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Kleines Problem ENDSTUFE LAUTSPRECHER WATT

Themenstarteram 1. Januar 2007 um 19:26

Hallo ... hab meine Endstufe nun.

Es ist eine MAC AUDIO Z4100. 4-Kanal (2x80W RMS ; 1x230W RMS)

An die gebrückten Kanäle soll eine Bassbox dran.

An die beiden Einzelkanäle sollte ein Helix Blie MK62.

Dieses hat eine Wattleistung von 50Watt RMS.

Mache ich die Boxen dann nicht kaputt wenn ich das ganze lauter aufdrehe??

Ich darf das Radio also nicht zu laut aufdrehen!?!?!

Dann bekommt die Bassbox ja nicht genu Leistung !?!?

Oder liege ich da falsch??? Gibt es da nich irgend ein Teil, welches die Leistung auf 2 Kanälen drosselt ??

Gruß Simon

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16 Antworten
am 1. Januar 2007 um 19:29

Nene, passt schon kannst du so machen. Da passiert nichts. Lieber etwas zu viel Leistung als zu wenig.

Worauf du achten solltest ist, dass du den Gain-Regler an der Stufe nicht als Lautstärkeregler missbrauchst...

Alle Regler (Gain, Lautstärke am Radio) auf Null, dann Radio bis ungefähr 85% aufdrehen und dann den Gain solange hochregeln, bis die LS laut spielen ohne zu verzerren, dann ist gut eingepegelt :)

Gruß Tecci

am 7. Oktober 2008 um 20:58

ich schreib einfach mal hier rein, das passt einigermaßen und ich brauch keinen neuen thread aufzumachen...

hab mehr oder weniger das selbe problem, nur ein bischen krasser...

FS: axton ac26, 120Watt RMS nennbelastbarkeit, (d.h. jede seite 60 watt (?)), impedanz 4 ohm

endstufe: alpine 3544, 2 x 150W bei 4 ohm

hab hier überall gelesen besser zuviel leistung als zuwenig, und der amp war n ziemlich gutes angebot.

wenn ich das wie hier beschrieben mach, hab ich aber etwas schiss mir die lautsprecher zu zerschießen. hab ich das richtig verstanden, dass die überlastung sich durch das verzerren ankündigt?

im moment hängt das FS noch am radio, und da verzerrts auch wenn ich weit aufdrehe, an überlastung kann das aber nicht liegen denk ich mal, da kommt doch eher die radioendstufe ins clipping?

am 7. Oktober 2008 um 21:03

Das verzerrt, wie du schon erkannt hast, weil das Radio deutlich zu wenig Leistung liefert. Und, die RMS-Angabe bezieht sich normalerweise auf einen Speaker, nicht auf beide zusammen. Die Endstufe kannst du ruhig anschliessen, musst halt so einpegeln, dass nichts verzerrt, dann passiert da auch nichts. Aber auch wenn du die 150Watt voll draufgeben würdest wäre das wohl weniger schädlich als an der Radioendstufe voll aufzudrehen.

Lautsprecher sterben fast immer an zu wenig, nur selten an zu viel Leistung. 150Watt (Sofern es echte Watt sind) ist eigentlich ideal, dann hast du, wenn es richtig eingepegelt ist, noch Reserven nach oben. Wieviel Mehrleistung man draufgeben kann hängt natürlich von der Qualität der Lautsprecher ab.

das verhältniss ist echt sehr relativ. ich finde es ist halt am wichtigsten die lautsprecher mal von zu tiefen frequenzen zu befreien so gut es geht. ein highpass ist finde ich beim frontsystem pflicht, da es ausserdem noch etwas sauberer klingt und man beruhigt laut aufdrehen kann.

ich hatte bei meinem alten infinity kappa coax (100watt rms) mal eine endstufe mit herstellerangabe 140watt rms pro kanal angeschlossen, als der bass boost an war und ohne dann etwas später hörte man deutlich wie die membran anschlägt, mit highpass konnte man schon deutlich bis zur schmerzgrenze aufdrehen. derzeit hab ich ein compo das mit 125watt rms angegeben ist an 50watt rms laufen und es klappt auch gut, dabei ist es wirklich wichtig auch welche endstufe es ist, denn auf einer anderen mit gleicher leistung kam bei mir aus den lautsprechern viel zu wenig raus.

Zitat:

Original geschrieben von xpert1989

ich schreib einfach mal hier rein, das passt einigermaßen und ich brauch keinen neuen thread aufzumachen...

hab mehr oder weniger das selbe problem, nur ein bischen krasser...

FS: axton ac26, 120Watt RMS nennbelastbarkeit, (d.h. jede seite 60 watt (?)), impedanz 4 ohm

endstufe: alpine 3544, 2 x 150W bei 4 ohm

hab hier überall gelesen besser zuviel leistung als zuwenig, und der amp war n ziemlich gutes angebot.

wenn ich das wie hier beschrieben mach, hab ich aber etwas schiss mir die lautsprecher zu zerschießen. hab ich das richtig verstanden, dass die überlastung sich durch das verzerren ankündigt?

im moment hängt das FS noch am radio, und da verzerrts auch wenn ich weit aufdrehe, an überlastung kann das aber nicht liegen denk ich mal, da kommt doch eher die radioendstufe ins clipping?

Das bekommst du schon mit, wenn dem Lautsprecher die Leistung zu viel wird.

Es klingt dann komisch bzw anders! Ja nicht denken: Achja bei hoher Lautstärke klingt es halt ein bisschen anders!

Sobald dir etwas komisch vorkommt, bissl leiser machen.

Dann kann auch nix passieren wenn du eine 2x500W Endstufe dranhängtst :)

Und beim TMT am besten immer kontrollieren ob er auch nicht zu viel Hub macht. Bei einem Hochpass mit 80 -120Hz (im Zweifel immer höher) sollte auch einem Lauthörer nix mehr passieren.

am 8. Oktober 2008 um 20:10

hab sie heute angeschlossen.

stimmt, mit hochpassfilter kann man wesentlich lauter drehen als ohne...

naja, am WE werden erstmal die lautsprecher massiv verbaut und dann sehen wir weiter, auf nen sub werd ich wohl noch ne weile verzichten, andere anschaffungen sind erstmal wichtiger.

danke für die tipps:)

wegen zuviel leistung am lautsprecher und verzerrungen hat sich hier scheinbar ein denkfehler eingeschlichen.

wenn ein lautsprecher anfängt komisch zu klingen und die endstufe definitiv nicht im clipping ist dann deshalb, weil er in den mechanischen anschlag läuft (zentrierspinne am ende) oder die spule verlässt nahezu gänzlich das magnetfeld.

nicht alle lautsprecher schlagen zwangsläufig an.

das passiert aber nicht, wenn ein hochpass angeklemmt ist, also der lsp von tiefen freqequenzen befreit und daher der hub von vornherein begrenzt ist.

in dem falle fängter einfach kurz an zu stinken (oder zu kratzen) bevor nix mehr passiert.

trotzdem ist clipping bei weitem weniger spassig als zuviel leistung, wegen der gleichstromanteile.

wie mitm auto, zuviel leistung gibbet eigentlich nich, nur nutzen musst du ja nich zwangsweise alles ;)

wenn der lsp nen bissl was kann steckter das auch weg.

ich geh selbst mit je 150w rms auf ein mit je 60wat abgegebenes frontsystem (mit hochpss) und das spielt seit 6 jahren wie der teufel. ;)

Zitat:

Original geschrieben von matze_berlin

trotzdem ist clipping bei weitem weniger spassig als zuviel leistung, wegen der gleichstromanteile.

Clipping enthält keine Gleichstromanteile.

Das Signal nähert sich lediglich einem Rechteck-WECHSEL-signal an. (Mit der Slew-Rate als Steigung)

crazy,

wie würdest du dann diese waagerechten striche (oszi) einer zum rechtecksignal mutierten ehemaligen sinusschwingung nennen? ;)

Zitat:

Original geschrieben von crazylegs

Das Signal nähert sich lediglich einem Rechteck-WECHSEL-signal an. (Mit der Slew-Rate als Steigung)

Hier auch bei wiki zu sehen.

;)

Würde die Spannung einen Gleichstromanteil besitzen, wäre die ganze Sache um den Gleichstrombetrag nach oben oder unten verschoben

--> Der Mittelwert wäre nichtmehr Null.

--> Umax und Umin wären nichtmehr gleich

Damit du dir das besser vorstellen kannst hier ein Beispiel.

Die blaue Kurve ist die Ausgangskurve, die rote hat einen Gleichstromanteil von 1V.

crazy.... rechnerische mittelwerte sind SCHWINGSPULEN in lautsprechern ziemlich egal. ;)

was du beschreibst ist ein offset, der trägt, zugegeben, auch seinen teil bei.

was die spule sieht ist der betrag des jeweiligen stromes unter berücksichtigung einer bestimmten zeiteinheit.

wählst du die zu messende zeiteinheit klein genug, sodass das messintervall zwischen die flanken fällt, misst du in unserem fall, gleichspannung.

die ursache liegt prinzipbedingt bei den transistoren analoger endstufen.

wenn die ganz offen sind sind sie offen. mehr aus auf geht nicht (schalter).

das heisst, was auch immer du vorne rein gibst, ab dem moment der überschreitung der vollaussteuerung misst du hinten raus nur noch nen strich. der liegt mal auf der positiven, mal auf der negativen seite, hebt sich beim durchqueren der schwingspule aber nicht auf, wie es beispielsweise bei schallwellen der fall wäre (geschähe es gleichZEITIG).

darum geht aber eigentlich nicht denn das liest hier eh keiner :)

am ende interessiert den lautsprecher die temperatur der schwingspule, woraus auch immer die resultiert. ;)

viele grüße

Zitat:

Original geschrieben von crazylegs

Zitat:

Original geschrieben von crazylegs

Das Signal nähert sich lediglich einem Rechteck-WECHSEL-signal an. (Mit der Slew-Rate als Steigung)

Hier auch bei wiki zu sehen.

;)

Würde die Spannung einen Gleichstromanteil besitzen, wäre die ganze Sache um den Gleichstrombetrag nach oben oder unten verschoben

--> Der Mittelwert wäre nichtmehr Null.

--> Umax und Umin wären nichtmehr gleich

Damit du dir das besser vorstellen kannst hier ein Beispiel.

Die blaue Kurve ist die Ausgangskurve, die rote hat einen Gleichstromanteil von 1V.

Zitat:

Original geschrieben von matze_berlin

crazy.... rechnerische mittelwerte sind SCHWINGSPULEN in lautsprechern ziemlich egal. ;)

was du beschreibst ist ein offset, der trägt, zugegeben, auch seinen teil bei.

Genau, und der von dir genannte "Gleichstromanteil" ist eben ein Offset und ist in dieser Spannungsform nicht vorhanden.

Das ist per Definition so. Da kannst du sagen was du willst :D

Man kann kein Wechselsignal auf einmal zu einem Signal mit Offset machen nur weil man irgendwelche Stellen in der Funktion willkürlich herausschneidet.

Was klar ist, dass die Leistung (rms) drastisch ansteigt wenn ein Rechtecksignal anliegt, da die Leistung quadratisch zur Spannung wächst.

Bei einem Rechtecksignal hat man ja gleich bedeutend mehr Vrms, was dann quadriert (bedeutend mehr)² entspricht :D

Und genau das ist der Grillfaktor beim Clipping.

Das hat eigentlich nix mit dem geraden Strich in dem Rechtecksignal zu tun (welcher von dir als Gleichspannung gedeutet wird), denn auch wenn es kein gerader Strich wäre, sondern ein überlagerndes Dreieckssignal oder Sinus würde es für den Woofer nicht angenehmer werden.

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