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KSB - ja oder nein?

Themenstarteram 26. Febuar 2010 um 22:00

Hallo,

mein VW-Händler bietet mir eine KSB an. Enthalten ist die Absicherung bei Tod und Arbeitsunfähigkeit.

Arbeitslosigkeit brauche ich nicht. Aber den Rest? Habt ihr das drin (gehabt)? Sind immerhin schlappe 600.- EUR in vier Jahren. :eek:

 

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27 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von golfiplusi

 

Hallo,

mein VW-Händler bietet mir eine KSB an. Enthalten ist die Absicherung bei Tod und Arbeitsunfähigkeit.

Arbeitslosigkeit brauche ich nicht. Aber den Rest? Habt ihr das drin (gehabt)? Sind immerhin schlappe 600.- EUR in vier Jahren. :eek:

Nein, weil das Auto ansich schon die Absicherung ist und einen Gegenwert darstellt, dieser sollte allerdings immer einen höheren Wert haben als an Kreditraten noch zu zahlen sind. Mit einer Vollkaskoversicherung sichert man den Verlust gegen Totalschaden ab.

 

 

Ich hab das kürzlich schonmal in einem anderen Thread geschrieben: Aus meiner Sicht hängt das davon ab, ob andere (potentielle hinterbliebene) auf das Auto angewiesen wären, und ob eine ausreichende anderweitige Absicherung vorhanden ist.

Beispiel: Hat man eine fette Lebensversicherung, abbezahltes Haus, die Kinder aus dem Haus, Ehefrau hat eh noch ein weiteres Auto, und es stößt einem was zu, wird wohl die Restschuld auf dem Auto auch ohne (teure) separate Absicherung kein Problem darstellen.

Ist man alleinstehend ohne Kinder, könnte im Falle eines Falles das Auto auch ruhig verwertet werden, ohne dass es jemandem existenziell weh tut.

In diesen beiden Fällen halte ich die Restschuldversicherung für völlig überflüssig.

EDIT: Das gilt natürlich unter der Voraussetzung, wie Pepperduster geschrieben hat, dass der Restwert immer über der Restschuld liegt und der Wagen vollkaskoversichert ist.

Auch wenn die Restschuld über dem Restwert liegen sollte halte ich in dem Fall, dass das Fahrzeug nach einem Ableben nicht mehr durch Hinterbliebene benötigt werden würde für durchaus verzichtbar.

Wenn ansonsten mehr als genug "Erbmasse" da ist, dann kann der Erbe den Rest ja hiervon zahlen, ist nichts da, was geerbt werden könnte, dann können die Erben eben jenes auch ausschlagen, heißt es ist nie jemand gezwungen Schulden zu erben.

Einzig der Fall der Arbeitslosigkeit ist wohl interessant, weil 100% Sicherheit für die nächsten Jahre gibts da einfach nicht. Da du aber sagst - brauchst du nicht - ist wohl einzig der "Todesfall" interessant.

Wenns hier egal ist was nach einem solchen Vorfall mit dem Auto passiert (man kann ja auch wo anders als im eigenen Auto ableben), dann würd ich drauf verzichten.

Ich mein, wenn du jetzt z.B. nen Kredit über 50.000€ ohne große Sicherheiten aufnimmst und bekommst, das Geld sofort verprasst und dann stirbst ist auch niemand der Erben gezwungen die Erbschaft und somit den Kredit zu übernehmen - das ist eigentlich hier das Risiko der Bank das sie auch gerne an dich weitergibt. Wenn das Auto danach benötigt wird, dann ists natürlich schön, wenn z.B. die Ehefrau hier nicht weiter zahlen muss (muss man aber ins Kleingedruckte schauen was dann wirklich passiert und ob die Versicherung dann wirklich ohne Probleme die gesamte Restschuld bezahlt und das Fahrzeug dem Erben "überlässt").

Moinsens,

zuerst muss man ja mal sagen, dass man sich nicht die Frage stellen muss, ob der KSB der Bank hilft, sondern ob er für dich sinnvoll ist.

Zum Todesfall haben die Vorredner ja schon alles gesagt.

Zweite Frage ist, was passiert, wenn du arbeitsunfähig (gelber Schein - aus welchem Grund auch immer) wirst. In der Regel bekommst du über deinen Arbeitgeber eine 6-wöchige Lohnfortzahlung, dann kommt die Krankenkasse ins Spiel - die zahlt meines Wissens ca. 70% Deines letzten Nettoeinkommens weiter. Da stellt sich dann die Frage, ob du mit 30% weniger auch noch alle deine Ausgaben bestreiten und deinen Verpflichtungen nachkommen kannst.

Wenn dem nicht so ist, ist eine private Krankentagegeldversicherung allerdings deutlich günstiger (BU wirst du ja sowieso haben, gell?) und sinnvoller.

Schönen Gruß vom Sause

Themenstarteram 28. Febuar 2010 um 13:31

Hi Sause,

ja. Eine BU habe ich frisch abgeschlossen und denke auch, dass ich käufmännischen Sektor viel passieren muss,

bevor ich es nicht mehr zur Arbeit schaffe. Eine Krankentagegeldversicherung habe ich auch, die meine Lohnfortzahlung

auf 100 % aufstockt.

Ich würde auch die Arbeitslosigkeit rausnehmen. Ziel für mich ist es, die mtl. Rate auch möglichst klein zu halten und dafür

die Schlußrate zu sparen. Denn ich kann dann mit festen Zuschlägen diese zur Seite legen.

Interessant wäre vielleicht der Todesfall. Ein Ableben innerhalb der vierjährigen Finanzierung wünscht sich sicherlich

keiner (auch der Gedanke daran nicht), aber dann müsste meine Familie nicht von der Risiko-LV die Restschuld bezahlen.

Mal sehen, was das morgen ausmacht. Danke.

Wenn es letztlich nur noch um den Todesfall geht, würde ich mal bei der LV nachfragen, um wie viel man für den Betrag, den die KSB kostet, seine Risiko-LV erhöhen kann. Ich würde darauf wetten, dass da mehr bei herumkommt.

Ach ja, falls es günstige Zinsen nur gibt, wenn man auch die KSB abschließt: Ich habe mal gehört, dass man die KSB dann hinterher innerhalb 14 Tagen widerrufen kann, und den günstigen Zins dann trotzdem behält - da die Verträge nicht gekoppelt werden dürfen. Vielleicht kann das jemand bestätigen.

Wieso soll man denn eine RL-Versicherung abschließen? Das Auto kann doch verkauft werden und mit dem Kapital kann der Kredit abgelöst werden.

Themenstarteram 28. Febuar 2010 um 14:13

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Wieso soll man denn eine RL-Versicherung abschließen? Das Auto kann doch verkauft werden und mit dem Kapital kann der Kredit abgelöst werden.

Klar geht das, nur am Ende steht man ganz ohne Wagen da. Was dann?

Scheint ja hier so zu sein, dass der TE gern möchte, dass das Auto auch im Falle des Ablebens in der Familie verbleiben kann. Klar, wenn kein Hinterbliebener auf den Wagen angewiesen ist, kann er auch verwertet werden - das hatten wir ja weiter oben schon.

Zitat:

Ach ja, falls es günstige Zinsen nur gibt, wenn man auch die KSB abschließt: Ich habe mal gehört, dass man die KSB dann hinterher innerhalb 14 Tagen widerrufen kann, und den günstigen Zins dann trotzdem behält - da die Verträge nicht gekoppelt werden dürfen. Vielleicht kann das jemand bestätigen.

Also ich hab auch den KSB + KSB Plus abgeschlossen und hab mich im nachhinein geärgert...

Hab ca nach einem Monat meinen :) angerufen und gesagt, dass ich die Versicherung doch nicht bräuchte... war garkein Problem noch heraus zu nehmen.

Und behalte auch weiter meine günstige Finanzierung... es sind 2 verschiedene Verträge und dürfen daher nicht gekoppelt werden.

Zitat:

Original geschrieben von golfiplusi

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Wieso soll man denn eine RL-Versicherung abschließen? Das Auto kann doch verkauft werden und mit dem Kapital kann der Kredit abgelöst werden.

Klar geht das, nur am Ende steht man ganz ohne Wagen da. Was dann?

Wenns um die Absicherung gegen einen Todesfall geht sollte dir das egal sein.

Hallo,

habe letzte Woche einen Golf Plus gekauft (Finanzierung). Wollte den KSB aus dem Vertrag rausnehmen lassen, ca 600,- Euro, der Verkäufer meinte er müßte trotzdem einen "Eigenanteil" des Autohauses an der Versicherung von 350,- Euro!!! berechnen.

Weiß jemand ob das so stimmen könnte??

Gruß Trooper22

Zitat:

Original geschrieben von trooper22

Hallo,

habe letzte Woche einen Golf Plus gekauft (Finanzierung). Wollte den KSB aus dem Vertrag rausnehmen lassen, ca 600,- Euro, der Verkäufer meinte er müßte trotzdem einen "Eigenanteil" des Autohauses an der Versicherung von 350,- Euro!!! berechnen.

Weiß jemand ob das so stimmen könnte??

Gruß Trooper22

Wie bitte?

 

Wie kann der Verkäufer einen Eigenanteil an einer Versicherung beanspruchen, die überhaupt nicht abgeschlossen wurde? Wenn keine KSB - Versicherung besteht, fallen auch keine Prämien an weder für Dich noch für den Händler.

 

KSB Versicherung wird m.E. zusätzlich zum Finanzierungsvertrag abgeschlossen. Sie ist also eine Option. Sie  ist nicht Teil der Finanzierung.

 

O.

Es könnte sein, dass der Hdl. eine Provision für den Abschluß dieser Versicherung erhält und bei Verzicht auf den KSB diesen entgangenen Ertrag auf dich umlegen will, d.h. er weniger Rabatt geben möchte.

Am Verkauf wird oft nur noch wenig verdient, manchmal aber an den ( teilweise teuren ) Finanzierungen.

Es wäre auch denkbar, dass ein besonders günstiges Fin.angebot seitens des Herstellers bzw. der Bank zwingend an den gleichzeitigen Abschluss des VS.vertrags gebunden ist.

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