahrer,
der bereits ano 80 dvJh mit Nicasilzylindern erfolgreich hantierte.
Damals war das nicht so alltäglich wie heute und der Exzentriker fuhr uA geringere Kolbenspiele wie damals vor gegeben wurde und das ist im Betrieb mit Methanol (Bahnsport vorgeschrieben) erheblich problematischer wie mit Benzin, zudem diese Bahn-Motore erheblich höher verdichtet sind wie die Katis.
Schlagworte des Sportsmannes Michael Datzmann aus Rottenburg/Laber:
Mechanisches Erwärmen verteuert den Sport denn jeder Kolbenhub kostet Geld und am teuersten ist 'Warmlaufen' lassen!
An kalten Tagen hat der MD den Motor geheizt und bei Temperaturen über 20°C wurde auf großzügiges Erwärmen weitgehend verzichtet.
Und ihr dürft mir Ahnungslosem glauben:
Bei Methanolbetrieb ist ein warmer Kopf mehr von Bedeutung wie mit Leichtbenzin.
Ja der Kopf und nicht der Kolben oder der Zylinder sind der Platz aus dem die Kraft kommt und unter einer bestimmten Temperatur ist bei dem faulen Brenner Methanol die Flammenfront simpel gesagt zu langsam - der Motor friert und das Schmieröl wird trotz bester Qualität zu Emulgat.
Also,
ihr dürft mich nun belehren,
denn ich bin gerne bereit etwas über Warmlaufen zu lernen 😰😁.
Tscüss
@4-Ventiler,
meiner laienhaften Meinung nach belaste ich meine LC4 (Liquid-Cooled 4-Stroke) im kalten Zustand nicht sofort, weil
1.) Beim Kaltstart sich der wassergekühlte Zylinder (Wasser kann viel Wärmeenergie aufnehmen) anfangs doch etwas weniger schnell ausdehnen könnte, als der (ungekühlte) Kolben.
Das könnte trotz Materialgleichheit dazu führen, dass es dem Kolben im Zylinder zu "eng" wird.
2.) Gleichzeitig hat das Öl noch keine Betriebstemperatur und ist nicht optimal schmierfähig (im schlimmsten Fall könnte es zu einem Abreissen des Schmierfilms kommen mit entsprechendem Verschleiß).
3.) Ich meine Mopeds schon immer warm gefahren habe 😁,
im Stand warmlaufen lassen finde ich auch unsinnig.