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KLR 650 Tengai Experten gefragt

Themenstarteram 4. Juni 2006 um 22:13

Hallo zusammen,

nachdem ich bei meiner KLR 650 Tüv neu gemacht habe, bin ich heute mal zu einer kurzen Probefahrt aufgebrochen.

Als ich sie warm gefahren habe, wollte ich von an einer Ampel losfahren. Irgendwie hat es ein Geräusch gegeben, als ob was gerissen wär, der Motor ist ausgegangen und lies sich nicht mehr starten. Ich durfte mit dem Zug heim. Das Moped ist Bj 92, ich überlege ob es sich noch lohnt das zu reparieren.

Ich weiss nicht mal, was das Problem ist. Kolben fest, Kupplung oder Getriebe? Hätte bei einem Kolbenfresser nicht das Hinterrad blockieren müssen. Ich hier ein Checker der eine Art Ferndiagnose durchführen kann. Was das sein kann bzw. was da die Reparatur kostet. Die Kiste hat 35TKM auf dem Buckel. Also Experten gebt mir nen Tipp. danke

Zugfahren ist teuer.

Gruss

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17 Antworten

Fang mer mal an... ;)

Leerlauf rein, eingekuppelt und E-Starter drücken....dreht? Nur der Anlasser oder auch der Motor? Oder große Stille? Und dann mal mit gezogener Kupplung....? Bricht Spannung ein?

Kicker dran?...geht mit Motor oder leer durch?

Gang rein, eingekuppelt, schieben....Motor dreht mit? Oder blockiert?

...erst mal das checken, dann gehts weiter ;)

Themenstarteram 5. Juni 2006 um 13:10

hallo danke für die antwort.

egal ob mit gezogener kupplung oder nicht, der starter schafft nicht mehr den motor zu drehen, spannung fällt.

der motor dreht sich nicht mehr, hab versucht anzuschieben. nix ging mehr.

ich versteh nur nicht, wenn doch der kolben festsitzt, warum hat das hinterrad nicht blockiert.

auf jeden hat es einen schlag getan, als ob die kette gerissen wär oder so. war natürlich nicht die kette.

sie macht absolut kein mucks mehr, unabhängig von gang oder kupplung.

schrott, oder noch hoffnung?

ich versuche sie jetzt heute mal zu einem händler zu bringen irgendwie

Also das Hinterrad blockiert nicht, wenn Du sie anschiebst? Und der Motor dreht definitiv nicht mit dabei? Ich komm da noch nicht ganz mit....

Möglichkeiten gibts da viele, mal unbeachtet dessen:

Steuerkette, Ventile ab, Welle gebrochen, Kupplungskorb defekt, Anlasserfreilauf plus Anlasser, Pleulabriss.....

auf alle Fälle dürfte ein gebrauchter Motor oder eine ganze Schlacht KLR günstiger sein, denk ich mal...

....warum hat sie nicht blockiert?

Nunja, wenn da was beim Fahren abgerissen ist, hat die Masse des Bikes die Sache erstmal in Bewegung gehalten (quasi mit Gewalt). Jetzt ist die Sache fest und verkeilt, das Losbrechmoment zu hoch.

Lass es uns dann wissen.

Themenstarteram 8. Juni 2006 um 21:55

das moped steht jetzt bei einem händler bzw. bruchelbube. ich habe ihn beauftragt mal nachzusehen bzw diagnose zu stellen. bisher kam noch kein feedback. mal abwarten was der sagt. dann entscheide ich. soweit als zwischeninfo.

Themenstarteram 17. Juli 2006 um 17:44

so nun hab ich endlich die info von dem bruchler erhalten: irgendeine steuerkette ist gerissen und die hat den kolben blockiert. alles neu hat er gemacht ganz toll aber dafür will er 800 euro. bin ich da ausgerechnet dem teuersten bruchelbube auf den leim gegangen oder ist das normal. für 800 euro kann er sich die kette um den hals hängen. ich überlege ob ich den dreck überhaupt noch abholen soll. erst wochenlang nix machen und dann auf einen schlag ohne vorwarnung so ein mist

am 17. Juli 2006 um 19:54

Also Respekt !!

Für 800 Euronen hätte ich dir auch ne neue Steuerkette eingebaut.

Oder hat er den Motor komplett neu Überholt??

Also neuer übermass Kolben, neue Kolbenringe usw.

Was hast du denn mit ihm ausgemacht??

Nur nachschauen was ist dh. Diagnose oder sollte er Reparieren egal was es kostet

Gruß Sven

Würd mal sagen, wenn die Steuerkette reisst, ist schon mehr im Eimer....müsst man halt genau wissen, was alles gemacht wurde.

Allerdings gibts für 800 Tacken ja schon fast drei gebrauchte Motoren oder eine kpl. KLR (?).

Hast du ihm wirklich nur den Auftrag gegeben zu schauen oder auch zu reparieren? Wenn er nur schauen sollte, dann würde ich einen Rechtsanwalt einschalten, hoffe du hast eine Rechtschutzversicherung.

Themenstarteram 20. Juli 2006 um 18:32

danke erstmal für die anteilnahme. also explizit habe ich ihm gesagt, er solle mal schauen und dann bescheid geben. als er dann bescheid gegeben hat, wars zu spät. er hat in unverständlichem deutsch was erzählt. morgen hol ich die kiste bzw. lass sie stehen je nach dem. dann geb ich nochmal info. ich hab ihm auch gesagt für 800 euro kann ich ja ein neues altes kaufen.

rechtschutz hab ich nicht, da formulier ich selber was. egal wie schlimm genug dass ich ausgerechnet an einen unqualifizierten bruchelbube geraten bin. das ist pech.

Das Problem wird sein, dass es wohl keinen schriftlichen Auftrag oder Zeugen gibt. Könntest Du beweisen, was Du beauftragt hast, hat er die A- Karte. Er kann dann seine Arbeit rückgängig machen :p oder eben nehmen was er dafür bekommt.

Interessant ist auch, was er denn nun definitiv gemacht hat....

am 21. Juli 2006 um 16:22

Das würde mich auch interessieren was er alles gemacht hat.

Gibt es denn nicht ein Gesetz das man einen schriftlichen Auftrag haben muß??

Ich würde erstmal versuchen das im guten zu regeln und immer anmerken das man sowieso im Recht ist .

lass dir eine komplette Auflistung der Arbeiten geben und wenn du diese in deinen Händen hältst kannst du ihm ja vorschlagen die Hälfte zu bezahlen und du erzählst ihm das du mit Hilfe eines Sachverständigen alles kontrollieren wirst und weitere Schritte vorbehältst.

Mal schauen was er sagt!

Wenn er dumm kommt sag einfach er möchte dir auch bitte den von dir Unterschriebenen Auftrag zeigen.

Denn ohne wäre seine Forderung nach Geld Arglistige Täuschung und Betrug.

Das BGB sieht eine schriftliche Form von Verträgen explizit gar nicht vor, es räumt nur die Möglichkeit ein.

Da es aber bei mündlichen Vereinbarungen mit dem Beweis schwierig wird, wird allgemein die Schriftform bevorzugt.

Ohne Schrfitform gelten einfach die BGB Regeln bzw. die AGB des Auftragnehmers (sofern diese überhaupt wirksam sind).

Trotzdem würde ich in der genannten Art vorgehen ;)

...auch der Hinweis auf Schiedsstelle und HWK wirkt oftmals....

Blöde Sache jedenfalls.

Themenstarteram 27. Juli 2006 um 18:19

ich hoffe das ist mein letztes statement zu diesem thema.

ungeachtet der rechtlichen grundlagen die das bgb bietet, bin ich noch zwei mal zu dem bube gegangen und habe ihn aufgefordert das motorrad zu richten.(verzug)

nachdem er dem nicht nachgekommen ist, habe ich einen prakmatischen ansatz gewählt. ich hab einen muskelhulk gefragt, ob er mit mir zum bube fährt mein moped abholen. gesagt getan. niemand da. nächster tag nochmal, diesmal zu dritt(zeugen bla bla)

endlich des rätsels lösung: er hat zugegeben, dass er den dreck nicht zum laufen bringt. er hätte schon ein paar mal alles zusammen und auseinandergebaut. jetzt ist mir auch klar, warum er nie einen preis nennen konnte, da er selber nicht genau weiss woran es liegt. die steuerkette wär jetzt neu aber oje oje sie läuft ja gar nicht da ist bestimmt noch ein schniebel schnäufel rinzelpfimpf defekt. daraufhin mein kompromisvorschlag: er soll mir den mist abkaufen, dann kann er noch jahre rumfitseln, bis das der tüv ihn scheidet. darauf ist er vor zeugen eingegangen, 400 euro für den rest. (immerhin zwei neue reifen, hätt ich das gewusst)

morgen meld ich die kiste ab, bring ihm den brief und dann hoffe ich wie verabredet die kohle zu bekommen.

zwei kräftige schwarzenegger und schon wirkts, hätten sie s gewusst?

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